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Entwicklungsmodell nach Jean Piaget

Grundbegriffe und Phasen
by

Jan Hartmann

on 21 January 2013

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Transcript of Entwicklungsmodell nach Jean Piaget

1. Sensomotrische Phase senso (sinnlich, die Sinne betreffend) 4.Phase der formalen Operationen Problemlösung findet vollständig auf hypotetischer Ebene statt:

Logische Schlussfolgerungen sind möglich
Abwägung verschiedener Faktoren

Stellen hypotetische Fragen ("Was wäre wenn?")
=> erarbeiten logische Beweise

Probleme werden systemmatisch gelöst Grundbegriffe und Phasen
nach Jean Piaget Kongnitive Entwicklung 2. Präoperatorische Stufe kindliche Denken wird mehr von der Wahrnehmung als von der Logik beherrscht

Hauptkennzeichen: geistige Repsäsentation -> Fähigkeit über Ereignisse und Objekte nachzudenken, die nicht in der Umgebung sind können über hier und jetzt herausgehen
(Objekte existieren auch dann, wenn man sie nicht sehen kann)

weiteres Kennzeichen: beginnende Fähigkeit Symbole zu benutzen und zu manipulieren 3. Phase der Konkreten Operationen große Fortschritte in den Bereichen Denken, Probleme lösen und Logik
Fähigkeiten: - flexibel und vollständig umkehrbar zu denken (z.B. Addition & Subtraktion)
Aufmerksamkeit auf mehrere Merkmale richten und zwischen diesen Beziehungen herstellen (Dezentrierung) Geboren: 1896 in Neuchâtel
Gestorben: 1980 in Genf Jean Piaget "Übervater der Entwicklungspsycholigie Grundlegendes Beobachtung der eigenen Kinder => Entwicklungsmodell der vier Phasen
jeder Mensch durchläuft alle Phasen
universell (hängt nicht von Kultur ab)
kindlisches Denken nicht mit dem eines Erwachsenen vergleichbar
Stufen bauen aufeinander
Übergänge fließend
Alter individuell abhängig Grundbegriffe Adaption (Anpassung nach Umwelt) Grundbaustein des menschlichen Wissens
organisiertes Wissens- oder Verhaltensmuster.
Begriffe werden in einen (individuell) logischen Zusammenhang gebracht
'Geistesvorlage' (Schablone) für eine Handlung
Kategorien -> Objekte oder Ereignisse eingeordnet nach bestimmten Regeln Piaget differneziert Schemata Verhaltensschemata
(Handlungsschemata) kongintivem Schemata vernetzt F
o
l
g
e MISCHUNG ENTSTEHT laufen
hinlegen
bücken
etc. Schemata für Gegenstände,
welches Anhand deren Eigenschaften aufgebaut ist Beispiele kongitivem Schemata Keks Krümel vorsichtig Zubeißen Adaption Karteikarte für Brot enthält Beschreibung für Umgang mit Brot Karteikarte wird gespeichert Die Anpassung der Schemata (Adaption), an eine aktuelle Situation, erfolgt über Assimilation und Akkomodation. Assimilation bereits vorhandenes Wissen wird genutzt, um ähnliche Situationen zu meistern
Erlebnisse wird in ein bereits bestehendes Schema eigentragen Beispiel Kind weiß wie es einen Apfel essen muss:

1. Apfel zum Mund führen
2. Mund muss geöffnet werden
3. ein Stück herausbeißen Solange bis Apfel weg ist! sieht Birne gleiches Aussehen wie Apfel geht genau wie beim Apfel vor Akkomolation (Angleichung) (Anpassung) Erweiterung/Anpassung eines Schemas an die wahrgenommene Situation, die mit vorhandenen Schemata nicht bewältigt werden kann => kommt nur zustande wenn Assimilation nicht ausreicht um Situation zu bewältigen Schema zu verändern/erweitern, dass es in Zukunft besser zu der speziellen Situation passt! Beispiel Kind sieht Holzklotz in Form eines Nahrungsmittels versucht daran zu saugen (denkt es wäre essen) stellt fest das es ungenießbar ist => muss Schema "Nahrung" erweitern (wenn nicht blau, nicht aus Holz kann ich es essen) Lebende Organismen streben nach einem Gleichgewicht zwischen Akkomolation und Assimilation (Jugendalter: ab ca. 12-15 Jahren) Säuglingsalter 0-2 Jahre Motorik (Bewegungsvorgänge) => Kind sammelt Erfahrung über Sinnesorgane und
Bewegungen Kind bewegt sich mit jedem Lebens Monat besser, da Bewegungen variiert und zunehmend koordiniert werden Piaget unterteilt die 1. Phase in 6 Stufen Objekt symbolisiert ein anderes (z.B.: Schachtel steht für Bett/Tisch, Spielzeuge symbolisieren Personen und können Rollen beim Rollenspiel übernehmen) ABER
Verhalten des Kindes ist durch Reflexe geprägt
Reflexe werden geübt und zu abstrakten (aber noch isolierten) Schemata entwickelt (z.B. Saugen, Greifen, Sehen, Hören etc.)
Das Kind entwickelt erstes Grundschema
Das Kind arbeitet egozentrisch; sogenannter Egozentrismus, in dem für das Kind Subjekt und Umwelt noch eine ungetrennte Einheit sind 1. Phase (0. bis 1. Lebensmonat) Angeborene Reflexmechanismen verhält sich egozentrisch = alles ist ich 2. Phase ( ungefähr 1.- 4. Lebensmonat) die einzelnen sensomotorischen Schemata (z.B. Greifen, Saugen, Hören, Sehen, etc.) entwickeln sich nun weiter
werden durch alltägliches Üben verfeinert und perfektioniert
Einzelne Schemata werden erstmals miteinander kombiniert und koordiniert treten in Beziehung zueinander
Mit der neu entstehenden Fähigkeit zum gezielten Ergreifen treten die ersten Gewohnheiten auf: reflexhafte Handlungen werden langsam durch absichtlich wiederholte, bewusste Handlungen ersetzt Bsp.: Zufällig berührt die Hand die Lippen -> als angenehm empfunden -> Kind versucht Hand zum Mund zu führen = Daumenlutschen)
=> es entstehen zielgerichtete
Handlungsgewohnheiten Wachsendes Interesse an Wirkungen, die die Handlungen des Kindes auf Objekte ausüben
Beginnt Handlungen/Handlungsfolgen, die einen bestimmten (auffälligen) Effekt erzielen, aktiv zu wiederholen
Wendet die egozentrische Persönlichkeit langsam nach außen (es ist nicht allein)
Das Kind unterscheidet noch nicht zwischen Ursache und Wirkung, kann aber schon Zusammenhänge erfassen
verschwundene Gegenstände werden bereits mit den Augen gesucht, allerdings noch nicht mit den Händen (nicht mehr aus den Augen – aus dem Sinn)
=> Imitation von Vorbildern 3. Phase (ungefähr 4. – 8. Lebensmonat) 4. Phase (ungefähr 8. bis 12 Lebensmonat) Zweck – Mittel – Verhalten -> es wird beabsichtig auf ein Ziel hin „gearbeitet“
Zusammenhänge
Vorstellungskraft: ein Objekt kann noch da sein, obwohl man es nicht sieht (Objektpermanenz) sucht jetzt auch mit Händen -> Vorrausetzung Kind lernt sich von anderen Personen und Objekten zu unterscheiden
Spielerische Handlungsformen zum ersten Mal erkennbar Objektpermanenz = Objekte bleiben erhalten,
auch wenn diese aus dem
Wahrnehmungsbereich verschwinden Das Kind beginnt zu experimentieren und erforscht aktiv und zweckgerichtet Eigenschaften und Möglichkeiten von Gegenständen
Interesse für Dinge und Eindrücke wächst –> Hinwendung zur Welt
probiert verschieden Mittel aus, um ein Ziel zu erreichen, braucht aber noch Hilfe oder Versuch und Irrtum, um diese Mittel zu finden
Der Egozentrismus weicht in der Wahrnehmung und in motorischen Aktivitäten
Das Kind spielt nun immer mehr um des Spielens willen
sucht immer gezielter und systematischer
bildet „Wissen“ darüber aus, dass die Objekte der Außenwelt erhalten bleiben, auch wenn sie nicht sichtbar sind (Objektpermanenz) 5. Phase (ungefähr 12. bis 18. Monat) Bsp.: haut mit Hand auch Wasser und mit verschieden Gegenständen einige spritzen mehr, einige weniger Ergebnisse einer Aktivität können zum Teil vorhergesehen werden
das Kind kann innerlich alternative Mittel ausprobieren um sein Ziel zu erreichen (nicht mehr Versuch & Irrtum)
Das Kind kann Objekte im Geist „benutzen“ Vorstellungskraft
Wird zur aufgeschobenen Nachahmung fähig, da sich das Kind einzelne Bewegungs- und Verhaltensabläufe sowie Objekte vorstellen kann 6. Phase (ungefähr 18. bis 24. Lebensmonat)
präoperatorischen Kindern fehlen wesentliche Formen des logischen Denkens
Gegenstände haben einen Willen (wenn sich ein Kind am Tisch stößt, war der Tisch schuld -> Tisch wollte das)
Denken + Sprache = egozentrisch -> kein Verständnis dafür, dass Perspektive und Standpunkt anderer sich vom eigenen unterscheidet (2 bis 7 Jahre Kindergarten- und Vorschulalter) logisches Urteilen: - Identitätsprinzip: Grundlegende Eigenschaften eines Objektes nicht veränderbar (Bsp. Wenn man ein Haus aus 30 Bausteinen baut, besteht das Haus weiterhin aus 30 Bausteinen)
Äquivalenzprinzip: Eigenschaften unterschiedlicher Objekte kombinieren Bsp.: Ein Kind versteht, dass ein Gegenstand mehrere Dimensionen besitzt. Ein Luftballon ist groß und leicht. Eine Bowlingkugel ist klein und schwer. Bsp.: Mary hat dieselbe Größe wie Anna, und Anna ist genau so groß wie Valerie, dann ist Mary so groß wie Valerie Transitivitäsprinzip: Beziehungen zwischen Objekten herstellen (Wenn A länger ist als B, und B länger ist als C, dann muss A länger sein als C.) (7 bis 12 Jahre Grundschulalter) Weitere Merkmale der Phase flexible und vollständig umkehrbare
geistige Operationen durchzuführen
(Reversibilität des Denkens):
Reihenbildung Klasseneinteilung Bsp.: Ein Kind versteht, dass wenn man Geldmünzen aus einem Behälter nimmt, den gleichen umgekehrten Prozess vollziehen kann, nämlich dieselbe Anzahl Münzen wieder herein legen Bsp.: Stöcke der Gröe nach sortieren Bsp.: Apel ist gehört zur Klasse „Obst“, „Obst gehört“ zur Klasse der Nahrungsmittel, Butter gehört auch zu der Klasse der Nahrungsmittel, gehört aber nicht zur Klasse „Obst“ Quellen http://www.uni-due.de/edit/lp/kognitiv/piaget.htm

http://de.wikipedia.org/wiki/Jean_Piaget

http://www.kindergartenpaedagogik.de/1226.html

http://arbeitsblaetter.stangl-taller.at/KOGNITIVEENTWICKLUNG/ Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit!
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