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Thematische Analyse (nach Braun & Clarke 2006)

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by

Julia Kuenstler

on 10 June 2014

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Transcript of Thematische Analyse (nach Braun & Clarke 2006)

Julia Neumann
Kübra Kalayci
Julia Künstler

Thematische Analyse
(nach Braun & Clarke 2006)

Vielen Dank für
Eure Aufmerksamkeit!!!
Endanalyse und Verfassen des Berichts = Darstellung der Daten und Themen

Beweis: Wert und Validität der Analyse



ist knapp, kohärent, logisch, nicht-wiederholend
enthält genügend Beweise für Themen in Daten z.B. lebendige + essenzielle Beispiele
erzählt Geschichte der Daten (analytisches narrativ):
Diskussion + Erörterung + Beweis der Forschungsfrage

Zusammenfassung der Motive zu Themen (analytische Zusammenhänge)
Identifizierung der Essenz + Bestimmung der Datenaspekte eines jeden Themas
Organisation der Themen:
alle Datenextrakte intern konsistent umfasst
kein Thema zu vielseitig und zu komplex 
in Beziehung zu Forschungsfrage(n) setzen


Wichtig: nicht nur Datenextrakte paraphrasieren, sondern "Bedeutung" abstrahieren!

Nicht zu viel Überschneidung zwischen Themen
Themen in Beziehung zueinander setzen
Zur Organisation von komplexen Themen => Formulierung von Subthemen
Hierarchisierung


Sortieren der Codes nach potenziellen Motiven auf Themenebene
Zuordnen aller relevanten kodierten Datenauszüge
=> Kombination in Netzwerk
=> visuelle Repräsentationen
Darstellung und prozesshafte Weiterentwicklung des Netzwerkes (Beziehung, Haupt- und Sub-Motive, „Sonstige“)
Signifikanzanalyse



Induktiv: Identifikation interessanter Daten
--> Verknüpfung mit Codes -->
Organisation Muster + Motive datengeleitet



Reflexion: Bewertungs- und Bedeutungsproduktionsprozess
Daten- und/oder theoriegesteuert 
Systematisches Durcharbeiten aller Daten
Verschiedene Wege: per Hand oder Software

Schlüsselhinweise:
a) Codes für maximales Potential Motive + Muster
b) kodierte Extrakte + Kontext
c) ein Extrakt: unkodiert, einmal oder mehrmals

Ziele:
Überblickskonzeptionalisierung der Datenmuster + Beziehungen
Darstellung möglicher Spannungen, Inkonsistenz und Widersprüche

Guide durch 6 Phasen => nur Richtlinien
flexibel handhaben
kein linearer Prozess von Phase zu Phase
rekursiv: vor - zurück - vor, wie benötigt
entwickelt sich über Zeit



Phase 1:
Vertrautmachen mit Daten
Phase 2
Generierung Anfangs-Codes
Phase 3
Suche nach Motiven
Phase 4
Überprüfung der Motive
Phase 5
Definition und Benennung der Themen
Phase 6
Berichtsabfassung
Kodierung
Transkription:
Ausreichend detailliert
Auf Genauigkeit überprüft

Kodierung:
Sorgfältige, umfassende und vollständige Kodierung
Alle Texte wurden zusammengestellt
Themen gegeneinander und mit Bezug zu Texten geprüft

Analyse:
Daten wurden analysiert
Analyse und Daten stimmen miteinander überein
Analyse = überzeugende und strukturierte Schilderung des Gegenstands

Bericht:
Darstellung von Annahmen und methodischer Vorgehensweise
Methode und Analyse konsistent
Forschende als aktive Deutende


Checkliste der Kriterien für
eine gute thematische Analyse

Abgrenzungskriterien (Patton, 1990)
Interne Homogenität
sinnvoller Zusammenhang der Daten in einzelnen Motiven
Externe Heterogenität
klare Abgrenzung zwischen zwei Motiven
Schritt 1:

Lesen und Überprüfen kodierter Datenextrakte je Motiv
zusammenhängend
nicht zusammenhängend
Überarbeitung der Motive
Schritt 2:
Prüfung der Validität individueller Motive in Relation zu Datensammlung
„Re-coding“ als wissensgenerierender und fortgesetzter lebendiger Prozess
Erneutes Lesen der gesamten Datensammlung
Detaillierte Analyse für jedes Thema
Strukturierung der Themen
Motive = Arbeitstitel
Themen = Begriffe für Abschlussanalyse
Bericht:
(Braun & Wilkinson, 2003: Women talk about the vagina)
Erste Motivübersicht
(Braun & Wilkinson, 2003: Women talk about the vagina)
Weiterentwicklung der Themen
(Braun & Wilkinson, 2003: Women talk about the vagina)
Endgültige Themen
Deduktiv: Identifikation interessanter Codes
-> Verknüpfung mit Daten --> Organisation Muster + Motive theoriegeleitet

Interaktiver Zugang:
Wichtige Vorüberlegungen --> Einfluss auf gesamten Analyseprozess!
Was ist ein "Thema"?
Analyseweg
Interpretationsebene
Forschungsparadigma

--> Transparenz des theoretischen Rahmens muss transparent sein à unterschiedliche Ansätze bzgl. Daten und deren Repräsentation

Wiederholtes + aktives Lesen= Grundstein:
Zeitinvestition
Notizen:
=> Reflexion des eignen Vorwissens
=> Suche nach Bedeutungen + Mustern=Ideen für Kodierung 

Transkription = Schlüsselphase der Datenanalyse: 
vertieft und verbreitert Verständnis
interpretativer Akt =>  Bedeutungen werden geschaffen
verschiedenste Formen, aber größtmögliche Nähe zum Original 
Rückgriff auf Aufnahmen
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