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Narrative Ebene

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by

Nadine Keller

on 1 May 2014

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Transcript of Narrative Ebene

FILMANALYSE
Technische Ebene
- auditiv
- visuell

Produktanalyse
Texttypen
Darstellen
nicht-narrativ bzw. deskriptiv (beschreibend)
Mediales Erzählen
Point of View / Erzählperspektiven
Kamera = Erzählerin
Kameraperspektive schafft Erzählkonzept (=Beobachtungskonzept)
verschiedene Beobachterpositionen beeinflussen Haltung des Zuschauers
Entstehen von Geschichten: Verarbeitung, Gestaltung und Erfindung eines Geschehens

Zusammenhänge werden hergestellt, Strukturen aufgezeigt und kausale Beziehungen geknüpft
Grundlagen des Erzählens
-das Erzählen als Schaffung einer in sich geschlossenen Welt-
ein räumlich und zeitlich bestimmter Handlungsraum (Diegese)
Figuren als Agenten der Handlung
Handlung
ein markierter Ablauf von Zeit (=Veränderungen, Sukzession)
Anfang und Ende
Sinnhaftigkeit
Merkmale narrative Handlungen
= statische (Zustände, Situationen) und dynamische (Ereignisse, Vorgänge) Einheiten des Films
Narrative Strukturen einer Handlung:
Zwei Situationen einer Figur, die zeitlich aufeinander folgen
semantische Gegensätzlichkeit der Situationen in mind. einem relevanten Merkmal
eine Transformationsoperation (von der Figur ausgeführt oder erlebt)
eine kausale Beziehung zw. den Situationen
Rolle des Rezipienten
mediale Narration = kommunikativer Akt

aktive Mitarbeit des Rezipienten
- Bedeutungen verstehen
- Verbindungen herstellen
- Geschichte erkennen
mediale Narration rekurriert immer auf das Vorwissen des Reziepienten!
Formen von Wissen, die relevant sind für die filmische Informationsverarbeitung:
generelle Weltwissen
narrative Wissen
Wissen über filmische Darbietungsformen
unterschiedliches Wissen
=
unterschiedliche Lesarten
STORY
FABEL
THEMA
Einteilung des Erzählten in unterschiedliche Dimensionen der Ausführlichkeit bzw. Verdichtung
Verdichtung
Story - Fabel - Thema
schafft verschiedene
Bedeutungsproduktion
Erzählen
Wissensverteilung
Mystery
Surprise
Suspense
=
<
>
Subjektive Erzählperspektive
Auktoriale Erzählperspektive
Erzähl-
perspektiven
Subjektive Kamera
begrenzter Blick
geringe Distanz
Verstärkung der Authenzität
Point of View - Shot
individueller Blick
Position der identifikatorischen Nähe
KEINE Gleichsetzung von Figur und Zuschauer
Prozesse der Empathie
Involvierung des Zuschauers
"Das Leben ist schön", 1997, Regie: Roberto Begnini
Reflektorfigur
Handlung am Protagonisten orientiert
Ereignisse aus Sicht des Protagonisten (
nicht optisch
)
Mindscreen
Traumbilder, Erinnerungsbilder, Fantasien
Teilnahme an Erfahrungswelt der Figur
"Harry Potter und der Orden des Phönix", 2007, Regie: David Yates
Voice - Over
zusätzliche Erzählinstanz
Erzählstimme aus dem Off
Stimme des Protagonisten / eines erzählenden Zeugen
retrospektiv (Präteritum) oder kommentierend (Präsens)
"Grüne Tomaten", 1991, Regie: John Avnet
Auktoriale Kamera
Kamera = allwissender Erzähler
Außensicht: fotografisch Abbildbares
Innensicht: zusätzliche Konstruktionen notwendig
Voice - Over
kann sich auktorial verhalten
Erzählstimme außerhalb der Figurenwelt
Off-Stimme führt durch das Geschehen
"Die fabelhafte Welt der Amélie", 2001, Regie: Jean-Pierre Jeunet
Narrative
Ebene

1. Texttypen
1.1 Darstellen
1.2 Erzählen
- Mediale Narration
- Grundlagen
- Merkmale narrativer Handlungen
- Rolle des Rezipienten

