Loading presentation...

Present Remotely

Send the link below via email or IM

Copy

Present to your audience

Start remote presentation

  • Invited audience members will follow you as you navigate and present
  • People invited to a presentation do not need a Prezi account
  • This link expires 10 minutes after you close the presentation
  • A maximum of 30 users can follow your presentation
  • Learn more about this feature in our knowledge base article

Do you really want to delete this prezi?

Neither you, nor the coeditors you shared it with will be able to recover it again.

DeleteCancel

Make your likes visible on Facebook?

Connect your Facebook account to Prezi and let your likes appear on your timeline.
You can change this under Settings & Account at any time.

No, thanks

Lernstörungen und Leistungsbeeinträchtigungen

No description
by

Vanessa M

on 11 August 2014

Comments (0)

Please log in to add your comment.

Report abuse

Transcript of Lernstörungen und Leistungsbeeinträchtigungen

Lernstörungen und Leistungsbeeinträchtigungen
Definition

Welche Lernstörungen gibt es?

Woher kommen sie?

Verbreitung

Legasthenie

Dyskalkulie

Fazit
Der Begriff "Lernstörung"
Definition
Welche Lernstörungen gibt es?
Woher kommen Lernstörungen?
Verbreitung
Legasthenie
Definition
Ursachen
Diagnostik
Interventionsmöglichkeiten
Dyskalkulie
Definition
Ursachen
Diagnostik
Interventionsmöglichkeiten
Fazit
Symptome
Symptome
Minderleistungen beim absichtsvollen Lernen
gewünschtes Können, Wissen, Verhalten nicht in ausreichender Qualität, Sicherheit oder vorgesehener Zeit erworben
trotz ausreichendem Lernangebot keine erwarteten Leistungsergebnisse
Basisfertigkeiten
Wissen- und Begriffssysteme
Metakognitive Fähigkeiten
Motivation
jeder 20ste Schüler
LRS: 3,7 % der Schüler
PISA: 10 % der 15-jährigen unausreichendes Leseniveau
Jungen öfter betroffen
erhöhtes Risiko bei Familien der sozialen Grundschicht und ausländischer Herkunft
wissenschaftlich vs. pädagogisch
Internationale Klassifikation der Krankheiten der Weltgesundheitsorganisation (WHO) definiert
:

„Diese Störung bezeichnet eine Beeinträchtigung von Rechenfertigkeiten, die nicht allein durch eine allgemeine Intelligenzminderung oder eine unangemessene Beschulung erklärbar ist. Das Defizit betrifft vor allem die Beherrschung grundlegender Rechenfertigkeiten wie Addition, Subtraktion, Multiplikation und Division, weniger höheren mathematischen Fertigkeiten, die für Algebra, Trigonometrie, Geometrie oder Differential- und Integralrechnung benötigt werden.“

Verzicht einer eindeutigen Definition
"Schwierigkeiten beim Lernen"
Bedingungen & Wechselwirkungen betrachten
Üben hilft nicht
lernen auswendig
häufig um 1 verrechnet
benutzt Finger zum zählen
Umgang mit Geld/ Gewichts- und Mengeneinheiten/ Uhr klappt nicht
Mathe ist verhasstes Fach
Rechenarten werden vertauscht
Einer und Zehner werden vertauscht
Zahlendreher
verstehen Zehnerübergang nicht
Rückversicherung "Stimmt das???"
zählen, aber rechnen nicht
Dyskalkulie = komplexe Störung
Neuropsychologische Ursachen
Entwicklungspsychologische Ursachen
Linguistischer Ansatz
Genetischer Ansatz
Fehlerorientierter Ansatz
mit 6 % Betroffenen weit verbreitet

Auffälligkeiten beim häuslichen Lernen
Fachkräfte konsultieren:
Erhebung der individuellen Entwicklung des Kindes
Standardisierter Rechentest (Schulleistungsgruppentests & Einzelverfahren)
Intelligenztest
Untersuchung des Verhaltens
Neurologische Untersuchung

Eltern:
liebe- und verständnisvoll, Rechenförderung an Außenstehende abgeben
Schule:
Förderhilfen suchen
Therapien:

