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Ist die Veranlagung zum Drogenkonsum vererbbar?

MSA - 2012
by

Karina Hilmer

on 29 October 2012

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Transcript of Ist die Veranlagung zum Drogenkonsum vererbbar?

Ist die Veranlagung zum Drogenkonsum vererbbar? 2 Wege zum Drogenkonsum genetische Faktoren Entstehung von Sucht durch Erbfaktoren erklärbar?
- Untersuchungen an Orientalen & Japanern (Drogensensibilität, geschützt vor Sucht)
Könnte angeborener Mechanismus direkt in Abhängigkeit führen? andere Faktoren in Deutschland:
jedes sechste Kind hat süchtige Eltern
ca. 100.000 Abhängige von illegalen Drogen
50% aller Kinder aus suchtkranken Familien später süchtig Wahrscheinlichkeit
der Abhängigkeit 10 % 25 % Kinder aus nicht suchtkranken Familien Kinder aus suchtkranken Familien nicht nur mit Vorbildfunktion der Eltern zu erklären
Untersuchung von Adoptivkindern (hatten Eltern nie gesehen) -> vier mal so stark gefährdet Gibt es ein Gen, das direkt zur Sucht führt ? viele Faktoren wichtig (schwacher Charakter, geringes Durchsetzungsvermögen, etc. )
Zusammenspiel verschiedener Gene
50% - 60% jener Faktoren von Geburt an vorhanden
gibt kein bestimmtes 'Drogengen'
Zwillingsstudie Die frühkindliche Situation: Bezugsperson wichtig (prägen Kind sehr)
Vernachlässigung zerstört Selbstwertgefühl
Kind sucht im Drogenkonsum Ablenkung & Bestätigung Familientraditionen Kind muss lernen Verantwortung zu übernehmen
Erziehungsverhalten der Eltern wichtig Pubertät: Bedeutung der peer-group Bezugsgruppe Gleichaltriger
Normen, Einstellungen, Verhaltensweisen werden übernommen
Drogenkonsum wegen Anerkennung Lebensstile wenn Lebensstil reizhungrig (Spaß,Risiko,Enthemmung)
-> gefährdeter
wenn Abwechslung & Sensation kein zentraler Lebensinhalt
-> weniger gefährdet Schule / Universität / Beruf Erwachsene:
Drogenkonsum wegen Druck, Hektik, Ängsten (-> Stress)
Unterforderung & sinnlose Tätigkeit

Jugendliche:
schon in Kindheit Schulschwierigkeiten
berufliche Laufbahn wichtig -> Aufputschmittel (->gefährdeter für illegale Drogen) Kulturelles Umfeld süchtige Entwicklung hängt auch von Toleranz der Gesellschaft ab
Beispiel : islamische Länder (Konsum von Regierung verboten -> Zugänglichkeit schwieriger -> weniger Süchtige) Neugier Probieren Gewöhnung Der Weg zurück - Therapie & Hilfe - in Deutschland ca. 4200 Behandlungsstellen

