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Einführung in die Psychologie

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Hubert Wolski

on 4 May 2013

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Geist und Gehirn: Kognitionen, Emotionen, Forschungsmethoden – Allgemeine Psychologie
– Biologische Psychologie
– Forschungsmethoden der Psychologie
– Kognitionspsychologie Angewandte Psychologie: Arbeit, Bildung, Wirtschaft – Arbeits- und Organisationspsychologie
– Bildungspsychologie und Evaluation
– Psychologische Bildungsforschung und Transferforschung
– Sozialpsychologie und Konsumentenverhaltensforschung
– Wirtschaftspsychologie Resilienz: Prävention und Förderung psychischer Gesundheit – Entwicklungspsychologie
– Klinische Psychologie
– Klinische-, Kinder- und Jugendpsychologie
– Psychologische Diagnostik Einführung in die Psychologie Psychologie als Wissenschaft Richtungen/Anwendungsgebiete Psychologie der menschlichen Entwicklung Wahrnehmung subjektive Wahrnemungswelten, Einfluss der Erfahrug und Voreinstellung auf Wahrenehmungsprozesse (fehlende?) Kommunikationsstrukturen Scheidung Systemische Aspekte Gesprächsführung, Coaching Ein Leben im Schatten Missbrauch, Krisenintervention Psychologische Diagnostik THEMEN SS 2012 "People, not their eyes see." - Hanson, 1958/1972, S.6 Geschichte der Psychologie 1590 1859 1734 1879 1894 1979 Pychologie wurde erstmals als lateinischer Buchtitel verwendet rationalistische Erkenntnisorientierung
Unterscheidung zwischen Erfahrungswissenschaftlicher und spekulativer Psychologie
Einführung des deutschen Begriffs "Psychologie" Die Fortschritte der Naturwissenschaften führten zu einer Neukonzeption der bisher philosophisch ausgerichteten Psychologie WOLFF Christian http://de.wikipedia.org/wiki/Christian_Wolff_(Philosoph) DARWIN Charles http://de.wikipedia.org/wiki/Charles_Darwin Revolutionärer Ansatz zur Erklärung der Menschheitsgeschichte
Evolutionstheorie - "Der Ursprung der Arten durch natürliche Selektion"
Genetische Mutation und Anpassung im Kampf ums Überleben über Millionen Jahre WUNDT Willhelm http://de.wikipedia.org/wiki/Wilhelm_Wundt Gründung des 1.Institutes für Experimentelle Psychologie in Leipzig
Introspektive Betrachtungsweise
Er wollte die elementaren Prozesse der Empfindung und Wahrnehmung verstehen 1900 FREUD Sigmund http://de.wikipedia.org/wiki/Sigmund_Freud Bedeutung des Einflusses psychodynamischer Vorgänge auf das menschliche Verhalten.
Bewusste, vorbewusste, unbewusste Bereiche - Psychoanalyse DILTHEY Wilhelm http://de.wikipedia.org/wiki/Wilhelm_Dilthey In Abgrenzung zur naturwissenschaftlichen Psychologie wird geisteswissenschaftliche Psychologie gefordert
"Die Natur erklären wir, das Seelenleben verstehen wir" -
Begründer der Hermeneutik (=sinn- und textverstehende Wissenschaft) 1913 WATSON John http://de.wikipedia.org/wiki/John_Watson_(Philosoph) Konzentration auf objektiv fassbares Verhalten
Ablehnung introspektiver Begriffe (Bewusstsein, Vorstellung, Wille, etc.) - Behaviorismus 1914 STERN William http://de.wikipedia.org/wiki/William_Stern "Psychologie der frühen Kindheit"
Grundidee einer Messung von Intelligenz --> IQ 1930 SKINNER Burrhus Frederic http://de.wikipedia.org/wiki/Burrhus_Frederic_Skinner Konditionierung - Verstärkung - Löschung
Begründer der Verhaltenstherapie
Einsatz von Lerntheorien in der Pädagogik 1943 ROHRACHER Hubert http://de.wikipedia.org/wiki/Hubert_Rohracher Leitung des Psychologischen Institutes in Wien
- Buch: "Einführung in die Psychologie"
Experiment als psychologisch wissenschaftliche Methode
Gehirnforschung - Bewusstseinsforschung --> EEG
Später: Orientierung an empirisch-statistischer Psychologie aus den USA 1922 BÜHLER Karl http://de.wikipedia.org/wiki/Karl_B%C3%BChler Gründung des Wiener Psychologischen Institutes.
Vorschlag eines Methodenpluralismus in der Psychologie
Verhaltensbeobachtung - Introspektion (Erleben) - Hermeneutische Interpretation - Experiment 1943 MASLOW Abraham http://de.wikipedia.org/wiki/Abraham_Maslow Motivationstheorie - Bedürfnispyramide
Der Mensch als Zielstrebiges Wesen orientiert sich an einer Hierarchie von Bedürfnissen 1923 BÜHLER Charlotte http://de.wikipedia.org/wiki/Charlotte_B%C3%BChler Entwicklungspsychologie - Psychodiagnostik
(Bühler-Hetzer-Test) 1972 HOLZKAMP Klaus http://de.wikipedia.org/wiki/Klaus_Holzkamp "Kritische Psychologie" - Wertfreiheit ist nicht möglich 1951 ROGERS Carl http://de.wikipedia.org/wiki/Carl_Rogers Humanistische Gegenposition zu Behaviorismus und Psychoanalyse
Einzigartigkeit, Autonomie und Eigenverantwortlichkeit des Menschen wird betont 1970 - 2000 AUSBAU DER NATURWISSENSCHAFTL. PSYCHOLOGIE IN WIEN ROLETT Brigitte http://de.wikipedia.org/wiki/Brigitte_A._Rollett Kinder- Jugend- und Familienpsychologische Diagnostik und Therapie --> Lerntherapie
Lehr- und Lernforschung
Anstrengungsvermeidung
Autismus 1972 GUTTMANN Giselher http://de.wikipedia.org/wiki/Giselher_Guttmann "Neuropsychologie"
