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Führungsstile (Entwicklung)

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by

Fabian Wallentowitz

on 19 March 2015

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Transcript of Führungsstile (Entwicklung)

Entwicklung
Führungsstile
FOM - Hochschule für Ökonomie und Management
Führungskompetenzen
Stephan Dilly - 289128 - uni@extrawurst.org
Fabian Wallentowitz - 291367 - fabian@wallentowitz.de
Führungsstilforschung



ab 1960

1840
Great Men
Theory

Thomas Carlyle
"The Hero as King"
Die Führenden...
... sind einzigartige Personen

... erlangen die Fähigkeiten zum Führen bereits mit der
Geburt (Charakter & Qualitäten)

... formen die Geschichte und die Gesellschaft ohne
Einfluss der Geführten

Als Beispiele gibt er Rousseau, Napoleon und Luther an
(1840)
Herbert Spencer
Kritiker
(1860)
Die Führenden sind ein Produkt des sozialen Umfelds

Nennt die Annahmen von Carlyle primitiv und
wenig wissenschaftlich
1840
1860
1880
William James
(1880)
Unterstützt den Kritiker Spencer

Veröffentlicht das Essay
"Great Men and their Environment"
1920 - 1940

Führungsstile

1864 - 1920
Max Weber
"Wirtschaft und Gesellschaft"
Definiert drei Formen der Herrschaft:

1.) Traditionale / Patrimoniale Herrschaft

2.) Charismatische Herrschaft

3.) Bürokratische / Rationale Herrschaft
Einfluss auf die Führungslehre
Anwendung auf die Führung von Unternehmen

1.) Autokratischer / Patriachalischer Führungsstil

2.) Charismatischer Führungsstil

3.) Bürokratischer Führungsstil
Kurt Lewin
1890 - 1947
Lewin, White und Lippitt
Erforschen am Iowa Child Welfare Research Center
die Wirkung von Führungsstilen

1.) Autoritärer Führungsstil

2.) Kooperativer Führungsstil

3.) Laissez-faire Führungsstil
(1922)
(1937, 1938)
Trait Theory

ab 1948

Eigenschaftstheorie
1948
Ralph Stogdill
Effektiv führende ...

... besitzen bestimmte Eigenschaften wie ...
... Intelligenz, Ausdauer, Selbstvertrauen, Aufmerksamkeit und Initiative...
... die sie nutzen können um Geführte zu beeinflussen.
1959
1974
Richard D. Mann
Erfolgreiche Führungskräfte besitzen Eigenschaften wie:
- Intelligenz
- Maskulinität
- Dominanz
- Extraversion
1986
Ralph Stogdill
Konkretisiert die Eigenschaften von effektiv Führenden
- Streben nach Verantwortung und Aufgabenerfüllung
- Ehrgeiz und Beharrlichkeit bei der Zielerreichung
- Risikobereitschaft und Originalität bei der Lösung von Problemen
- Initiative und Zugehen auf andere
- Selbstvertrauen und Selbsterkenntnis
- Bereitschaft zum Tragen der Konsequenzen
- Stresstoleranz
- Frustrationstoleranz
- Fähigkeit andere Menschen zu beeinflussen
- Fähigkeit soziale Strukturen zu schaffen
Lord, DeVader und Alliger
Bestätigen die Annahme von Richard D. Mann in Bezug auf:
- Dominanz
- Maskulinität
Skills Theory


ab 1955

Robert Katz
"Skills of an Effective Administrator"
(1955)
- Fähigkeiten zum erfolgreichen Führen können erlernt werden

- Förderbare Eigenschaften sind:
- Technische
- Soziale
- Konzeptionelle
Mumford, Zaccaro, Connelly und Marks
- Neuformulierung der Theorie von Katz

- Erweitern des Basisparadigmas:
- Basiskompetenzen werden durch Erfahrungen und die Umwelt verändert
- Fünf Komponenten:
- Kompetenzen
- Individuelle Attribute
- Führungsoutcome
- Karriereerwartung
- Umwelteinflüsse
(2000)
1964
1967
1969
1970er
Blake & Mouton
Leadership Grid
(1964)
Country Club:
- freundliches Betriebsklima
- Arbeitstempo gering
- Fokus auf zwischenmenschliche Beziehungen
Team Leader:
- Mitarbeiter bringen hohe Arbeitsleistung
- hohes Vertrauen und Achtung
Impoverished Management:
- Angst vor Kündigung
- Mitarbeiter halten sich aus allem heraus
- Mitarbeiter leisten nur genug, um sich im Unternehmen zu halten
Produce or Perish:
- Versagensangst bei den Mitarbeitern
- Absolute Kontrolle und Dominanz
- Erfolg beruht auf Minimalisierung der persönlichen Faktoren
Middle-of-the-Road:
- Mitarbeiter bringen angemessene Leistungen
- Betriebsklima wird aufrecht erhalten
Fred Edward Fiedler
Kontigenztheorie
(1967)
- Leader-Match-Konzept

