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ISDN, POTS und VoIP

Überblick ISDN, POTS und VoIP
by

Andreas Voigtländer

on 19 February 2015

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Transcript of ISDN, POTS und VoIP

DSL - Digital Subscriber Line
© Jens Guthmann & Christian Marschlich
Internet
P(O)TS
SIP-Provider
HVT
Das Internet (von englisch interconnected network), kurz das Netz, ist ein weltweites Netzwerk, bestehend aus vielen Rechnernetzwerken, durch das Daten ausgetauscht werden. Es ermöglicht die Nutzung von Internetdiensten wie E-Mail, Telnet, Usenet, Dateiübertragung, WWW und in letzter Zeit zunehmend auch Telefonie, Radio und Fernsehen. Im Prinzip kann dabei jeder Rechner weltweit mit jedem anderen Rechner verbunden werden. Der Datenaustausch zwischen den einzelnen Internet-Rechnern erfolgt über die technisch normierten Internetprotokolle. Die Technik des Internets wird durch die RFCs der Internet Engineering Task Force (IETF) beschrieben. Umgangssprachlich wird „Internet“ häufig synonym zum World Wide Web verwendet, da dieses einer der meistgenutzten Internetdienste ist und wesentlich zum Wachstum und der Popularität des Mediums beigetragen hat. Im Gegensatz dazu sind andere Mediendienste wie Telefonie, Fernsehen und Radio erst kürzlich über das Internet erreichbar geworden und haben parallel dazu ihre ursprüngliche Verbreitungstechnik. Das Internet hat durch seine neuartige Technik und Verwendung eine eigene Sprachlichkeit hervorgebracht.
POTS ist die Abkürzung für „Plain old telephone service“ (englisch für: „einfacher alter Telefondienst“, übertragen etwa „der gute alte Telefondienst“). Dieses Retronym hat sich in der Fachsprache als Bezeichnung für den analogen Telefondienst eingebürgert. Das darf nicht verwechselt werden mit einer analogen Teilnehmeranschlussleitung, die an einem durchgehend digitalen Telefonnetz hängt. Die Bezeichnung „POTS“ war ursprünglich eine Scherzbezeichnung für PSTN (Public switched telephone network; englisch für: Öffentliche Telefonie- vermittlungsnetze), die aus dem „Post Office Telephone Service“ (Fernmeldedienst der Post) hervorgingen. Dieser Begriff passt jedoch auch auf die neueren digitalisierten und mit erweiterten Dienstmerkmalen angereicherten Telefonnetze, sodass sich zur Abgrenzung eine Formulierung herausbildete, die nur die Dienstmerkmale („Services“) beschreibt, die auch vom alten analogen Telefondienst erbracht werden konnten.
Access-Concentrator
DSLAM
KVZ
Der geringe technische Aufwand ermöglicht es jedem Internet-Provider einen VoIP-Dienst anzubieten. Es ist im Prinzip nur ein Vermittlungsknoten zu installieren, der die Gespräche in das Festnetz und zurück vermittelt.Voice over IP mit SIP ist eine Point-to-Point-Technik, die theoretisch keinen klassischen Telefonanbieter braucht. Beim klassischen Telefonanbieter wird die Verbindung über das Netz des Anbieters geführt, das er betreibt und dafür Geld verlangen muss.