Pionier der psychologischen Unterdisziplin der Biologischen Psychologie
Erstes Hirnforschungslabor in Wien (1965)
EEG-Forschung
Stress- und Lernforschung 1962 BAYR-KLIMPFINGER Sylvia http://de.wikipedia.org/wiki/Sylvia_Bayr-Klimpfinger Kinder- und Jugendpsychologie
Diagnostik
Verhaltensbeobachtung 1960 - 1980 STATISCH GESTÜTZTE EMPIRISCHE PSYCHOLOGIE ab 1960 KOGNITIVE WENDE http://de.wikipedia.org/wiki/Kognitive_Wende ..als Gegenreaktion auf den Behaviorismus
Das Verhalten wird als Ergebnis komplexer intern ablaufender Regulationsprozesse gesehen
Wahrnehung; Problemlösen; Informationsverarbeitung 1974 FISCHER Gerhard http://de.wikipedia.org/wiki/Gerhard_H._Fischer) Methodenlehre und Statistik Familienentwicklung im Lebenslauf Paradigmen Forschungsorientierungen in der Psychologie Psychodynamische Perspektive Behavioristische Perspektive Biologische Perspektive "Wissenschaftliche Paradigmen sind normative disziplinspezifische Grundüberzeugungen über wissenschaftliche Praktiken, Methoden und Theorien" (Maderthaner,2008, S.23) Psychologische Phänomene werden vorwiegend durch die Funktionsweise des Gehirns, des Nervensystems und anderer biologischer Systeme erklärt Psychische Prozesse werden auf die Verarbeitung früherer Erfahrungen, Kindheitserlebnisse, unbewusster Triebe, Ängste, Wünsche oder erzwungene soziale Anpassung zurückgeführt Nur beobachtbares, messbares, registrierbares Verhalten ist Gegenstand der Forschung. Im Vordergrund steht die gesetzmäßige Aufklärung von Reiz-Reaktions-Beziehungen. Innere Verarbeitungsmechanismen, bewusste oder unbewusste Prozesse werden nicht oder kaum berücksichtigt Prozesse der Konditionierung Instrumentelle Konditionierung Operante Konditionierung Klassische S-R-Theorien Klassische Konditionierung SINGALLERNEN (Pawlow 1849 - 1936) Lernen durch Verknüpfung von Reizen. Beim klassischen Konditionieren bzw. Signallernen werden Reize als Ankündigungen für solche Reize erlernt, die Reflexe, vegetative Reaktionen oder Emotionen auslösen. Ein zuvor neutraler Stimulus löst eine konditionierte Reaktion aus. Bsp: http://de.wikipedia.org/wiki/Little-Albert-Experiment ERFOLGSLERNEN (Thorndike 1874 - 1949) Instrumentelle Konditionierung findet statt, wenn ein Individuum wiederholt eine bestimmte Situation wahrnimmt, in der bestimmte Verhaltensweisen zu bestimmten Konsequenzen führen -->
Das Verhalten in bestimmten Situationen ist abhängig von de Konsequenzen (Verstärkung oder Bestrafung) - Gesetz des Effekts - law of effect (Skinner 1904 - 1991) Skinner bezeichnet das Prinzip der instrumentellen Konditionierung als "operante Konditionierung" http://de.wikipedia.org/wiki/Skinner-Box Bedingungen für effektive, sinnvolle Bestrafung (...wenn diese zu Verhinderung von gefährdendem Verhalten unbedingt notwendig sind) Bestrafungen sollen WIRKSAMKEIT KONTINGENZ INTENSITÄTSBEGRENZUNG VERHALTENSORIENTIERUNG SITUATIONSEINGRENZUNG WIEDERGUTMACHUNGSMÖGLICHKEIT, ZUKÜNFTIGE VERHALTENSÄNDERUNG unangenehm, schnell und kurz sein unmittelbar nach dem unerwünschten Verhalten erfolgen dem Fehlverhalten angepasst sein sich auf Verhalten und nicht auf Charakter beziehen auf die Situation beschränkt bleiben Alternativen ermöglichen Kognitive Perspektive Ein Erklärungsansatz bei dem es um die Beschreibung intern ablaufender psychischer Prozesse geht.
Das Verhalten des Menschen wird nun nicht mehr als Resultat von Reiz-Reaktions-Verkettungen gesehen, sondern als Ergebnis komplexer kognitiver Regulationsprozesse eines kognitiven Systems Humanistische Perspektive Der Mensch wird als freies, selbstverantwortliches und zielstrebiges Wesen gesehen, das Chance zur Selbstverwirklichung wahrnehmen sollte.
Er ist im Grunde gut, kann sich unter entsprechenden Bedingungen verwirklichen. Evolutionäre Perspektive Struktur und Dynamik der Psyche werden als Ergebnis der evolutions-geschichtlichen Entwicklung des Menschen gesehen. Kulturvergleichende Perspektive Ein Ansatz, der die Einflüsse der jeweiligen Kulturen auf das Erleben und Verhalten des Menschen in den Vordergrund stellt. Ende der 70er Jahre hat Mandler versucht, den verschiedenen Theorien ihre Berechtigung einzuräumen und sowohl unbewusste als auch bewusste Prozesse zu berücksichtigen.
Er definierte Psyche als komplexes Informationsverarbeitungssystem und unterscheidet 2 Begriffe: PSYCHE
umfasst alle Vorgänge BEWUSSTSEIN
ist das, was stärker aktiviert ist "Gegenstand der Psychologie kann alles werden, was erlebbar ist und/oder sich im Verhalten äußert. Was Psychologie ist, weiß man allenfalls, wenn man ihre Bereiche kennengelernt hat, aber dann lässt es sich nicht mehr knapp sagen." (Dörmer & Selg 1996, S.33) Kriterien für Wissenschaftlichkeit Sachverhalte müssen wirklich vorhanden,beobachtbar und erlebbar sein Aussagen über Sachverhalte müssen überprüfbar sein Aussagen müssen widerspruchsfrei sein und Ableitungen ermöglichen Auf Grund der Aussagen müssen Verallgemeinerungen möglich sein - zumindest für Teilstichproben Wissenschaftssprache
