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Max Frisch - Deutsch

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Peter Fieber

on 16 May 2013

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Transcript of Max Frisch - Deutsch

s Max Frisch Frisch´s Biografie Frisch´s Bibliografie Erzählungen und Romane Andorra Der erste Entwurf zu Andorra entstand bereits 1946
Dieser befindet sich in Frisch´s Tagebuch (1946-1949) unter dem Titel "Der andorranische Jude".
Frisch plante das Theaterstück zum 20-jährigen Jubliäum des Schauspielhauses Zürich in der Saison 1958/59, zog aber dann andere Stücke vor.
Die Arbeiten für Andorra begannen auf Ibiza.
Frisch meinte selbst, dass er deshalb weiße und kahle Kulissen gewählt habe.
Im Dezember 1960 legte Frisch dem Suhrkamp Verlag eine Fassung mit dem Namen "Modell Andorra" vor.
Frisch veränderte sein Stück noch bis zur Erstaufführung in Deutschland am 20. Januar 1961.
Der Titel Andorra beziehe sich nicht auf den Kleinstaat in den Pyrenäen, betonte Frisch deutlich, sondern sei ein Modell.
Nicht zu verachten ist der starke Einfluss von Bertolt Brecht auf das Drama.
Das Drama Andorra war eines von Frisch´s größten Erfolgen. Frisch und der Nationalsozialismus Der Autobiographische Stil von Max Frisch Literarische Gattungen Das Tagebuch als literarische Form Quellen lerntippssammlung.de
de.wikipedia.org
dieterwunderlich.de
elevio.de
gutefrage.net
cosmiq.de
Veröffentlichungen des Suhrkamp Verlages Schweizer Schriftsteller und Architekt Geburt am 15. Mai 1911 als Sohn des Architekten Franz Bruno Frisch und seiner Frau Karolina Bettina Frisch
zwischen 1924 und 1930 besuchte er das kantonale Realgymnasium
anschließend Germanistikstudium an der Universität Zürich
Tod des Vaters zwang Frisch sein Studium abzubrechen, um seine mittellose Familie zu unterstützen
ab 1931 war Frisch Journalist für die "Neue Züricher Zeitung", "Frankfurter Zeitung", sowie für die "Kölnische Zeitung"
im Frühjahr 1933 Reise nach Ost- und Südeuropa
einige Monate später Rückkehr nach Deutschland
anschließende Heimkehr in die Schweiz
dort vernichtete er aus bis heute unbekanntem Grund alle seine bis dahin entstandenen literarischen Werke
1936 begann Frisch sein Architekturstudium an der technischen Hochschule Zürich
1939 kam der Krieg, für den Frisch in der Schweizer Armee Fahneneid leistete
1942 heiratete Frisch seine ehemalige Studienkollegin Gertrud von Meyenberg
1943 Geburt von Tochter Ursula
In den darauf folgenden Jahren schloss Frisch Bekanntschaften mit Friedrich Dürrenmatt, Peter Suhrkamp, Günter Grass und Berthold Brecht. Frisch´s Biografie
1949 Geburt seiner zweiten Tochter Charlotte
1954 Trennung von seiner Ehefrau
1955 verkaufte Frisch sein erfolgreiches Architektur Büro und widmete sich der Literatur.
1958 Bekanntschaft mit seiner späteren Lebensgefährtin der Deutschen Dichterin Ingeborg Bachmann
Im selben Jahr erhielt Frisch den Georg-Büchner-Preis und den Literaturpreis der Stadt Zürich.
1962 Bekanntschaft mit der Studentin Marianne Oellers (geb. 1939)
1968 Hochzeit von Oellers und Frisch
Während der Ehe schrieb Frisch sehr viele Romane und Theaterstücke.
1987 wurde er Ehrendoktor der TU Berlin und der Universität Birmingham.
Auch seine zweite Ehe mit Oellers endete 1979 in einer Scheidung.
1980 wurde die Max-Frisch-Stiftung gegründet
Ein Jahr später das Max-Frisch-Archiv der ETH Zürich.
Am 04. April 1991 starb Max Frisch zu Hause in Zürich. Dramen 1934 Jürg Reinhart - Eine sommerliche Schicksalsfahrt.

