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Die Probleme des Aralsees

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by

Lukas Galla

on 8 July 2014

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Transcript of Die Probleme des Aralsees


Ursprung der Katastrophe
Zukunft der Aralsee-Region
Bei nicht stoppen des Wasserverlusts weiter Aufteilung der Seehälfte
Zuführung von Wasser durch steigende Bevölkerungsdichte nicht möglich
Viele Projekte zur Rettung Utopisch oder aber werden von umweltschützern stark kritisiert
Eis Auftauen
Die Verlandung des Aralsee's
Veränderung in Daten
Folgen Der Katastrophe
Arbeitslosigkeit
Trinkwasserknappheit
Deutlich gesteigerte Seuchengefahr
Geringere Lebenserwartung
Höchste Kindersterblichkeit Russlands
Sehr Viele Krankheiten
Auswirkungen auf die Bevölkerung
Fischerei-industrie fast gänzlich verschwunden
Früher Größte Einnahmequelle der Einwohner
90% Arbeitslosigkeit
Rückgang der Fischbiomasse um 90%
Keine Landwirtschaft rund um den Aralsee möglich
Auswirkung auf die Wirtschaft
Auswirkungen auf die Natur
Entwicklung des Aralsees 1960-Heute
Umgeben von Zwei Wüsten
Binnensee in Zentralasien
Früher 68.000 Quadratkilometer
4 größter Binnensee der Welt
Abflusslos
Heute ein Verfallener Salzsee
Wüsten- oder Halbwüstenklima
Zuflüsse Amudarja, Syrdarja
Ein Paar Fakten
Maßnahmen
Pest
Cholera
Tularämie
Kinderkrankheiten
Typhus
Hepatitis
Tuberkulose
Paratyphus
Etwa 150 (g/l) Salz im Wasser
Absterben jeglicher Vegetation
Nur noch 5 von 24 Fischsarten
Verseuchung mancher Gebiete mit Dünge und Spritzmittel
Rückstände von Biologischen Kampfstoffen
Temperaturschwankungen
"Agent Orange"
Agent Orange
Entlaubungsmittel
Enthält TCDD
Schädigt Ungeborenes Leben
Nutzung in den Baumwollplantagen in Großen Mengen
Anbau von Baumwolle und Nahrungsmittel
Baumwolle als Wirtschaftliche Ressource
Später durch Obst- und Reisanbau ergänzt
Wasser intensivste Bewirtschaftungsformen
30.000 m³ Wasser für 1 ha Reis
12.000 m³ Wasser fur 1 ha Baumwolle
Abholzung
Nutzung für Brennholz und zum Flottenbau
Erhebliche Störung des ökologischen Gleichgewichts
Fischerei
Einsetzen fremder Arten zur Ertragssteigerung
Diese rotteten jedoch die ursprünglichen Arten aus
"Fischereiboom" stellt zwei Städte in den Vordergrund: Aralsk und Muinak
Erste Fehler im 19. Jahrhundert
Politische Fehlentscheidungen
Wasserreserven wurden für Unerschöpflich gehalten
Eine Reihe an Projekten
Bau des Kara-Kum Kanals
Wasserzufuhr wurde damit gestoppt
Entwicklung vor den 60er Jahren
Entwicklung ab den 60er Jahren
Ausweitung der Landwirtschaft
Die Regierung Stalin beschließt eine Ausdehung der Anbauflächen für Weizen, Reis, Obst und Gemüse und vor allem Baumwolle
Nur möglich durch die Künstliche Bewässerung des umliegenden Gebiets welches aus Steppen, Halbwüsten und Sandwüsten besteht
Anbaufläche welche durch den Aralsee gespeist wird steigt von 2 auf 8 Millionen Hektar
Dies entspricht 95% der Baumwolle, 40% der Reis- und 30% der Obsterträge der Sowjetunion
Bewässerungsmethode
Die Felder wurden Größtenteils einfach Überschwemmt.
Keine Exakte Verteilung des Wasser möglich
2/3 Verdunsten schon auf dem weg zu den Feldern
80% des Kara-Kum Kanals sind in einem so schlechten zustand das mehr als die hälfte des Wassers wiederrum verdunstet
Diese Art der Bewässerung führt zu einer Versalzung des Bodesn
Viel mehr wasser als Notwenig wird verbraucht
Geplante aber nicht durchgeführte Projekte zur Rettung des Aralsee's
Auspumpen des Issyk-Kul-See's
Maßnahmen
Probleme
Deich-Bau
Maßnahmenn
Rückführung von Wassser
Anzapfen sibirischer Ströme
Maßnahmen
Maßnahmen
Maßnahmen
Probleme
Probleme
Probleme
Probleme
Probleme
Wasser aus dem Kapsischen Meer pumpen
Maßnahmen
Probleme
Rückführung von Wasser aus dem Sary-Kamysch und Ajdarkul-See
Keine wiederherstellung Verwüsteten Landes
Versalzung möglich
circa 100-120 km³/a
Bau unzähliger Pumpstationen
18 Mrd.!!!! KWh/a würden benötigt werden
Anzapfung der Wolga
ca 20 km³/a
hoher Versickerungsverluste
ca 1740 km³
Kirgistan wird nicht zustimmen
Einsatz von Nuklearen
waffen für Erdarbeiten
Bau zahlreicher Stauseen notwendig
Hoher Versickerungs-
und Verdunstungsverlust
Auftauen des Eises im Pamir-gebirge
hoher technischer Aufwand
keine Nachhaltigkeit
Bau eines Deiches parallel zum Südufer
Teuer
Möglicherweise schon zu spät
Gesundheitliche Auswirkungen
Klimadiagramm
Geo-Referat von
Lukas Galla
Lukas Trautner
Phillip Fischer
Quellen:
www.geowissenschaften.de
www.gila-altmann.com
www.rgr-online.de
www.lpb.bwue.de
www.wissen.swr.de
www.didgeo.ewf.uni-erlangen.de
www.wasser-macht-schule.de
www.helvetas.ch
www.schule.bremen.de
www.google.de
www.wikipedia.de

Möglichkeiten für eine Verbesserung der Situation des Aralsee's
Beseitigung aller unrentablen Landwirtschaft
Ersetzen von 100.000 ha Reis durch sparsamere Nutzpflanzen (z.Hirse)
Ausbesserung von Kanälen
Änderung der Bewässerungsform
Anpflanzen von Schilf zur Verhinderung von Salzverwehung
Einsparung von 30-50% des Wasser bei gleichbleibender Produktivität
Ein Paar Bilder
Fragen?

Danke für die Aufmerksamkeit!
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