Regeln zur Definition von Fachausdrücken PSYCHOLOGIE ALS WISSENSCHAFT
beschäfigt sich mit menschlichen Verhalten und Erleben, sowie denn zugrunde liegenden Prozessen ZIELE DER PSYCHOLOGIE BESCHREIBUNG ERKLÄRUNG VERÄNDERN VORHERSAGE Präzises, systematisches Erfassen von Informationen über die zu untersuchenden psychischen Phänomene, um Objektivität zu gewährleisten Versuch, die Daten hinsichtlich ihres Kausalzusammenhanges zu interpretieren - Erklärungen gehen über das Beobachtbare hinaus Durch Forschung sollen Zusammenhänge aufgezeigt werden, die es ermöglichen, zutreffende Vorhersagen (Schlussfolgerungen) abzuleiten Stärke der Auftretenswahrscheinlichkeit eines bestimmten Verhaltens beeinflussen --> Verbesserung der Lebensqualität Arten psychologischer Interventionen: Beobachtung und Befragung
Effekte des Kommunikationsstils
Aufklärung und Bildung
Beratung
Therapien Psychologie als Wissenschaft ist ein Versucht möglichst viel überprüfbares Wissen über den Menschen zu sammeln, das Wissen in Gesetzen und Theorien zusammenzufassen und den Menschen nutzbar zu machen --> Angewandte Psychologie Wandel der Familie Familiäre Konfliktpotenziale Geburt/Übergang zur Elternschaft Erziehung der Kinder Entscheidung zwischen Ehe und Lebenspartner Wideraufnahme der Berufstätigkeit Konflikte unter Geschwistern Finanzielle Probleme Krankheit von Kindern Chronisch familiäre Belastungen Arbeitsbelastung Auseinandersetzung zwischen Generationen - Erwachsene mit Ihren Eltern Psychische/physische Gesundheit Wandel der Familie Die Pluralität der gelebten Familienformen erschwert die Definition des Begriffs "Familie" --> Orientierung an einem subj. Familienbegriff Die (abweichende) Entwicklung eines Kindes ist unter anderem das Ergebnis von Wechselwirkungen zwischen Kind und seinen Bezugspersonen Risiko- und Schutzfaktoren betreffend das Kind oder die familiäre Umgebung haben eine wichtige Funktion. Die psychische Befindlichkeit der Mutter hat großen Einfluss auf die Persönlichkeitsentwicklung des Kindes Ziel ist es, vorhandene Ressourcen optimal zu nützen, um die Kinder resilient gegen negative Umweltbedingungen zu machen Alltägliche Kommunikationsformen innerhalb der Familie müssen in Zeiten kritischer Entwicklungsübergänge der Kinder geändert werden und familiäre Beziehungsformen müssen neu gestaltet werden. Die Qualität der Beziehung zwischen allen Familienmitgliedern ist mitentscheidend für späteres pathologisches Verhalten der Kinder Familiäre Entwicklungsaufgaben Geburt - die natürlichste Sache der Welt?
Wandel und Trends Einstellung zur Geburt Schwangerschaftsbetreuung/Geburtsvorbereitung Bedürfnisse während der Geburt Umgebungsvertrautheit
Vertrauensperson
Geburtsatmosphäre Geburtstechniken Erstkontakt nach der Geburt Phasenmodell des Übergangs zur Elternschaft (Gloger - Tippelt, 1985) Verunsicherungsphase bis zur 12. SSW Anpassungsphase 12. - 20. SSW Konkretisierungsphase 20. - 32. SSW Phase der Antizipation und Vorbereitung auf die Geburt 32. SSW bis Geburt Geburtsphase Erschöpfungsphase nach der Geburt bis zum 2. Lebensmonat des Kindes Phase der Herausforderung und Umstellung bis zum 6. LM des Kindes Abschnitt der Gewöhnung und Normalisierung ab 6. LM des Kindes Positive Einflussfaktoren auf die Erstelternschaft Partnerschaft länger als 3 Jahre
Gute Vorbereitung auf die Elternschaft
Geplantheit und Erwünschtheit des Kindes
Hohes Bildungsniveau der Eltern
Qualität der Partnerbeziehung - übereinstimmende Rollenerwartung http://epsy15.psy.univie.ac.at/FIL/Forschungsbericht_t6.pdf Längschnittsprojekt an 175 Paaren und deren Kindern zu 6 Untersuchungszeitpunkten 6. SSM 3 Monate nach der Geburt 3 Jahre 8 Jahre 11 Jahre 15 Jahre Auswahl verwendeter Erhebungsverfahren ELTERN KINDER Elternschafts- Partnerschaftsfragebogen
Fragebogen zur Gesamtsituation
Persönlichkeits- Temperamentsfragebogen über Kind Persönlichkeits- Bindungsfragebogen
Intelligenztest
Fragen zur Beziehung zu Eltern und Geschwister ERGEBNISSE Einstellungstypen "neue" Väter "familienorientierte" Väter "eigenständige" Väter 16% 32% 52% Veränderung vom Ersten zum zweiten Erhebungszeitpunkt: Reduktion der "neuen" Väter um fast 50%
deutlicher Zuwachs der Gruppe der "eigenständigen" Väter auch in den folgenden Jahren Einstellungstypen selbstbewusste kinderliebende Mütter emanzipierte Mütter, die Kinder nicht als Belastung erleben 24% 13% 31% emanzipierte Mütter, die Kinder als Belastung erleben überforderte Mütter, die Kinder als Belastung erleben 32% Entwicklung der Partnerschaftsqualität signifikante negative Entwicklung
Anstieg des Streitverhaltens
Einschränkung der Kommunikation
Abnahme des empfundenen Zärtlichkeitsverhalten Männliche Kinder stellen ein größeres Risiko für Partnerschaftskonflikte dar Klare Abgrenzung der Beziehung der Ehepartner zueinander von jeder anderen Paarbeziehung

