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Welthunger Präsentation

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by

Max Meyer

on 4 April 2017

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Transcript of Welthunger Präsentation

2000
1990
Hungersnot auf der Welt - Überfluss bei uns
SOURCE
Max W. und Daniel D.
Gliederung
1. Definition- Was heißt Hunger?
1.1 Arten des Hungers
2. Ursachen des Nahrungsmangel
3. Geographisch
4. Maßnahmen
5. Im Kampf gegen den Hunger
6. Quellen

http://de.wfp.org/hunger/hunger-statistik
http://www.welthungerhilfe.de/welthungerindex2015.html
http://www.das-hunger-projekt.de/index.php?gclid=CMrHtJTr5MgCFRFmGwodQ7IKhw
http://www.weltagrarbericht.de/index.php?id=2203&L=0
https://www.misereor.de/informieren/hunger/
https://www.aktiongegendenhunger.de/blog/10-wichtige-fakten-ueber-mangelernaehrung?gclid=CISL06GEiMkCFYyRGwodP88MLg#
https://www.aktiongegendenhunger.de/blog/10-wichtige-fakten-ueber-mangelernaehrung?gclid=CISL06GEiMkCFYyRGwodP88MLg#
http://de.wfp.org/hunger-ursachen
http://www.aktion-deutschland-hilft.de/de/fachthemen/natur-humanitaere-katastrophen/hungersnoete/infografik-hunger-weltweit/
http://de.statista.com/statistik/daten/studie/165561/umfrage/am-staerksten-von-hunger-betroffene-laender-weltweit-nach-dem-welthunger-index/
http://www.welt.de/dieweltbewegen/nachhaltige-ernaehrung/article109589490/Jeder-Deutsche-verschwendet-pro-Jahr-235-Euro.html
http://www.welthungerhilfe.de/hunger.html
http://www.das-hunger-projekt.de/A2_02.html
http://de.wfp.org/hunger-ursachen
http://de.wfp.org/hunger
http://de.wfp.org/hunger/die-millenniumsentwicklungsziele
http://de.wfp.org/machen-sie-mit
http://www.welt.de/finanzen/article5451659/Was-Sie-beim-Spenden-beachten-sollten.html
http://www.abendblatt.de/wirtschaft/article109397078/Jean-Ziegler-Wir-koennen-den-Hunger-besiegen.html

mehr als 7 Milliarden Menschen
auf der Welt
Quelle: State of Food Insecurity in the World, FAO 2015

Jährlich sterben mehr Menschen an Hunger als an
AIDS, Malaria und Tuberkulose zusammen.
Hunger ist das
größte
Gesundheitsrisiko der Welt!
3. Geografisch
2. Ursachen des Nahrungsmangel
Quelle: http://de.wfp.org/hunger-ursachen
Überfluss bei uns

jeder Deutsche verschwendet 235€ pro Jahr
6,7 Millionen Tonnen an Lebensmittel landen jährlich im Müll (allein in Deutchland)
1/3 wird insgesamt weggeworfen
Amerikaner essen ca. 125 kg Fleisch pro Jahr, Deutsche 65 kg
Hungernde Länder bekommen davon nichts
Jeder
9.
Mensch leidet an Hunger
Durch Kriege müssen die Bauern ihre Felder aufgeben
Infrastruktur/Produktion wird zerstört, Lebensmittel sind schwer erreichbar
Menschen werden vertrieben und verlieren die Möglichkeit, sich zu ernähren
-> Jeder zehnte Hungernde ist Flüchtling
Hunger führt wiederum zu Kriegen
71,7
67.3
65
64,7
64,5
58,6
58,5
58,3
53,5
53
http://www.welthungerhilfe.de/welthungerindex-karte.html
2005
2015
53,1

52,4
51
49,4
48,5
46,9
46,4
41,1
40,7
38,9
Hunger ein quantitativer Begriff:
1. Definition - Was heißt Hunger?
Schwellenwert: weniger als 1800 kcal täglich
weniger als 1,5 Liter
Hunger = Qual an Unterernährung
1.1 Arten des Hungers
Chronischer Hunger
Verborgener Hunger
Akuter Hunger
schwere Unterernährung über abgrenzbaren Raum
Unterernährung in Form von Vitamin- und Mineralstoffmangel
2
Milliarden Menschen
betrifft weltweit
Quelle: http://www.welthungerhilfe.de/hunger.html
konstante bzw. regelmäßige Unterernährung
Dramatische Folgen:
Ausgleich in Form von Einschränkung
körperlicher+geistiger Aktivitäten
= unausgewogene Ernährung
Geistige und körperliche Entwicklung von Kleinkindern unumkehrbar beeinträchtigt
basiert oft auf chronischem Hunger
führen lang -und kurzfristig zu Beeinträchtigungen, Krankheiten und Tod
Hunger tritt ein, wenn die tägliche Energiezufuhr für einen längeren Zeitraum unter dem Bedarf liegt, der für einen gesunden Körper und ein aktives Leben benötigt wird.
4. Maßnahmen
Quellen
Quelle: WHO

Ursachen
Armut
Klima und Wetter
Krieg und Vertreibung
Wirtschaftliche Faktoren
Instabile Märkte
-> schwankende Nahrungsmittelpreise
Ohne Geld keine nahrhaften Nahrungsmittel --> körperlich schwächer- nicht in der Lage genug zu verdienen "Teufelskreis"

Wenn Preise steigen, werden häufig günstigere aber auch weniger nahrhafte Nahrungsmittel gekauft; Risiko von Mikronährstoffmangel und anderen Formen von Mangelernährung erhöht
Für den armen Teil der Bevölk. schwer, dauerhaft Zugang zu nahrhaftem Essen zu haben



Klimawandel verschlimmert ohnehin ungünstigen klimatischen Verhältnisse.
Fruchtbares Ackerland ist durch Erosion, Versalzung und Wüstenbildung bedroht.

