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Shifting Cultivation - ein Auslaufmodell?

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by

Andreas Mittelbach

on 11 November 2015

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Transcript of Shifting Cultivation - ein Auslaufmodell?

Gliederung

1.Definition
2.Verteilung
3.Funktionsweise
4.Vorteile und Nachteile
5.Tradition vs. Globalisierung
6.Fazit
7.Quellen
Tradition

Vorteile und Nachteile


Definition
Fazit

Shifting Cultivation - ein Auslaufmodell?

ein Auslaufmodell?

Shifting Cultivation
Quellen

Von Konstantin Mittelbach
Oberbegriff für eine Vielfalt von Formen tropischen Feldbaus mit Flächenwechsel

Wandernde Brandrodewirtschaft,
Anbauflächenwechsel,Wanderfeldbau

Wechsel zwischen mehrjährigem Anbau und lang dauernder Brache mit Sekundärvegetation

Nutzflächen liegen verstreut im Übergang zwischen Regenwald und Feuchtsavanne oder inselförmig innerhalb des Waldes
Brandrodungsphase
Rodung zu Beginn der Trockenzeit
Ende der Trockenzeit; In Brand setzen des gerodeten Materials
Kultivierungsphase
Nährstoffreiche Asche
Zu Beginn der Regenzeit:
-dreijähriger Anbau von Mischkulturen(z.B Mais, Reis, Hirse..)

Nachdem Die Nährstoffe erschöpft sind bzw. auf Grund von Starkregen weggespült sind:
Brachezeit
6-15 Jahre unnutzbarer Boden
Sekundärvegetation wächst und nach 15 Jahren
erneuter Anbauzyklus möglich
Funktionsweise

Ausweichen auf neue Flächen (Umsiedlung und Neubewirtschaftung)
Verteilung
Vorteile

Nachteile
Tradition vs. Globalisierung
Globalisierung

- geringe Investition


-wenig Aufwand(ohne technische Hilfsmittel)


-sichert Nahrungsversorgung


-Verzicht auf Düngung


-"fast" keine Langzeitfolgen
(wenn Brachezeit eingehalten wird)



- Hoher Bedarf an Rodungsfläche,
niedriger Ertrag(1tGetreide/300tBiomasse)


-Degradierung des Waldes


-Erosionsgefahr


-nur bei geringer Siedlungsdichte möglich


-nur temporär nutzbar


Zwischenfazit:
-Im kleinen Maße anwendbar und sinnvoll
-umweltverträglich, nur wenn genügend Regenerationszeit gegeben wird
seit 1000 Jahren Tradition (Tropischen Stämmen)

Etwa 37 Mio. Menschen sind gegenwärtig davon abhängig

optimale Anpassung an ökologische Möglichkeiten
Exkurs:
Idee vom brachlegiegendem Feld schon im Mittelalter bei uns als "Dreifelderwirtschaft" bekannt
Tradition bedroht durch:

Verkehrerschließung
Bevölkerungsexplosionen
Rohstoffförderung
"Land-grabbing"
weniger Anbaufläche --> Verkürzung der Brachezeiten
indigene Völker verlieren ihre Exstenzsicherung

Die traditionelle Shifting Cultivation stellt eine umweltverträgliche und nachhaltige Form der Landwirtschaft dar.
Im Zuge der Globalisierung wird jedoch in Zukunft zu wenig Platz dafür zur Verfügung stehen Dies bedroht die Lebensgrundlage der indigenen Völker.
Dem ließe sich möglicherweise durch Förderprogramme bzw. Einrichtung von Schutzzonen seitens Regierungsstellen entgegenwirken.Andernfalls wird es diese Form der traditionellen Landwirtschaft in Zukunft nicht mehr geben.

Bildquellen



Textquellen
http://www.spektrum.de/lexikon/geographie/shifting-cultivation/7224
https://www.klett.de/alias/1006063
http://daten.schule.at/dl/9988/img/shifting_cultivation.pdf
https://www.nachhaltigkeit.info/artikel/nachhaltige_waldwirtschaft_1379.htm
http://de.slideshare.net/lmc017/rural-shifting-cultivation
Diercke Weltatlas 1.Auflage 2008
http://www.johntyman.com/torembi/t098
http://www.tonjuwelen.de/wp-content/uploads/bfdw_brandrodung_chaco
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