Akzeptanz klarer Grenzen zwischen den Partnern

Markieren der Grenzen gegenüber den eigenen Kindern und den Eltern sowie Schwiegereltern Prinzipien und Grenzziehungen in Paarbeziehungen "Papa und Mama lassen sich scheiden" Sichtbare und unsichtbare Reaktionen Trauer über den Verlust eines Elternteils Schmerz der Erkenntnis nicht wichtig genug zu sein um zu verhindern, dass ein Elternteil auszieht Wut auf einen oder beide Elternteile Schuldzuweisungen an das jeweilige Elternteil bzw. Schuld, die die Kinder sich selbst geben Angst Gründe für unsichtbare Scheidungsreaktionen Erwartungshaltung der Eltern
Koalition der Verleugnung
Ohnmacht der Eltern die Symptome wahrzunehmen Veränderte Verhaltensweisen des Kindes sind Mechanismen der Wiederanpassung Entwicklungsbelastungen von Scheidungskindern Viele Befunde weisen darauf hin, dass sich in Scheidungsfamilien gehäuft Personen mit belastenden Persönlichkeitsmerkmalen und Problemen finden --> Beeinträchtigungen der Befindlichkeit von Familienmitgliedern sind nicht zwingend die Folge einer Scheidung.
Dennoch: Neue Belastungen durch elterliche Trennung, die in hohem Ausmaß vom Umgang der Erwachsenen mit der Scheidungssituation und folgenden Faktoren abhängen:
- Alter und Entwicklungsstufe des Kindes
- Persönlichkeitsmerkmale
- Kompetenzen
- bisherige Erfahrungen mit Bezugspersonen Unter 6 Jahren Massive Schuldgefühle
Akute Trennungsängste
Trauer
Unfähigkeit zur Antizipation Weinerlichkeit
Irritierbarkeit
ängstliches Anklammern
Regression
psychosomatische Störung Altersspezifische Scheidungsreaktionen der Kinder Grundschulkinder bis ca. 10 Jahre Loyalitätskonflikt
Tiefe Trauer bis zur kindlichen Depression
Ängste
Wut, Aggression
Beeinträchtigung der Beziehung zu Freunden
Rückzug/Überanpassung
Einbuße an Selbstwert
Fehlende Triade Kinder von 10 bis 12 Jahren Sämtliche Reaktionen der vorangegangenen Altersstufen
Raschere Ablöse, verstärkte Bedeutung der Peers
Schnelleres Erwachsenwerden
Gegenseitiges Ausspielen der Eltern
Geringschätzung der Eltern
Mädchen: Überindentifikation mit der Mutter Jugendliche Überraschender Weise starke Schock- und Angstreaktionen
Trauer, Schmerz, Scham - Verlassenheitsgefühl
Beeinträchtigung bei Loslösung von den Eltern
Vermehrt Suchtverhalten und psychosomatische Störungen
Zweifel an Dauerhaftigkeit der eigenen Liebesbeziehung
Kurzschlussreaktionen Erleichterung zur Bewältigung einer Trennung für die Kinder Keine langjährigen Konflikte vor der Scheidung
Entspannung der Nachscheidungskrise - kooperative, konfliktfreie Zusammenarbeit der Eltern
Aufrechterhaltung der Beziehung zum nicht-sorgeberechtigten Elternteil
Geringhalten der Loyalitätskonflikte
Demokratischer Erziehungsstil beider Eltern
Verlässliches soziales Beziehungsnetz für Eltern und Kinder
Minimale Veränderungen in der Lebenswelt der Kinder
Neue Partnerschaft --> Vater/Mutter für den Alltag Modelle in der Scheidungsforschung Defizitperspektive Normative Scheidungsmodelle Krisenmodelle "Broken home" - Situation wird als Entwicklungsrisiko gesehen Scheidung als kritisches Lebensereignis
Im Vordergrund stehen Belastungsfaktoren bzw. Ressourcen zur Bewältigung Scheidung als normative Herausforderung in der Familienentwicklung Vorscheidungsphase Phase der eigentlichen Scheidung Nachscheidungsphase Phasen im Scheidungsprozess emotionale Scheidung der Partner
Konflikte-Distanzierung-Ambivalent Trennung vom gewohnten sozialen Umfeld und Freundeskreis Psychische Verarbeitung der Trennung
Rückgewinnung der Eigenständigkeit
-Desorganisationsphase
-Reorganisationsphase Langfristige Auswirkungen Probleme im Umgang mit Aggression --> neurotische Konfliktverarbeitung
Erhöhte Anfälligkeit des Selbstwerts --> geringe Schul- und Berufskarriere
Probleme mit Geschlechtsidentität
Probleme in Beziehungen zu Gleichaltrigen sowie in Partnerbeziehungen
Erhöhter Anteil an psychosomatischen Erkrankungen
Größere Gefahr des Abgleitens in Extremgruppen
Höhere Scheidungsrate "An dem Unrecht das geschieht, sind auch die mitverantwortlich, die es nicht verhindern und nicht nur die, die es begehen" - Erich Kästner Sexueller Missbrauch ist das Benutzen und Ausbeuten von Kindern durch Erwachsene auf sexueller Ebene. Sexueller Missbrauch hat nichts mit "sexuellem Erleben" sondern ausschließlich mit Gewalt zu tun. --> Machtgebilde "Kindesmissbrauch aus psychosozialer Sicht" "... jede Handlung, die an einem Kind vollzogen wird und der sexuellen Erregung des Täters oder der Täterin dient, ist als sexuellen Missbrauch anzusehen."
Missbrauch liegt vor, wenn das Kind zum Objekt der Machtbegierde des Täters gemacht wird. Definitionen nach FRIEDRICH, 1998, S.12ff stellt eine Steigerungsstufe des sexuellen Missbrauchs dar, die mit körperlichen Verletzungen und Grausamkeiten bis hin zur Tötung einhergeht.
(Bsp. Vergewaltigung) Sexuelle Misshandlung Warum Kinder Schweigen... Missbrauch wird in vertraute Erziehungs- und Beaufsichtigungsrituale eingebaut
