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Target Costing (Zielkostenrechnung)

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on 8 January 2014

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Transcript of Target Costing (Zielkostenrechnung)

Target Costing (Zielkostenrechnung)
1. Definition

2. Historische Entwicklung und Entstehung bis Heute

3. Zielsetzung, Ziele und Merkmale

4. Einsatzgebiete

5. Vorgehensweise

6. Vor-und Nachteile

7. Fallbeispiel

8. Quellenverzeichnis
2. Historische Entwicklung und Entstehung bis Heute
Gliederung
von
Anja Hille und Kira Ohlhauser

1.Definition
Die verschiedenen Phasen
Auch Zielkostenrechnung oder Zielkostenmanagement genannt


Gehört zur strategischen Kostenrechnung


Beginnt schon in der frühen Phase der Produktentwicklung


Welchen Preis kann man am Markt erzielen?


Welche Kosten dürfen maximal entstehen?

Entstand in den 60igern in Japan

> Massenproduktion standardisierter Produkte war vorherrschend
> Schwerpunkt des Kostenmanagements : Produktionsprozess
> Instrument: Plankostenrechnung

Ende der 60-70iger stieg der Lebensstandard in Japan

> Vielfalt der Kundenbedürfnisse stieg an
> Viele neue Produktvarianten mit verschiedenen Eigenschaften (Marktüberschwemmung)
> Produktlebenszyklus wurde immer kürzer

Kostenmanagement in den Phasen Produktplanung
und des Produktentwurfs wurde bedeutend



Vor der Ölkrise 1973 angewandt bei Toyota (1963) und Nissan (1966)


Heutige Form des Target Costing aber erst nach der Ölkrise, z.B. bei Daihatsu Motors (1974)


Heute:

> Konzentration auf die Kostenreduktion im Planungs- und Entwurfsprozess
> Stark mit der Unternehmensstrategie verbunden (Instrument des strategischen Kostenmanagments)

3.Zielsetzung, Ziele und Merkmale
Zielsetzung
Produkte sollen auf Markt ausgerichtet werden
Marktorientierung für gesamtes Unternehmen (Kostenmanagement)
Produktrentabilität erhalten / steigern auch wenn Wettbewerb steigt
Aufgrund dadurch das Kosten sich am Kundennutzen orientieren

Ziele
Kostenreduktion bei gleichbleibender Qualität der Leistung (Schwerpunkt: Reduzierung der Gesamtkosten in der Entwurfs- und Planungsphase)

Strategische Gewinnplanung
Merkmale
Geht über den gesamten Produktlebenszyklus
Hauptmerkmal: Frühphase der Leistungsentstehung, da hier
die Kosten am besten beeinflussbar
sind
Ausgangspunkt: Marktorientierten Kosteninformationen
4. Einsatzgebiete
Produktentwicklung ( Konzeptions- und Entwicklungsphase)

Kostensenkung bei bereits bestehenden Produkten

Planung des Produktionsprozesses

Effizienzsteigerung in indirekten Bereichen

Beispiele:
Ermittlung von Kundenanforderungen, Wirtschaftlichkeitsanalyse,
Konzeptentwicklung,
Prototypenentwicklung, Produktentwicklung, Fertigungsplanung

Branchen:
Automobil, Halbleiter- und Haushaltsindustrie, sowie
Maschinenbau
(große Anzahl von Varianten in kleinen Serien)
5. Vorgehensweise
Planungsphase

Umsetzungsphase
>Zielkostenermittlung/-findung
>Zielkostenspaltung
>Zielkostenerreichung/-realisierung
Planungsphase
Produktentwurf (Skizze)
Marktforschungsanalyse (z.B. Conjoint – Analyse) sind Basisdaten für das Target Costing
Ableitung der voraussichtliche Absatzmenge
Ermittlung des gewünschten Produktnutzen (Merkmale, Eigenschaften, Funktionen)
Umsetzungsphase
Zielkostenermittlung
Ermittlung des potentiellen am Markt realisierbaren Preis (Target Price)
Ermittlung Gewinnmarge (Target Profit / Target Margin)
Ermittlung der erlaubten Kosten (Allowable Costs)
Ermittlung der prognostizierten Sandartkosten (Drifting Costs)
Festlegung der derivaten Zielkosten (Target Costs)
Mit Hilfe von
folgender Verfahren:



