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Wüsten / Aralsee

11EK2 Herr Wittlich von Loosen/Schmid
by

louisa sudelu

on 12 August 2013

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Transcript of Wüsten / Aralsee

Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis
1977
1998
2000
2002
2005
2007
2009
2010
2011
2012
2001
2004
Der Aralsee im Wandel der Zeit
www.3sat.de
Allgemeine Informationen
Lage
Daten und Fakten
Die Gründe für die Austrocknung
Der Aralsee im Wandel der Zeit
steigende Salinität
Die Umweltverschmutzung
Folgen
Von der Verlandung des Aralsees zur Aralkum - Wüste
Landnutzung im Vergleich
Die Rettungsversuche
Sonstiges
Quellen
Allgemeine Informationen
abflussloser Salzsee in Zentralasien
Lage: Kasachstan, Usbekistan
Zuflüsse: Amudarja (Süden) und Syrdarja (Osten

Klima:
200 mm Jahresniederschlag
1400 mm Verdunstung
hohe Temperatur im Sommer: > 30°C
kontinentales, trockenes, winterkaltes Klima
unter sowjetischer Leitung wurde zu Stalins Zeiten beschlossen, die Wüste zu erschließen
Ziel:
Die Wüste soll mit Hilfe langer Kanalsysteme in fruchtbares Land verwandelt werden.
Das Wasser, das in die Bewässerungskanäle für die Plantagen umgeleitet wird, fehlt dem Aralsee.
Die Gründe für die Austrocknung des Sees
große Wassermengen wurden zur Bewässerung der Baumwollplantagen aus den Zuflüssen entnommen
www.geo.de
Folge: Der See schrumpft immer weiter

1989: Teilung des Sees in:
Großer Aralsee
Kleiner Aralsee
http://www.raumfahrer.net/forum/yabbfiles/Attachments/up015526.jpg
Quellen
http://www.3sat.de/page/?source=/nano/umwelt/166643/index.html
http://aralsee.info/
http://www.spiegel.de/panorama/aralsee-elender-staub-a-319503.html
http://de.wikipedia.org/wiki/Aralsee
http://www.eduhi.at/gegenstand/geographie/data/N-Aralsee.pdf
http://observanteyez.bplaced.net/documents/Vom%20Aralsee%20zur%20Aralsteppe.pdf
http://www2.klett.de
http://mind2011.wordpress.com/2010/12/17/der-durstige-aralsee/
Durch das Schrumpfen des Sees verringert sich das Wasservolumen, wodurch der
Salzgehalt des Wassers steigt.
Dadurch wurden von ursprünglich 30 Fischarten 24 ausgerottet
Sonstiges
Das Weiß der Aralkum-Wüste kommt von dem Salz, welches übrig bleibt wenn das Wasser verdunstet.
Foto: ESA 2007
Der Aralsee
Die Umweltverschmutzung
zunehmender Salzgehalt
Fischsterben
Fischer verlieren ihre Arbeit / Nahrungsmittel
Klimaveränderung
Absinken des Grundwasserspiegels
zunehmende Desertifikation
veränderte/ sinkende Biodiversität
Rückgang der artenreichenen Aral - Wälder
hohe Mortalitäts- und Morbilitätsrate
Ernteeinbuße
Rückgang der Landwirtschaft
zur Entlaubung der Baumwollkulturen wurde

Agent Orange
( hochgiftiges, erbgutschädigendes TCDD )

benutzt
Salz- und Staubverschmutzung
Verschmutzung wird durch Luftschneise von West nach Süd verstärkt ( weltweit )
seit 1970er steigen Krankheiten sprunghaft an ( Magen- & Darmerkrankungen, Thyphus, Hepatitis, Tuberkulose, Augen- & Atemwegserkrankungen, Anenzepalie )
hohe Morbidität und Mortalität
Schiffsfriedhof
Die Aralkum - Wüste
Die Rettungsversuche
1960
1990er
Beginn der
Austrocknung
Bau des Kok-Aral- Damm
die Weltbank beteiligt sich am Bau
besseres Baumaterial ( Beton )
trennt Kleinen Aralsee vom Großen Aralsee
13 km lang und 10 m hoch
1. Deichbau 1992/98
Kasachstan baute einen Damm, um den Kleinen Aralsee zu retten
nur mit Naturmaterialien ( Sand )