ambulante Therapie
stationäre Hilfen
teilstationäre Einrichtungen
Selbsthilfegruppen 1) Hartz IV R J E 3) 2) Ja! 75%
(25% nicht) Kinder stark machen! 4) - eigene Motivation +
Hilfe & Unterstützung von Außenstehenden professionell Familie/Freunde (cc) image by jantik on Flickr Paul
15 J.
kifft zu viel Beratung Eingangs-
diagnostik Entgiftung (KH) Cleanpeace Villa Alltag 5 Jahre Sucht Schutzfaktoren Risikofaktoren gestärktes Selbstwertgefühl
Freundeskreis, in dem maßvoll bzw. keine Rauschmittel konsumiert werden
Eltern, die verantwortungsvoll mit Rauschmitteln umgehen
Problemlösungskompetenz
schwere Erreichbarkeit
vielseitiges Freizeitverhalten Unsicherheit, Ängste, Einsamkeit
schwere Belastungen, Stress, traumatische Erfahrungen
Gebrauch in Familie, am Arbeitsplatz, im Freundeskreis alltäglich
leichte Erreichbarkeit seelische Abhängigkeit körperliche Abhängigkeit Wiederholungszwang
andere Interessen/Verpflichtungen werden vernachlässigt
Konsum trotz neg. Folgen
Kontrollverlust Toleranzsteigerung ->Dosissteigerung
Entzugserscheinungen Fazit Ist die Anschuldigung, die Mutter sei Schuld am Drogenkonsum ihres Kindes berechtigt?
in direkter Linie nicht vererbbar
bei Kindern von suchtkranken Eltern -> ausgeprägtere Veranlagung vorhanden
welche Gene für Prädisposition verantwortlich -> noch nicht bewiesen niemals nur ein Auslöser für Abhängigkeit:
genetische Veranlagung
Erziehung
Persönlichkeitsstrukturen
kulturelles Umfeld Quellen
Dr. med. Christian Müller
Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie
Charité - Universitätsmedizin Berlin
Campus Charité Mitte
(27.09.2012, 16:00 Uhr) Interview mit: Frau Rasche
Therapeutin von der Suchtberatungsstelle Frauenladen "La Vida"
Nazarethkirchstraße 42, 13347 Berlin(28.09.2012, 14:00 Uhr) Stefan Siedemann
Therapeut von der Suchtberatungsstelle "Misfit-Kontakte"
Cuvrystraße 1, 10997 Berlin
(20.09.2012, 16:00 Uhr) Oliver Riemer
Projektleiter von KARUNA Prevents Zukunft für Kinder und Jugendliche in Not e. V.Mauritiuskirchstraße 3, 10365 Berlin(21.09.2012, 15:30 Uhr)
Gesundbrunnen-Center und Ring-Center
(21. und 28.09.2012, 15:00-17:30 Uhr) Plakate
Flyer
Prospekte Ausstellung zum Thema SUCHT Umfrage insgesamt 60 Personen befragt
-Altersgruppe 15-25: 20 Personen befragt
-Altersgruppe 25-45: 20 Personen befragt
-Altersgruppe 25-100: 20 Personen befragt Medien Bücher: Freitag, Marcus:
Illegale Alltagsdrogen.-München: Juwenta Verl., 1999

Gross, Werner:
Was ist das Süchtige an der Sucht?. 2.,neu bearb. u. aktualis. Aufl. Geesthacht: Neuland-Verl.Ges., 1992

Hurrelmann, Klaus:
Drogengebrauch-Drogenmissbrauch: eine Gratwanderung zwischen Genuß und Abhängigkeit/Klaus Hurrelmann und Heidrun Bründel.-Darmstadt: Primus Verl., 1997

Kaufmann, Heinz:
Glotze, Pommes, Drogen-und dann?.Kinder gegen Süchte stärken.Cornelsen Scriptor GmbH & Co, 2004

Parnefijord, Ralph:
Das Drogentaschenbuch. 2., neu bearb. u. aktualis. Aufl. Stuttgart;New York :Thieme, 2000

Robinson, Tara Rodden:
Genetik für Dummies. Von Mendel bis Dolly-alles über die Vererbungslehre. 1.,2006

Schmid, Schuler, Rieger:
Drogen, Drogen, Drogen. Keine Macht den Drogen.Ravensburger Buchverlag, 1999

Prof. Dr. med. Täschner, Karl-Ludwig:
Harte Drogen-weiche Drogen?. Informationen und Rat für Eltern, Freunde, Lehrer und Betroffene; Sucht erkennen und behandeln; Drogenfreigabe: ja oder nein?. Karl-Ludwig Täschner. Stuttgart: TRIAS, 1997 Internetseiten: http://www.sucht.com/

http://www.psycheplus.de

http://www.biologie-online.eu/genetik

http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/drogenkonsum Alexanderplatz (21.09.2012, 16:00-20:00 Uhr)
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