Waldrodungen von Menschenhand beschleunigen den Verlust von Ackerflächen, die für den Anbau von Nahrungsmitteln genutzt werden könnten.
Naturkatastrophen nehmen immer mehr zu – mit verheerenden Folgen für die arme und hungernde Bevölkerung in Entwicklungsländern
--> Viele Bauern verlieren ihre Herden+Missernten
Kurzum: Viele arme Menschen hungern und ihr Hunger hält sie in der Armutsfalle gefangen.
keine Investitionen in Landwirtschaft


In Entwicklungsländern ist landwirtschaftliche Infrastruktur wie Straßen, Lagerhäuser und Bewässerungssysteme nur unzureichend

--> hohe Transportkosten
--> unzuverlässige Wasserversorgung
--> fehlende Lagermöglichkeiten für die Ernten




Dadurch werden die Erträge knapper und der Zugang zu Nahrungsmitteln schlechter.
Investitionen in:
bessere Bodenbewirtschaftung,
effizienteren Umgang mit Wasser
und resistenteres Saatgut

Investitionen in die Landwirtschaft sind für die Reduzierung von Armut und Hunger effizienter als Maßnahmen in jedem anderen Sektor.
Landwirtschaft
5. Im Kampf gegen den Hunger
Untersuchungen der UN-Welternährungsorganisation FAO
fünfmal
3/4 der weltweit Hungernden leben von der Landwirtschaft – als Kleinbauern
Es wird genug Nahrung hergestellt um die gesamte Bevölkerung zu ernähren!
Hunger bekämpfen, heißt Hunger verstehen
1. Schritt im Kampf gegen Hunger ist Wissen:
Was
sind die Ursachen von Hunger?
Wo
sind die aktuellen Hunger Hotspots?
Wie
kann das Problem Hunger gelöst werden?
Hunger ist besiegbar – jeder kann etwas dagegen tun
Hunger ist das größte lösbare Problem der Welt
Quelle: World Food Programme
Spenden
weitere Möglichkeiten
Spenden

20
Cent, damit einem Kind eine Schulmahlzeit – und damit Bildung und die Hoffnung auf ein besseres Leben – geben werden kann.

40
Euro machen es möglich, dass ein Kind in einem Entwicklungsland ein Jahr lang mit Schulmahlzeiten versorgt werden kann.
Aufpassen an wen die eigenen Spenden auch wirklich gehen!
Hilfe -Spendensiegel des deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen (DZI)
Was kann ich noch tun?
jeder Einzelne:

Verzicht auf gentechnisch veränderte Produkte
Marktmacht der Agrarkonzerne zurückzudrängen

weniger Fleisch essen: 1/4 der Weltgetreideernte von zwei Milliarden Tonnen wird heute an Schlachtvieh verfüttert. Wer weniger Fleisch isst, gibt Nahrung für die Ernährung von Menschen frei

fair gehandelte Produkte aus Dritte-Welt-Ländern kaufen, was den Bauern im Süden hilft

regionale und saisonale Produkte kaufen. Trauben aus Chile im Winter in Hamburg zu essen ist absoluter Unsinn

Quelle: Interview Hamburger Abendblatt mit Jean Ziegler; Uno-Menschenrechtler
Biosprit muss verboten werden
[...Für 50 Liter Bioethanol für einen Autotank müssen 352 Kilo Mais verbrannt werden...]

[...Von 352 Kilo Mais lebt ein Kind in Sambia oder Mexiko, wo Mais das Grundnahrungsmittel ist, ein Jahr lang...]
Verbot von Spekulationen über Nahrungsmittel
Komplexe Spekulation an Börsen über Nahrungsmittel treiben den Grundnahrungspreis enorm in die Höhe
Es muss an den Ursachen gearbeitet werden:

Kriege und Vertreibung
Armut
Klimaerwärmung
Wirtschaftliche Faktoren
Bildung
bewusster Umgang mit Ressourcen
Prozesse effektiver machen
politische Einigkeit
Grundnahrungspreis abschaffen
[...Es muss aber auch ein Wille da sein, die Zustände zu ändern..Voraussetzung ist der Aufstand des Gewissens in den westlichen Herrschaftsländern...]
Quelle: Interview Hamburger Abendblatt mit Jean Ziegler; Uno-Menschenrechtler
8 Millenniums-Entwicklungsziele (MDGs) der Vereinten Nationen wurden 2000 formuliert

Millenniumsziel 1: Beseitigung der extremen Armut und des Hungers
Ergebnisse bezogen auf den Hunger und die Armut:
Die Zahl der Menschen, die sich nicht dauerhaft ausreichend ernähren können, ist seit 1990 um
216
Millionen auf heute
795
Millionen Menschen – und damit von
23,3
auf
12,9
Prozent der Weltbevölkerung gesunken.






Der Anteil von Kinder unter 5 Jahren, die
untergewichtig
sind, hat sich seit 1990 fast
halbiert
. Doch noch immer wiegt jedes siebte Kind zu wenig.





Zahl der Menschen, die in extremer Armut leben hat sich mehr als halbiert- von
1,9 Milliarden
1990 auf
836 Millionen
in 2015
[...Das tägliche Massaker des Hungers ist das Werk von Menschen und kann von Menschen besiegt werden. Ein Kind, das an Hunger stirbt, wird ermordet...]
Jean Ziegler Uno-Menschenrechtler und Soziologieprofessor
"Erst wenn kein Kind, kein Mensch mehr hungern muß, ist unser Kampf zu Ende!"
-Audrey Hepburn
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