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Friedrich Nietzsche

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by

Oskar Weinfurtner

on 5 October 2013

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Transcript of Friedrich Nietzsche

Friedrich
Nietzsche

1844 - 1900
Lebensweg:
* 15.Oktober 1844 in Röcken
Sohn eines pietistischen Pfarrers
Tod des Vaters
Studium
Philologie, (Theologie)
Einflüsse
Werke
1850
1865
Arthur Schopenhauer
Bewunderung des wahrheitssuchenden
und „unzeitgemäßen“ Philosophen
Militärdienst
Richard Wagner
Verehrung der Musik endet mit Wagners vermeindlicher Hinwendung zum Christentum
1868
Naumburg
Bonn
Leipzig
1869
"außerordentlicher
Professor für griechische
Sprache und Literatur"
Basel
1872 Die Geburt der Tragödie
aus dem Geiste der Musik
Kriegsfreiwilliger
schwere Erkrankung
1870
1873-76 Vier "Unzeitgemäße Betrachtungen"
1878 Menschliches, Allzumenschliches
1879
vorzeitige Pensionierung aufgrund Krankheit
1880 Morgenröte, Die fröhliche Wissenschaft
1883 Also sprach Zarathustra
1886 Jenseits von Gut und Böse
1888 Der Fall Wagner, Antichrist
1889
psychischer Zusammenbruch
Vormundschaft Mutter
† 25. August 1900 in Weimar
1889 Götzendämmerung
Jugend
Professor
Freier Philosoph
Geistige Umnachtung
Sils-Maria Genua Rapallo Turin Nizza Venedig
Naumburg
abgelehnter Heiratsantrag
1882
religiöses Elternhaus
Junghegelianer
Feuerbach
Charles
Darwin
Nietzsches Literatur
Meister der aphoristischen Kurzform
mitreißender Prosa-Stil
Werke: Rahmenhandlung, Vor- und Nachwort, Gedichte und „Vorspiel“
Auch scheinbar wenig strukturierte Aphorismenbücher geschickt „komponiert“
definitive Einordnung seiner Philosophie in eine bestimmte Disziplin ist schwierig

Wagnerianisch-Schopenhauerische Zeit
„freigeistige“ Zeit
zentrales Werk
späte Werke
Also sprach Zarathustra
Personaler Erzähler berichtet in hymnischer Prosa vom Wirken eines fiktiven Denkers, dem persischen Religionsstifter Zarathustra
grundsätzliche sprach- und erkenntnis-theoretische Reflexion auf eigene Philosophie
Untersuchen der Möglichkeit sein Philosophieren zu lehren und als Lehre verbreiten zu können
Zentrale Gedanken
Kritik
der Moral
Vorwurf: unkritische Übernahme herrschender Moralvorstellungen in Philosophie und Wissenschaft
wahrhaftig freies und aufgeklärtes Denken muss sich dagegen stellen
Ablehnung der allgemeinen und im speziellen der christlichen Moral
"Gott ist tot"
Der europäische Nihilismus
analysiert den Verfall der christlichen Zivilisation
Aphorismus 125 aus der Fröhlichen Wissenschaft
"Wohin ist Gott? rief er, ich will es euch sagen! Wir haben ihn getödtet, – ihr und ich! Wir Alle sind seine Mörder! Aber wie haben wir diess gemacht? Wie vermochten wir das Meer auszutrinken? Wer gab uns den Schwamm, um den ganzen Horizont wegzuwischen? Was thaten wir, als wir diese Erde von ihrer Sonne losketteten? Wohin bewegt sie sich nun? Wohin bewegen wir uns? Fort von allen Sonnen? Stürzen wir nicht fortwährend? Und rückwärts, seitwärts, vorwärts, nach allen Seiten? Giebt es noch ein Oben und ein Unten? Irren wir nicht wie durch ein unendliches Nichts? Haucht uns nicht der leere Raum an? Ist es nicht kälter geworden? Kommt nicht immerfort die Nacht und mehr Nacht? […] Gott ist todt! Gott bleibt todt! Und wir haben ihn getödtet! Wie trösten wir uns, die Mörder aller Mörder?"
mehrere mächtige Strömungen (Natur- & Geisteswissenschaft) haben die christliche Weltanschauung unglaubwürdig gemacht
Kritik an Moral lässt die Moral verschwinden
(Anlehnung an franz. Moralisten)
Übermensch

Ziel der Menschheit nicht (zeitliches) Ende sondern die immer wieder auftretenden höchsten Individuen (Übermenschen)
ohne Übermenschen kein Schaffen
"über" auch als Entwicklung/Bewegung deutbar
negatives Gegenstück: Der letzte Mensch
Angleichung, risikoloses Leben
Wille zur Macht
Nietzsches Antwort auf
die metaphysische Frage nach dem
"Grund alles Seienden"
psychologische Analyse des menschlichen Machtwillens
ähnlich Schopenhauers
"Wille zum Leben"
8 Antis
Antimoralisch
Antidemokratisch
Antisozialistisch
Antifemninistisch
Antiintellektualistisch
Antipessimistisch
Antichristisch
Antimetaphysisch
Nietzsche
Quellen
www.hdg.de/../Biografie_Nietzsche

www.nietzsche.de
www.wikipedia.de
www.friedrichnietzsche.de
http://www.philolex.de/nietzsch.htm
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