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Copy of [Template] Merry Christmas with DCG

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by

Nadine Fi

on 8 January 2014

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Transcript of Copy of [Template] Merry Christmas with DCG

Merry
Christmas
Move symbols
& create your own Prezi!

Illustrations by Coco @DCG
Traditionen in SERBIEN
- Fläche: 77 474 km² 
- Einwohner: 7.120.666 (2011)
- höchster Berg: Midzor 2 169 m 
- längster Fluss: Donau 588 km
- größter See: Djerdapsee 163 km²



Fluss Tisa, einer der größeren Flüsse
 Fluss Drina
Balkan-Gebirge im Osten
Religion

- Überwiegende Mehrheit: Christen
85% bekennen sich zur serbisch-orthodoxen Kirche
- Minderheiten: Katholiken (5,5%), Protestanten (1,1%)

Belgrad
die Save fließt in die Donau
Kathedrale des heiligen Sava



- Unterschied von 13 Tagen

- katholische Länder übernahmen neuen Kalender sofort

- protestantische Länder folgten etwas später

- der orthodoxe Osten blieb misstrauisch;
geht kirchlich immer noch nach
dem julianischen
Kalender


Julianischer und gregorianischer Kalender
- heute: gregorianischer Kalender:

1582 n.Chr. durch Papst Gregor XIII eingeführt

- davor: julianischer Kalender

45 v. Chr. von Julius Caesar eingeführt

Gliederung

1 Allgemeines zu Serbien
2 julianischer und gregorianischer Kalender
3 serbische Feiertage - Traditionen
3.1 Slava – Heiligenfest
3.1.1 Beispiel Nikolaus
3.2 Weihnachten
3.3 Silvester/Neujahr


Slava - Heiligenfest
- “krsna slava” - Feier eines Patrons
- jede Familie hat einen Schutzheiligen
- Fest des geistigen Geburtstages des serbischen Volkes
- drei Tage wird gefeiert
- eingeladen ist jeder

Geschichtlicher Hintergrund:

- Beginn im 9. Jahrhundert mit kollektiver Annahme
des christlichen Glaubens

- der Heilige, an dessen Tag ein Mann getauft wurde,
wurde der Patron der Familie

- jährlich wird eine Feier zu Ehren des Heiligen gefeiert

- Weitergabe von Generation zu Generation

Religiöse Aspekte von „slava“:

„Slavsko žito“
- gekochter Weizen

- symbolisiert die Auferstehung
Christi und das ewige Leben sowie
die verstorbenen Familienmitglieder

- für den Ruhm und die Ehre
der Heiligen vorbereitet

- für die Ruhe der Seelen jener
verstorbenen Mitglieder der Familie,
die den Heiligen gefeiert haben

„Slavski kolač“
- Slava Kuchen, slava Brot
- repräsentiert Jesus Christus als das Brot des Lebens
- auch Symbol für den Dank an Gott,
dass sie durch seinen Sohn gerettet wurden

Rotwein
stellt das Blut Christi dar, das die Sünden rein
gewaschen hat

- tierfreie (posni) Mahlzeiten oder nicht (mrsni)

- für die Gläubigen erstellt Slava: Sicherheit, Vertrauen, Kraft,
Stabilität, geistige und körperlicheRuhe und die Fähigkeit und
Bereitschaft, Gutes zu tun

- jährliche Bestätigung der Familie seiner Taufe und der
Erneuerung der Beziehungen zu dem orthodoxen Glauben und
der Kirche

- das alte Sprichwort: "Ko Slavu slavi, tome i pomaže."
"Wer die
Slava
feiert, ihm hilft sie auch."


die häufigsten gefeierten Heiligenfeste sind:

- St. Johannes der Täufer (20. Januar) - Sveti Jovan
- St. Georg (6. Mai) Sveti Djordje - Djurdjevdan
- Erzengel Michael (21. November) - Arhandjel Mihailo Arandjelovdan
- St. Nikolaus (19. Dezember) - Sveti Nikola

serbisches Sprichwort für den
St.-Nikolaus-Tag:

"Die Hälfte Serbiens feiert ihre
Slava
heute, und die andere Hälfte besucht die
Slava
. "

BOŽIĆ - Weihnachten
- 6. Januar (Heiligabend), 7. und 8. Januar (Weihnachtstage)

- Weihnachtsfastenzeit: 7 Wochen

- Begrüßung:
„Mir božiji, Hristos se rodi!“ - „Gottes Friede, Christus ist geboren!“

- Antwort darauf: „Vaistinu se rodi!“→- „Wahrlich ist er geboren!“

Badnji dan – Heiligabend

- wird noch gefastet
- abends geht man in die Kirche
- meistens zu Essen: prebranac (gebratene Bohnen),
Salat aus eingelegtem Kohl