Ein Hauptverteiler (HVt), englisch: Main Distribution Frame kurz: MDF, ist der zentrale Verteiler einer Kommunikationsverkabelung eines Gebäudes oder Liegenschaft. Im Bereich des öffentlichen Telefonnetzes befindet sich in jeder Teilnehmervermittlungsstelle der Hauptverteiler des zugehörigen „Ortsanschlussnetzes“. Hauptverteiler stehen im Zentrum eines Anschlussbereiches (ASB) eines Ortsnetzes. Vom Hauptverteiler sind Hauptkabel zu den einzelnen Kabelverzweigern verlegt, von denen dann die Verzweigungskabel zu den einzelnen Haushalten verlegt sind. Am Hauptverteiler einer Teilnehmer-vermittlungsstelle werden die Teilnehmeranschlussleitungen, die nach außen zu den Teilnehmern führen, angeschlossen und bei Bedarf mit den technischen Einrichtungen eines Netzbetreibers verbunden (rangiert). Am HVt sind u.a. die analogen (POTS) und digitalen Ports (ISDN) einer Vermittlungsstelle sowie Verbindungskabel zu anderen Netzbetreibern angeschlossen. Am Hauptverteiler werden außer den Telefonanschlüssen auch xDSL-Anschlüsse und Festverbindungen geschaltet. In Deutschland gibt es rund 8.000 Hauptverteiler.[1] Das von einem Hauptverteiler versorgte Gebiet ist der Anschlussbereich. Jeder Hauptverteiler trägt zur Unterscheidung die Kennnummer des Anschlussbereiches (z.B. HVt 35 für Hauptverteiler Nr. 35). In früheren Zeiten hatten alle Telefonanschlüsse, die über einen Hauptverteiler geschaltet waren teilidentische Rufnummern. So hatten z.B. alle geschalteten Anschlüsse des HVt35 eine Rufnummer, die mit 35 begann. Dies war durch die elektromechanische Technik bedingt. Mit der Einführung der digitalen Vermittlungstechnik und der damit verbundenen Möglichkeit, eine Rufnummer auch über verschiedene Anschlussbereiche zu portieren entfiel diese feste Anschluss-bereichszuordnung anhand der Rufnummer.
Mit Broadband Remote Access Server (BRAS) oder auch Breitband-PoP (Point of Presence) werden Netzelemente von Breitband-Netzen wie DSL und UMTS bezeichnet. Sie sind Teil des Netzwerks eines Internet Service Providers (ISP) und speisen den Datenverkehr der Endbenutzer-Verbindungen in das Backbone-Netzwerk ein.
Zu den Aufgaben eines BRAS gehören:
- Aggregierung des Datenverkehrs von den Zugangspunkten (meist DSLAMs)
- Terminierung von PPP-Sitzungen oder IP over ATM-Sitzungen. Ein BRAS kann
ca. 50000 gleichzeitige PPPoE-Sitzungen terminieren
- Erzwingung von Garantien und Beschränkungen im Rahmen von Quality of
Service
In DSL-Netzen sammeln DSLAMs den Datenverkehr der vor Ort angeschlossenen Teilnehmer und leiten ihn über ein ATM- oder IP-Netz (das so genannte Konzentratornetz oder Konzentrationsnetz) an den BRAS weiter, der in diesem Fall auch als DSL Access Concentrator (DSL-AC) bezeichnet wird. Der BRAS bildet den logischen Endpunkt von PPP-Sitzungen. Dabei kann es sich um PPP over Ethernet (PPPoE) oder PPP over ATM (PPPoA) handeln. Der BRAS ist damit verantwortlich für die Zuweisung von Sitzungsparametern wie IP-Adressen. Daher ist er rückwärtig an ein Authentifizierungs-, Autorisierungs-, und Abrechnung-System (AAA) angebunden. Da es sich um einen Router handelt, ist der BRAS der erste sichtbare Hop zwischen dem Kunden und dem Internet. Das DSL-Zugangsnetz der Deutsche Telekom mit 74 Standorten wurde zunächst mit BRAS des Typs ERX-1410 von Juniper Networks und Cisco 6400 NRP-2 aufgebaut, die später durch ERX-1440 ersetzt wurden. Das VDSL-Netzwerk der Deutschen Telekom wird mit BRAS des Typs Cisco 10008 und Ericsson SE800 aufgebaut.
Ein Digital Subscriber Line Access Multiplexer (DSLAM) (deutsch: DSL-Zugangskonzentrator) ist ein Teil der für den Betrieb von DSL benötigten Infrastruktur. DSLAMs stehen an einem Ort, an dem Teilnehmeranschlussleitungen zusammenlaufen. Meist handelt es sich dabei um eine Vermittlungsstelle, teils aber auch um dezentrale Aufschaltpunkte, z. B. in großen Büro- oder Wohnkomplexen.
Befindet sich der DSLAM innerhalb der Vermittlungsstelle, spricht man von einem „Indoor-DSLAM“, im anderen Fall von einem „Outdoor-DSLAM“. Im Fachjargon wird die Vermittlungsstelle als Central Office (CO) bezeichnet, der DSLAM teilweise mit dem Oberbegriff Central Office Equipment (COE).
