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NS-Außenpolitik 1933-1939

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Laura Voß

on 1 June 2015

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Transcript of NS-Außenpolitik 1933-1939

1935
1939
1933
1937
NS-Außenpolitik 1933-1939
Hitlers Reichstagsrede vom 17.05.1933
- Beginn Hitlers zweigleisigen Außenpolitik

- Hitler gab sich friedliebend und staatsmännisch

- Hitler versprach die Einhaltung des Versailler Vertrags & das friedliche Zusammenleben der deutschen Nationen
mit den anderen

- Hitler verfolgte die strategisch-militärische "Wiederwehrhaftmachung"

- 14. Oktober 1933 Austritt aus dem Völkerbund

- Begründung: Erniedrigungen und Verletzung des Selbstbestimmungsrechtes

- Austritt sollte zur Zeitgewinnung dienen

- Innenpolitisch: großer Erfolg

- 95% der Deutschen stimmten per Volksentscheid zu
- 26. Januar 1934

- Vereinbarung: Zukünftige Streitfragen friedlich lösen

- Regelung der Gebiete, die DE aufgrund des Versailler Vertrags abtreten musste

- Polen sollte als Speerspitze dienen

- Verhinderung eines möglichen Zwei-Fronten-Krieges

- Pakt stützte Glaubwürdigkeit der deutschen Friedensbeteuerungen
Wiedereinführung der Wehrpflicht
Flottenabkommen mit England
Einmarsch deutscher Truppen ins entmilitarisierte Rheinland
- Am 7. März rückten deutsche Truppenverbände in das entmilitarisierte Rheinland ein

- Verstoß gegen Locarno-Vertrag (1925)

- Hitler begründete Vorgehen mit Beistandspakt (1935)
Frankreich und Sowjetunion
- Waffenhilfe

- F hatte sich im Locarno-Pakt verpflichtet, keine militärischen Operationen gegen DE zu führen

- Vertragsbruch durch Frankreich
- Besetzung des Rheinlandes war sehr riskant

- Wehrmacht hätte keinen Widerstand leisten
können

- Zurückhaltende Reaktion, der Westmächte auf die Rheinlandsbesetzung, verschaffte Hitler einen Prestigegewinn beim deutschen Volk
+ verstärkte Eindruck, dass sich mit entschlossenem Auftreten gegenüber den »schlappen« Demokratien erfolgreiche Politik machen lasse
Achse Berlin - Rom
- inoffiziell durch die Legion Condor (Freiwilligenverbände)

- erprobte seine neue Luftwaffe

- bereits zuvor eine engere Verbindung angestrebt
Überwindung der außenpolitischen Situation Deutschlands & Verbündeten für Außenpolitik

Anschluss Österreichs
- 1919 offiziell „Deutschösterreich“

- Engelbert Dollfuß lehnte sich an das ungeliebte Italien
Chance der Beteiligung an der Macht in Wien zu verhindern

- Durch eine innenpolitische Krise entwickelten sich die Verhältnisse, unter dem Nachfolger Schuschnigg, immer mehr Richtung Anschluss

- März 1938: Österreich wurde offiziell zu einem Teil des Deutschen Reiches

Rest-Tschechoslowakei
Antikominternpakt
- Auf 5 Jahre befristeter Vertrag

- Am 25.November 1936 in Berlin unterzeichnet

- Bekämpfung der 1919 gegründeten Kommunistischen Internationale

- keine Verträge mit der Sowjetunion

- Symbolcharakter
beide Länder teilten eine antikommunistische Grundeinstellung

Münchner Konferenz
- 29. und 30. September 1938

- Die internationale Konferenz verletzte die Souveränität der Tschechoslowakei
nicht an der Konferenz teilnehmen durfte & Gebiete an Polen und Ungarn abtreten musste

- GB und F willigten wiederwillig ein, Hitler das Sudetenland zu überlassen
außenpolitischer Erfolg für Hitler

Deutsch-Sowjetischer „Nichtangriffsvertrag“
- Polen weigerte sich auf territoriale Wünsche und Forderungen einzugehen

- 22.05.1939: „Stahlpakt“ zwischen Hitler und Mussolini verpflichtete beidseitige Militärallianz

- Stalin nahm eine zentrale Rolle für die „Erledigung Polens“ ein

- Zusatzprotokoll legte Interessensphären in Polen und Osteuropa in Falle einer „territorial-politischen Umgestaltung“ fest

- Beide Länder profitierten mit vielen Vorteilen von dem Pakt

Deutscher Überfall auf Polen

- Krieg begann durch einen angeblichen Überfall von polnischen Soldaten auf den deutschen Radiosender Gleiwitz