- Least Preferred Coworker Scale (LPC)
Hersey & Blanchard
Situative Führung
(1969)
- Art der Führung hängt ...
... von der Situation und ...
... dem Reifegrad des Mitarbeiters ab

- Directive (Aufgabenorientiert)
- Supportive (Mitarbeiterorientiert)
Evans & House
(1970er)
Weg-Ziel-Theorie
- Führungskraft ...
... ist Wegbereiter
... begleitet den Mitarbeiter auf seinem Weg

- Motivation der Mitarbeiter lässt sich somit beeinflussen
Quellen:

Grundlagen erfolgreicher Mitarbeiterführung (Hartmut Laufer, Gabal, Auflage 12 - 2012)

Mitarbeiterführung Kompakt (Reinhold Haller, Midas Management, Auflage 1 - 2009)

Handbook of Leadership. A survey of theory and research (Stogdill, Free Press - 1974)

The Hero as King (Carlyle 1902 - WEB: http://www.online-literature.com/thomas-carlyle/heroes-and-hero-worship/6/)

Führung - Überblick über Ansätze, Entwicklungen, Trends (Stippler, Bertelsmann Stiftung - 2011)

Das Harzburger Modell in der Praxis (Höhn, Bad Harzburg - 1971)

A Theory of Leadership Effectiveness (Fiedler, McGraw-Hill - 1967)

Führungsstile, Klassifikationen - WEB: http://www.ibim.de/management/3-2.htm

Führen und führen lassen ( Neuberger, UTB - 2002)

The Bass handbook on leadership: Theory, research & managerial applications (Bass, B. M. - 2008)

The Leader as a Storyteller - Harward Business Review, 74 (Bennis, W.G. - 1996)

Führer, Narren und Hochstapler. Die Psychologie der Führung (Kets de Vries, M.F. - 2004)

The Cluetrain Manifesto (Levine, R. - 2009)

Enterprise 2.0: The Art of Letting Go (Tapscott, D. - 2008)

The fifth disclipline: The art and practice of learning organization (Senge, P. - 2006)

Klassische Moderne




ab 1980

1989
1995
2004
2006
Warren Bennis
- eigene Stimme finden

- lebenslanger Prozess:
- Selbsterkenntnis, Beherrschung des Kontext, Wissen über die Welt

- klare Identität finden
- Führen heißt Geschichten erzählen, verkörpern können

- Geschichten :
- Identität
- soziale Bewegung
- Schlachten, Kriege

- Geschichten besser als Fakten
Die fünfte Disziplin
5 Disziplinen für Harmonie und Koherenz:

1) Netzwerk
2) Selbstbeherrschung-/Management
3) Sich selbst verstehen
4) Gemeinsame Vision
5) Team learning
Find a voice
(1989)
Peter Senge
(2006)
Howard Gardner
Storytelling
(1995)
Edgar Schein
Organisationskultur
(2004)
- Gemeinsame Grundprämissen
- Subkulturen
- Operator
- Engineering
- Executive
- Ganzheitlicher Ansatz
Peter Drucker
"The Effective Executive"
(2006)
Schlüsselfähigkeiten:

- Zeitmanagement
- Planung der Organisation
- Kenntnis der eigenen Stärken
- Richtige Prioritäten setzen
- Wahl der richtigen Strategie
Stärken, Schwächen identifizieren um das "Richtige" zu tun
Aktuelle Führungsthemen
Social Change Model
Leadership und Netzwerke
- Veränderung auch ohne Führungsposition

- Grundprinzipien:
-Selbstbewusstsein- Übereinstimung- Engangement
- Zusammenarbeit
- gemeinsame Ziele
-Höflichkeit in Konflikten
-Bürgerschaft
VIELEN DANK
FÜR IHRE
AUFMERKSAMKEIT!
- tragfähige Beziehungen
- Innovations- und Zukunftsfähigkeit

- Netzwerktypen:
1) operationales Netzwerk
2) Persönliches Netzwerk
3) Strategisches Netzwerk

- Netzwerken häufig vernachlässigt
Leadership in der Welt des Web 2.0
- 5 Grundsätze (nach Tapscott & Williams):
-Kollaboration
-Offenheit
-Gemeinsame Nutzung
-Integrität
-Interdependenz

- Paradigmenwechsel
- Informationsflut
Leadership und Gender
Unterrepräsentierung der Frau:
- Frauen investieren weniger in Humankapital
- Männer wollen dominieren, Frauen nicht
- Männer bevorzugen autoritären Führungsstil
- Stereotypen und Vorurteile schrecken ab
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