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Sozialpolitik - Gesellschaft - Kultur

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Leonard Röder

on 10 December 2014

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Transcript of Sozialpolitik - Gesellschaft - Kultur

große Aufmerksamkeit für Jugend
mehr Betreuungseinrichtungen als im Westen
Jugendweihe als offizielle, staatlich organisierte, sozialistische Feier
Konflikte mit Eltern, Staat & Gesellschaft
Musik -> Ventil für Aufbruchstimmung Jugendlicher
4. Jugend und Bildung
3. Lebensstandard
5. Sport
1. Begriff "Sozialpolitik"
Sozialpolitik - Gesellschaft - Kultur
Gliederung
1. Begriff
2. Sozialstaat
3. Lebensstandard
4. Jugend und Bildung
5. Sport
6. Medien
7. Quellen

Verdienste
- Verkäuferin (~ 600-800 Mark)
- Ingenieur (~ 500-1200 Mark)
- Bauarbeiter (~ 900-1800 Mark)
- gefragte Handwerker verdienen mindestens so gut wie leitende Ärzte
=> Ärzte bevorzugt Telefonanschluss (1989 --> 25% Telefonanschluss)
- 1971 -> Einführung freiwillige Zusatzrentenversicherung
- 1976 -> Mindestrente: 230 Mark
- 1989:
-> Mindestrente (unter 15 Jahre berufliche Tätigkeit): 300 Mark
-> Mindestrente (min. 45 Jahre berufliche Tätigkeit): 370 Mark
=> große Altersarmut
Altersversorgung
Versorgung mit Konsumgütern
- Beschaffung von Gütern des täglichen Bedarfs => Alltagsproblem
- ein paar Grundnahrungsmittel => einheitlicher Preis & Versorgung dauerhaft gesichert -> sehr eintönig
- technische Geräte & andere Luxusgüter --> sehr teuer, in eigenen Ladenketten
-> Einzelhandelskette Intershop - Bezug von Waren aus dem Westen gegen Westmark
-> Autokauf: nur mit Voranmeldung, oft bis zu 15 Jahre Wartezeit => Umgehung Wartezeit durch Aufpreis
=> latente Unzufriedenheit -- Beschaffungstechniken der DDR - Bürger:
-> knappe Waren: ertauscht, über Beziehungen organisiert oder mit Aufpreis "schwarz" erworben
- Sonderversorgungen gab es nach Stellung im politischen System
Jugend in der DDR
Bildung in der DDR
planmäßige ideologische Erziehung
Entwicklung der Jugendlichen zu sozialistischen Persönlichkeiten
DDR - typischer Verlauf für Heranwachsende
Verbindung von Unterricht und Arbeitsleben
FDJ - "Freie Deutsche Jugend"
Begriff „Sozialpolitik“ erst in 60er Jahren
Meinungen über Überflüssigkeit des Begriffes
1968 Legitimation
Verständnis und Umsetzung der Sozialpolitik

Ziele der Sozialpolitik:

sozialistische Gesellschafts- und Wirtschaftsordnung, sowie dessen Schutz und Stabilisierung
Arbeitsproduktivität der Werktätigen durch Motivationsstärkung erhöht
Existenzsicherung gewährleistete Mindestversorgung
aber auf niedrigem Niveau
Einbezug der Konsumpolitik der DDR zum Festlegung von Tarifen und Dienstleistungen
In 70er Jahren wurde die „Einheit von Wirtschafts- und Sozialpolitik“ beschworen
Förderung des Wohnungsbaus und der Ausbau der Frauen- und Familienpolitik
Diese zielte auf Vereinbarung von Mutterschaft und Erwerbstätigkeit
Aufwertung der auf Freizeit und Erholung zielende betrieblichen Sozialpolitik
Wachsende sozialpolitische Bedeutung
Schutz vor materieller Verelendung großer einkommensschwacher Gruppen
in 70er und 80er Preissubventionen für Waren des Grundbedarfs (Miete, Tarife im Personennahverkehr, Gas, Strom und Wasser
" Der Mensch bewegt sich nicht weniger, weil er alt wird. Er wird alt, weil er sich weniger bewegt. Also beweg' dich! "
Rolle des Sports in der DDR
3. Platz bei Nationenwertungen der Olympischen Spiele
stark ausgeprägte Förderung des Sports (vor allem Hochleistungssport)
Erfolge wichtig für politische Führung (Sport -> Politikum)
DDR -> "Weltmacht" im Leistungssport
Talententwicklung in speziellen Kinder - & Jugendsportschulen
aber:
Einsatz von unerlaubten Mitteln (Doping)
auch nach Mauerfall sind Erfolge auf ostdeutsche Sportler zurückzuführen
Hochleistungssport
ab 1968 separate Olympia - Mannschaften von BRD & DDR
1972 sportpolitischer Durchbruch der DDR
besondere Förderung der Einzelsportarten
-> Massen - & Mannschaftssport wurde nachrangig
Talentsuche in Kindergärten & Schulen (Fördergelder für Training & Ausbildung)
negative Begleiterscheinungen:
-> Kontrolle durch Stasi
-> Doping
-> Zwang zu persönlichen Lippenbekenntnissen
-> wurden jedoch von Sportlern akzeptiert
Beispiele
Gerd Bonk
Täve Schur
2. Sozialstaat-Maßnahmen
1. Wohnungsbau:

- bis 1970: Wohnungsmangel
- ab 1973: neue / renovierte Wohnungen → v.A. Plattenbauten (schnelle Bauweise durch vorgefertigte Betonbauteile (bis 1990 1,9 Mio. Plattenbauwohnungen) -> Abriss bzw. Zerfall von z.T. historischen Bauten
- Mieten anfangs sehr gering; dann nach Einkommen
2. Unterstützung Familien:

- in Familienpolitik scheute Staat keine Kosten -> soziale Maßnahmen wie Ehekredit, Babyjahr usw. -> Vereinbarkeit von Familie und Beruf sollten erleichtert werden
- viele materielle Anreize sollten Entscheidung für Familie erleichtern
3. Urlaub / Freizeit:

- Urlaub meist nur 1 mal pro Jahr
- beliebte Urlaubsziele: Rügen, Usedom, Sächsische Schweiz, Thüringer Wald; mit Reisegenehmigung u.a. auch Ungarn, Rumänien, Bulgarien, UdSSR oder noch seltener Kuba
- im Ausnahmefall auch nicht sozialistisches Ausland
- großes Angebot für Jugendliche -> Ferienlager
- oft gesellschaftliche Arbeit (Vereine, Wahlhilfe ...)
- relativ wenig Zeit abseits von Erwerbsarbeit, gesellschaftlicher Tätigkeit, Hausarbeit -> aktive Freizeit mit Familie meist nur an freien Tagen möglich


4. Gesundheitswesen:

- Recht von Bürger auf kostenlose Gesundheitsversorgung -> auch in Praxis umgesetzt
- monatlicher Beitrag für Kranken- und Rentenversicherung 20% des Bruttoeinkommens -> zur Hälfte v. Arbeiter und Betrieb getragen
- Kinder und Ehepartner kostenfrei mitversichert
- vom Arzt verschriebene Medikamente ebenfalls kostenlos

Breitensport
Auswirkungen Plan- und Mangelwirtschaft bestraften Bereiche des Freizeitsports
schlechter ausgestattet Trainingsstätten
genoss hohe Wertschätzung
7. Quellen
in jedem Alter geförert
zahlreiche Sportgemeinschaften in denen man kostenlos Sport betreiben konnte
z.B. in den BSG's un SSG's
Buch: Themen und Probleme der Geschichte ( Deutschland seit 1945 )
Buch: Expedition Geschichte G4 ( Diesterweg )
Buch: Geschichte plus 10 ( Volk und Wissen )
Buch: Sozialistisches Bildungsrecht Volksbildung ( Staatsverlag der DDR )
www.kas.de
www.ddr-geschichte.de
https://www.planet-schule.de/wissenspool/kalter-krieg-aether/inhalt/hintergrund/das-mediensystem-der-ddr.html
http://www.sozialpolitik.com/sozialgeschichte/ddr_sozialismus
http://de.statista.com/statistik/daten/studie/249254/umfrage/durchschnittseinkommen-in-der-ddr/
3,7 Millionen Menschen gehörten Turn-und Sportbund an
Wettkämpfe sollten Anreiz für Sport sein
Jugend-und Kinderspartakiaden zur Sichtung von Talenten
Presse im Dienste des Sozialismus
von Anfang an dem Staat unterstellt
Agitation und Propaganda für das sozialistische Gesellschaftssystem
Presse sollte erziehen
Motivation Werkstätiger für Aufbau des Sozialismus
Das DDR-Fernsehen unterstand direkt der Kontrolle durch staatliche Organe
Zuständig für Agitation und Propaganda war ZK der SED
Verstöße gegen Prinzipien wurden verfolgt
keine Informationsfreiheit für Bürger
Widerspruch ( es wurde nur das gezeigt, dass positiv über die DDR berichtet )
Ausstrahlung ab 1969 eines zweiten Programmes
politische Kontrolle
Achtung auf Wertvorstellungen und politische Normen
verbot des staatlichen Fernsehkomitees, in Kriminalfilmen bestimmte Verbrechen zu zeigen
1980 erst kam es zu einem Umdenken
Auffassung von Alkoholmissbrauch, Jugendkriminalität oder Umweltdelikte im TV
Einzelne Sendungen erreichten beim DDR-Publikum eine hohe Resonanz.
Großes Manko: große Abwanderung etablierter DDR-Schauspieler nach Westen
6.Medien
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