Tragweite der Handlungen wird nicht erfasst
Die "Tateinheit" ist mit Ausnützung des Autoritätsverhältnisses verknüpft - körperliche, geistige, emotionale Übermacht es Täters
Schweigen als Vertrauensbasis wird vom Täter suggeriert
Ambivalenzen: "Zuneigung, Liebe" vs. "Ekel, Angst"
Schuldgefühle, tw. Zustimmung aufgrund der Raffiniertheit des Täters - Kinder wehren sich nicht rechtzeitig
Missbrauchstäter sind zumeist Vorsatztäter und Wiederholungstäter
Drohungen bei Verrat - meist abhängige vertrauensvolle Beziehung
Die Kinder scheinen Grenzüberschreitungen zu spüren, haben jedoch Zweifel, ob ihre unangenehmen Empfindungen berechtigt sind, oder nicht
Missbrauch läuft oft unter dem Deckmantel der sexuellen Aufklärung - Neugierverhalten der Kinder, Statuserhöhung, Argumentation der TäterIn "Kind hat das Recht sexuelle Stimulierung zu erleben"
Opfer befürchten, man würde ihnen nicht glauben Hinweise auf möglichen sexuellen Missbrauch Schlafstörungen
Krankheiten, Blässe, unspezifische Schmerzen (Bauch,Kopf)
Allergien
Schulleistungsstörungen:
allgemein herabgesetzte Leistungsfähigkeit
Konzentrationsschwierigkeiten
Unfähigkeit sich einfache Dinge zu merken
Gedächtnislücken
Unfähigkeit etwas so wiederzugeben, wie bisher üblich
Störungen im Hygieneverhalten (Waschzwang)
Plötzliche Aktivitätsveränderungen (gesteigerter/verminderter Antrieb, Aggressivität)
Angst
Stimmungswechsel (übertriebene Heiterkeit, Gereiztheit oder Depression)
Zwänge (Wiederholung im Denken, Sprechen und Handeln)
Essstörungen
Flucht in Fantasiewelt
Rückzug
sexuell erotische Sprache, offene oder versteckte sexuelle Äußerungen, Gebraucht von Zotten und schmutzigen Witzen
übermäßiges Schminken, verführerisches Verhalten bei Mädchen
gestörte Emotionalität (Distanzlosigkeit, Verweigern)
Selbstverletzung
Autoaggressionen
Lähmung
Äuffällige Zeichnungen
Weglaufen Auswirkungen sexuellen Missbrauchs Vertrauensverlust
Sprachlosigkeit
Schuldgefühle
Scham
Ohnmacht
Abspaltung/Zweifel an eigener Wahrnehmung
Angst
Rückzug
Identifikation mit dem Aggressor
gestörte Emotionalität Täterprofile Täter bevorzugen Kinder im Bereich jener Entwicklungsphase, in der sie selbst psychisch verhaftet sind Der "infantile" Täter Verhaftet im Entwicklungsstadium des sexuellen "Herzeigealters" Der "ödipale" Täter steckengeblieben in jeder Entwicklungsphase, wo Kinder Geschlechtsunterschiede bewusst wahrnehmen Der "pubertäre" Täter verstrickt geblieben in der Phase erhöhter Aufmerksamkeit dem eigenen Körper gegenüber Der "adoleszente" Täter Fixierung in der Phase der Verbindung von Sexualtrieb und Sexualbeziehung Der Typ "Professor Higgins" Der allwissende Mann, der über die Welt der Erwachsenen aufklärt Der "geisteskranke" Täter leidet unter Wahn und Realitätsverlust Der "senile" Täter benützt das Kind als Stimulus für nachlassende sexuelle Potenz Die Unberechenbaren undurchschaubar in Persönlichkeitsstruktur und Motivation Prävention Sexualerziehung Laufende Vermittlung von altersgemäßen Informationen anatomisch - physiologischer Aspekt ethischer Aspekt erotischer Aspekt Genitalregion ist nicht tabuisiert, aber ein diskreter Bereich Achtung und Akzeptanz des anderen, Abgrenzung wo notwendig Erkennen von Gefühlsausdrücken offene Sprache
keine Tabus Förderung der Vertrauensbasis zw. Eltern und Kindern Ermunterung zu Widerständen bei Grenzüberschreitungen (unangenehme Berührungen) Unterscheiden zw. guten und schlechten Geheimnissen Intervention RUHE BEWAREN EINZELGESPRÄCHE MIT OPFERN VERANTWORTLICHKEIT UND UNTERSTÜTZUNG ZEIGEN
ERWACHSENE SIND DA UND HELFEN VERTRAUENSVERHÄLTNIS AUFBAUEN:
ERNST NEHMEN OPFER NICHT AUSFRAGEN KEINE FALSCHEN VERSPRECHUNGEN; ABER VERSPRECHEN; DIE OPFE ÜBER BEVORSTEHENDE SCHRITTE ZU INFORMIEREN KLARSTELLEN:
VERHALTEN DES TÄTERS IST ZU VERURTEILEN TAGEBUCH FÜHREN
INFORMATIONEN EINHOLEN "HELFERKONFERENZ" EINBERUFEN KONTAKT ZU INTERVENTIONSSTELLEN ERMUTIGEN GEFÜHLE ZU ZEIGEN BESCHÄFTIGUNG MIT GEFÜHLEN Diagnostik bedeutet in der Psychologie die Lehre von den Methoden und Verfahren zur sachgemäßen Durchführung einer Diagnose
Es geht in der Psychologischen Diagnostik um das systematische Sammeln und Aufbereiten von Informationen mit dem Ziel, Entscheidungen und daraus resultierende Handlungen zu begründen, zu kontrollieren und zu optimieren. Intervention ist ein psychologisches Eingreifen um die Entstehung oder das Andauern psychischer Störungen zu verhindern und diese letztlich abzubauen. Test bezeichnet ein diagnostisches Prüfverfahren, das Verhalten in standardisierten Situationen erhebt und Vergleiche mit Gruppen und/oder mit Kriterien ermöglicht. Leistungstests Psychometrische Persönlichkeitstests Persönlichkeits-Entfaltungsverfahren oder projektive Verfahren Einteilung psychodiagnostischer Verfahren Allgemeine Leistungstests
(Intelligenztests, Konzentrationstests, Gedächtnistests..)