2003 - 2005
Daten und Fakten
ursprüngliche(s)...
Fläche: 67.000 km²
Volumen: 1.056 km³
4. größter Binnensee weltweit
heutige(s)...
Fläche: < 15.000 km²
Volumen: < 150 km³

der Wasserspiegel ist von 1960 bis 1990 um 13 m gesunken

Volumen ( km³ )
.
http://2.bp.blogspot.com/-Y0n6xTwpoBk/UK8hhWLRPAI/AAAAAAAACuQ/buzli2ndbg0/s1600/Unbenannt.jpg
http://www.geolinde.musin.de/raummenschnatur/aralsee/Tabelle.gif
Folgen
Wüsten &
Halbwüsten

Passat- / Wendekreiswüsten
www.br-wissen.de
http://www.google.de/imgres?imgurl=http://service.wissens-server.com/wissensserver/media%3Fa%3Dv%26u%3Djadis/incoming/karte6.jpg%26c%3Dfile-system%26v%3Dresize%26height%3D%2520%26width%3D360&imgrefurl=http://www.wissen.de/lexikon/wuesten&usg=__UMq-BzGolhoHhI5I08lSIxKNzBY=&h=253&w=360&sz=41&hl=de&start=13&zoom=1&tbnid=KO8furZIh00HUM:&tbnh=85&tbnw=121&ei=iV3JUa6aL9SL4gTHsoHgCg&prev=/search%3Fq%3Dwendekreise%2Bw%25C3%25BCste%26hl%3Dde%26gbv%3D2%26tbm%3Disch&itbs=1&sa=X&ved=0CEYQrQMwDA
http://www.namibia.de/Trekking--Wueste/Kalahari/
http://www2.klett.de/sixcms/media.php/229/27332x-0301.pdf
http://dbbm.fwu.de/fwu-db/presto-image/beihefte/46/025/4602500.pdf
http://www.michael-martin.de/cgi-local/michael_martin/mm_locator.pl?mo=wissen_de&lc=michael_martin/de/wissen/wuestentypen.html
http://www.uni-duesseldorf.de/MathNat/Biologie/Didaktik/Wueste/heisswue/hw_e_kli.html
http://www.wissen.de/thema/die-wueste-gobi?chunk=geologie
Schulbuch
befinden sich am nördlichen / südlichen Wendekreis

