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Einhorn

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by

kathrin raab

on 15 January 2014

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Transcript of Einhorn

Das Einhorn ist in der europäischen Tradition ein Fabeltier, das einem Pferd ähnelt, jedoch ein erhabenes Horn auf der Stirn trägt.
In der chinesischen Mythologie gleicht das Einhorn eher einem Ochsen.
Es heißt , das Einhorn sei reinweiß, mal besitze es alle Schattierungen von weiß, ein andermal soll es alle Farben haben.

Aussehen

Der Ursprung des Einhorns lieg in Rindern oder Ziegen .


Im Juni 2008 wurde in einem Naturpark in der Toskana ein 10 Monate altes Reh mit nur einem Horn entdeckt. Diese Entdeckung lässt vermuten, dass in der Vergangenheit gesichtete Hirsche, Rehe oder andere Tiere mit nur einem Horn den Mythos Einhorn entstehen ließen.




Urschprung
Das Horn des Einhorns wird als schneckenartig gedreht und vorne spitz dargestellt.

Im Mittelalter und der Frühen Neuzeit wurden die Zähne des Narwals für das Horn .

Dem Horn wurden magische Fähigkeiten zugeschrieben, so zum Beispiel, dass es Gift neutralisieren könne, weswegen auch Trinkgefäße aus Narwalelfenbein gefertigt wurden. Da das Horn als sehr vielseitiges Heilmittel galt, wurden in vielen Städten Apotheken Einhorn-Apotheke benannt.

Das Horn
Bei den mittelalterlichen Alchemisten symbolisierte das Einhorn das chemische Element Quecksilber.
Einhörner und Alchemie
In der bildenden Kunst taucht das Einhorn schon in den Kulthöhlen der Jägerstämme auf.

Die älteste Darstellung eines Einhorns in in einem Kloster. Die Miniatur zeigt eine Verkündigungsszene mit Maria, die in ihrem Schoß das Einhorn beschützt. Vor ihr kniet der Erzengel Gabriel. Wie hier wird in der Kunst das Einhorn oft im Zusammenhang mit Jungfräulichkeit dargestellt. Dieses allegorische Motiv geht auf Physiologus im 2. Jahrhundert n. Chr. zurück, wonach ein Jäger das wilde Einhorn nur fangen könne, wenn es seinen Kopf in den Schoß einer Jungfrau legt. [3]

Im Mittelalter war das Einhorn deshalb das Zeichen für die Jungfrau Maria. Man findet es auf der Brosche des Bildes von Stephan Lochner („Madonna im Rosenhag“, um 1448, Wallraf-Richartz-Museum, Köln). Berühmt ist das Gemälde „Dame mit dem Einhorn“ von Raffael (um 1506, Galleria Borghese, Rom). Das Einhorn findet man ebenfalls auf dem Tafelbild „Der Garten der Lüste“ von Hieronymus Bosch (um 1500, Prado, Madrid) sowie bei Lucas Cranach der Ältere (Das Paradies, 1530, Kunsthistorisches Museum Wien).

Eine sehr bekannte Darstellung eines Einhorns gibt es im Museum für Mittelalter (französisch Musée national du Moyen Âge) in Paris zu sehen: Die Reihe von fünf Wandteppichen, die jeweils die fünf Sinne darstellen, und einen sechsten Teppich, der alle fünf Sinne in sich vereint. Die Wandteppiche wurden für Jaen Le Viste von Lyon gefertigt und tragen somit auch sein Wappen. Kopien der Teppiche werden in vielen Filmen als Hintergrundkulisse verwendet, zum Beispiel im Gryffindor-Aufenthaltsraum in den Harry-Potter-Filmen.

Das Einhorn-Motiv ist auch in Altären zu finden (zum Beispiel Einhornaltar im Dom zu Erfurt, frühes 15. Jahrhundert) und in der Bildhauerei, z. B. Einhornbrunnen von Prof. Geibel (1960) in Darmstadt.

Einhörner in der Kunst
Einhorn
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