Spezielle Leistungstests
(Entwicklungstests, Schultests, Tests zur Prüfung spezieller Funktionen) Persönlichkeitsstrukturtests
Einstellungs- und Intressenstests
Klinische Tests Form- Deute- Verfahren
Verbal- Thematische- Verfahren
Zeichnerische und gestalterische Verfahren Integrative Diagnostik Assessment Center (AC) zur Bewerberslektion bzw. Personalentwicklung Schwerpunkte
Verhaltensbeobachtung und für die betreffende Organisation maßgeschneiderte Übungen (Gruppendiskussion, Rollenspiele, Präsentation, e-mail Posteingang) Merkmale, die in den Anforderungen vieler ACs auftauchen Administrative Fähigkeit
(Organisation, Entscheidungskraft,..) Soziale Kompetenz
(Durchsetzungsvermögen, Empathie,..) Kognitive Kompetenz
(Intelligenz,...) Leistungsverhalten
(Frustrationstoleranz, Audauer,..) Selbstbild
(Selbtbewusstsein, emotionale Kontrolle,...) Strukturmodelle der Intelligenz Englische Schule
Generalfaktortheorie bzw. Zwei-Faktoren-Theorie von Ch. SPEARMAN (1904) Intelligenzmaß beruht auf zwei Faktoren GENERAL FACTOR (g) SPECIAL FACTOR (s) Der allgemeine Faktor wird in jeder Intelligenz-Leistung wirksam, die einzelnen Leistungen weisen eine unterschiedliche Sättigung mit dem "g"-Faktor auf Amerikanische Schule Gruppenfaktormodell von THURSTONE (1938)
(Primary Mental Abilities) Mehrere Gruppenfaktoren sind beim Lösen von Denkaufgaben beteiligt, jedoch in unterschiedlichen Gewichtsverhältnissen - kein "g"- Faktor. 7 PRIMÄRFAKTOREN PRACTICAL VERBAL EDUCATION Perceptual Speed Wahrnemungsgeschwindigkeit, rasches Erkennen von Details Space Raumvorstellung - Würfelaufgabgen Memory Merkfähigkeit, mechan. Kurzzeitgedächtnis Word Fluency Verbal Comprehension Number Reasoning Wortflüssigkeit, aktiver Wortschatz Sprachliche Intelligenz, Texterständnis, passiver Wortschatz Einfache rechnerische Fertigkeiten, nicht mathematische Begabung Logisches Denken Intelligenz- & Entwicklungstests Wilde-Intelligenz-Test 2 M.Kersting, K. Althoff, A.O. Jäger Test zur differenzierten Erfassung des intellektuellen Fähigkeitsprofils Intelligenzdiagnostik im Allgemeinen Eingungsdiagnostik im Besonderen
(Personalauswahl, Berufs-/Studienwahl) Fokus auf Grundfertigkeiten und Schlüsselqualifikationen, nicht so sehr abstraktes Denkvermögen

Der WIT-2 stellt ein modernisiertes und erweitertes "Thurstone-Modell" auf der Basis der 7 Primärfaktoren als Grundlage für intellektuelle Leistungen (--> s. Thurstone) dar.