entstehen durch Passatzirkulation
http://www.br.de/import/audiovideo/wueste-wendekreis-grafikbild100~_v-image512_-6a0b0d9618fb94fd9ee05a84a1099a13ec9d3321.jpg?version=1339504713594
http://www.diercke.de/bilder/omeda/501/100770_168_3.jpg
Geographische Lage und Entstehung
Kalahari
20° - 30° südlicher Breite
1,2 Mio. km²
nördlichen Kap Südafrikas, Nambia, Botswana, Angola, Sambia
feiner, roter Sand
kontinentales, arides Klima
lange Trockenperioden
sporadische Regenfälle, nur in Sommermonaten ( Dez. - Feb. )
Niederschläge: 150 - 500 mm im Jahr
Temperatur: > 30°C ( nachts unter 0°C )
Pflanzenwuchs, deshalb eher Trockensavanne
http://www.geo.de/reisen/community/bild/regular/262348/Die-Duenen-der-Kalahari.jpg
http://www.elmar-rixen.de/grossewebbilder/namibia/landschaften/kalahari/kalahari3.jpg
http://korloffparis.net/wp/wp-content/themes/kingsize/images/upload/kalahari.jpg
http://www.gondwana-collection.com/fileadmin/user_upload/content/images/attractions/kalaharidesert/Kalahari_Desert00_High_Res_01.jpg
Sahara
Relief-, Gebirgs-, Binnen- oder Kontinentalwüsten
erstreckt sich über Nordafrika
9 Mio. km²
bildet etwa ein Trapez von 4500 bis 5500km westöstlicher und 1500 bis 2000km nordsüdlicher Ausdehnung
größtenteils Stein-/Felswüste, teilweise Kieswüste, nur ca. 20% Sandwüste
arides Klima
Tagesdurchschnittstemperatur Sommer ca. 38°C, Winter ca. 25°C
Durchschnittliche Niederschlagsmenge ca. 45,5mm
Westafrikanischer Monsun lässt Grassavanne entstehen, hier schließt sich die Sahelzone an
Einziger Fluss : Nil, Fremdlingsfluss (entspringt in feuchtem Gebiet und speist auf seinem Weg ein trockenes Gebiet mit Wasser)
Binnen- und
Kontinentalwüsten
http://www.br.de/import/audiovideo/wueste-land-kontinentalbild100~_v-image512_-6a0b0d9618fb94fd9ee05a84a1099a13ec9d3321.jpg?version=1339504524317
http://www.afrika-junior.de/public/images/Landschaften/sahara-desert.jpg
http://www.br.de/themen/wissen/nildelta-satellit100~_v-image853_-7ce44e292721619ab1c1077f6f262a89f55266d7.jpg%3Fversion%3D1329411692762
http://photocompetition.upclive.com/original/640373/felswuste/landschaft_wuste_fels_eisenhaltig_rot_jordanien_reise.jpg
ozeanferne Lage im Inneren großer Landmassen
fast alle in Asien
Jahreszeiten vorhanden

Wolken regnen sich schon ab bevor sie Wüstengebiet erreichen
Geographische Lage und Entstehung
http://img.galerie.chip.de/imgserver/communityimages/1028200/1028296/original_3FE1465339BFA31EE4485D4C68CB94FA.jpg
Regenschattenwüsten
Geographische Lage und Entstehung
http://www.br.de/import/audiovideo/wuste-regenschatten-grafikbild100~_v-image512_-6a0b0d9618fb94fd9ee05a84a1099a13ec9d3321.jpg%3Fversion%3D1339504677555
meistens in gemäßigten Breiten ( wegen
den einheitlichen Winden )
Gebirgskette als Wolkenbarriere

Luftmassen steigen an Luv-Seite auf
Wolkenbildung und anschließendes abregnen
nach Gebirgsüberquerung sinkt Luft ab
erwärmt sich und nimmt Feuchtigkeit auf
Wolken lösen sich auf und es ist trocken
Lee
Luv
Reliefwüsten
Geographische Lage und Entstehung
Eiswüste
Kältewüste

