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Scuderi

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by

Paula- Marie Domscheit

on 18 March 2013

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Transcript of Scuderi

„Das Fräulein von Scuderi" von E.T.A. Hoffmann
- Ein typisch romantisches Werk? Gliederung

1. Kontext zum Werk
1.1. Entstehung
1.2. Historischer Hintergrund
2. Handlung
3. Figurenkonstellation
3.1. Madeleine von Scuderi
3.2. René Cardillac
4. Erzähltechnik
5. Sprache
6. Referenz
7. Fazit
8. Quellen 1. Kontext zum Werk

Entstehung
erste deutsche Kriminalnovelle
handelt von rätselhaften Mordserie,
um deren Aufklärung sich die französische Schriftstellerin Madeleine de
Scuderi bemüht
1818 entstanden
aus Sammlung
"Die Serapionsbrüder" (1819-21) Historischer Hintergrund

Hoffmann: Inspiration durch zeitgenössichen Strömungen & Quellen; zentrale Handlung jedoch von ihm
absolutistischer Herrscher: Ludwigs XIV.
„Drei Stände Ordnung“
Giftaffäre: Skandal;
Morde durch Gift;
Untersuchungskommission:
chambre ardente „Gerade zu der Zeit war Paris der Schauplatz der verruchtesten Gräueltaten, gerade zu der Zeit bot die teuflische Erfindung der Hölle die leichtesten Mittel dazu dar.“ (Seite 9) 2. Handlung 3. Figurenkonstellation 3.1. Madeleine von Scuderi

Historisch
*1607 † 1701, lebte seit 1630 in Paris
Emanzipation der Frauen; schrieb Gelegenheitsgedichte
anerkannt, geschätzt

In der Novelle
berühmte Schriftstellerin/ Dichterin
73 Jahre alt
geachtet, gutes Verhältnis zum König, intellektuell, zielstrebig/ ehrgeizig, gutmütig, gesellig, höfisches Benehmen 3.2. René Cardillac



vorgeburtliches Trauma: sei Geburt "böse Seite" gewesen, die ihn zwingt, unvergleichliche Schmuckstücke zu fertigen und sie ihren Erwerbern, gegebenenfalls um den Preis des Todes wieder abzujagen
bester Goldschmied „Jene unheimliche Stimme ließ sich dennoch vernehmen und höhnte mich tief und rief: Ho ho, dein Geschmeide trägt ein Toter! - Selbst wusste ich nicht, wie es kam, dass ich einen unaussprechlichen Hass auf die warf, denen ich Schmuck gefertigt. Ja! Im tiefsten Innern regte sich eine Mordlust gegen sie, vor der ich selbst erbebte.“ (Seite 46) „Sowie ich ein Geschmeide gefertigt und abgeliefert, fiel ich in eine Unruhe, in eine Trostlosigkeit, die mir Schlaf, Gesundheit – Lebensmut raubte. – Wie ein Gespenst stand Tag und Nacht die Person , für die ich gearbeitet, mir vor Augen, geschmückt mit meinem Geschmeide, und eine Stimme raunte mir in die Ohren: Es ist ja dein – es ist ja dein – nimm es doch – was sollen die Diamanten den Toten! – Da legt‘ ich mich endlich auf Diebeskünste.“ (Seite 46) schon früh natürliches Erlernen des Goldschmiedhandwerks Abb.1 „Schon in der frühen Kindheit gingen mir glänzende Diamanten, goldenes Geschmeide über alles. Man hielt das für gewöhnliche kindische Neigung. Aber es zeigte sich anders, denn als Knabe stahl ich Gold und Juwelen, wo ich sie habhaft werden konnte. Wie der geübteste Kenner unterschied ich aus Instinkt unechtes Geschmeide von echtem.“ (Seite 45/46) Diskrepanz, Ehrgeiz, Perfektion
ambivalent; „Genie und Wahnsinn“ eines Künstlers: Entfaltung Wahnsinns-Motiv
Doppelgägngermotiv: Tag- (vorbildlicher Bürger) und Nachtwelt (kaltblütiger Mörder); innere Zerrissenheit
Cardillac - Syndrom „René Cardillac war damals der geschickteste Goldarbeiter in Paris, einer der kunstreichsten und zugleich sonderbarsten Menschen seiner Zeit.“ (Seite 19) 4. Erzähltechnik

allgemein auktorialer Erzähler
diskontinuierliches Erzählen (Zeitsprünge)
doppelte Rückblenden

