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Erste Hilfe am Kind

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by

Michael Schelling

on 21 April 2015

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Transcript of Erste Hilfe am Kind

Erste Hilfe am Kind
Präsentiert von Michael Schelling
Der plötzliche Kindstod
(SIDS)

Was ist ein Notfall???
Notfälle sind Verletzungen durch Unfälle ebenso wie Vergiftungen und akute Erkrankungen.

Die Maßnahmen der Ersten Hilfe sollen eine Verschlechterung der lebenswichtigen Funktionen oder deren Ausfall verhindern.


Bewusstsein
Atmung
Herz-Kreislauf
Auch Ersthelfer müssen ihre Grenzen kennen!!!
Achten sie auf besondere Gefahren und passen sie ihr verhalten an.

Bei Stromunfällen: Sicherung ausschalten
Bei Bränden: Löschversuch unternehmen
Im Straßenverkehr: Absichern
Hilfeleistungspflicht
Gesetzlich: § 323c Strafgesetzbuch, jeder ist zur
Hilfeleistung verpflichtet.
Ausnahmen sind die eigenen Gefahren oder
wichtige Pflichten.

Moralisch: Menschen sind Gemeinsam stark.
Wenn man selber Hilfe Benötigt, möchte man
auch nicht das weggesehen wird.
Die Rettungskette
Notruf / Sofortmaßnahmen
Absichern / Eigenschutz
Erste Hilfe
Rettungsdienst
Krankenhaus
Untersuchung des Kindes
Auf den ersten Blick: Einen Überblick verschaffen


Kontrolle des Bewusstseins

Kontrolle der Atmung

Beurteilung des Herz-Kreislauf-Systems
Hilfe
Der Notruf
Die 5 W des Notrufs:
Wo ist es passiert
Was ist passiert
Wie viele Betroffene
Welche Verletzungen
Warten auf Rückfragen

Ungefähre Altersangabe des Kindes.
Holen sie sich Hilfe!!!

Busfahrer, Passanten, Angehörige...
Menschen wollen helfen trauen sich meist einfach nicht.
Der Inhalt dieser Fortbildung
Das Kind ist bewusstlos und atmet nicht.
Atemwege freimachen
Kopf überstrecken
mit der Reanimation beginnen

Auf den ersten Blick!?1
Das Kind ist bei Bewusstsein und atmet.
Tip Top
Versorgung nach Maß
Das Paket:
Ständige kontrolle der Lebenswichtigen Funktionen
Hilfe holen
Wärmeerhalt und/oder Frischluft
psychische Betreuung
Das Kind ist bewusstlos und atmet.
Stabile Seitenlage
Fremdkörper in den Atemwegen
Verbrennung / Verbrühung
Und das Ganze bis der Arzt kommt.
Die kleinen und großen "Wehwehchen".
Fremdkörper die in die unteren Atemwege "eingeatmet" werden, z.B.
Erdnüsse
Bonbons
...

Auf den ersten Blick!?!
Bewusstseinseintrübung bis zur Bewusstlosigkeit

Ausbleibender Atemstrom mit Atembewegungen
Husten, Würgen und/oder Erbrechen
Blaufärbung (besonders die Lippen)

Maßnahmen:
"Feste" Schläge zwischen die Schulterblätter.
Erfolg
kein erfolg
Das Paket
Wird das Kind bewusstlos, sofort mit der Reanimation beginnen.

Den Notruf absetzen.
Verletzungen
Wunden
Knochen- und Gelenkverletzungen
Lebensbedrohliche Blutungen
Gefahren bei Wunden sind Blutverlust, Schmerzen und Infektionen.

Hauptaufgabe ist es die Blutung zu stillen, die Verletzung so keimarm wie möglich zu bedecken.
Durch zusätzliches Polstern der Wundauflage können weitere Schmerzen verhindert werden.
!!!Fremdkörper in Wunden nicht entfernen!!!
Maßnahme zur Wundversorgung

Grundsätzlich sollte das Kind liegen oder sitzen
Betroffene Extremität hochhalten
Einmalhandschuhe benutzen
Zur Erstversorgung keine Salben, Puder oder Pflastersprays benutzen

Und natürlich das Paket
Abdrücken und die Extremität hochhalten
Druckverband anlegen