Eine Vermittlungsstelle ist ein Knoten innerhalb eines Nachrichtennetzes, der die wahlweise Herstellung von Nachrichtenverbindungen ermöglicht.
LWL
LWL
LWL
LWL
Lichtwellenleiter (LWL), oder Lichtleitkabel (LLK) sind aus Lichtleitern bestehende und teilweise mit Steckverbindern konfektionierte Kabel und Leitungen zur Übertragung von Licht. Das Licht wird dabei in Fasern aus Quarzglas oder Kunststoff (polymere optische Faser) geführt. Sie werden häufig auch als Glasfaserkabel bezeichnet, wobei in diesen typischerweise mehrere Licht-wellenleiter gebündelt werden, die zudem zum Schutz und zur Stabilisierung der einzelnen Fasern noch mechanisch verstärkt sind. Physikalisch gesehen sind Lichtwellenleiter dielektrische Wellenleiter. Sie sind aus konzentrischen Schichten aufgebaut; im Zentrum liegt der licht-führende Kern, der umgeben ist von einem Mantel mit einem etwas niedrigeren Brechungsindex sowie von weiteren Schutzschichten aus Kunststoff. Je nach Anwendungsfall hat der Kern einen Durchmesser von einigen Mikrometern bis zu über einem Millimeter. Man unterscheidet Lichtwellenleiter nach dem Verlauf des Brechungsindexes zwischen Kern und Mantel (Stufenindex- oder Gradientenindexfasern) und der Anzahl von ausbreitungsfähigen Schwingungsmoden, die durch den Kerndurchmesser limitiert wird.
Telefonkabel ist eine gängige Bezeichnung für Fernmeldekabel. (Siehe aber auch Telefonanschlusskabel.) Fernmeldekabel gibt es als Erdkabel zur unterirdischen Verlegung und als Luftkabel. Für die Installation in Gebäuden werden Installationskabel verwendet. Aufbau und Aderkennzeichnung von Fernmelde- und Installationskabeln können unterschiedlich sein. Im Inneren von Fernmeldekabeln befinden sich die einzelnen Adernpaare bzw. Adervierer, deren Verseilung und Kennzeichnung in folgenden Abschnitten beschrieben werden. Alle Adern zusammen sind mit einem mehr oder weniger aufwendigen Schutz und Kennzeichnungssystem aus Papieren, Folien, Fäden und Ummantelungen umhüllt. Dieses komplexe System dient der Nebensprechdämpfung, der Zählung und dem Schutz des Kabels.
Verzweigungskabel
Hausanschlusskabel
Erdkabel, welches von der Telekom in das Haus gelegt wird. Dies wird umgangssprachlich auch Hausanschlusskabel genannt.
APL
Am APL endet das vom Kabelverzweiger kommende Verzweigungskabel. Er ist die Schnittstelle zum Haus- oder Endleitungsnetz des Telefonkunden und befindet sich in der Regel im Hausanschlussraum. Lediglich bei Alt-installationen ist er noch häufig außen an der Hauswand vorzufinden. Vom APL führt im Allgemeinen ein Installationskabel an die 1. TAE. Grundsätzlich kann die Versorgung eines Gebäudes von einem bestehenden APL aus erfolgen, wenn dies nach den örtlichen Gegebenheiten die wirtschaftlichste Lösung ist. Man spricht dann von einem Fremd-APL.
TAE
Splitter
NTBA
NTBBA
TK-Anlage
Die Telekommunikations-Anschluss-Einheit (TAE) ist eine in Deutschland und teilweise auch in Lichtenstein und Luxemburg benutzte Anschlussdose für analoge Telefonanschlüsse (a/b-Schnittstelle) und ISDN-Anschlüsse zum Anschließen des NTBA an die Anschlussleitung. TAE werden auch in privaten Nebenstellenanlagen verwendet.
Eine DSL-Weiche, auch (DSL-)Splitter (engl. to split: aufteilen, aufspalten) oder BBAE (Broad Band Access Equipment, Breitbandanschlusseinheit) genannt, ist ein Gerät, das die Frequenzen von Telefon und DSL, die gemeinsam über eine Teilnehmeranschlussleitung (TAL) übertragen werden, in Empfangs- richtung aufteilt und in Senderichtung zusammenführt. Die DSL-Weiche wird an beiden Enden der Teilnehmeranschlussleitung benötigt.