http://www.diercke.de/bilder/omeda/501/100757_114_3.jpg
Gobi
1 Mio. km²
W-O: über 2.000 km; N-S: über 800 km
erstreckt sich über Teile der Mongolei und China
viele Wüstenarten vertreten
3 % Sand, Rest kahle Felsformationen
kontinentales Klima
extreme Temperaturschwankungen zwischen Sommer und Winter ( bis zu 80°C )
Temperatur: - Sommer ( 25 bis max. 40°C )
- Winter ( -15 bis -40°C )
Niederschlag: 40 bis 150 mm im Sommer
Winter sehr kalt und trocken
geringe Vegetation
http://media.kunst-fuer-alle.de/img/37/m/37_3706307~f--wagner-(f1-online)_felsformationen-in-der-wueste-gobi,-mongolei.jpg
http://www.geo.de/reisen/community/bild/regular/109280/Flug-ueber-die-Wueste-Gobi.jpg
http://www.welt.de/img/reise/crop101712543/1380713797-ci3x2l-w580-aoriginal-h386-l0/tts-mong-kamele-BM-Bayern-Xining.jpg
Antarktika
14 Mio km² Fläche, somit größte Wüste der Erde
fast vollständige Vereisung, nur 2-3% der Fläche sind eisfrei ( Berge ab 3500m )
der Kontinent Antarktika ist nicht zu verwechseln mit der Antarktis ( umfasst das Gebiet des Südpolarmeers und des Kontinents )
(Schamo)
http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Antarctica-Region.png
http://programm.orf.at/dateien/4971_univ_planet10.jpg
Jahresmitteltemperatur ca. -55°C
durchschnittlicher Jahresniederschlag ca. 40 l/m² Schnee
Regenschattenwüsten sind meistens gleichzeitig auch Binnen- / Kontinetalwüsten.
Gründe für die niedrigen Temperaturen und somit die Bildung von Kältewüsten am Beispiel von Antarktika
Aufgrund der hohen geographischen Breite erhält das Land nur eine geringe Sonneneinstrahlung ( Polartag, Polarnacht )
Der antarktische Zirkumpolarstrom trennt den Kontinent von warmen Meeresströmungen
Schnee und Eis besitzen eine hohe Albedo, die den größten Teil der eingestrahlten Sonnenenergie reflektiert
Die niedrigen Lufttemperaturen führen zu einer äußerst geringen Luftfeuchtigkeit. Da Wasserdampf am wirksamsten die Wärmeabstrahlung verhindert, verliert das Land sehr viel Wärme an das All
Antarktika ist der Kontinent mit der höchsten durchschnittlichen Erhebung
Über den Polen ist die Troposphäre nur 8 km dick (hier befindet sich der ohnehin geringe Wasserdampf )
https://sites.google.com/site/6dbrgapp/bild5antarktis.jpg
http://cdn1.spiegel.de/images/image-2194-topicbig-ynuo.jpg
http://travel-portal.info/wp-content/uploads/2010/07/Antarktika.jpg
http://klimagipfel.greenpeace.de/wp-content/uploads/2009/11/antarktis1.jpg
http://images.geosmile.de/produkt.php?pid=100000502&sid=v&gid=400
http://www.br.de/import/audiovideo/wueste-formen-kuestebild100~_v-image512_-6a0b0d9618fb94fd9ee05a84a1099a13ec9d3321.jpg%3Fversion%3D1339504608991
an Westseite von Kontinenten
in der Nähe von den Wendekreisen
kalte Meeresströmungen

kaltes Wasser steigt nach oben und kühlt darüber liegende Luft ab
Luft kondensiert; bildet Nebel oder regnet über dem Meer ab
Nebel wird über das Festland geweht
Luft erhitzt sich, Nebel löst sich auf
http://www.diercke.de/bilder/omeda/501/1_100700_131_1.jpg
http://www.diercke.de/bilder/omeda/501/100753_164_1.jpg
http://www.geschichteinchronologie.ch/atmosphaerenfahrt/mondfotos/mondtal-Chile-d/000a-karte-position-Atacama-wueste.gif
Namib
Taklamakan
Dünen
Dünenzonen
man unterteilt die Dünenzonen der Erde allgemein nach den Klimazonen:

Dünen der tropischen und subtropischen Wüsten und Halbwüsten
Dünen humider Klimate
Dünen der Kältewüsten und Tundren
Strand- bzw. Küstendünen und Dünen aktiver Flussauen
Chihuahua - Wüste
Trockenheitsindex für Wüsten
Mojave Wüste
http://www.br.de/themen/wissen/inhalt/umwelt/niederschlag-wueste100.jpg%3Fversion%3D1339599518445
http://kalifornienguide.com/wp-content/uploads/2012/05/joshua-tree-mojave-wueste.jpg
vom Wind bei nachlassender Transportkraft gebildete Sandanhäufung. Nach der Entstehung sind 2 Dünentypen zu unterscheiden: 1. an Hindernisse geknüpfte Dünen (Berge, Steine oder Grasbüschel); 2. freie Dünen entstehen auf offenen, vegetationslosen Flächen ohne sichtbares Hindernis. Je nach Anordnung zur Windrichtung werden Quer- oder Walldünen (quer zur Windrichtung) und Längs- oder Strichdünen (in Windrichtung orientiert) unterschieden. Besonders bei Querdünen existiert eine Vielzahl von Formen: Bogen-, Sichel- oder Parabeldüne, Barchan, Pyramiden-, Stern- und Trichterdünen. - Nach Lage sind zu unterscheiden: 1. Küstendünen, aus Meeressand an Flachküsten aufgewehte, meist parallel zum Strand angeordnete Dünen; entstehen vor allem als an Hindernisse geknüpfte Dünen; vielfach künstliche Förderung der Dünenbildung zur Strandbefestigung; 2. Binnendünen, in allen Trockengebieten, wo Vegetationslosigkeit freie Entfaltung äolischer Dynamik zulässt; Binnendünengebiete vor allem in den großen Wüstengebieten: Sahara, arabische und zentralasiatische Wüsten. - Freie Dünen wandern z. T. bis zu 200 m pro Jahr (Wanderdünen). Der Bedrohung von Siedlungen und Kulturland wird versucht durch Bepflanzung und Errichtung von Windzäunen entgegenzutreten.

