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Charismatische Führung

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by

Ines Becher

on 8 April 2013

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Transcript of Charismatische Führung

3. Das Modell von Max Weber 1. Was ist Charisma? 2. Die charismatische Führungskraft Charismatische
Führung Wenn Führende beeindrucken. 4. Merkmale charismatischer Herrschaft/Führung nach Weber am Beispiel Barack Obama 5. Das Modell von Klein & House 6. Gefahren charismatischer Führung 7. Ist charismatische Führung erlernbar? Wenn Führende beeindrucken. Charismatische Führung Charismatische Führung – wenn Führende beeindrucken 1. Was ist Charisma?

2. Die charismatische Führungskraft

3. Das Modell von Max Weber

4. Merkmale charismatischer Führung nach Weber am Beispiel B. Obama

5. Das Modell von Klein & House

6. Gefahren charismatischer Führung

7. Ist charismatische Führung erlernbar? Agenda 1. Was ist Charisma? [griech.] „Gnadengabe“, [lat.] „Geschenk“

besondere Ausstrahlung[skraft] eines Menschen / gewinnende Ausstrahlung

psych. Führungsforschung: situationsabhängiges Persönlichkeitsmerkmal, welches sich in bestimmten Situationen (z.B. Krise) in ein bestimmtes Verhalten des Führenden übersetzt (z.B. sinngebend) und bei den Geführten über den Prozess der Identifikation mit dem Führenden zum Effekt (z.B. gesteigerte Motivation) führt 1. Was ist Charisma? Kennzeichen:

- starke eigene Überzeugungen und Werte
- hohes Selbstvertrauen
- starke Vorstellungs- und Überzeugungskraft
- ausgeprägte Machtorientierung
- Macht durch Vorbildcharakter (reference power)
- Vertrauen in die Geführten / positives Menschenbild
- gute Fähigkeiten zur Verarbeitung von Informationen
- sprachliche Anpassungsfähigkeit im Hinblick auf die Geführten
- moralische Integrität
- hohe Sensibilität für Umweltentwicklungen 2. Die charismatische Führungskraft Max Weber
1864 - 1920 Basis der charismatischen Führungstheorie sind die Überlegungen des dt. Soziologen Max Weber zur
charismatischen Herrschaft

Was sind sind die Gründe zur Legitimation von
Herrschaft?

Herrschaft = „die Chance, Gehorsam für einen
bestimmten Befehl zu finden“

Unterscheidung von legaler Herrschaft (z.B. Bürokratie), traditionaler Herrschaft (z.B. Monarchie) und charismatischer Herrschaft

Charisma des „Herrn“ ist der Legitimationsgrund der zur Anerkennung der Herrschaft führt 3. Das Modell von Max Weber 4. Merkmale charismatischer Herrschaft/Führung nach Weber am Beispiel Barack Obama Charisma als außeralltäglich geltende Qualität der Persönlichkeit:
- übernatürlich, übermenschlich, gottgesandt
- Kräfte/Eigenschaften die nicht jedem zugänglich sind

keine objektive Betrachtung, es zählt nur die subjektive Bewertung der charismatisch Beherrschten

Obama:
keine übernatürlichen/übermenschlichen Kräfte; trotz hoher Religiosiät in den USA: nicht gottgesandt
aber: Auftritte haben Atmosphäre polit. Gottesdienste
außergewöhnliche Führungseigenschaften (z.B. keine JA-Sager, Gefühle und Temperament unter Kontrolle) 4. Merkmale charismatischer Herrschaft/Führung nach Weber am Beispiel Barack Obama situationale Kontextfaktoren :
- psychische, physische, ökonom., ethische, religiöse, politische Not
- Krisensituationen

Obama:
politische Not/Krise: Ära Bush voller Enttäuschungen/Rückschläge für das Volk (späte Hilfe bei Hurrican Katrina, unerfolgreiche Kriege im Irak und in Afghanistan, schwere Finanz- und Wirtschaftskrise)
schlechte Umfragewerte für Bush (25-30%) und Forderung nach Wechsel 4. Merkmale charismatischer Herrschaft/Führung nach Weber am Beispiel Barack Obama
- Propheten, Kriegshelden, Demagogen als Führer
- die Geführten geben sich der als begnadet angesehene Person hin

Obama:
Leadership-Qualitäten Obamas: Wahlkampfmanagement (Massen- mobilisierung, Organsiationsfähigkeit z.B. im Internet oder bei der Einwerbung von Wahlkampfspenden)
Wähler als Anhänger und (finanzielle) Unterstützer; Glaube an den Wandel (Change) und Vermittlung von Hoffnung (Hope) 4. Merkmale charismatischer Herrschaft/Führung nach Weber am Beispiel Barack Obama reines Charisma ist spezifisch „wirtschaftsfremd“
- keine ökonomische Verwertung der Gnadengaben
- keine traditionale/rationale Alltagswirtschaft
- charismatische Bedarfsdeckung: bettelmäßige Versorgung, Beute,
gewaltsame oder friedliche Erpressung
- Weber: „oft mehr Anforderung als Tatsache“, für charismatische
Revolutionäre gilt das nicht