Badnjak
- Eichenzweige auf dem Feuer symbolisieren Licht und Wärme, sie wärmen und
bringen die Familienmitglieder zusammen →

- mit dem Badnjak kommt Jesus in die Häuser

Slama - Stroh
- wird auf dem Boden verteilt


- somit verwandelt sich das Haus in den Stall
in Bethlehem, in dem Christus geboren wurde

Obst und Nüsse
→Nüsse: symbolisieren die Herrschaft Gottes in allen Himmelsrichtungen der Welt

Heißer Schnaps und Wein

Heißer
Schnaps
- um sich zu wärmen, um den Blutfluss
zu verbessern, um anzustoßen
- z.B. Šljivovitz



Wein

- auch Glühwein, aber eher für
medizinische Zwecke

Česnica
- e
in Körnchen Mais und Weizen so wie ein Zweigchen Basilikum,
ein Geldstück werden mit „eingebacken“

- die obere Seite der Česnica wird geschmückt

BOŽIĆ – 1. Weihnachtstag


- erster Tag nach der Fastenzeit (es kann alles gegessen werden)
- Familie sitzt den Tag zusammen
- meistens gibt es zum Essen Suppe, Sarma (Kohlrouladen), Spanferkel, Kuchen

Položajnik
- war einst ein zufälliger Passant, der als erster am
Weihnachtsmorgen das Haus betritt
- heute: kleines Kind aus dem Haus

- er betritt das Haus und begrüßt die Gastgeber mit
„Hristos se rodi“ („Christus ist geboren“), dann geht
er an den Kamin o.ä., nimmt einen Zweig vom
Badnjak hält ihn ins Feuer und sagt folgendes:

„Wie viel Funken, so viel Gesundheit, wie viel Funken, so viel Glück und Freude, wie viele Funken, so viel Geld.“

Das kleine Gebet wird beendet mit : „Amin, bože, daj“ („Amen, Gott, gebe“).

Damit verbunden sind die besten Wünsche für die Familie.

All dieser Glaube, alle Traditionen und Rituale haben
einen grundlegenden Sinn und ein Grundziel:
zu Gott beten, die Familie zu erhalten/beschützen, sie so wie seinen Besitz zu erweitern

Geschenke zu Weihnachten
- an den drei Sonntagen vor dem Weihnachtstag werden ein Kinder-,
Mutter- und Vatertag gefeiert und zu diesem Anlass kleine Geschenke verschenkt

1. Sonntag: “Detinjci” - Kindertag: Kinder beschenken ihre Eltern
2. Sonntag: “Materice” - Muttertag: Mütter beschenken ihre Kinder
3. Sonntag: “Oci” - Vatertag: Väter beschenken ihre Kinder

Geschenke dienen als eine Art Lösegeld


Silvester / Neujahr
- wird zweimal gefeiert:
1. nach dem gregorianischen Kalender (neuem) 31.12.
2. nach dem julianischen Kalender (altem) 13.01.


„deda mraz“ (übersetzt: „Opa Frost“) bringt den Kindern „paketici“ (kleine Geschenkpakete)
unter den Tannenbaum

Sveća - Kerze
- erinnert daran,
dass Christus
das Licht der Welt ist

- geboren in der 2. Hälfte des 3. Jahrhunderts in Patara in Lykien (heutige Türkei)

- zog später nach Myra; um 300 zum Bischof von Myra geweiht

- starb am 6. Dezember 342 in Myra

- Verehrung des hl. Nikolaus entwickelte sich noch zu seiner Lebenszeit
im damaligen Oströmischen Reich

- seine Lebensgeschichte erzählt von seiner großen Barmherzigkeit

- Wohltäter und Freund der Kinder

- Seeleute sehen ihn  als Beschützer

- Schutzherr der Heiratenden

Quellen:

Church Calendar a (2013): Slava.
http://www.crkvenikalendar.com/slava_en.php
(Verifizierungsdatum: 13.12.2013)

Church Calendar b (2013): Hl. Nikolaus, Erzbischof von Myra, Wundertäter
http://crkvenikalendar.com/zitije_de.php?pok=0&id=BAKI
(Verifizierungsdatum: 13.12.2013)

Nikolaus-kommt-ins-Haus (2006): Legenden um den Hl. Nikolaus
http://www.nikolaus-kommt-ins-haus.de/legenden.html
(Verifizierungsdatum: 13.12.2013)

Staub (2013): Gregorianischer und Julianischer Kalender.
http://www.straub.as/java/basic/kalender.html
(Verifizierungsdatum: 13.12.2013)

Wikipedia (2013): Serbien.
http://de.wikipedia.org/wiki/Serbien
(Verifizierungsdatum: 14.12.2013)
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