Loading presentation...

Present Remotely

Send the link below via email or IM

Copy

Present to your audience

Start remote presentation

  • Invited audience members will follow you as you navigate and present
  • People invited to a presentation do not need a Prezi account
  • This link expires 10 minutes after you close the presentation
  • A maximum of 30 users can follow your presentation
  • Learn more about this feature in our knowledge base article

Do you really want to delete this prezi?

Neither you, nor the coeditors you shared it with will be able to recover it again.

DeleteCancel

Make your likes visible on Facebook?

Connect your Facebook account to Prezi and let your likes appear on your timeline.
You can change this under Settings & Account at any time.

No, thanks

Copy of Die Romantik

No description
by

Lisa Efferz

on 12 March 2014

Comments (0)

Please log in to add your comment.

Report abuse

Transcript of Copy of Die Romantik

Die Romantik
historischer Hintergrund
1804: Napoleon wurde Kaiser

Menschen- und Bürgerrechte wurden verabschiedet

Bauernbefreiung, Gewerbefreiheit, Bildungsreformen

naturgewollte, politische und gesellschaftliche Ordnung
Stilmittel und Kennzeichen
Lieder, Erzählungen, Märchen, Briefe und Gedichte
Poesie, Wissenschaft und Philosophie werden verbunden
Mittelalter als Ideal
Künstler = freischaffendes Genie
Reimschema
Kadenzen
Versmaß
Typische Stilmittel
Motive und Symbole
Sehnsucht und Liebe
das Unheimliche
Linde
Nachtigall
(1795-1884)
Meistvertonter deutscher Lyriker;
starke Bindung zum Glauben (häufig religiös); keine antisemitistischen Ausfälle
Außenseiter in Deutschland
im Exil in Paris
Schriften von romantisch zu ironisch und radikaler
nimmt die Frauenrolle nicht an
Existenzielle Angst.
Suche nach einer höheren Ordnung. Des Knaben Wunderhorn.

Joseph von Eichendorff
Heinrich Heine
Clemens Brentano
Karolin Günderrode
Abschied
01 O Täler weit, o Höhen,
02 O schöner, grüner Wald,
03 Du meiner Lust und Wehen
04 Andächtger Aufenthalt!
05 Da draußen, stets betrogen,
06 Saust die geschäftge Welt,
07 Schlag noch einmal die Bogen
08 Um mich, du grünes Zelt!

09 Wenn es beginnt zu tagen,
10 Die Erde dampft und blinkt,
11 Die Vögel lustig schlagen,
12 Daß dir dein Herz erklingt:
13 Da mag vergehn, verwehen
14 Das trübe Erdenleid,
15 Da sollst du auferstehen
16 In junger Herrlichkeit!


Allnächtlich Im Traume
01 Allnächtlich im Traume seh ich dich,
02 Und sehe dich freundlich grüßen,
03 Und lautaufweinend stürz ich mich
04 Zu deinen süßen Füßen.

05 Du siehst mich an wehmütiglich,
06 Und schüttelst das blonde Köpfchen;
07 Aus deinen Augen schleichen sich
08Die Perlentränentröpfchen.

09 Du sagst mir heimlich ein leises Wort,
10Und gibst mir den Strauß von Zypressen,
11 Ich wache auf, und der Strauß ist fort,
12 Und das Wort hab ich vergessen.
Der Spinnerin Nachtlied
01 Es sang vor langen Jahren
02 Wohl auch die Nachtigall,
03 Das war wohl süßer Schall,
04 Da wir zusammen waren.

05 Ich sing' und kann nicht weinen,
06 Und spinne so allein
07 Den Faden klar und rein
08 So lang der Mond wird scheinen.

09 Als wir zusammen waren
10 Da sang die Nachtigall
11 Nun mahnet mich ihr Schall
12 Daß du von mir gefahren.


Der Kuß Im Traume
01 Es hat ein Kuß mir Leben eingehaucht,
02 Gestillet meines Busens tiefstes Schmachten,
03 Komm, Dunkelheit! mich traulich zu umnachten,
04 Daß neue Wonne meine Lippe saugt.

05 In Träume war solch Leben eingetaucht,
06 Drum leb' ich, ewig Träume zu betrachten,
07 Kann aller andern Freuden Glanz verachten
08 Weil nur die Nacht so süßen Balsam haucht.

09 Der Tag ist karg an liebesüßen Wonnen,
10 Es schmerzt mich seines Lichtes eitles Prangen
11 Und mich verzehren seiner Sonne Gluthen.

12 Drum birg dich Aug' dem Glanze irrd'scher Sonnen!
13 Hüll' dich in Nacht, sie stillet dein Verlangen
14 Und heilt den Schmerz, wie Lethes kühle Fluthen.