Ein Network Termination for ISDN Basic rate Access (NTBA) ist das Netzabschlussgerät bei einem ISDN-Basisanschluss. Bei der Deutschen Telekom steht NTBA auch als Abkürzung für Network Termination Basisanschluss bzw. Netzterminator Basisanschluss.
Eine Telefonanlage, Nebenstellenanlage (kurz: NstA) oder Teilnehmervermittlungsanlage (TVA) ist eine Vermittlungseinrichtung, die mehrere Endgeräte wie zum Beispiel Telefon, Fax, Anrufbeantworter sowohl untereinander als auch mit einer oder mehreren Leitungen des öffentlichen Telefonnetzes verbindet.
IAE
UAE
ADSL-Router
Switch
analog Telefon
ISDN-Telefon
TA
PC
VoIP Telefonie
Ein Telefon, früher Telephon (von altgriechisch τλε tēle „fern“ und φωνή phōnē „Laut, Ton, Stimme, Sprache“; Begriff geprägt von Philipp Reis), auch Fernsprechapparat (FeAp) oder Fernsprecher (bahninterne Abkürzung: Fspr) genannt, ist ein Kommunikationsmittel zur Übermittlung von Tönen und speziell von Sprache mittels elektrischer Signale. Die Begriffe Fernsprecher und Fernsprechapparat gehen auf das Wirken des Generalpostdirektors und Sprachpflegers Heinrich von Stephan zurück.
Umgangssprachlich wird mit dem Begriff „Telefon“ neben dem Endgerät des Telefonnetzes oft auch das Gesamt-Telefonsystem bezeichnet. In der Schweiz ist mit „Telefon“ oft auch ein Telefongespräch (Telefonat) gemeint: „Geben Sie mir ein Telefon“ bedeutet dann „Rufen Sie mich an“.
Das Telefonsystem enthält drei Hauptkomponenten:
- die Apparatur zur Umsetzung von Schall in elektrische Signale und zurück sowie Komponenten zur Steuerung der
Verbindung, den eigentlichen Telefonapparat (auch Endgerät),
- die Fernsprech-Vermittlungsanlage (Ortsvermittlungsstelle),
- den Übertragungskanal – ursprünglich eine mit Gleichstrom gespeiste Doppelader, heute auch Zeitschlitze oder
Funkkanäle.
S0-Terminierung
Integrated Services Digital Network (ISDN) ist ein internationaler Standard für ein digitales Telekommunikationsnetz und lässt sich sinngemäß als diensteintegrierendes digitales Netz übersetzen. Über dieses Netz werden verschiedene Dienste wie Fernschreiben (Telex), Teletex, Datex-L (leitungsvermittelte Datenübertragung), Datex-P (paketvermittelte Datenübertragung) und Telefonie übertragen und vermittelt. Vor der Einführung von ISDN gab es für die genannten Dienste jeweils eigene Netze, zwischen denen es Übergänge (Gateways) gab, zum Beispiel zwischen Fernschreibnetz und Teletex oder vom Telefonnetz zu den Datex-Netzen. Da das Telefonnetz das bekannteste der genannten Netze war und auch heute der Dienst Telefonie der meistgenutzte ist, wird die Bezeichnung ISDN oft mit Telefon gleichgesetzt.
Mit Asymmetric Digital Subscriber Line (ADSL, englisch für asymmetrischer, digitaler Teilnehmer-Anschluss) wird die zur Zeit häufigste Anschlusstechnik von Breitbandanschlüssen für Konsumenten bezeichnet. Sie wurde auf Basis der DSL-Technik mit der Maßgabe entwickelt, über die vorhandene Telefonanschlussleitung zu funktionieren, ohne die Telefonie über den Festnetzanschluss zu beeinträchtigen, und gleichzeitig den meist asymmetrischen (ungleichen) Datenratenbedürfnissen der Privatkunden nach höherer Empfangs- als Sendedatenrate nachzukommen.
