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Joseph von Eichendorff-Mondnacht

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by

Christian Aufermann

on 4 June 2013

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Transcript of Joseph von Eichendorff-Mondnacht

Mondnacht von Joseph von Eichendorff Übersicht Der Autor
Vortrag des Gedichtes
Formale Analyse
Sprachliche Besonderheiten
Deutung
Vergleichsgedicht
Gemeinsamkeiten u. Unterschiede

Mondnacht
Es war, als hätt' der Himmel
Die Erde still geküsst,
Dass sie im Blütenschimmer
Von ihm nun träumen müsst.

Die Luft ging durch die Felder,
Die Ähren wogten sacht,
Es rauschten leis' die Wälder,
So sternklar war die Nacht.

Und meine Seele spannte
Weit ihre Flügel aus,
Flog durch die stillen Lande,
Als flöge sie nach Haus. Äußere Strophen Enjambements zwischen erster und zweiter Zeile Konjunktiv II in beiden Äußeren Stropfen Formal:
12 Verse
3 Strophen Kreuzreim wechselnde Kadenzen a b a b w m w m Verschmelzung von Himmel und Erde
ist eine Anspielung auf den antiken Uranos Mythos. Vermählung von Uranos(der Himmel)
und Gaia (die Erde) Vergleichsgedicht : Es war, als hätt' der Himmel
Die Erde still geküsst,
Dass sie im Blütenschimmer
Von ihm nun träumen müsst.

Die Luft ging durch die Felder,
Die Ähren wogten sacht,
Es rauschten leis' die Wälder,
So sternklar war die Nacht.

Und meine Seele spannte
Weit ihre Flügel aus,
Flog durch die stillen Lande,
Als flöge sie nach Haus.
Es schienen so golden die Sterne,
Am Fenster ich einsam stand
Und hörte aus weiter Ferne
ein Posthorn im stillen Land.
Das Herz mir im Leib entbrennte,
Da hab ich mir heimlich gedacht:
Ach, wer da mitreisen könnte
In der prächtigen Sommernacht!

Zwei junge Gesellen gingen vorüber am Bergeshang,
Ich hörte im Wandern sie singen
Die stille Gegend entlang:
Von schwindelnden Felsenschlüften,
Wo die Wälder rauschen so sacht,
Von Quellen, die von den Klüften
Sich stürzen in die Waldesnacht.

Sie sangen von Marmorbildern,
Von Gärten, die überm Gestein
In dämmernden Lauben verwildern,
Palästen im Mondenschein,
Wo die Mädchen am Fenster lauschen,
Wann der Lauten Klang erwacht
Und die Brunnen verschlafen rauschen
In der prächtigen Sommernacht. - Sehnsucht Gemeinsamkeiten Thema: Sehnsucht
Aufbau : 2 Außenstrophen , 1 Innenstrophe
"Spiegelung" innerhalb des Innenstrophe
=> Wiederholung eines bestimmten Satzes
Reimschema Unterschiede Länge der Gedichte Aufgriff von Mythen
kein übernatürlicher Anklang Der Autor *1788 Enstammt aus einer Adelsfamilie Studium in Heidelberg:Philosophie
und Jura Teilnahme an den Befreiungskiregen (1813-1815) 1821 Schulrat in Danzig 1831 Umzug nach Berlin 1844 Ruhestand †1857 3 Geschwister Grundausbildung Gymnasium Jambus Sprachliche Mittel Personifikation : "Himmel" (V.1)
Antithese "Himmel"(V.1) -"Erde"(V.2)
Anapher "Die"(V.5,6)
Vergleich(V.12)
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