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Parasitismus

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Spack Hund

on 20 June 2010

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Transcript of Parasitismus

Parasitismus Gliederung: 1. Was ist Parasitismus? 1. Was ist Parasitismus? (altgr. Para= Neben , Siteo/o = mästen, sich Ernähren) Form eines Biosystems.
Beziehungen zwischen 2 verschiedenen Partnern, von denen sich einer (Parasit) an oder in einem anderen, meist größeren Lebewesen (Wirt) aufhält um sich von ihm zu ernähren. Der Wirt wird dabei geschädigt
und manchmal sogar getötet. Auch "Schmarotzertum" genannt Der Nutzen des Parasiten vom Wirt kann sich auf dessen Enzyme, Nahrungsangebot, Sauerstoffbedarf, Osmotik, ph-Verhältnisse und Wärmehaushalt beziehen. Häufig ist die direkte Schädigung des Wirts durch den Parasitenbefall für den Wirt nicht gefährlich, jedoch können über den Parasiten gefährliche Krankheiten und Infektionen übertragen werden. Ein Moskito zum Beispiel, der mit speziellen Mundwerkzeugen die Haut des Wirts durchsticht und eine für den Wirt meist ungefährliche Menge Blut saugt, kann mehrere gefährliche Krankheiten übertragen, so dass der Wirt nachher an diesen zugrunde gehen kann (Parasitose). z.b. Malaria, Gelbfieber 2. Der Wirt Ein Lebewesen, das für eine bestimmte Zeit einen Parasiten unterhält Man unterscheidet zwischen... Hauptwirt Bietet den Parasiten optimale Lebensbedingungen Nebenwirt In ihm ist zwar die Entwicklung eines Parasiten möglich , aber er wird von diesem unter normalen Bedingungen nicht aufgesucht Zwischenwirt Bietet dem Parasiten nur in einem bestimmten Entwicklungsstadium Lebensbedingungen Endwirt In diesem findet die sexuelle Fortpflanzung statt (Bei monoxenen Parasiten ist er der einzige Wirt) Transportwirt Tier, das andere Organismen lediglich mittransportiert, ohne dass der Wirt vom Parasiten infiziert ist. Zufallswirt / Fehlwirt Durch zufällige Aufnahme des Parasiten kann es hier nur zu einer kurzzeitigen Entwicklung des Parasiten kommen. Der Wirt ist jedoch nicht für den Parasit geeignet und die Entwicklung des Parasiten kann nicht auf Dauer stattfinden. 2. Der Wirt 3. Der Parasit 3. Der Parasit Man unterscheidet zwischen 2 Arten von Parasiten: Ektoparasiten (Außenparasiten) Endoparasiten (Innenparasiten) Ektoparasiten Hierzu zählen Parasiten, die außerhalb des Wirts leben. Sie werden auch Außenparasiten genannt. Zu den Außenparasiten zählen zum Beispiel Läuse Ein weiteres Beispiel für die Ektoparasiten ist die Zecke. Sie lauert an Wegrändern, Wiesen, im Wald und in Gärten auf ihre Opfer. Auch auf den Menschen, der sie im vorbeigehen von Gräsern oder Gestrüpp abstreift. Die Zecke entlässt mit ihrem Speichel eine ganze Reihe von Mikroorganismen in die Blutbahn ihres Wirtes.
Der an sich harmlose Zeckenbiss wird durch diese Organismen zur tödlichen Gefahr.