ca. 35.000km²
westliches Nordamerika
von den Tehachapi-Bergen, den San Gabriel Mountains und den San Bernardino Mountains begrenztes Wüstenbecken
heißtester Ort Death Valley, Durchschnittstemperatur Juli-August ca. 45°C
maximale Jahresniederschlagsmenge 150mm
wichtigste Wasserquelle ist der Mojave River
typische Pflanzen : Joshua Tree ( rechts )
typische Tiere : Reptilien wie die Kalifornische Gopherschildkröte und die Mojave Green Klapperschlange
wegen ihrer relativ hohen und gleichmäßigen Sonneneinstrahlung ist die Mojave Wüste eine beliebte Solar-Region
http://www.deuscher.com/Journeys/2010_California/IMG_0994.jpg
http://farm4.static.flickr.com/3091/2402819892_3a7d86e565.jpg
http://geomaps.wr.usgs.gov/parks/mojave/3MojaveRiver.jpg
http://www.klassewasser.de/content/language1/html/3675.php
Wüstenformen
http://www.paedagogik.net/wochenthemen/wuesten/wuestenarten.html
Stein- und Felswüste
4/5 der Wüstenfläche
Gesteins- und Felsentrümmer
Insolationsverwitterung/ Temperaturverwitterung
man unterscheidet zwischen:
Hammada ( Fels )
Serir ( Kies- und Geröll )
Reg ( Mischung aus Serir und Erg )
Sandwüste
Erg
Windanblasung aus Steinwüste
überwiegend Quarzsand
zu Sandflächen und Dünenfeldern aufgetürmt
360.000 km²
erstreckt sich über Teile von Texas, New Mexico und Mexiko
Höhenunterschiede von 600 bis 1675 m
Gipssand ( White Sands ) 700 km²
Durchschnittstemperaturen im Juni: 35 - 40°C
im Winter in höheren Lagen sehr kalt
Niederschlagsmenge: unter 250 mm / Jahr
Vegetation: Yucca, Agave, verschiedene Gräser
http://www.geo.de/reisen/community/bild/254301/Alamogordo-NM-USA-White-Sands-NM
http://www.getitacross-news.de/img/newsletters/0.73888300_1223376953_236.gif
http://www.geo.de/GEO/natur/fotogalerien/fotogalerie-afrikas-letzte-wildnis-66361.html?t=img&p=1#content
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/1/19/Namib2.jpg/800px-Namib2.jpg
95.034 km²
Westküste Afrikas ( Namibia, Angola )
durch Benguela - Strom beeinflusst
Sanddünen ändern je nach Sonnenstand und Feuchtigkeitsgehalt ihre Farben
höchsten Dünen der Erde - Dünen beim Sossusvlei ( bis zu 400 m )
extrem arid ( hyperarid )
Tagestemperaturen: über 50°C
Nachttemperaturen: unter 0°C
jahrzehntelange Trockenperioden
häufige Sandstürme
50 bis 100 mm Niederschlag im Jahr
200 Tage im Jahr Nebel
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/b/bc/Namib_Desert_Namibia%281%29.jpg/800px-Namib_Desert_Namibia%281%29.jpg
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/5/51/D%C3%BCne_S-Schlag_Sossusvlei.JPG
