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Max Frisch: Homo Faber

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by

Nicole Starkloff

on 10 November 2014

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Transcript of Max Frisch: Homo Faber

Nebenpersonen:

Ivy
: junge Geliebte Fabers
Joachim Hencke:
Studienfreund
Herbert Hencke:
Flugbekannter
Professor O.:
Vorbild Fabers


Negerin: hilft Faber am Flughafen
Marcel: Musiker aus Boston
Baptist: "Konkurent" Fabers
Lajser Lewin: Zimmernachbar
Juana: Bekannte aus Cuba
Assistent: Paralellfigur Fabers

Walter Faber:
- 50 Jahre alter Ingenieur (Schweiz)
- liebt Statistiken, Mathematik
und Logik, Wahrscheinlichkeiten
- glaubt nicht an Schicksal,
Fügung oder höhere Mächte

Hanna Pipe
r geb. Landsberg:
- Halbjüdin aus München
- studierte Kunstgeschichte
- hat eine Tochter mit Walter
- lebt heute in Athen und arbeitet
am archäologischen Institut

Elisabeth Pipe
r (Sabeth):
- 20 jährige Tochter von Hanna
und Walter
- studierte ein Semester in Yale
- lernt Faber auf Schiffsreise
kennen (Affäre)
- erfährt nie, dass Faber ihr Vater ist
Personen im Roman
Inhalt
Umsetzung des Romans
Max Frisch: "Homo Faber"
Verfilmung 1991 von Volker Schlöndorff
Zum Autor
Max Frisch: Homo Faber
Ein Bericht
Sam Shepard
- Walter Faber -
Julie Delpy
- Sabeth -
Barbara Sukowa
- Hanna Piper -
Sprache und Erzähler
Gliederung:
Quellen:
WALTER FABER
Joachim Hencke
Herbert
Hencke
Hanna Piper
geb. Landsberg
Elisabeth
Piper


"Sabeth"
Ivy
Professor O.
verheiratet, geschieden
Bruder
Studienfreund
Jugendliebe
Mutter - Tochter
Vater - Tochter
Flugbekanntschaft,
Freund
Lehrer an ETH,
"Todesbote"
Affäre
Affäre
Zum Autor
Inhalt
Romanfiguren
Sprache und Erzähler
Entstehungszeit
Interpretation 1: Seite 109
Interpretation 2: Seite 111
Schauplätze
Umsetzung
Bewertung / Rezension

Quellen
Bewertung / Rezension
Schauplätze
Entstehungszeit /historischer Hintergrund
Danke für Eure Aufmerksamkeit!
Titel
: "Homo Faber" = lat. "schaffender Mensch", Spitzname Fabers


Struktur
:
- 2 Stationen mit 5 Handlungsebenen:
1)
Vergangenheit: Jugendzeit mit Hanna 1933 - 36
2
) jüngste Vergangenheit: Flugzeugabsturz, 1. Reise zu Joachims Plantage
3
) Haupthandlung: Fabers und Sabeths Erlebnisse und Sabeths Tod
4
) Gegenwart: Ereignisse zwischen Sabeths Tod und der OP Fabers
5)
Gegenwart: Aufenthalt im Krankenhaus Athen, Tod Fabers
- viele Sprünge zwischen den Ebenen, Nachträge, Vorwegnahmen
- offenes Ende


Erzähler
:
- Ich - Erzähler Walter Faber (berichtet)
- auktorial (berichtend) und personal (bereits Vergangenes)
- viele Monologe, vereinzelt Dialoge
- große Subjektivität, wenig objektive Wertungen


Sprachliche Besonderheiten:
- viele Symbole (z.B.: Zopilote und Prof. O. = Vergänglichkeit und Tod
Ivy = "Efeu" --> anhänglich)
- rechtfertigender Charakter (vor Faber und Leser)
- Figuren aus griechischer Mythologie verwendet (Dionysos, Erinnyen, Oedipus, . . . )
Interpretation 2: Seite 111
Museo Nazionale Romano
Geburt der Venus
und
Flötenbläserin
Kopf einer
schlafenden Erinnye
- Faber und Sabeth im Museum-
http://www.johanneum-lueneburg.de/expo/jonatur/geistesw/homo/faber/99.htm
http://de.wikipedia.org/wiki/Erinnyen
http://viamus.uni-goettingen.de/fr/mmdb /k/singletemView?pos=1&Suchbegriff=Medusa+Ludovisi&start=0
http://viamus.uni-goettingen.de/fr/mmdb /k/singletemView?pos=2&Suchbegriff=medusa&start=0
www.youtube.com/watch?v=ABdU9hqqLrg
http://www.zitate.de/autor/Frisch%2C+Max?page=1
http://www.dieterwunderlich.de/Max-Frisch.htm
http://www.literaturschock.de/component/content/article/19-literatur/belletristik/klassiker/8345-homo-faber
http://www.hoepflinger.com/fhtop/fhalter1C.html
1957
1945 - 1949
1933 - 45
Kalter Krieg:

USA - UdSSR

"Gleichgewicht des Schreckens"
Nachkriegszeit und Wiederaufbau:

Wirtschaftswunder in Westdeutschland
Technologische Fortschritte:

- Antibiotika

- Kernenergie

- Raumfahrt
1957:

- Wiedereingliederung
des Saarlandes in das
Bundesgebiet

- Erscheinen des Romans
"Homo Faber"

- Römische Verträge
(Beginn der Einigung
Europas)
2. Weltkrieg:

- Rassengesetze

- Judenverfolgung

- Krieg und Diktatur
1945 - 1949:

Bürgerkrieg in Griechenland
,,(Warum ich Schriftsteller bin:) weil Schreiben noch eher gelingt als Leben, und weil für diesen Versuch, das Leben schreibend zu bestehen, der Feierabend nicht ausreicht."
,,Die Frau ist ein Mensch, bevor man sie liebt, manchmal auch nachher; sobald man sie liebt, ist sie ein Wunder."
Max Frisch
geb.
15. Mai 1911

in Zürich
1923-1930
: Zürcher Realgymnasium
1930
: Studium Germanistik
(Abbruch
1932
)
1933:
Reisen durch Ost-
und Südeuropa
1934-1939
: Liebesverhältnis mit
Käte Rubensohn
Beschluss: Manuskripte verbrennen und
mit Schreiben aufhören
1936
: Archtekturstudium
Arbeit als Architekt
(eigenes Architekturbüro)
Wiederaufnahme des Schreibens
1946
: Uraufführung
"Santa Cruz"
1954
: Durchbruch mit Roman
"Stiller" (Bestseller)
1957
: "Homo Faber. Ein Bericht"
1958
: "Biedermann und die
Brandstifter"
(Georg-Büchner-Preis)
1965
: Man's Freedom Prize
1. offizielle deutschprachige
Rede nach dem II. Weltkrieg
1955
: Arbeit als freier
Schriftsteller
(verlässt Familie)
4. April 1991
: Tod an
Darmkrebs
Vergangenheit
Liebesverhältnis zu Hanna Landsberg
leben zusammen in Zürich
bei Trennung ist Hanna schwanger
beidseitiger Beschluss: Abtreibung bei
Freund und Arzt Joachim Hencke
Begegnung mit Sabeth
lernen sich auf einer Schiffsreise kennen
sie erinnert ihn an Hanna
sucht ihre Gesellschaft
sie freunden sich an
reisen zusammen nach Athen
sein rationalistisches Weltbild gerät ins Schwanken
beginnen Liebesverhältnis
erfährt, dass sie die Tochter
von Hanna ist
Höhepunkt: Sabeths Tod
wird auf ihrer Reise von einer Viper gebissen & stürzt von einer Klippe (schwere Kopfverletzung)
wird in Athen im Krankenhaus behandelt
Schlangenbiss kann geheilt werden, doch sie stirbt infolge der Kopfverletzung (weil nicht diagnostiziert)
Ein Leben mit Hanna
begegnet Hanna in Athen
erfährt, dass Sabeth seine Tochter war
will sein Leben von Grund auf ändern
Zeit auf Kuba führt ihn zurück in ein bescheidenes und glückliches Leben
will nach Athen ziehen, um dort mit Hanna zusammen zu leben
Katastrophe
leidet selbst an starken Magenschmerzen
Symptome deuten auf Magenkrebs hin
schreibt einen Bericht über die Ereignisse
seines Lebens
wartet auf seine Operation mit ungewissem Ausgang in Athener Krankenhaus
Walter Faber
Sabeth Piper
Hanna Piper
New York
Wohnung am Central Park West
zwei Zimmer mit Dachgarten
Ivy ist oft zu Besuch
Freund Dick kommt manchmal zum Schachspielen
Guatemala
Staat in Zentralamerika
Joachims Tabakplantage
Joachim erhängt in Baracke
Herbert nimmt seinen Platz ein

Passagierschiff
Fahrt nach Europa
sieht zum ersten Mal Sabeth bei Versammlung im Speisesaal
freundet sich mit Sabeth an
verbringt viel Zeit allein an Deck
erlebt seinen 50. Geburtstag
macht Sabeth einen Heiratsantrag (bleibt unbeantwortet)
Frankreich
Konferenzen bzgl. des Bauprojekts
trifft Sabteh in Paris wieder
besuchen zusammen die Opera
er beschließt sie nach Athen zu begleiten
erleben ihre erste gemeinsame
Nacht in Avignon
Italien
Sabeth und Walter reisen durch dutzende italienische Städte
schauen sich viele Sehenswürdigkeiten und Kunstwerke an (Sabeths Kunstbedürfnis)
Walter ist in dieser Zeit sehr glücklich
er beginnt seine Weltansicht unbewusst
zu verändern

seit avignon nicht mehr
mit hanna verglichen
Kuba (Havanna)
4 Tage Aufenthalt
denkt viel nach in dieser Zeit
sieht die Menschen und begreift die Beschränktheit seiner Weltanschauung
will sein Leben wandeln
Athen
Sabeths Tod
Wiedersehen mit Hanna
Beschluss, dort mit Hanna sein Leben zu verbringen
Walters Operation gegen
Magenkrebs
"(...) durch den komplexen Charakter von Walter Faber verliert
man beim Lesen öfters den 'Roten Faden.' "
"(...) bleibt die Geschichte spannend bis zum Schluss und birgt
einige Überraschungen."
"Eines der wichtigsten deutschen Bücher der
Nachkriegsliteratur. "
Eigene Meinung:
anstrengend, das Buch zu lesen
häufig verwirrt durch Zeitsprünge und das Vorwegerzählen der Hauptfigur
tolle Thematik
interessanter Sprachstil
Interpretation 1: Seite 109
"Vom Standpunkt der Jugend aus gesehen, ist das Leben eine unendlich lange Zukunft; vom Standpunkt des Alters aus, eine sehr kurze Vergangenheit... Man muss alt geworden sein, also lange gelebt haben, um zu erkennen, wie kurz das Leben ist. (Arthur Schopenhauer, Aphorismen zur Lebensweisheit)"
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