Gefährliche Krankheitserreger können übertragen werden. Nicht vollgesogene Zecke Etwas vollgesogene Zecke Vollgesogene Zecke Vollgesogene Zecke im Hundefell Endoparasiten Hierzu zählen Parasiten, die innerhalb des Wirtes leben. Sie werden auch Innenparasiten genannt. Sie können in fast allen Teilen des Körpers leben, besonders häufig in Magendarmtrakt, Organen wie der Lunge, Blut oder Gewebe auf und können, teilweise abhängig vom Lebenszyklus, auch wandern. Im Darm ernähren sich Parasiten entweder durch die Zellen der Darmschleimhaut oder durch die Aufnahme der schon aufgelösten Nahrung. Nervensystem und Sinnesorgane sind bei den Innenparasiten im Vergleich zu den Außenparasiten eher unterentwickelt. Auch die Verdauungsorgane (wie der Darm) sind bei ihnen nicht stark ausgeprägt, da sie in fertig verdauter Nahrung leben. So auch der Bandwurm:
Er hat keinen Darm, sondern nimmt seine Nahrung über die Außenhülle auf Der Bandwurm ist ca. 1,5 cm breit und kann zwischen 4 und 10 Metern lang werden. Am Kopf des Bandwurms befindet sich ein Hakenkranz und mehrere Saugnäpfe. So kann sich der Bandwurm in der Darmwand verankern. Manche Zeckenarten können für ihre winzige Größe extrem viel Blut aufsaugen Eine Infektion erfolgt durch die Aufnahme von Eiern oder Larven. Oft geschieht dies durch den Verzehr von schlechtem oder rohem Fleisch. Die ersten Anzeichen, dass man sich mit einem Bandwurm infiziert hat, sind weißliche Proglottiden (Köperteile des Bandwurms) im Kot. Appetitlosigkeit, Bauchschmerzen und auch Heißhunger können auf einen Bandwurm hinweisen. Im Darm des Zwischenwirtes schlüpfen die Larven, die so genannten Onkosphären, aus den Eiern.
Diese Larven durchbohren die Darmwand und werden mit dem Blutkreislauf im Körper verteilt. Man kann den Bandwurm jedoch auch durch das Streicheln eines infizierten Hunds oder einer Katze aufnehmen. Wenn der Bandwurm nicht durch Medikamente entfernt wird, bleibt er im Darm und ernährt sich dort von der aufgenommenen Nahrung des Wirts! Ein Bandwurm kann bis zu 20 Jahre alt werden! Der Bandwurm wird sogar von manchen Leuten als eine Art "Symbiont" missbraucht, indem Bandwurmeier einfach als eine Art "Diätpille" benutzt werden. Sie klammer sich an den Haaren seines Wirtes und mit ihren Saugrüssel entziehen sie ihm Blut. Hierdrin haben sich die Ektoparasiten während ihrer Entwicklung immer weiter spezialisiert. So haben die meisten “Blutsauger” (wie die Laus) ihre Flugorgane zurückgebildet und die Beine zu Klammerorganen entwickelt, womit sich der Parasit fest an seinen Wirt festklammern kann. 4. Einige Beispiele 4. Einige Beispiele Ein Beispiel für einen Ektoparasiten ist der Fisch mit dem Namen "Candiru". Er spürt die Atemströmungen anderer Fische auf und schwimmt diesen Strömungen folgend in die Kiemenöffnungen der Fische. Auch bei Menschen kann er in Körperöffnungen schwimmen. Im Falle kleinerer Fische – auch in den Penis und weiter hinauf in die Harnröhre. Dabei stellt er einen Stachel zum Festhalten auf Ebenso wie in den Kiemen der Fische ernährt er sich beim Menschen vom Blut und Gewebe Ein weiterer Endoparasit ist der Spulwurm. Er wird zwischen 10 und 50 cm lang. Spulwürmer halten sich in verschiedenen Organen auf, unter anderem in der Lunge, hauptsächlich jedoch im Dünndarm. Die Weibchen legen täglich etwa 20.000 Eier ab, die mit dem Stuhl ausgeschieden werden. Gelangen die Würmer in die Lunge, werden sie mit dem Bronchialschleim abgehustet, teilweise wieder verschluckt und gelangen so wieder in den Dünndarm, wo sie zu geschlechtsreifen Würmern heranwachsen.
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