Ein Switch (vom Englischen für „Schalter“ oder „Umschalter“) auch Netzwerkweiche (kurz Weiche) oder Verteiler genannt, ist ein Kopplungselement, das Netzwerksegmente miteinander verbindet. Der Begriff bezieht sich allgemein auf eine Weiterentwicklung einer Netzwerk-Bridge – ein aktives Netzwerkgerät – das Datenpakete auf dem Data Link Layer (Layer 2) des OSI-Modells weiterleitet. Switches, die zusätzlich Daten auf der Netzwerkebene (Layer 3 und höher) verarbeiten, werden oft als Layer-3-Switches oder Multilayer-Switches bezeichnet. Der erste Ethernet-Switch wurde von Kalpana im Jahr 1990 eingeführt. Das dem Switch vergleichbare Gerät auf Layer-1-Ebene wird als Hub bezeichnet. Neben Ethernet-Switches gibt es auch Fibre Channel (FC) Switches. FC definiert ein nicht routingfähiges Standardprotokoll aus dem Bereich der Speichernetzwerke, das als Nachfolger von SCSI für die Hochgeschwindigkeits-übertragung großer Datenmengen konzipiert wurde.
IP-Telefonie (kurz für Internet-Protokoll-Telefonie) auch Internettelefonie oder Voice over IP (kurz VoIP) genannt, ist das Telefonieren über Computernetzwerke, welche nach Internet-Standards aufgebaut sind. Dabei werden für Telefonie typische Informationen, d. h. Sprache und Steuerinformationen beispielsweise für den Verbindungsaufbau, über ein auch für Datenübertragung nutzbares Netz übertragen. Bei den Gesprächsteilnehmern können sowohl Computer, auf IP-Telefonie spezialisierte Telefonendgeräte, als auch über spezielle Adapter angeschlossene klassische Telefone die Verbindung herstellen. IP-Telefonie ist eine Technologie, die es ermöglicht, den Telefondienst auf IP-Infrastruktur zu realisieren, so dass diese die herkömmliche Telefontechnologie samt ISDN, Netz und allen Komponenten ersetzen kann. Zielsetzung dabei ist eine Reduzierung der Kosten durch ein einheitlich aufgebautes und zu betreibendes Netz. Aufgrund der hohen Einsatzdauer klassischer Telefoniesysteme und der notwendigen Neuinvestitionen für IP-Telefonie wird der Wechsel bei bestehenden Anbietern oft als lang andauernder, gleitender Übergang realisiert. Währenddessen existieren beide Technologien parallel (sanfte Migration). Daraus ergibt sich ein deutlicher Bedarf an Lösungen zur Verbindung beider Telefoniesysteme (etwa über VoIP-Gateways) und die Notwendigkeit zur gezielten Planung des Systemwechsels unter Berücksichtigung der jeweiligen Möglichkeiten für Kosten- und Leistungsoptimierung. Neue Anbieter drängen zunehmend ausschließlich mit neuer Technologie (also IP-Telefonie statt herkömmlichem Telefon) auf den Markt. Ende 2010 nutzten in Deutschland rund 7,7 Millionen Menschen ausschließlich die Voice-over-IP-Technologie.
Router (['ruːtə(r)] (anhören) oder ['raʊ̯tə(r)] (anhören)) sind Netzwerkgeräte, die mehrere Rechnernetze – je nach Sichtweise – koppeln oder trennen. Dabei analysiert der Router die ankommenden Datenpakete nach ihrer Zieladresse und blockt diese oder leitet sie weiter. Geroutete, d. h. weitergeleitete, Pakete gelangen so entweder in ein direkt am Router angeschlossenes Zielnetz (auch Ziel-Subnetz) oder werden zu einem anderen im Netz erreichbaren Router weitergeleitet.
Er arbeitet aus OSI-Schicht 3.
Eine Universal-Anschluss-Einheit (UAE) ist eine Endgeräteanschlussdose nach dem RJ-Standard. Verwendet werden UAE für analoge und digitale Kommunikations-endgeräte, wie Telefon und ISDN-Karten. UAE haben eine oder zwei RJ-Buchsen, passend für RJ45-Stecker (auch Western-Stecker oder Modular Jack genannt); es können auch RJ11- und RJ12-Stecker eingesteckt werden. Bei UAE mit zwei Buchsen sind diese entweder getrennt voneinander oder parallel geschaltet. Die Kontaktpositionen der Buchsen können komplett mit acht oder mit nur vier Kontakten (die inneren vier Positionen) bestückt sein.
Eine ISDN-Anschluss-Einheit (IAE) ist eine Anschlussdose für Endgeräte am S0-Bus in ISDN-Installationen. IAE haben eine oder zwei vierpolige RJ-45-Buchsen (auch Western-Buchse oder Modular Jack genannt).