Salzwüste - Salar de Atacama
www.wikipedia.de
http://img.fotocommunity.com/Chile/Atacamawueste/Tatio-Geysire-in-der-Atatcama-a22200586.jpg
Küsten- oder
Nebelwüsten
Geysire
Atacama
http://www.latinarealchile.com/imagenes/200803241434350-nord.jpg
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/9/93/ValleLuna-002.jpg/800px-ValleLuna-002.jpg
Valle de la Luna
105.000 km²
18° bis 27° Breitengrad Süd
durch Humbold- Strom beeinflusst
Salzseen, Vulkane, Dünen, Geysire
trockenste Wüste der Erde
alle 6 Jahre bei El Nino starke Regenfälle, Wüste erblüht für kurzen Zeitraum
große Temperaturunterschiede zwischen Tag ( 30°C ) und Nacht ( -15°C )
http://www.kindernetz.de/-/id=69792/property=big/width=600/height=450/pubVersion=2/1pr1rh5/index.jpg
Hammada
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/9/99/260_Boa_Vista.jpg/800px-260_Boa_Vista.jpg
Serir
http://www.cuboimages.it/FOTO/thumbs/1/MAU000584.jpg
Reg
http://www.ux1.eiu.edu/~cfjps/1300/reg.gif
Je nach Akkumulation der Verwitterungsrückstände ergeben sich unterschiedliche Wüstenformen
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/4/42/Sahara_Grand_Erg_Occidental.jpg
http://www.geo.de/reisen/community/bild/journeyViewBig/388927/Sandduenen-von-Erg-Chebbi.jpg
Erg Chebbi
Westlicher Großer Erg in Algerien
http://www.kasachstanreisen.de/bilder/kazakhstan_karte.jpg
http://www.kasachstanreisen.de/bilder/kazakhstan_karte.jpg
Lage
Von der Verlandung des Aralsees zur Aralkum Wüste
Verlandung : Wenn ein Gewässter immer mehr den Charakter von Land annimmt
so kann aus einem See Sumpfland entstehen, daraus ein Moor und schließlich irgendwann Festland
Das neu entstandene Gebiet bietet Lebensraum für Tiere und Pflanzen, jedoch ziehen sich wegen des Wassermangels die Pflanzen und somit die Tiere zurück
Sowohl Wassermangel als auch Salz- und Sandstürme beeinflussen Flora und Fauna im weiteren Umkreis und die Gesundheit der Menschen negativ
http://de.academic.ru/pictures/dewiki/65/Aralship2.jpg
Trockenwüsten
Nach dem Grad der Trockenheit unterteilt in
Kernwüsten: - Jahresniederschläge
unter 100 mm
- fast vegetationslos
Randwüsten: - geringe Vegetation
- gelegentlicher Regen,
bis 200 mm im Jahr
Halbwüsten: - Übergangszone zwischen
Wüste und Steppe/Savanne
- lichte Vegetation
- geringe, aber regelmäßige
Niederschläge
- geringe jährliche oder lange Zeit ausbleibende
Niederschläge
- große tägliche Temperaturschwankungen ( teilweise Unterschiede von über 60°C )