Berufsbezogener Charakter des Tests:
Konzentration auf Fähigkeiten mit hoher Praxisrelevanz durch berufsbezogene Eingliederung einiger Subtests

Postuliert werden hierarchisch übergeordnete Fähigkeiten - Generalfaktoren der Intelligenz: Fluide Intelligenz und kristallisierte Intelligenz Es werden aber auch Faktoren niedriger Generalität angenommen - spezifische Anforderungen an Intelligenz, die im Berufsleben verlangt werden
(z.b. Arbeitseffizienz, Wissen in bestimmten Domänen) Fluide Intelligenz
kommt als übergeordneter Faktor in Frage für die folgenden Primärfaktoren:
-schlussfolgerndes
-sprachliches
-rechnerisches und
-räumliches Denken
zeigt aber auch starken Zusammenhang mit der Merkfähigkeit, sowie überhaupt mit der allgemeinen Intelligenz. Kristalline Intelligenz
scheint dem Faktor "word fluency" übergeordnet und bezieht sich auf Kenntnisse, die durch Bildung erworben wird. 8 TESTMODULE Adaptives Intelligenzdiagnostikum 2
AID-2 Kubinger & Wurst Verbal-akustische Fähigkeiten Manuell-visuelle Fähigkeiten Alltagswissen
Angewandtes Rechnen
Unmittelbares Reproduzieren - numerisch
Synonyme finden
Funktionen abstrahieren
Soziales Erfassen und sachliches Reflektieren Realitätssicherheit
Soziale und sachliche Folgerichtigkeit
Kodieren und Assoziieren
Antizipieren und Kombinieren - figural
Analysieren und Synthetisieren - abstrakt Der Wiener Entwicklungstest (WET) Kastner - Koller & Deimann (2002) Funktionsbereiche MOTORIK VISUELLE WAHRNEHMUNG/VISUMOTORIK LERNEN UND GEDÄCHTNIS KOGNITIVIE ENTWICKLUNG SPRACHE SOZIAL-EMOTIONALE ENTWICKLUNG Subtest Turnen
Grobmotorik
10 Items
(z.B. Großen Ball fangen)

Subtest Lernbär
Feinmotorik
4 Items
(z.B. Druckknopf schließen) Subtest Nachzeichnen
10 Items
(siehe Beispiel)

Subtest Bilderlotto
Differenzierte Raumlage-Wahrnehmung
24 Items
(siehe Beispiel) Subtest Schatzkästchen
Visuell-räumliches Gedächtnis
Rasch-homogen

Subtest Zahlen Merken
Phonoligisches Gedächtnis Subtest Muster Legen
Räumliches Denken (2D-Items)
10 Items
(siehe Beispiel)

Subtest Bunte Formen
Induktives Denken
10 Items
(siehe Beispiel)

Subtest Gegensätze
Analoges Denken
15 Items
(siehe Beispiel)

Subtest Quiz
Orientierung in der Lebenswelt
11 Items
(siehe Beispiel) Subtest Wörter Erklären
Sprachliche Begriffsbildung
10 Items
(siehe Beispiel)

Subtest Puppenspiel
Sprachverständnis
13 Items
(siehe Beispiel) Subtest Fotoalbum
Verständnis für mimischen Gefühlsausdruck
9 Items
(siehe Beispiel) Elternfragebogen zur Selbständigkeitsentwicklung Selbstständigkeit bei Alltagsroutinen
22 Items
(z.B. "Mein Kind zieht sich ohne Hilfe an.") Persönlichkeitstest
Das Modell der Big-Five Faktoren nach Mc CRAE und COSTA (1983) Intellektuelle Offenheit Emotionale Stabilität
Neurotizismus Empathie Gewissenhaftigkeit Verträglichkeit Extraversion gesprächig, aufgeschlossen, kontaktfreudig, gesellig, durchsetzungsfähig, freundlich

VS.

Fehlen extravertierter Verhaltensweisen, aber nicht als Gegensatz zu Extravertierten zu charakterisieren, eher zurückhaltend als unfreundlich, gehemmt, schweigsam Bsp.: Ich habe gerne viele Leute um mich herum kooperativ, hilfsbereit, freundlich, ausgeglichen, harmoniebedürftig

VS.

unkooperativ, selbstgefällig, berechnend, misstrauisch, leicht erregbar Bsp.: Manche Leute halten mich für kalt und berechnend. verantwortungsbewusst, genau, diszipliniert, zielstrebig, ehrgeizig, reflexiv

VS.

unselbstständig, schlampig Bsp.: Ich arbeite hart um meine Ziele zu erreichen.
Ich versuche, übertragene Aufgaben gewissenhaft zu erledigen. beherrscht, sicher, gefasst

VS.

ängstlich, nervös, unsicher, erregbar Bsp.: Ich fühle mich oft hilflos und wünsche mir eine Person, die meine Probleme löst. phantasievoll, originell, interessiert, kreativ, unabhängig

VS.

konventionell, gleichgültig, konformistisch Bsp.: Ich finde philosophische Diskussionen langweilig. Einfühlen in die Gefühlslage bzw. Absicht einer anderen Person, um sie dadurch verstehen zu können. Mag. Dagmar Stanzig "Ich kann freilich nicht sagen, ob es besser wird, wenn es anders wird- Aber soviel kann ich sagen, es muss anders werden, wenn es besser werden soll." - Georg Christoph Lichtenberg (1742 - 1799, deutscher Naturwissenschaftler) Systemisches Coaching Hilfe zur Selbsthilfe
Zeitlich begrenzt
Systemisch Denken = Vernetztes Denken = Denken in Wechselwirkungen
Interaktiv
Personenzentriert
Lösungsorientiert
Beratung auf Prozessebene
Förderung von Selbstwahrnehmung, - reflexion und Eigenverantwortung Coaching Nur die Lösung des Coachees zählt
Es geht ausschließlich um die Wirklichkeit des Coachees
Ausschöpfen/Freisetzen von persönlichen und Gruppen-Ressourcen Coachingtechniken Fragen
Lösungssprache
Aktives Zuhören
Reflektieren
Reframing
Zielarbeit Grundhaltung im Coaching Nur der Erfolg des Coachee zählt
Immer miteinander auf gleicher Ebene
Aktives Zuhören
100% Eingehen auf den Coachee- nur für sie/ihn da
Durchgängig wertschätzend und respektvoll
Kreativ, viele Ideen für den Coachee
Ressourcenorientiertes Vorgehen - herausholen persönlicher Stärken des Coachees
Lösungsorientiert und zielgerichtet
Coachee geht immer mit eigener Lösung aus den Coachinggespräch Ein Coach.. ist immer neutral
ist kein Besserwisser, kein Ratgeber
Hilft dem Coachee beim Finden eigener Lösungen
Macht nicht abhängig sondern unabhängiger Beratung Coaching Entwickelt
die Lösung
die Strategie
für den Kunden