Allgemein sind Terminaladapter (TA) Geräte, die es ermöglichen Endgeräte an Schnittstellen anzuschließen, an denen sie nicht direkt betrieben werden können. Im Sprachgebrauch sind mit der Bezeichnung Terminaladapter meist ISDN-Terminaladapter gemeint. ISDN-Terminaladapter wandeln die digitalen ISDN-Signale der S0-Schnittstelle in Signale der Schnittstelle des anzuschließenden Endgeräts um und umgekehrt. Im ISDN-Referenzmodell setzt ein Terminaladapter zwischen dem R- und S-Referenzpunkt um. ISDN-Terminaladapter sind für nahezu jeden Schnittstellentyp verfügbar. Der wohl am häufigsten eingesetzte Typ ist der Terminaladapter a/b.
ISDN-Terminaladapter gibt es in verschiedenen Ausführungen, z. B. als kleine Telefonanlage mit zwei oder drei analogen Ports. In der Regel kann jedem Analogport eine oder mehrere MSN zugewiesen und somit eine individuelle Rufverteilung erzielt werden. Es gibt auch NTBA mit eingebautem Terminaladapter a/b (siehe Starterbox). In der verbreitetsten Grund-einstellung reagiert das Gerät auf jeden auf dem S0-Bus signalisierten Anruf; im Allgemeinen lässt sich der Terminaladapter aber auch so konfigurieren, dass er nur auf bestimmte Mehrfachrufnummern reagiert.
Der S0-Bus muss an der letzten Dose, an beiden Enden des Busses, mit jeweils 2 mal 100 Ohm terminiert werden.
Ein Personal Computer (vom Englischen für „persönlicher“ oder „privater Computer“, kurz auch PC genannt) ist ein Einzelplatzrechner (Mikrocomputer), der im Gegensatz zu einem Großrechner von einer einzelnen Person (daher persönlich) bedient, genutzt und gesteuert werden kann. In Abgrenzung zur Workstation ist ein PC preisgünstig genug für Privathaushalte und umschließt den Bereich des Heimcomputers bis zur preiswerten Variante eines typischen Arbeitsplatzcomputers, der für die Bewältigung von Aufgaben beispielsweise in Wirtschaft und Verwaltung eingesetzt wird, die keine überdurchschnittlichen Anforderungen an die Hardware stellen.
J-Y(ST)Y
J-Y(ST)Y
J-Y(ST)Y
J-Y(ST)Y
J-Y(ST)Y
S0-Bus
S0-Bus
S0-Bus
S0-Bus
S0-Bus
S0-Bus
Patchkabel
Patchkabel
Patchkabel
Patchkabel
Ein Patchkabel (engl. to patch – zusammenschalten), auch Rangierkabel ist ein Kabeltyp der Netztechnik und der Telekommunikation. Patchkabel sind meist vorkonfektioniert. Der Begriff Patchkabel bezieht sich ursprünglich auf kurze Kabellängen (z. B. 50 cm oder 1 m), jedoch existiert keine bestimmte Kabelnormung, daher werden häufig jegliche variable, nicht fest verlegte Kabelverbindungen auch als Patchkabel bezeichnet. Patchkabel oder Anschlusskabel gibt es sowohl in Glasfaser- als auch in Kupfer-Ausführung (zum Beispiel Twisted-Pair- oder Twinax-(Koaxial)-Patchkabel für Ethernet oder InfiniBand).
Bei Kupfer-Patchkabeln bestehen die Adern im Kabel aus flexiblen Kupferlitzen im Gegensatz zu fest verlegten Kabeln, welche aus massiven Drähten bestehen. Bei Glasfaser-Patchkabeln wird auf einen komplexen Kabelaufbau verzichtet und in der Regel bei Duplex auf flexiblere Zipcord-Varianten zurückgegriffen (zwei leicht trennbare separierte Lichtwellenleiter). Die Länge von Patchkabeln ist gewöhnlich etwa 0,3 bis 25 m, für längere Strecken werden meist fest installierte Verbindungen genutzt.
