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Cybermobbing

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by

Robert Rymes

on 13 April 2013

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Transcript of Cybermobbing



2/3 der Mobbingopfer sind real und virtuell betroffen (Katzer 2009)
i.d.R. soziales Phänomen
unterschiedliche Rollen
Täter, Opfer, Assistent, Verstärker, Verteidiger, Außenstehende Definition
Informations- und
Kommunikationstechnologien
Schädigende Absicht(?)
Wiederholung(?)
entscheidend, was das Opfer fühlt
Kräfteungleichgewicht Übungen Opfer: Ampel
Zuschauer:
Einfach zuschauen?
Täter:
Alles nur Spaß? Grundlagen, Prävention, Intervention Cybermobbing Gemeinsamkeiten
Mobbing = Cybermobbing Grunddaten
Cybermobbing Schikane
Verunglimpfung
Betrug
Verrat
Ausgrenzung Arten von
Cybermobbing
Digitalisierung - dadurch verlustfrei zu vervielfältigen, zu verbreiten und dauerhaft speicherbar
Entgrenzung - nicht auf Kontext Schule o.ä. beschränkt
Anonymität - Täter kann unerkannt bleiben
Eindimensionale und einseitige Kommunikation
weniger Kontroll- und Aufsichtsmechanismen
Möglichkeit der Dokumentation Unterschiede
Mobbing ≠ Cybermobbing Prävention Intervention Ignorieren Kontaktaufnahme
mit dem Täter Löschen, Blockieren, Melden Technische Strategien Freunden berichten Eltern, Lehrer, SSA, etc. Erwachsene
um Hilfe bitten Unterlassungserklärung Rechtsanwalt einschalten Strafantrag Polizei einschalten "Wer in einer gegen die guten Sitten verstoßenden Weise einem anderen vorsätzlich Schaden zufügt, ist dem anderen zum Ersatz des Schadens verpflichtet."

materieller Schadensersatz z.B. Anwaltskosten
immaterielle Schäden / Schmerzensgeld
Unterlassungsanspruch


Täter haften ab dem 7. Lebensjahr soweit Einsichtsfähigkeit besteht § 826 BGB
Sittenwidrige vorsätzliche Schädigung Schritt 1 - Unterlassungserklärung
Anwalt schreibt Aufforderung zur Unterlassung
Opfer tritt in finanzielle Vorleistung
Abmahnkosten werden Täter in Rechnung gestellt

Täter unterschreibt > Bei Zuwiderhandlung erfolgt Vertragsstrafe
Täter schaltet RA ein > UE wird ausgehandelt
Täter ingnoriert Schreiben > Einstweilige Verfügung Rechtsdurchsetzung / Privatrecht Schritt 2 - Einstweilige Verfügung
Variante einer Klage, ohne mündliche Verhandlung
Gegenseite wird gehört, Frist zur Stellungnahme innerhalb von 14 Tagen
Bei Verstoß Androhung von Ordnungsgeld von ca. 500 € Rechtsdurchsetzung /
Privatrecht Schädigung der persönlichen Ehre: Beleidigung §185 StGB, Üble Nachrede §186 StGB, Verleumdung §187 StGB

Beschneidung der Freiheit: Nötigung §240 StGB, Bedrohung §241 StGB

Schädigung des Vermögens: Erpressung §253 StGB

Schädigung der Persönlichkeitsrechte:
Verletzung der Vertraulichkeit des Wortes §201 StGB, Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereichs durch Bildaufnahmen §201a StGB, Verletzung des Briefgeheimnisses §202 StGB, etc. Strafgesetzbuch (StGB) Strafmündigkeit ab 14 Jahren

1.Strafantrag wird bei Polizei gestellt
2.Polizei ermittelt, ob Verdacht begründet ist, vernimmt Zeugen und Beschuldigte
3.Staatsanwaltschaft entscheidet, ob Anklage erhoben wird
4.Vorladung zum Gerichtstermin
5. Verhandlung vor dem Jugendrichter Rechtsdurchsetzung / Strafrecht richterliche Verwarnung
Arbeitsstunden, Sozialer Trainingskurs, AAT, sonstige Auflagen
Jugendarrest
Jugendstrafe Zuchtmittel / Sanktionen Opfer
persönliche Schmerzgrenze
Bewältigungsstrategien
Bewusste Selbstdarstellung im Web
Beweise sichern

Täter
Reichweite und Dauerhaftigkeit
Für medial vermittelte Kommunikation gelten die gleichen Regeln
Virtuelle Kommunikation hat reale Folgen
Förderung der Empathie
Sanktionen (privat- und strafrechtlich)

Zuschauer
(Cyber-)Mobbing findet meistens im sozialen Umfeld statt
gemeinsame Verantwortung für das Gruppenklima
Handlungsoptionen für Zuschauer Zielgruppen und Lernziele http://facebook.com http://juuuport.de größeres Publikum: Gespött der gesamten Nation
Peinliche Inhalte können dauerhaft im Netz bleiben
Allgegenwärtigkeit: Keine Möglichkeiten zum Rückzug
"Die Macht des geschriebenen Wortes" (Campbell 2005) Folgen von
Cybermobbing http://www.youtube.com Empirische Daten zu
Cybermobbing Karl-Friedrich-Reinhard-Werkrealschule
Bildungszentrum Weinstadt Diagnose
Leitbild
Wissensvermittlung
Kampagnen
Ansprechpartner 5 Komponenten Facebook
Cybermobbing
Recht im Internet
Sicher im Internet
Gruppenleitung Zentrale Inhalte der Ausbildung Einführung in alle Themen (10 – 15 Schulstunden)
Planung, Durchführung und Analyse von Umfragen (Schüler, Lehrer, Eltern)
Entwicklung eines Leitbildes
Ausführliche Schulung der Netzperten nach Themengruppen
Entwicklung von Stundenkonzepten und Ideen von Kampagnen
Durchführung von Unterrichtseinheiten und Kampagnen
Gemeinschaftliche Aktivität, Ausflug, Fortbildung, etc.
Ende des Schuljahrs: Überreichung eines Zertifikats Ablauf des Projekts Pieschl/Porsch 2012 JIM-Studie 2010/2011 Projekt
Netzperten
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