individuell
qualitative Diagnostik
kleinschrittig

Komplexe und Heterogene Störung

Genetische Disposition
Auditive Wahrnehmung
Phonologische Bewusstheit
Visuelle Wahrnehmung
Orthographisches Wissen
Umweltfaktoren
Lesen
Schwierigkeiten, Buchstaben korrekt zu benennen u. das Alphabet aufzusagen
Auslassen, Ersetzen, Verdrehen oder Hinzufügen von Worten und Wortteilen
niedrige Lesegeschwindigkeit
Ersetzen von Wörtern durch ein in der Bedeutung ähnliches Wort
Unfähigkeit, Gelesenes wiederzugeben
Unfähigkeit, aus dem Gelesenen Zusammenhänge zu erkennen und Schlussfolgerungen zu ziehen
Rechtschreiben
Fehler beim mündlichen Buchstabieren
Schwierigkeiten beim Schreiben von Buchstaben, Wörtern und Sätzen
Hohe Fehlerzahl bei ungeübten Diktaten
Hohe Fehlerzahl beim Abschreiben von Texten
häufig unleserliche Handschrift
Arbeits- und Sozialverhalten
auffälliges oder besonders zurückgezogenes Verhalten im Unterricht
Angst vor der Schule
Schuleschwänzen
Vergessen von Hausaufgaben
deutliches Vermeidungsverhalten gegenüber Rechtschreiben und Lesen bis hin zur völligen Verweigerung
Depression
psychosomatische Beschwerden wie Erbrechen, Magenschmerzen, Schlafstörungen, Kopfschmerzen
LRS = "Lese- Rechtschreibschwäche"
häufig auch Lese- Rechtschreibschwierigkeiten
Kultusministerkonferenz (KMK) spricht von "besonderen Schwierigkeiten beim Erlernen des Lesens und/oder Rechtschreibens"
"Legasthenie": lat.
legere
"lesen" und altgriech.
asthéneia
"Schwäche"
Internationales Klassifikationsschema für psychische Störungen (ICD-10): Legasthenie dann, wenn besondere Schwierigkeiten im Schriftspracherwerb vorliegen ("besonders" bezieht sich auf Schweregrad und Kontinuität der Probleme)
Beschäftigung mit Schwierigkeiten beim Erlernen der Schriftsprache findet in mehreren Disziplinen - Pädagogik, Psychologie und Medizin - statt
Diagnostik von Lese- Rechtschreibschwierigkeiten sollte interdisziplinär durchgeführt werden (Psychologen, Ärzte)
häufig sind Eltern die ersten, die die Schwächen beobachten
Information der LehrerInnen über den Stand des Kindes sollte einbezogen werden
multimodaler Ansatz: Pädagogik, Psychologie, Medizin
Zusammenarbeit verschiedener Institutionen
Schule
: Förderhilfen suchen, Elternberatung
Therapeuten und Beratungsstellen
: Lernanalyse, Analyse des Entwicklungsstandes im betroffenen Lernbereich, Hilfestellungen und Anregungen zur Selbsthilfe, Therapieplan erstellen
Eltern
: keine Co-Therapeuten, wichtigsten Bezugspersonen, Begleiten und Stützen das Kind
ärztliche Untersuchung
: Überprüfung des Hör- und Sehvermögens
Dyskalkulie und Legasthenie (LRS) sind komplexe Störungen
Zusammenarbeit verschiedener Institutionen von Bedeutung
Auffälligkeiten/Schwächen im jeweiligen Lernbereich oft gekoppelt mit psychischen Störungen
deshalb Diagnostik sehr wichtig
nicht nur Problem des Kindes, sondern auch eins, welches die Schule betrifft

Quellenverzeichnnis
Aglibut, M. (2014). Zugriff am 03.05.2014, von www.lrs-portal.net/legasthenie
Born, A. & Oehler, C. (2009). Kinder mit Rechenschwächen fördern. Stuttgart: Kohlhammer
Bundesverband für Legasthenie und Dyskalkulie e.V. (2006). Zugriff am 03.05.2014, von www.bvl-legasthenie.de/downloads
Lauth, G., Brunstein, J.C. & Grünke, M. (Hrsg.). (2004). Interventionen bei Lernstörungen: Förderung, Training und Therapie in der Praxis. Göttingen: Hogrefe, Verlag für Psychologie.
Naegele, I. M. (2001). Schulschwierigkeiten in Lesen, Rechtschreibung und Rechnen. -Vorbeugen, verstehen, helfen- Ein Elternhandbuch. Weinheim und Basel: Beltz Verlag.
Naegele, I.M. & Valtin, R. (Hrsg.). (2003). LRS - Legasthenie - in den Klassen 1-10. Handbuch der Lese - Rechtschreib - Schwierigkeiten. Band 1: Grundlagen und Grundsätze der Lese - Rechtschreib - Förderung. (6., vollst. überarb. Aufl.). Weinheim und Basel: Beltz Verlag.
Schulte-Körne, G. (Hrsg.). (2002). Legasthenie: Zum aktuellen Stand der Ursachenforschung, der diagnostischen Methoden und der Förderkonzepte. Bochum: Verlag Dr. Dieter Winkler.
Schulte-Körne,G. & Remschmidt, H. (2003). Zugriff am 03.05.2014, von www.arzteblatt.de/archiv/35627/Legasthenie-Symptomatik-Diagnostik-Ursachen-verlauf-und-Behandlung
Schulte-Körne, G. (Hrsg.). (2011). Legasthenie und Dyskalkulie: Stärken erkennen – Stärken fördern. Bochum: Winkler.





Philosophische Fakultät
Institut für Pädagogische Psychologie "Rosa und David Katz"
Seminar: Pädagogische Psychologie, LA an Gymnasien
Dozentin: Frau Dr. Mitra Anne Sen
Referentinnen: Pia-Lena Bartels, Vanessa Manzelmann
SoSe 14
Full transcript