Der S0-Bus ist eine Schnittstelle innerhalb einer ISDN-Basisanschluss-Installation. Er dient der hausinternen Verkabelung und verbindet ISDN-Endgeräte mit dem NTBA. Der S0-Bus ist nicht zu verwechseln mit der S0-Schnittstelle für die Übertragung von Messwerten in der Gebäudeautomatisierung.
Technisch besteht der Bus aus einer Vierdraht-Verkabelung, bei der zwei Adern (eine Doppelader) pro Kommunikationsrichtung (senden und empfangen) verwendet werden. Die Adern „a1“ und „b1“ sind, vom Endgerät aus gesehen, die Empfangsdoppelader, die Adern „a2“ und „b2“ sind die Sendedoppelader (siehe untenstehenden Anschlussplan). Der Bus arbeitet also im Vollduplex-Betrieb (durch Raummultiplex). Als Codierungsverfahren wird der modifizierte AMI-Code verwendet. Alle Nutzsignale und Steuersignale werden in einem 48 Bit langen Rahmen im Zeitmultiplex zusammengefasst, der 4000 mal pro Sekunde übertragen wird. Ein S0-Rahmen hat also die zeitliche Länge von 250 µs, ein Bit von etwa 5,2 µs. Durch die Verwendung von Ausgleichsbits wird sichergestellt, dass jeder Vollrahmen gleichstromfrei ist. Die einzelnen Rahmen werden durch Coderegelverletzungen innerhalb des AMI-Codes getrennt. Die nominelle Datenrate beträgt also 192 kbit/s.
Diese Datenrate verteilt sich auf zwei B-Kanäle für die Nutzdatenübertragung (jeweils 64 kbit/s), einen D-Kanal (16 kbit/s), der für die Signalisierung benutzt wird und verschiedene Synchronisierungs- und Organisationsdaten. So wird der D-Kanal vom NTBA gespiegelt und auf dem so genannten Echo-Kanal an die Endgeräte zurückgeschickt, um ein Protokoll für den gleichzeitigen Zugriff zu implementieren.
Für die Verkabelung von TAE-Dosen für analoge Endgeräte bzw. von IAE-Dosen für ISDN-Endgeräte werden Verlegekabel benötigt. In der folgenden Tabelle sind die beiden gängigen Arten aufgeführt. In privaten Haushalten sind größtenteils die an erster Stelle aufgeführten J-Y(St)Y Kabel vorzufinden. Von den Netzbetreibern (T-Com, etc.) werden in der Regel die als zweites aufgeführten J-YY Kabel verwendet.
ATM-Backbone
LWL
LWL
LWL
LWL
Asynchronous Transfer Mode (ATM) ist eine Technik der Datenübertragung, bei der der Datenverkehr in kleine Pakete – Zellen oder Slots genannt – mit fester Länge (53 Byte, davon 48 Byte Daten, 5 Byte Zellkopf) codiert und über asynchrones Zeitmultiplexing übertragen wird.
In der ursprünglichen Konzeption war ATM die Schlüsseltechnik für das 'Broadband Integrated Services Digital Network' (Breitband-ISDN), das für das existierende analoge Telefonnetz (Plain Old Telephone System, POTS) das Backbone-Netz bilden sollte. Der komplette ATM-Standard besteht deshalb aus Definitionen für die Layer 1 bis 3 (Bitübertragungsschicht, Sicherungs-schicht und Vermittlungsschicht) des OSI-Modells. Federführend bei der Entwicklung der ATM-Standards waren vorwiegend Tele-kommunikationsfirmen, aber auch das amerikanische Department of Defense (DoD). Aus diesem Grunde wurden viele der existierenden Telekommunikations-technologien und -konventionen in ATM integriert.
Bei Voice over IP mit SIP gibt keinen Anschluss in Hardware-Form. Stattdessen ist bei einem SIP-Provider ein Account mit Rufnummer und Benutzerdaten hinterlegt. Über diesen Account werden Gesprächsanforderungen an das eigentliche Ziel im Internet verwiesen. Der SIP-Provider dient also nur als Mittler bzw. Verzeichnisdienst um einen Teilnehmer im Internet finden zu können. Das VoIP-Gespräch wird direkt zwischen den beiden Gesprächsteilnehmern geführt. Der SIP-Provider hat mit diesem Datenverkehr nichts zu tun. Die Sprachdaten werden ganz normal über das Internet übertragen.
analog Telefon
J-Y(ST)Y
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