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SPD

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by

Anna Rickert

on 12 November 2013

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Transcript of SPD

SPD
Von der Enstehung bis 1933
1.) formative Phase der Sozialdemokratie
2.) Aufstieg zur Massenpartei
3.) Parteispaltung im Ersten Weltkrieg und die Revolutionszeit
4.) Sozialdemokratie in der Weimarer Republik
Industrialisierung und Soziale Frage
Europäischer Emanzipationsprozess
Bildung von Arbeitervereinen
1862
Julius Vahlteich
1863
18. März
23. Mai
1864
Mitglieder Ende 1864: ca. 4600
31. August 1864
Johann Baptist von Schweitzer
1867
1890
1878
11. Mai 1867
2. Juni 1878
ca. 1,4 Mio.
SPD
1877
ADAV
1875
22. bis 27. Mai 1875: Einigungsparteitag in Gotha
ADAV
SDAP
SAPD
ca. 1,5 Mio.
1869
SDAP
Thesen
1.) Der mit der europäischen Aufklärung und der Französischen Revolution einsetzenden europäischen Emanzipationsprozess, die ökonomischen und gesellschaftlichen Prozesse im Europa des 19. Jahrhunderts (Industrialisierung, Soziale Frage), welche die vermehrte Gründung von Arbeitervereinen, insbesondere während des Vormärzes, der Märzrevolution und zu Beginn der „Neuen Ära“ in Preußen, zur Folge hatten, sowie das Verlangen, sich gegen die bürgerlich-liberale Bevormundung zu wehren und der Wunsch nach politischer Partizipation waren allesamt Katalysatoren für die Gründung einer sozialdemokratischen Partei in Deutschland.
2.) Der Zusammenschluss zur Sozialistischen Arbeiterpartei Deutschlands (SAP) war eine direkte Folge der Reichsgründung von 1871, da nach dieser die Gegensätze zwischen ADAV und SDAP an Bedeutung verloren und beide Parteien durch die antisozialdemokratischen Maßnahmen des Staates schließlich weiter zusammenrückten.
3.) Das durch das Sozialistengesetz verbreitete Bild der Sozialdemokraten als „Personen, von denen eine Gefährdung der öffentlichen Sicherheit zu besorgen ist“ stigmatisierte die Sozialdemokraten auch über die Außerkraftsetzung des Gesetzes hinaus als ordnungsgefährdende Kraft und „vaterlandslose Gesellen“.
1. Aspekt: Mitgliederentwicklung der SPD
2. Aspekt: Wahlentwicklung der SPD bei Reichstagswahlen
3. Aspekt: Institutionelle Strukturen
4. Aspekt: Das Erfurter Programm
5.) Die zunehmende Zustimmung zur Sozialdemokratie bei Wahlen kann als Indikator dafür gesehen werden, dass ein wachsender Teil der Arbeiter sich mit ihr identifizierte oder von ihr vertreten fühlte.
4.) Die SPD wurde zur mitgliederstärksten Partei des Kaiserreichs, weil der riesigen Bevölkerungsgruppe der Arbeiter (ihr Adressat) aufgrund ihrer schwierigen sozialen Lage ein hohes politisches Potential innewohnte.
6.) Nicht trotz, sondern wegen der Verfolgungen und Repressionen der Vergangenheit und als Konsequenz des Wachsens der Partei entwickelte sich eine derartig intensive Parteistruktur, die umfassender und moderner war als die der bürgerlichen Parteien.
7.) Der parteiintern kontrovers geführte Revisionismusstreit deutet bereits die während des Ersten Weltkriegs endgültig vollzogene Spaltung der SPD in eine kommunistische, revolutionäre und in eine demokratische, antirevolutionäre Partei an.
Marxistisch / kommunistische Haltung
Revisionismus
Reformismus
1892
1899
1903
1906
1913
1871
1914
„Nicht für oder gegen den Krieg haben wir heute entschieden, sondern über die Frage, der für die Verteidigung des Landes notwendigen Mittel.“
„Wir lassen in der Stunde der Gefahr das Vaterland nicht im Stich.“ - Hugo Haase
1916
1917
1919
8.) Indem sich die radikalen Kräfte von ihr trennten und sie sich klar für den demokratischen Weg entschied, entstand die SPD des 20. Jahrhunderts.
1920
1921
1922
1925
1928
1930
1931
SAP
1932
1933
„Freiheit und Leben kann man uns nehmen, die Ehre nicht. […] Wir deutschen Sozialdemokraten bekennen uns in dieser geschichtlichen Stunde feierlich zu den Grundsätzen der Menschlichkeit und der Gerechtigkeit, der Freiheit und des Sozialismus. Kein Ermächtigungsgesetz gibt Ihnen die Macht, Ideen die ewig und unzerstörbar sind, zu vernichten. […] Das Sozialistengesetz hat die Sozialdemokratie nicht vernichtet. Auch aus neuen Verfolgungen kann die deutsche Sozialdemokratie neue Kraft schöpfen. Wir grüßen die Verfolgten und Bedrängten. Wir grüßen unsere Freunde im Reich. Ihre Standhaftigkeit und Treue verdienen Bewunderung. Ihr Bekennermut, ihre ungebrochene Zuversicht verbürgen eine hellere Zukunft.“
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