Tristan, Lisa, Dennis, Claas

Quellen
www.wikipedia.de
www.planet-schule.de
TTS
www.st-marien-koethen.de
www.gedichte.xbib.de
www.fembio.org
www.w.oilpainting-portrait.com
www.frankfurt.frblog.de
www.lastfm.es
www.wikimedia.de
Definition
Unendlichkeit, Leidenschaft, Dunklem, Tod
zerbricht klassische Grenzen
Universalpoesi = Verbindung von Wissenschaft, Religion und Poesie
Kontrast: Traum und Wirklichkeit
weltoffene und ewig unfertige Dichtungsform -> Vorliebe für das Traumhafte, Wunderbare, Übersinnliche
man lebte zurück gezogen -> Individualisierung
es entstanden Märchen und Volkslieder
Binnnenreim -> 2 Wörter innerhalb des Verses

Paarreim -> aabb

Umarmenderreim -> abba

Kreuzreim -> abab
weiblich -> 2 silbig, vorletzte betont
männlich -> letzte Silbe betont
Jambus -> unbetont, betont...

Trochäus -> betont, unbetont...

Daktylus -> betont, unbetont, unbetont...

Anapäst -> unbetont, unbetont, betont...
Metapher

Handiadyoin -> 2 Wörter durch "und" verbunden erzeugen neuen Ausdruck

Asyndeton -> Satzglieder, die nicht durch Konjugationen verbunden sind

Antithese -> inhaltlicher Gegensatz
Rückschläge in der Liebe
Selbstmord
13 So oft der Mond mag scheinen,
14 Denk' ich wohl dein allein.
15 Mein Herz ist klar und rein,
16 Gott wolle uns vereinen.

17 Seit du von mir gefahren,
18 Singt stets die Nachtigall,
19 Ich denk' bei ihrem Schall,
20 Wie wir zusammen waren.

21 Gott wolle uns vereinen
22 Hier spinn'ich so allein,
23 Der Mond scheint klar und rein,
24 Ich sing' und möchte weinen.
17 Da steht im Wald geschrieben
18 Ein stilles, ernstes Wort
19 Von rechtem Tun und Lieben,
20 Und was des Menschen Hort.
21 Ich habe treu gelesen
22 Die Worte, schlicht und wahr,
23 Und durch mein ganzes Wesen
24 Wards unaussprechlich klar.

25 Bald werd ich dich verlassen,
26 Fremd in der Fremde gehn,
27 Auf buntbewegten Gassen
28 Des Lebens Schauspiel sehn;
29 Und mitten in dem Leben
30 Wird deines Ernsts Gewalt
31 Mich Einsamen erheben,
32 So wird mein Herz nicht alt.
Verbundenheit mit der Natur
die Nacht
Im wunderschönen Monat Mai
Im wunderschönen Monat Mai,
Als alle Knospen sprangen,
Da ist in meinem Herzen
Die Liebe aufgegangen.

Im wunderschönen Monat Mai,
Als alle Vögel sangen,
Da hab ich ihr gestanden
Mein Sehnen und Verlangen.
Allnächtlich im Traume
Allnächtlich im Traume
seh ich dich,
Und sehe dich
freundlich grüßen
,
Und
lautaufweinend
stürz ich mich
Zu deinen
süßen Füßen
.

Du siehst mich an
wehmütiglich
,
Und schüttelst das blonde Köpfchen;
Aus deinen Augen
schleichen sich
Die
Perlentränentröpfchen
.

Du sagst mir heimlich ein leises Wort,
Und gibst mir den
Strauß von Zypressen
,
Ich wache auf, und der Strauß ist fort,
Und das Wort hab ich vergessen.
Allnächtlich im Traume
u - u u - u - u -
Allnächtlich im Traume seh ich dich,
u - u u - u - u
Und sehe dich freundlich grüßen,
u - u - u - u -
Und lautaufweinend stürz ich mich
u - u - u - u
Zu deinen süßen Füßen.


u - u - u - u -
Du siehst mich an wehmütiglich
...
Im wunderschönen Monat Mai
Im wunderschönen Monat Mai,
Als alle
Knospen

sprangen
,
Da ist in meinem Herzen
Die Liebe
aufgegangen
.

Im wunderschönen Monat Mai,
Als alle
Vögel

sangen
,
Da hab ich ihr
gestanden
Mein Sehnen und Verlangen.


Allnächtlich im Traume
Ironische:

unerwiderte Liebe
Lug
Kritik an Liebe
Transfer






01 Es hat ein Kuß mir Leben eingehaucht,

02 Gestillet meines Busens tiefstes Schmachten,

03 Komm, Dunkelheit! mich traulich zu umnachten,

04 Daß neue Wonne meine Lippe saugt.
- v - v - v - v - v
- v - v - v - v - v -

- v - v - v - v - v -
- v - v - v - v - v
01 Es sang vor langen Jahren

02 Wohl auch die Nachtigall,

03 Das war wohl süßer Schall,

04 Da wir zusammen waren.
- v - v - v -

- v - v - v

- v - v - v

- v - v - v -
Full transcript