2. Point of View / Erzählperspektiven
2.1 Wissensverteilung
2.2 Subjektiv
2.3 Auktorial

3. Story - Fabel - Thema

4. Dramaturgie
4.1 Syd Field
4.2 Christopher Vogler

G
L
I
E
D
E
R
U
N
G

STORY = Präsentation der Geschichte

ausführliche Beschreibung von Situation und Zeit
arrangiert Ereignisse, Handlungen und Figuren

organisiert die Informationsvergabe der Geschichte für den Rezipienten →

steuert den narrativen Prozess
FABEL = was der Zuschauer mit seinem Wissen, Emotionen und praktischem Sinn aus dem Gezeigten macht

zentrales Schema der Geschichte
kausalchronologisch geordnete Ereignisabfolge

Rezipient: aktiv Zusammenhänge herstellen, Elemente der Story zu einer kohärenten Geschichte zusammenfügen

Interaktion von Story und Publikum
Ziel: Bedeutungsschichten sichtbar machen
THEMA = grundsätzlicher Konflikt /
"Grundfrage des Films"

nicht zwangsläufig identisch mit der ursprünglichen
Idee des Autors

abhängig vom Rezipienten
"Romeo und Julia", 2013, Carlo Carlei
STORY?
Präsentation der Geschichte (inhaltlich+formal)
Ereignisse, Handlungen und Figuren

FABEL?
Story, verdichtet auf die wesentlichen Merkmale
was IHR mit eurem Wissen, Emotionen und praktischem Sinn aus dem Gezeigten macht

THEMA?
grundsätzlicher Konflikt
(Kontext der Entstehungszeit!)
Dramaturgie

Auftritt von Figuren + Interaktion
in begrenztem Spielfeld
Konflikt + Lösung

Filmhandlung als dramatisches Geschehen
Akt
Sequenz
Szenen
Einstellungen
Szene besteht aus einer oder mehreren Einstellungen
Einstellung = kleinste Filmeinheit
Akte = inhaltliche Einheiten
große Handlungsabschnitte
Einteilung nicht immer
leicht zu vollziehen
wichtigstes Element der dramatischen Struktur
jede Sequenz hat Anfang, Mitte und Schluss
stehen inhaltlich in Verbindung
werden durch Idee zusammengehalten
Einheit von Zeit und Ort
Einteilung des
Geschehens
Dramaturgische Modelle
geschlossene Form
traditionelles Modell
Aufbau steht im Vordergrund
offene Form
Unabgeschlossenheit, Ungelöstheit
keine Symmetrie & Rundungen angestrebt
Syd Field
*1935 t2013
"Ein Drehbuch ist eine in Bildern erzählte Geschichte, bei der es um eine Person (oder Personen) an einem Ort (oder mehreren Orten) geht, die ihre Sache durchziehen."
Angelehnt an Aristoteles teilte er das Drehbuch in eine „Drei-Akt-Struktur“ auf (Anfang, Mitte, Ende)

„Alle Filme erfüllen dieses geradlinige Paradigma!“

„Wenn sie nicht an das Paradigma glauben, testen sie es!“


Theorie der Dramaturgie
Christopher Vogler
"Die Odyssee des Drehbuchschreibers"

bezieht sich auf "The Hero with a Thousand Faces" (1949) von Joseph Campbell (Mythenforscher)
These: alle großen Geschichten basieren auf
einem
Schema - Heldenreise mit verschiedenen Stationen
Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit!
Wer bin ich?
Woher komme ich?
Wohin gehe ich, wenn ich sterbe?
die Struktur von Geschichten ist in allen Kulturen und zu allen Zeiten die gleiche:
die Reise des Helden
Was ist gut, was ist böse?
Und was hat das mit mir zu tun?
Wie wird das Morgen aussehen? Und wohin ist das Gestern entschwunden?
Gibt es sonst noch jemanden da draußen?
URFRAGEN
Wie aktuell sind die beiden Modelle heute noch?

Welche Kritik fällt euch zu den Paradigmen ein?
Wo seht ihr Schwierigkeiten?

Gibt es neuere Modelle?

Braucht man Modelle oder Paradigmen um ein gutes Drehbuch zu schreiben?
Diskussionsfragen
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