Löst Probleme von außen

Fremde Ressourcen

Berater hat die Lösung Öffnet Zugänge zu
eigenen Lösungen
eigenen Möglichkeiten
mit dem Coachee

Problemlösung von innen

Authentische Ressourcen

Coachee hat die Lösung Über mögliche Wirklichkeiten und wirkliche Möglichkeiten Über Probleme sprechen schafft Probleme - "Problem talk" in die Vergangenheit
Über Lösungen sprechen schafft Lösungen - "solution talk" in die Zukunft
Es geht nicht um das Finden der Ursachen für Probleme sondern um das (Er-)finden von Lösungen für die Zukunft
Zirkuläres statt mechanisches Denken:
Verzichten auf linear-kausale Zusammenhänge zwischen Problem und Lösung ("der Lösung ist es egal, warum das Problem entstanden ist") Warum hast du nicht rechtzeitig damit begonnen?

Wie soll sich das jemals ausgehen?

So deorganisiert wie du das angehst - was soll da draus werden?

Na, da bin ich ja gespannt... Wie müsstest du es anstellen, damit du rechtzeitig beginnst?

Wie würde der optimale Zeitplan aussehen?

Womit musst du dich als erstes beschäftigen?

Was brauchst du, um zu... Wahrnehmung Es gibt keine objektive Wirklichkeit und Wahrheit - diese entsteht im Betrachter und Beurteiler

Menschen erleben das gleiche nie auf ein und dieselbe Art und Weise

Für jede/n sind ganz bestimmte Dinge/Handlungsweisen von Nutzen

Menschen "sind" nicht, sondern "verhalten" sich Mentale Modelle Individuelle Glaubenssätze Individuelle Wertesysteme Unterschiedliche Wirklichkeiten Mentalle Modelle hinterfragen
Niemand kann objektiv beurteilen, da wir Teil der Beobachtung sind - wir bestimmen den Ausschnitt, den wir beobachten.
Unsere Erwartungen, Erfahrungen, Werte, Erlebnisse, ... spielen eine wesentliche Rolle bei der Beobachtung Kritieren für wohlformulierte Ziele Positive Formulierung Konkret Wahrnehmbar Unter eigener Kontrolle Bezieht sich nicht auf Inhalt!
Negative formulierung fokussiert auf das unerwünschte Ergebnis ("kein Fehler mehr")
Was statt dessen? einbeziehen de Umfelds und der Verhaltensgewohnheiten
"Ich werde wieder öfter Sport machen"
(wie oft tue ich das - Welchen Sport- welcher Zeitpunkt ist dafür geeignet - wie lange - wo) Die Zielerreichung muss zu beobachten und somit zu überprüfen sein - Motivation durch Ergebnisse Unterschied zwischen Ziel und Wunsch
"Sonnenschein kann ich mir wünschen, aber nicht beeinflussen und kontrollieren"
Verhalten anderer - wie weit steht es in meinem Einflussbereich? Elemente eines Coachinggesprächs Anliegen - Ziel - Auftrag
Lösungsoptionen erarbeiten
Maßnahmen - nächste Schritte
Ökocheck Anliegen Ziel Auftrag Thema/Problem-Hintergrund
Information über Umfeld "worum es mir geht"
Ist-Zustand Was soll anders werden
Was möchte ich erreichen
Wo will ich hin - wann/heute
Soll-Zustand Was kann Coach beitragen
Erwartungen des Coachee "Was will ich vom Coach?" TH15 M355463 53RV35 T0 PR0V3 H0VV 0UR M1ND5 C4N D0 4M4Z1N6 TH1N65! 1MPR3551V3 TH1N65!
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• Im Alter von 5-8 Jahren beginnen Kinder zu verstehen, dass jemand anderer andere Sichtweisen hat. Der Standpunkt anderer wird selbstleitend.
• Mit ca. 9-12 Jahren sind sie in der Lage ihre Gedanken und Gefühle aus der Sichtweise eines anderen zu reflektieren (sie glauben zu wissen, was der andere über sie denkt).
• Durch schulisches Leistungsversagen kann es zur Abwertung des Selbstkonzeptes kommen.

Dazugehören …
Was Lehrer tun können
• Respektieren der Persönlichkeit und des Problems der Schüler
• Förderung der sozialen Kompetenz: Rollenspiele, in denen geübt wird, wie Interaktionen eingeleitet werden und Schüler untereinander selbst ihre Konflikte lösen Konflikte
• Gelegenheiten schaffen für kooperative Lernaufgaben
• Strukturierte Freizeit- und Spielangebote
• Förderung der Selbstwertentwicklung des Kindes
• Hervorheben der Stärken der Kinder
• Schaffen einer verständnisvollen Klassenatmosphäre
Zugehörigkeit vermittelt Wertschätzung und Identifikation - Soziales Lernen "Intelligenz ist das ,was Intelligenztests messen." - Boring (1923) "Unsere Intelligenztests messen nur die Fähigkeit, welche nötig ist um in unserer Kultur erfolgreich zu sein" - Anastasi (1958) "Intelligenz ist die Fähigkeit, zweckvoll zu handeln, vernünftig zu denken und sich mit der Umwelt wirkungsvoll auseinander zu setzen." - Wechsler Literatur Schulz von Thun F. (2009). Miteinander reden. Reinbeck bei Hamburg: Rowohlt
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