3 Erzählperspektiven
Informationseinschübe
Scuderis Erlebnisse: personaler Erzähler
Scuderi erfährt weitere Handlung durch wörtliche Rede 5. Sprache

Textauszug Seite 49 „Endlich setzte er sich an den Werktisch, sprang unmutig
wieder auf, schaute durchs Fenster, sprach ernst und düster:
'Ich wollte doch, Henriette von England hätte meinen Schmuck
getragen!' – Die Worte erfüllten mich mit Entsetzen.“

„So hatte er es einen ganzen Morgen getrieben.“

„Er schlich trübe umher, starrte vor sich hin, murmelte
unverständliche Worte, focht mit den Händen, Feindliches
von sich abwehrend, sein Geist schien gequält von bösen
Gedanken.“

„Euch retten mußt' ich, und sollt' es Cardillacs Leben kosten.“
„Der Offizier […] stellt sich, wähnend, ich sei des Mörders
Geselle […], als er gewahrt, daß ich, ohne mich um ihn zu
kümmern, nur den Leichnam untersuche.“

„Er ging nach der Straße St. Honoré, mir bebte das Herz.
Cardillac war mit einemmal mir entschwunden.“ 6. Referenz


von Anfang an uneingeschränkter Beifall








Übersetzung in 14 Sprachen; 3 Verfilmungen »vollendetste unter des Dichters eigenen Arbeiten« »eine der besten unter den deutschen Novellen« »Meisterschaft der Erzählgabe« »geniale Leichtigkeit, mit der [er] nicht geringe
Unwahrscheinlichkeiten beseitigt« „Das Fräulein von Scuderi“
(E.T.A. Hoffmann)
- Ein typisch romantisches Werk? „und wie es denn nun in unserer ewigen Natur liegt, dass der Hang zum Übernatürlichen, zum Wunderbaren alle Vernunft überbietet“
(Seite 15) 8. Quellen
Abb. 1 http://bilder.buecher.de/produkte/00/00337/00337424n.jpg
"Das Fräulein von Scuderi" von E.T.A. Hoffmann, Hamburger Lesehefte Verlag
Blickfeld Deutsch, Schöningh 2003, hrsg. Peter Mettenleiter/Stephen Knöbl
http://www.zum.de/Facher/BW/gym/Novellen/hoffmann/eta_scuderi.htmhttp://69.167.136.112/referate/Literatur/40/Das-Fraulein-von-Scuderi-reon.php
http://www.uni-leipzig.de/~germ/upload/user/stockinger/SS2009/ETA rbeitspapier-Scuderi.pdf
http://www.feilner.de/dateien/referate/scudref.pdf
http://tellkampfschuleh.nibis.de/ts/faecher/facharbeiten/niklas_kassmann.pdf
http://www.artikel32.com/deutsch/1/versuch-einer-definition.php
http://de.wikipedia.org/wiki/Das_Fr%C3%A4ulein_von_Scuderi
http://www.magnus-verlag.de/index.php?page=product&info=25
http://gutenberg.spiegel.de/buch/3084/1 „Der König, dem Unwesen, das immer mehr überhand nahm, zu steuern, ernannte seinen eigenen Gerichtshof, dem er ausschließlich die Untersuchung und Bestrafung dieser heimlichen übertrug. Das war die so genannte „chambre ardente“, die ihre Sitzungen unfern der Bastille hielt, und welcher la Regnie als Präsident vorstand.“ (Seite 11)
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