Ton- und Salzwüsten
verbreitet, wo Wasser oberflächlich zusammenfließt, verdunstet und die gelösten Minerale als Kruste die Oberfläche einnehmen
Salzwüste in der Atacama
Oase
Große Salzwüste in Utah
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/1/10/Bonneville_salt_flats_pilot_peak.jpg/800px-Bonneville_salt_flats_pilot_peak.jpg
Oasen = Wasser gelangt an die Oberfläche
Man unterscheidet zwischen
Flussoasen
: Wasser wird aus Fremdlingsflüssen entnommen
Quelloasen
: Wasser stammt aus Quellen oder Artesischen Brunnen
Brunnenoasen
: Wasser stammt aus Brunnen, die den nahe an der Erdoberfläche gelegenen Grundwasserspiegel erreichen ( erfolgt maschinell )
Verwitterung
Bewässerungstechniken
physikalische Verwitterung: aride Gebiete
chemische Verwitterung: wo Wasser auftritt
Beregnung riesiger, kreisrunder Flächen


Tröpfchenbewässerung ( Schlauchsysteme an den Pflanzen geben regelmäßig geringe Wassermengen aus ihren Auslässen ab )
http://ais.badische-zeitung.de/piece/02/a5/f8/72/44431474.jpg
Temperaturverwitterung ( auch Insolationsverwitterung genannt )
:
Starke Aufheizung des Gesteins am Tag
Starke Abkühlung in der Nacht
Volumenveränderung ( Kernsprünge,
Abschuppung )
http://www.bewaesserung.us/wp-content/uploads/2010/09/gartenbewaesserung.jpg
Salzverwitterung:
Volumenvergrößerung und Sprengwirkung des Salzes in Haarrissen des Gesteins
durch Anlagerung von Wassermolekülen an das Kristallgitter der Salze ( Hydratation )
Prinzip des artesischen Brunnen
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/d/d3/Artesischer_Brunnen%2C_Artesian_Well_DE.svg/734px-Artesischer_Brunnen%2C_Artesian_Well_DE.svg.png
Brunnen liegt in einer Senke unterhalb des Grundwasserspiegels
http://www.diercke.de/bilder/omeda/800/1358E_1.jpg
Wüsten der Erde
Anpassung der Pflanzen an Wüstengebiete
Wüsten sind
Anökumene
: Gebiete, die wegen extremer klimatischer Bedingungen nicht von Menschen besiedelten sind
Andere Beispiele: Polarregionen oder Gipfelregionen der Hochgebirge


Pflanzen passen sich an Wüstengebiete an, indem
sie ihre Wurzeln horizontal weit verzweigt oder tief ausbilden
sie sich auf Standorte mit ausreichender Bodenfeuchte beschränken
sie in der Lage sind, Wasser zu speichern ( Sukkulente Pflanzen )
sie ihre transpirierende Blattoberfläche verringern
sie besondere Salzverträglichkeit ausbilden

Erhöhung des Wasserspiegels im Kleinen Aralsee
Fischfang wieder möglich
Folgen
Damm brach zusammen
http://shipolimpic.ucoz.ru/avatar/20110115101636-61c0f4f1.jpg
Kok-Aral-Damm
am kleinen Aralsee
Sukkulent
Akazie
Pfahlwurzeln
http://www.conifers.org/we/i/05.jpg
www.br.de
Welwitschie

www.br.de
Köcherbaum
Sukkulent
Wüsten der Erde
Trockenwüsten
Trockenheitsindex
Wüstenarten
Passat- / Wendekreiswüsten
Relief-, Binnen- oder Kontinentalwüsten
Nebel- oder Küstenwüsten
Kältewüsten / Eiswüste
Verwitterung
Wüstenformen
Sandwüste
Steinwüste
Ton- und Salzwüste
Anpassung der Pflanzen
Oase
Bewässerungstechniken
Quellen
Wüstenarten
heiße Wüsten:
liegen in den wärmsten Gebieten der Erde, zwischen 15° und 35° N/S
z.Bsp.: Wendekreiswüsten
kalte Wüsten:
z.Bsp.: Relief-, Binnen- und Kontinentalwüsten, Nebelwüsten
Agave
http://us.123rf.com/400wm/400/400/firina/firina1202/firina120200054/12455162-agave-im-winter-insel-djerba-tunesien-afrika.jpg
Sossusvlei
Quellen
sowohl ökonomische, ökologische wie soziale Folgen
Vielen Dank für Eure Aufmerksamkeit
von Alina Loosen und Louisa Schmid
nehmen fast 1/3 der Landoberfläche der Erde ein
die Hälfte davon gehört zu den tropisch/ suptropischen Trockengebieten
Full transcript