Obama:
Trifft nicht zu
aber: 750 Mio. $ Wahlkampfspenden 4. Merkmale charismatischer Herrschaft/Führung nach Weber am Beispiel Barack Obama Charisma hat die Tendenz sich zu veralltäglichen (dadurch sind einer charismatischen Führungsbeziehung automatisch zeitliche Grenzen gesetzt, sie ist labil)
- Dauerbeziehung führt zur Wandelung des Charakters (Traditionali-
sierung/Rationalisierung)

Obama:
Veralltäglichung des Charismas: nicht alle gesetzten Ziele können erreciht werden (Anpassung an ökonomische Zwänge, Umsetzung der Ziele nur nach Zustimmung des Kongresses, etc.) 4. Merkmale charismatischer Herrschaft/Führung nach Weber am Beispiel Barack Obama weitere Kriterien für Obamas Wirkung (außerhalb des Weberschen Kriterienkatalogs):

- Aussehen
- Stimme
- Jugendhaftigkeit (Weber erwähnt das Lebensalter nicht explizit, aber
indirekt begünstigt seine Typisierung Alter + Erfahrung geg. Jugend)
- erotische Ausstrahlung
- äußerliche Unterscheidung von den Rivalen 4. Merkmale charismatischer Herrschaft/Führung nach Weber am Beispiel Barack Obama Charisma (the fire) Geführter (flammable material) Führer (spark) charismatisches Umfeld (oxygen) zentrale Aussagen:
Wenn „Sauerstoff“ (oxygen) in der Atmosphäre vorhanden ist und ein „Funke“ (spark) auf „entflammbares Material“ (flammable material) trifft, dann wird es ein „Feuer“ (fire) geben – Charisma entsteht. 5. Das Modell von Klein & House der Führer (spark)

- hat eine Vision (Traum einer besseren Zukunft)
- hat Selbstvertrauen, Dominanz, Entschlossenheit und Ausdauer
- weckt wichtige Motive bei den Geführten (Anschluss, Leistung, Macht)
- hat außergewöhnliche Bereitschaft zum Risiko
- hat hohe Erwartungen an aber auch hohes Vertrauen in die Geführten
- bewertet die Geführten grundsätzlich positiv
- bemüht sich um die Entwicklung der Geführten
- versteht sich in der Selbstdarstellung/Schaffung eines positiven Image
- zeigt oft ein außergewöhnliches Verhalten
- ist ein anregender Kommunikator, der Botschaften einfallsreich und
emotional ansprechend transportiert 5. Das Modell von Klein & House der Geführte (flammable material)

- weniger der materiell orientierte Mensch als der Sinn suchende
Mensch
- Anziehung der weniger selbstständig Denkenden und Agierenden
- Anziehung der nach klaren Leitbildern Suchenden
- weniger der Mitarbeiter-Typus des „Unternehmers“, der rigiden
Formen der Herrschaftsausübung eher kritisch gegenüber steht
- Idealisierung findet von unten statt

Gefahr...
5. Das Modell von Klein & House das Umfeld (oxygen)

- krisenhafte Situation auf der Meso-Ebene (Organisation) bzw. Makro-
ebene (Gesellschaft)
- Situationen, in denen viel auf dem Spiel steht (z.B. Freiheit eines
Volkes [Mahatma Gandhi] oder das Überleben einer Unternehmung
Lee Iacocca bei Chrysler])

Folgen charismatischer Führung (fire)

- weit überdurchschnittliche Leistung (Motivationssyndrom)
+ längeres Arbeiten
+ freiwillig unangenehme und mühevolle Arbeiten übernehmen
+ eigene Interessen zurückzustellen 5. Das Modell von Klein & House Beeinflussung zum Nachteil der Geführten:

- Verbreitung fragwürdiger Theorien
- Macht zum eigenen Nutzen ausüben
- unabhängiges Denken unterdrücken
- etc.

Mögliche negative Auswirkungen auf Organisationen:

- aus Ehrfurcht/Angst halten Geführte gute Vorschläge zurück
- Wunsch nach Beliebtheit beim Führer hemmt Kritik
- Bewunderung durch Geführte erzeugt Illusion von Unfehlbarkeit beim
Führer
- treffen riskanter Entscheidungen  leichteres scheitern
- gesamte Anerkennung entfällt für den Chef  Verärgerung der MA
- Abhängigkeit vom Führer hemmt Entwicklung kompetenter Nachfolger 6. Gefahren charismatischer Führung Voraussetzung: Persönlichkeitsmerkmale + Verhaltensweisen + Ergebnis

Persönlichkeitsmerkmale:
- Selbstbewusstsein (Körpersprache)
- Dominanz (starkes Auftreten)
- positive Grundeinstellung („Glücksübungen“)
- gutes Denkvermögen („Gehirnjogging“)
Talent + Technik

unterstützende Verhaltensweisen:
- einfache/eindeutige Botschaft/Vision
- Vorleben von Werten (Begeisterung und Motivation)
- hohes persönliches Engagement
- Bereitschaft, persönliche Risiken zu übernehmen

erfolgreiches Ergebnis

ein gewisser Teil kann technisch erlernt werden
7. Ist charismatische Führung erlernbar? Modell Führer und Jünger/Anhänger
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