Bei Rumpf-, Kopf- und Halsverletzungen kontinuierlich Druck auf die Wunde ausüben.
Auf Schock-Zeichen achten
Der Schock
Ein Missverhältnis zwischen benötigtem und vorhandenem Blutvolumen.
Blutung nach innen oder außen
Allergische Reaktion
Thermische Verletzungen
...
Symptome:
Blässe
Zittern
Kaltschweißige Haut
Zentralisierung
Schneller, flacher Puls
Bewustlosigkeit
Maßnahmen:
Schocklage
Und natürlich das Paket
Vergiftungen / Verätzung
Aufgrund ihrer Reaktionsschnelligkeit und ihren elastischen Knochen kommen Kinder meist mit Prellungen und Schürfwunden davon.
Prellungen, Verstauchungen
Schwellung, Rötung und Schmerzen
Knochenbruch
Schmerzen
Unnatürliche Stellung oder Beweglichkeit
Schwellung, Rötung
Sichtbare Kochenenden oder Splitter
Diagnostik
Maßnahmen
Wundversorgung
Kühlen
Ruhigstellen

Es entstehen Wunden, über die Flüssigkeit verloren geht und es kann zum Schock kommen.
Ab 8% verbrannter Körperoberfläche
kann bei Kleinkinder Lebensgefahr bestehen.

Sie werden in 4 Verbrennungsgrade unterteilt.
Maßnahmen
Keimarm abdecken
Kühlen mit handwarmen Wasser, maximal 20 Minuten
keine Puder, Salben oder ähnliches Verwenden
Blasen nicht öffnen
Und natürlich das Paket.
Und natürlich das Paket
Farbige Verlockungen wie Pillen, auffällige Pflanzen oder Flaschen ziehen Kinder magisch an.

Schnell haben sie sich eine Zigarette oder ähnliches in den Mund gesteckt oder einen Reiniger verschüttet.

Das Verschlucken
Die Verätzung
Durch die Aufnahme von giftigen und/oder ätzenden Stoffen in den Magen- Darm- Trakt kommt es zu "Problemen im Bauch".
Zusätzlich können Störungen der lebenswichtigen Funktionen im Vordergrund stehen.
Den Notruf absetzen
Absichern / Eigensicherung
Lebenswichtige Funktionen sichern
Gefahrstoff sicherstellen
Auf keinen Fall Erbrechen erzwingen
Mund mit Wasser ausspülen
Nichts zu trinken geben
Und natürlich das Paket
Maßnahmen:
Sie schädigen nicht nur die Haut und das darunter befindliche Gewebe, sie können auch zur Störung von lebenswichtigen Funktionen führen.

Auf den ersten Blick:
Schmerzen
Veränderung der Haut
Atmung oder Herz-Kreislauf Veränderungen
Maßnahmen:
Verätzungen der Haut mit reichlich Wasser auf dem kürzesten Weg über den Körper abspülen.
Bei Verätzungen der Augen vom inneren Augenwinkel nach außen spülen und das Auge dabei mit zwei Fingern aufhalten.
Und natürlich das Paket
ggf. den Notruf absetzen
Wenn ein zuvor gesundes Baby oder Kleinkind unerwartet und ohne erkennbare Ursache stirbt.
Die meisten Fälle (3/4) sterben zwischen dem 2. und 4. Monat.
1980 starben in den alten Bundesländern 1.300 Kinder an SIDS.
2012 starben 131 Kinder in Deutschland.
Vorbeugen
Schlafen in Rückenlage
Schlafen im Schlafsack nicht zugedeckt
Das Bettchen sollte spartanisch Ausgestattet sein
Rauchfrei Umgebung
Stillen
Häufigste Todesursache im ersten Lebensjahr.
Im 1. Lebensjahr ist das Risiko 35 Mal höher wenn das Kind mit einer Decke schläft.
Stillen senkt das Risiko um 50%.
Auf den Blättern niedrig wachsenden Pflanzen warten Zecken teilweise bis zu mehreren Monaten auf einen Wirt.
Sie können in unserer Region Krankheiten wie Borreliose und/oder Frühsommer- Meningoenzephalitis (FSME) übertragen.
Auf den ersten Blick:
Von der Zecke sind lediglich der rundliche, braune Hinterleib und direkt an der Einstichstelle die acht Beine zu erkennen.
Maßnahmen:
Zecke entfernen ohne den Körper zu quetschen oder zu drehen.
Zur Kontrolle der Vollständigkeit der Zecke auf hellen Untergrund legen.
Die Stichstelle mit Wundschnellverband bedecken.
Kontrollieren sie in den nächsten Stunde und Tagen die Stichstelle und beobachten sie das Gesamdbefinden des Kindes
Insektenstiche schmerzen stark und gehen mit Rötungen und Schwellungen einher.

Sind die Schleimhäute von Mund und Nase betroffen können zusätzlich Atemstörungen auftreten.