- Deutsche Presse berichtete von dem „Überfall“ und es kam zur „Entfesselung des 2. Weltkrieges"

- 03.09.1939 Kriegserklärung der Westmächte

von Lisa Kotara und Laura Voß, Q1d

Überblick
Mai 1933:


Oktober 1933:

Januar 1934:


März 1935:


Juni 1935:


März 1936:


Oktober 1936:


November 1936:


März 1938:

September 1938:

März 1939:

August 1939


September 1939:
Hitlers außenpolitischer Stufenplan

Austritt aus dem Völkerbund

Nichtangriffspakt mit Polen

Wiedereinführung der Wehrpflicht

Flottenabkommen mit England

Einmarsch deutscher Truppen ins
entmilitarisierte Rheinland

Achse Berlin-Rom

Antikominternpakt

Anschluss Österreich

Münchner Konferenz

Rest-Tschechoslowakei

Deutsch-Sowjetischer "Nichtangriffspakt"
(Hitler-Stalin-Pakt)

deutscher Überfall auf Polen
Austritt aus dem Völkerbund
Oktober 1933
Januar 1934
Nichtangriffspakt mit Polen
März 1935
- Aufbau einer deutschen Luftwaffe

- 16. März 1935 offizielle Wiedereinführung

- Verstoß gegen den Versailler Vertrag

- Konferenz von Stresa (11.-14.04.1935)
GB, F und It konnten sich nicht auf Sanktionen einigen

- Reichswehr "Wehrmacht"

- deutsche Aufrüstung sei friedensstabilisierendes Element

- bis 1939 -> 580.000

Juni 1935
Appeasement bedeutet übersetzt "Beschwichtigung" und steht für eine politisch zurückhaltende Einstellung, die aggressives Verhalten und den direkten Konflikt vermeiden will.
März 1933
Hitlers außenpolitischer Stufenplan
Ausbau der Macht
Vorherrschaft in
Zentraleuropa
Gewinnung eines kolonialen „Ergänzungsraums“ in Afrika und gleichzeitigem Aufbau einer starken Flotte
Entscheidungskampf um die Weltherrschaft zwischen den USA und Deutschland
März 1936
- sollte Wettrüsten zwischen England und dem deutschen Reich verhindern

- Regelung der Kräfteverhältnisse

- 35% der britischen Schiffsstärke & 45% der britischen U-Boote

- Trotz Austritt aus dem VB hatte Hitler
eine vertragliche Regelung mit GB erlangt

- Beginn der britischen Appeasementpolitik
November 1936
Oktober 1936
März 1938
September 1938
März 1939
Die Wehrmacht sollte jederzeit auf folgende Fälle vorbereitet sein:

1. Sicherung der Grenzen des Deutschen Reiches und Schutz gegen einen überraschenden Luftangriff

2. Erledigung der Resttschechei

3. Inbesitznahme des Memellandes
„Ich habe Chamberlain versichert, dass das Deutsche Reich nichts anderes will als Frieden… Ich wiederhole es hier, dass es – wenn dieses Problem gelöst ist – für DE in Europa kein territoriales Problem gibt und das ich am tschechischen Staat nicht interessiert bin. Wir wollen keine Tschechen“.

- Nach Konferenz galt diese Aussage
nicht mehr

- 21.10.1938: Geheimbefehl
„zur Erledigung der Resttschechei“

- Nach Drohungen legte der
tschechoslowakische Staatspräsident
„Das Schicksal des tschechischen Volkes vertrauensvoll in die Hände Hitlers“

August 1939
Im offiziellen Vertrag vereinbarten die Vertragspartner:

1. Enthaltung aggressiver Handlungen gegeneinander

2. Strikte Neutralität, wenn ein Land in einem Krieg verwickelt wird

3. Lösung von Problemen mit friedlichen Mitteln

Wenn wir diesen Krieg verlieren, dann möge uns der Himmel gnädig sein!“.
September 1939
Warum wurde Hitler als skrupelloser Außenpolitiker nicht erkannt oder nicht treffend eingeschätzt?
Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit!
Quellen:
https://www.dhm.de/lemo/kapitel/ns-regime/aussenpolitik/wehrpflicht-1935.html
https://www.dhm.de/lemo/kapitel/ns-regime/aussenpolitik/rheinland-1936.html
https://www.dhm.de/lemo/kapitel/ns-regime/aussenpolitik/spanischer-buergerkrieg.html
https://www.dhm.de/lemo/kapitel/ns-regime/aussenpolitik/achse-berlin-rom.html
https://www.dhm.de/lemo/kapitel/ns-regime/aussenpolitik/antikominternpakt-1936.html
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Grundwissen Geschichte Sekundarstufe II
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