1937 Antwort aus der Stille.

1944 J’adore ce qui me brûle oder Die Schwierigen.

1945 Bin oder Die Reise nach Peking.

1954 Stiller.

1957 Homo faber.

1964 Mein Name sei Gantenbein.

1975 Montauk.

1979 Der Mensch erscheint im Holozän.

1982 Blaubart. 1944 Santa Cruz. Eine Romanze.

1946 Nun singen sie wieder. Versuch eines Requiems.

1947 Die chinesische Mauer. Eine Farce

1949 Als der Krieg zu ende war. Schauspiel.

1951 Graf Öderland. Ein Spiel in zehn Bildern.

1953 Don Juan oder Die Liebe zur Geometrie. Eine Komödie in fünf Akten.

1958 Biedermann und die Brandstifter. Ein Lehrstück ohne Lehre.

1958 Die große Wut des Philipp Hotz. Ein Sketch.

1961 Andorra. Stück in zwölf Bildern.

1968 Biografie: Ein Spiel

1978 Triptychon. Drei szenische Bilder Die Geschichte zum Buch Eine typische Prosaform von Frisch war das Tagebuch.
Es ging ihm keinesfalls um ein intimes oder privates Tagebuch, wie es heute oft bekannt ist, sondern um eine literarische Bewusstseinsschilderung.
In dieser Schilderung wurde auch Fiktionalität als gleichberechtigtes Mittel der Wahrheitsempfindung akzeptiert.
Insgesamt veröffentlichte Frisch 3 Tagebücher in dieser sog. Prosaform.
Das Typoskript für ein 4. wurde 2009 in den Unterlagen von Frisch´s ehemaliger Sekretärin gefunden und anschließend veröffentlicht.
Viele erfolgreiche Werke wurden bereits als Skizzen in einem von Frisch´s Tagebüchern veröffentlicht.
Auch die Romane "Stille", "Homo faber" sowie "Montauk" sind als Tagebuch des jeweiligen Protagonisten verfasst. Max Frisch lebte im 2. Weltkrieg und auch in der Zeit des Deutschen Nationalsozialismus.
Diese Zeit prägte Frisch und in den Jahren nach dem Krieg auch seine Werke.
Ein sich direkt auf den Krieg bezogenes Drama war zum Beispiel "Als der Krieg zu Ende war" aus 1949.
Auch in dem Stück Andorra gibt es deutliche Anspielungen auf den Deutschen Nationalsozialismus und den Rassismus.
Zu beginn der Deutschen NS Zeit konnte Frisch die Auswirkungen noch nicht abschätzen.
Er veröffentlichte sogar problemlos über die von den Nazis kontrollierte Deutsche-Verlags-Anstalt Bücher, in denen er sich keinesfalls negativ über den Nationalsozialismus ausließ.
Diese Einstellung änderte sich aber mit dem großen Judenhass der Deutschen in den 1940er Jahren. Andorra Die Geschichte zum Buch Der Inhalt des Buches bezieht sich, wie es auch in Frisch´s erster Prosaskizze zu Andorra vermerkt ist, auf das biblische Gebot: "Du sollst dir kein Bildnis machen".
Der Hauptdarsteller Andri wird in Andorra nach den Vorurteilen der Andorraner "geformt".
Das Schuldbewusstsein, auch bezogen auf Nazi Deutschland machte Frisch in Andorra sehr deutlich: "Die Schuldigen, die keiner Schuld bewusst sind, werden nicht bestraft, da sie nichts kriminelles getan haben. ... Es ist skandalös wie Menschen mit Menschen umgehen können.", sagte Frisch.
Sowohl Kritiker der Schweiz, als auch Deutsche verglichen ihr Land mit dem Modell-Land Andorra. Die Schweiz als Mitläufer und Deutschland als Täter. Nur wenige Deutsch bürgerliche Zuschauer oder Leser verstanden allerdings die deutliche Andeutung auf den deutschen Nationalsozialismus.
Der Professor Peter Pütz sieht in Andorra "ein düsteres Deutsches Kapitel - zumindest literarisch - bewältigt". Das erzählende Werk Eine weitere literarische Form von Frisch war das erzählende Werk.
Vorallem in seinen späteren Jahren schrieb Frisch viele Romane.
Frisch schrieb viele seiner Romane in einer autobiografischen Form.
Er stellte sich nie (bis auf in Montauk) selbst als Protagonist in einem seiner Romane dar, es sind allerdings immer wieder klare Zusammenhänge zwischen Frisch´s und dem Leben des jeweilgen Protagonisten zu erkennen.
Die am deutlichsten autobiografisch geprägten Romane sind: "Jürg Reinhart", "J’adore ce qui me brûle oder Die Schwierigen" und "Antwort aus der Stille". Dramen Die Dramen waren wohl eine von Max Frisch´s Hauptarbeiten.
Frisch´s Dramen wurden von dem deutschen Schriftsteller Manfred Jurgensen in folgende drei Gruppen unterteilt: die frühen Krigesstücke, die poetischen Stücke und die dialektischen Stücke.
Das größte von Max Frisch verfasste Drama und eines der erfolgreichsten deutschsprachigen Theaterstücke ist nach wie vor Andorra.
Ein Merkmal für Frisch´s Dramen waren die sehr kahlen und einfachen Bühnenbilder.
Ein weiteres Merkmal war, das Frisch dem Zuschauer immer wieder Freiraum zur Interpretation gab und ihn oft an seinen Dramen teilhaben ließ.
Frisch schaute sich viele Drama-Eigenschaften bei Bertold Brecht ab. Vielen Dank für Eure Aufmerksamkeit !!! Peter Fieber, 16.05.13
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