> Market into Company = klassische Reinform
> Out of Competitor
> Out of Company
> Out of Standard Costs
> Into and Out of Company
Zielkostenspaltung (Target Cost Breakdown)
Hier werden die Gesamtzielkosten aufgeteilt in:

Komponentenkosten
Teilekosten
Funktionskosten

Funktionskosten
= für Objektfunktionen: das physische
Produkt betreffend; für Verrichtungsfunktionen: Service- und Zusatzleistungen

Komponentenkosten=
Kostenvorgabe für einzelne Baugruppen

Teilekosten=
Vorgabe für ein bestimmtes Bauteil
Schritte der Zielkostenspaltung
Bestimmung der Funktionsstruktur

Gewichtung der Produktionsfunktion

Ermitteln des Beitrags der Produktionskomponenten

Ermitteln der Bedeutung jeder Komponente

Verteilen der Kosten auf die Produktionskomponenten

Errechnen des Zielkostenindexes

Erstellen eines Zielkonfliktdiagrammes

Weitere Kostensenkungen vornehmen

Zielkostenerreichung
Entwerfen eines Produktkonzepts, welches alle Kundenanforderungen unter Berücksichtigung der Target Costs befriedigt

Zur Unterstützung dieses Prozesses dienen Konzepte und Instrumente (Bsp. Wertanalyse, Erfahrungskurvenkonzept, etc.)
>decken Kostenpotenziale auf
>helfen zur Umsetzung

Marktgerechte Zielkosten nützen ohne Einsatz von Instrumenten zur Erreichung nichts

Zielkosten erreicht, wenn alle Produktkomponenten im Zielkorridor liegen

Beinhaltet die Durchführung von Anpassungsmaßnahmen über den ganzen Produktlebenszyklus hinweg
6.Vor- und Nachteile
Zahlungsbereitschaft wird frühzeitig berücksichtigt

Unterstützung des Management bei
Zielfindungs- und Strategiefindungsprozesse

Zusammenarbeit mit anderen Unternehmensbereichen

Unternehmen stark auf Markt ausgerichtet (kundenorientiert)

Produktrentabilität kann gehalten oder gesteigert werden, trotz steigender Wettbewerbsintensität

Durch ständiges optimieren und anpassen der Kosten in jeder Phase kommt es zu Kostenreduktion

Besonders geeignet für Herstellung mehrere Varianten mit geringer Stückzahl

Steigert das Kostenbewusstsein
Gefahr von falscher Zielkostenermittlung

Eventuell werden wichtige Arbeitsbereiche übertrieben aussortiert

Target Costing dient als Leitlinie für Führungsentscheidungen, sollte aber keinesfalls ohne Einsatz zusätzlicher Instrumente angewandt werden

Einbezug der Gemeinkosten in die Zielkosten wirft fragen auf

Target Costing muss strategisch in das Unternehmen eingebracht werden

Schwieriger für bereits bestehende Produktstrukturen

8.Quellen
Dr. Schröder, Ernst F., (2003).Modernes Unternehmenscontrolling. 8.Auflage, Ludwigshafen (Rhein) Friedrich Kiehl Verlag GmbH
Sakurai, Michiharu, (1997). Integratives Kostenmanagment, München, Verlag Franz Vahlen GmbH
Abbildung 1: Prof. Dr. Johsnnes N. Stelling, (2003), Kostenmanagement und Controlling, München, Oldenbourg Wissenschaftsverlag GmbH

http://www.controlling.bwl.uni-muenchen.de/studium/ws0708/interne_rechnung/seminararbeiten/8_spidlen.pdf ( 03.01.2014/ 18:40 Uhr)
http://www.controllingportal.de/Fachinfo/Kostenrechnung/Target-Costing.html (26.12.2013/ 13:37 Uhr)
http://imihome.imi.uni-karlsruhe.de/ntarget_costing_b.html (03.01.2014/ 16:04 Uhr)
7. Fallbeispiel
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