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Räuberhände

Zusammenfassung fürs Abi
by

Janina P

on 6 July 2014

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Transcript of Räuberhände

Zusammenfassung
Charaktere
Kultur
Bildungsroman
Finn-Ole Heinrich
Janik klammert sich an Lebensmuster seiner Eltern, anstatt sich auf das "neue" Leben in Istanbul einzulassen
Machtverschiebung zwischen Janik/Samuel in Istanbul
Irene Versprechen für Janik, ihn in das Erwachsenenleben zu überführen
J. erlebt die Idee von der großen Liebe als Einfluss aus fremder Kultur
Istanbul ist für J. kein neuer Beginn, sondern die letzte Chance, seine Freunschaft zu S zu retten (scheitert...)
Zeitsprünge + Themenwechsel verunsichern Leser
Zusammenhang Absätze: psychologisch/thematisch
Samuel: ordentlich, bedacht, sozial, abenteuerlustig, sensibel, früh erwachsen, Selbstzweifel (Räuberhände)
Janik: rebellisch, stellt Lebensentwurf der Eltern in Frage, will S. Selbstbestimmung + Chaos, auf der Suche nach eigener Identität
Freundschaft S+J: einseitig, S. ist J.s einziger Freund, Freundschaft wird auf harte Probe gestellt (gemeinsames Wohnen, Irene, Istanbul)
typische Besonderheiten + Orientierungen, die das Wahrnehmen, Denken, Werten und Handeln beeinflussen

Kultur als Eisberg: nur ein kleiner Teil von uns weiß, welcher mentalen Programmierung wir ausgesetzt sind, der Rest geschieht unbewusst
In der Klassik
"Auseinandersetzung einer Figur mit bestimmten Weltbereichen. Held macht Entwicklung durch (biographische Elemente)"
Bildungsbegriff: eine von staatlichen und gesellschaftlichen Normen freie Entwicklung
Held (jung, naiv, idealistisch) vs. Welt (ablehnend, realistisch)
Bildung -> Held macht Erfahrungen mit Umwelt
Reflexionen + Rückblicke an wichtigen Stellen
Weiteres
Räuberhände
Heimat
vielseitiger Begriff -> Zusammengehörigkeitsgefühl, etwas sehr persönliches
Themen
Suche nach Identität
Spontanität
Experimentierfreude
Definition Jugend
Naivität
Freundschaft
Träume
Randgruppen der Gesellschaft
Kultur
Familie
Integration
moderner Roman
anti-Held
aufgelöste Zeit-/Raumstruktur
Fokus auf Einzelproblem
Zweifel
offenes Ende
in medias res
innerer Monolog
kreative Erzähltechnik
keine ausdrückliche Charakterisierung (des Helden)
Analyse
Erzähler: subjektiv, unnachvollziehbare Gedankensprünge, detaillierte Darstellung, Andeutungen
Darstellungsweise: szenisch in Istanbul, Dialoge stehen im Mittelpunkt, berichtend in allen anderen zeitl. Ebenen (abstrakte + undurchsichtige Handlung), Fokus auf innere Vorgänge des Erzählers (Janik weiß über die Gefühle der anderen nicht Bescheid), realistisch, Erzähler ist um Glaubwürdigkeit bemüht (Fakten in Osmans Biographie) -> Janik macht sich selbst etwas vor
zeitl. Aufbau: Voraussetzung: Leser weiß alles, was Janik weiß und kan Geschehnisse problemlos einordnen, Istanbul sehr ausführlich, Vergangenheit unzusammenhängend mit vielen Raffungen und Zeitsprüngen, Kopftexte: bemüht um Objektivität
größtenteils Präsens, Lina und Bubu öfters Perfekt -> Leser wird in Geschichte gesogen
sehr hektische Handlung in Istanbul, in Kopftexten sehr ruhig
gegen Ende fixiert sich Janik eher auf Gegenwart + wird selbstkritischer
Leerstellen:Fragen, auf die Janik keine Antwort weiß/ die ihn nicht interessieren
Adoleszensroman
Identitätssuche
jugendliche Protagonisten befinden sich zwischen Erwachsenenwelt und ihrer eigenen
oftmals Scheitern des Entwicklungsprozesses
Protest gegen Normen und Zwänge
gegen Leistungsdenken und Fremdbestimmtheit
Jugensprache
innere Vorgänge (komplex, widersprüchlich) des Protagonisten statt Probleme der Umwelt
keine Lösungsvorschläge, Suche nicht immer erfolgreich
Vaterverlust
schwaches Selbstwertgefühl der Söhne
grössere Probleme, intim zu sein
kein Grundgefühl von Schutz und Sicherheit
Verlust von innerem Halt, Ordnung und Orientierung
Alkoholismus
steht im Mittelpunkt des Familienlebens
Kinder wirken unsicher, ängstlich, traurig, depressiv, verschlossen, haben ein negatives Selbstbild, fühlen sich einsam, schämen sich für ihre Familie, entwickeln Verhaltensauffälligkeiten, nehmen sich sehr ernst, haben hohe Ansprüche an sich selbst, sind schwer zu begeistern
Textanalyse
Werkimmanent: innere Zusammenhänge + Elemente (nach 2. WK)
Biographisch: Leben des Autors als Einfluss, Entstehungsfaktoren ... Kunstcharakter geht verloren
Psychoanalytisch: psychologische Theorien werden auf Werk und Autor angewendet ... sehr spekulativ
Literatursoziologisch: Literatur hat Einfluss auf Gesellschaft, Verhältnis von Literatur zu Gesellschaft (Beispiel Marx)
Geistesgeschichtlich: Von bestimmtem, vorherrschendem Denken beeinflusste Themen ... begrenzte Betrachtung
Rezeptionsästethisch: Verhältnis Werk/Leser über mehrere Jahre hinweg wird vergleichen, Schlüsse gezogen
Eltern Janik: gebildet, großzügig, angepasst, wohltätig, organisiert, lieberal, gutes Verhältnis zu J., haben immer eine Erklärung
Irene: kein Vorbild, arbeitslos, unorganisiert, kriegt ihr Leben nicht auf die Reihe -> alkoholabhängig
Osman: Vater von S., Türke, Irenes große Liebe, Militärdienst in Türkei
Joachim: langjähriger Freund Irenes, spießig und "schwach"
Lina: 18, ein Jahr mit Janik zusammen, unreif, imperfekt, 2 Gesichter, tut cool
Linas Eltern: "Spießer", strenge Erziehung, Gegensatz Irene
Bubu: Freund von Irene, Bekannter von Janik, scheint für etwas zu sparen, verkörpert Janiks Ausbruch aus Regeln
Identität
Überzeugung, eine bestimmte Person zu sein/zu bleiben
definiert durch das Individuum selbst und seine Umwelt
Erwachsenwerden -> Erkenntnis durch lernen am Modell
transkulturelle Identität
junger Autor
ließt wenig
Zivildienst
Filmregie-Studium
lebt in Hamburg
mehrere Literaturpreise + Auszeichnungen für Drehbücher
Hintergrund: geschiedene Eltern, viele Reisen in andere Länder
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