Auf den ersten Blick:
Lokale Rötung oder Schwellung
Gegebenenfalls auch größere Körperregionen
Im Extremfall zeichen einer allergischen Reaktion
Maßnahmen:
Kühlen Sie die betroffene Stelle
Zur Linderung von Juckreiz und Schwellung können Sie Salben oder spezifische Gels verwenden
Und natürlich das Paket
Bei Anzeichen einer allergischen Reaktion sofort einen Arzt aufsuchen oder den Notruf wählen.
Beim Krupp- Syndrom führt eine Virusinfektion zu entzündlichen Schleimhautschwellungen im Kehlkopf- und oberen Luftröhrenbereich.

Es tritt vor allem vom 1. bis zum 3.
Lebensjahr auf.

Auf den ersten Blick:
Maßnahmen:
Das Kind sollte immer eine für die Atmung angenehme Position einnehmen
Für Frischluft sorgen
Atemluft anfeuchten
Auf dem Arm einer vertrauten Person setzen
Und natürlich das Paket
Epiglottitis
Bakterielle Entzündung im Kehlkopfeingang, die zu einer starken Schwellung der Kehldeckels führt.

Auf den ersten Blick:
Sehr plötzlicher Verlauf
Kloßige Sprache (heiße Kartoffel im Mund)
Kein Husten
Hohes Fieber (39 - 40 Grad)
Atemnot
Pfeifende Atemgeräusche bei Ein- und Ausatmung ggf. mit Einziehung des Brustkorbes
Blässe bis Blaufärbung
Anfälle meist in der ersten Nachthälfte
Heiserkeit, kaum klingende Sprache
Bellender Husten
Mäßiges Fieber
Bei Kindern ist es nicht ganz einfach Ohrenschmerzen festzustellen. Wischen Kinder mit der Hand im Bereich von Ohr und Wange entlang deutet das oft auf Zahnschmerzen hin.
Drücken sie auf den knorpeligen Höcker (Tragus) der sich vorne am Ohr befindet. Ein entstehender Schmerz deutet auf Ohrenschmerzen hin.
Maßnahmen:
Nasenspray wirkt abschwellend auf die Eustachische Röhre (die Verbindung zwischen Innenohr und Mund- und Nasenraum).

Eine Zwiebelauflage, eventuell Wärme. Die ätherische Öle wirken wahre Wunder.
Zur Vorbeugung sollte im Sitzen Getrunken werden.
Beim Schütteltrauma wird das Kind massiv hin- und hergeschüttelt, der Kopf fällt schmerzhaft vor und zurück.

Dieser Mechanismus erzeugt stärkste Scherkräfte und führt zum Abreißen wichtiger Hirngefäße.
Das kann zu Behinderungen und sogar zum Tod führen.
In den wenigsten Fällen Bösartigkeit
Der Fieberkrampf dauert ca. 2 - 3 Minuten und sieht wirklich fürchterlich aus.

Man kann sie nicht verhindern. Sie entstehen durch den raschen Anstieg der Temperatur.
Maßnahmen:
Schaffen Sie Platz um Verletzungen vorzubeugen.

Und natürlich das Paket.
Der Fieberkrampf ist nicht gefährlich. Auch nicht wenn die Atmung kurzzeitig aussetzt.

Schauen Sie auf die Uhr!!!
Sauerstoffmangel beim Untertauchen in einer Flüssigkeit.

Besondere Gefahren:
Unbeaufsichtigtes Spielen am Wasser
Ein Gartenteich auf unbekannten Grundstücken
Die eigene Badewanne

Eine geringe Wassertiefe ist ausreichend.
Auf den ersten Blick:




Maßnahmen:
Husten, Keuchen, Atemnot
Unterkühlung
Bläulich- gräuliche Hautfärbung
Bewusstseinseintrübung bis zur Bewusstlosigkeit
Das Kind aus dem Wasser holen
Und natürlich das Paket
Bei Kreislaufstillstand mit der HLW Starten
Der Hitzschlag
Die Körpertemperatur steigt, das "Kühlsystem" funktioniert nicht mehr und das Kind überhitzt.

Auf den ersten Blick:

Fieber (39 Grad Celsius) ohne Schwitzen
Heiße, rote, trockene Haut
Rasender Puls
Unruhe
Verwirrung
Schwindel
Kopfschmerzen
Erbrechen
Schnelle flache Atmung
Bewusstlosigkeit
Maßnahmen:
Notruf

Bringen sie das Kind an einen kühlen Ort
Ausziehen und mit einem nassen Lappen abwischen
Kalte Luft zuwedeln
Die einfache Erste Hilfe
Die Reanimation
Die Fremdkörperaspiration
Allgemeine Verletzungen
Der Plötzliche Kindstod
Verbrennungen / Verbrühungen
Die Vergiftung / Verätzung
Der Hitzschlag
Die großen und kleinen Wehwehchen
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