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Das Guillain-Barré-Syndrom

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by

Sarah Zeitz

on 26 February 2014

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Transcript of Das Guillain-Barré-Syndrom

Das Guillain-Barré-Syndrom
Kommunikation
"Sich mitzuteilen und seine Gefühle und Ängste zum Ausdruck bringen zu können ist für den Betroffenen sehr wichtig!"
(Telefonisch Herr. B)
Sinn finden im Sein, Werden, Vergehen
= Betroffene werden mitten aus dem Leben gerissen
= Hilflosigkeit und das Bewusstsein von lebensbedrohlichen Komplikationen führen zu Angst, Unruhe, Ableehnung, Schock und Depressionen
Dekubitusprophylaxe
Thromboseprophylaxe
Kontrakturenprophylaxe
Der GBS-Patient
Atmen
Respiratorische Insuffizienz

= bei ca 15-20% der Erkrankten ist eine vorübergehende Beatmung notwendig
Essen und trinken
Ausscheiden
häufig: Blasen- und Darmstörungen mit Entleerungstörungen und Inkontinenz durch eine Beteiligung des parasympathischen Nervensystems
Wach sein und schlafen
Form, Ablauf und Ergebnis des Schlafes sind von vielen Faktoren abhängig, welche auf Überwachungsstationen oft nur bedingt angepasst werden können.
Sich waschen und kleiden
Für Sicherheit sorgen
Autonome Dysfunktionen

= Mitbeteiligung des autonomen Nervensystems

= als ein rascher Wechsel von Über- und Unterfunktion des sympathischen und parasympathischen Nervensystems beschrieben
Definition und Ätiologie
= akut auftretendes, neurologisches Krankheitsbild , welches einer Autoimmunreaktion gegen das periphere Nervensystem zugrunde liegt
und zu inflammatorischen Veränderungen der Myelinscheiden führt

Im Vordergrund der Behandlung des GBS-Patienten stehen die Krankenbeobachtung zum frühzeitigen Erkennen von Komplikationen und die Durchführung aller Prophylaxen zur Prävention.
Um eine Notfallsituation zu vermeiden, sollte eine rechtzeitige Intubation angestrebt werden!!
Häufigste Form: Bradykardie bis zur Asystolie!!!
Wichtig für den Erkrankten und die Angehörigen ist ein "fester Ansprechpartner, der über Verlauf und weiteres Vorgehen informiert."
(Tel. Herr B.)
Sich bewegen
= Mehrzahl der Erkrankten sind kaum bewegungsfähig, häufig besteht eine Tetraplegie
= bei sensorischen Störungen kann es zu einem Ausfall der Körperwahrnehmung zu kommen
Störungen der Oberflächensensibilität durch Beteiligung sensorischer Nervenbahnen

Schmerzen und kleine Verletzungen werden nicht wahr genommen!!
Die beste Prophylaxe gegen Kontrakturen sind Bewegung und Mobilisation!
Lagerung allgemein
Lagerungsgrundsätze entsprechen der Lagerung bei Querschnittslähmung in der Funktionsstellung
Ätiologie nicht abschließend geklärt. In 40% der Fälle ist ein Infekt der Atemwege oder des Gastrointestinaltrakts vorausgehend beschrieben.
= Unterstützung so viel wie nötig
= Ressourcen erkennen und fördern
= bei vermehrter Schweißsekretion häufigere Hautpflege nötig, um Mazerationen und Pilzinfektionen vorzubeugen
= eine Beteilgung des N. facialis kann zu einerverminderten Tränensekretion und gestörtem Lidschluss führen

"Die enterale Ernährung sollte
in jeden Fall der parenteralen
vorgezogen werden!!"
Diagnose
- Anamnese
- Liquorpunktion: mittlere bis schwere Eiweißvermehrungum 0,7-2,0 g/l bei normaler Zellzahl
- Elektroneurographie
- Elektromyographie
Therapie
- keine kausale Therapie bekannt,
- günstig auf den Krankheitsverlauf auswirkend zeigten sich:

1. Immunglobuline: 0,4-0,5 g/kg KG 7S_immunglobuline iv für 5 aufeinander folgende Tage

2. Plasmapherese: Austausch von 40-50 ml/kg KG Plasma gegen Humanalbumin oder Frischplasma
Mobilisation sobald die Kreislaufstabilität des Betroffenen es zulässt, auch beatmete und tetraplegische Patienten können in den Stuhl mobilisiert werden.
Körpertemperatur regulieren
gestörte Schweißproduktion bei Dysautonomie
vermehrter oder verminderte Schweißbildung birgt Gefahr von Auskühlung des Patienten oder Hitzestau
kkk
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