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Interkulturelle Texte im DaF-Unterricht

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susanne lenz

on 24 June 2018

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Transcript of Interkulturelle Texte im DaF-Unterricht

Interkulturelle Texte im DaF-Unterricht
"Ein Wiener anderer Sorte"
Ich bin ein Wiener anderer Sorte:
Ein bisschen ________,
ein bisschen _________________.
Schau nicht auf meinen Namen,
frag nicht woher ich bin.
Ich bin ein Mensch aus Wien.

-­ Senol Akkilic
Ich bin ein Wiener anderer Sorte:
Ein bisschen
Kebab
,
ein bisschen
Sachertorte
.
Schau nicht auf meinen Namen,
frag nicht woher ich bin.
Ich bin ein Mensch aus Wien.

-­ Senol Akkilic
kritische Auseinandersetzung mit Fremdbildern, für Fremdheitserfahrungen sensibilisieren
"Ein Wiener anderer Sorte"
"Ein Wiener anderer Sorte"
Zielstellung
Migrations-­‐ und Exilerfahrung, Kulturkontakt, Hybridisierung, Fremd-­ und Selbstbilder
Themen
https://ze.tt/meine-nation-ist-mensch-rapper-rechnet-mit-nationalistinnen-ab/
Jan Böhmermann, das Erdogan Gedicht - english subtitles
ICH BIN AUSLÄNDER (LEIDER ZUM GLÜCK)
Ich bin Auslaender
Leider zum Glueck
Ich bin Auslaender
Leider zum Glueck

Ich gehe irgendwann nach hause zurueck
Ich gehe irgendwann nach hause zurueck

Mein Name ist Daisuke und komme aus Japan.
Ich brauche viele Jahren aus Hiroshima hier an
Berlin ist eine Wuste,aus Stein nur aus Stein
Manchmal ist es gut, manchmal eine quall

Ich bin Auslaender Leider zum Glueck
Ich bin Auslaender Leider zum Glueck
Ich gehe irgendwann nach Japan zurueck
Ich gehe irgendwann nach Japan zurueck
Torpedo Boyz
Dein Christus ist ein Jude
Dein Auto ist ein Japaner
Deine Pizza ist italienisch
Dein Mittagsmahl ist chinesisch
Dein Champagner ist französisch
Deine Demokratie ist griechisch
Dein Kaffee ist brasilianisch
Dein Urlaub ist türkisch
Deine Schrift ist lateinisch

… und Dein Nachbar ist nur ein Ausländer?
Unbekannt
Fremde

Reisen, der Leut’ liebstes Kind,
fliegen weit mit dem Wind.
Lernen Land und Leute kennen,
jeden gleich beim Namen nennen.

Zu Hause aber dann,
fangen mit Apartheid an.
Bei dem Volk im Nachbarhaus
gehen wir nicht ein und aus.

Diese Kultur mögen wir nicht,
finden die Sprache fürchterlich
Wo der Pfeffer wächst, gehören sie hin,
weit weg, wo ich nicht bin.

Und das Wort Gemeinsinn,
ist doch blanker Unsinn.
Hier ist hier,
und wir sind wir!

© Elvira Christina Westphal
Menschen wie wir

Es kommen die Menschen von überall her.
Die Flüchtlinge, sie werden immer mehr.
Ich kann von vielen uns`rer Mitbürger hören:
Warum könn` sie nicht bleiben, wo sie hingehören?
Wo gehören sie hin? Dabei fällt mir ein,
uns're Erde ist doch im Universum recht klein.
Weshalb mir die Antwort recht leicht auch fällt:
Sie sind alle Menschen und gehör'n auf die Welt.

An den Zuständen in ihren Heimatländern,
Können wir kurzfristig gar nichts ändern.
Die Kriege, der Hunger, die Armut und mehr,
Die kommen doch nicht von ganz alleine daher.
Haben wir, im Westen, nicht durch unser Verhalten
Dieses Unrecht in der Welt ganz bewußt erhalten?
Manche Diktatur würde es heute nicht geben,
hätten wir ihr dereinst nicht Starthilfe gegeben.

Nicht jeder kommt wegen Krieg, das sage ich offen.
Manch einer will sich auch nur ein bess'res Leben erhoffen.
Wenn er nicht hungern und frieren will, ist das denn schlecht?
Ist das nicht ganz einfach ein Menschenrecht?
Tragen wir nicht mit unserem Kaufverhalten
Dazu bei, dass dort alles bleibt beim Alten?
Dass Geiz geil ist, ist in Wahrheit eine Lüge.
In der heutigen Zeit ist Geiz einfach perfide.

Natürlich gibt's unter ihnen auch Kriminelle und Diebe.
Es grenzte an ein Wunder, wenn das so ausbliebe.
Es sind auch nur Menschen, genauso wie wir.
Dort gibt es schwarze Schafe und die gibt es auch hier.
Das zu verallgemeinern ist in Wahrheit icht fein,
dann müssten wir Deutschen alle Nazis ja sein.
Wir sollten keine Vorurteile mehr in uns tragen.
Wir sollten nur helfen, das will ich damit sagen.
Dietmar Geister (*1950), arbeitet in einem Übergangswohnheim für Asylbewerber und Flüchtlinge
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