Loading presentation...

Present Remotely

Send the link below via email or IM

Copy

Present to your audience

Start remote presentation

  • Invited audience members will follow you as you navigate and present
  • People invited to a presentation do not need a Prezi account
  • This link expires 10 minutes after you close the presentation
  • A maximum of 30 users can follow your presentation
  • Learn more about this feature in our knowledge base article

Do you really want to delete this prezi?

Neither you, nor the coeditors you shared it with will be able to recover it again.

DeleteCancel

lycosidae

No description
by

Mariedl Wielscher

on 15 June 2014

Comments (0)

Please log in to add your comment.

Report abuse

Transcript of lycosidae

Lycosidae- Wolfsspinnen

gehören zu Webspinnen (Aranae)
2239 Arten und 110 Gattungen
90 in Mitteleuropa
Taxonomie


Prosoma: rundliche Hinterseite und breite Stirnseite
Opisthosoma: ei- bis spindelförmig

Bodenbewohner
Trockenrasen und Lehmboden
keine Netze
lauern- "wie Wölfe"
Ecribellat & entelegyn
Besondere Merkmale
Augen in drei Reihen
hintere Seitenaugen auffallend nach hinten gerückt
Lebensraum
Fleischfresser
10 % des Körpergewichts- 3,6 mg/Tag
Spinnen als Nützlinge
Matthew Persons- Spinnenkot zur Schädlingsbekämpfung
2003: Jonathan T. Hlivko & Ann L. Rypstra
in Annals of the Entomological Society of America
Fortpflanzung
Balz
Kopulation
Agonistisches Verhalten
Eiablage
Kokonbau
Beispiel- Lycosa rabida
"Palpenkreisen"
"Palpentrommeln"
Schrillleiste am Tibiarand
erster Kontakt kommt vom Weibchen
reziproke Balz
Männchen wendet sich der rechten oder linken Seite des Opisthosomas zu
Palpus wird inseriert
Palpenwechsel = Seitenwechsel
Spermien in Reciptacula seminis
Kopulation
Drohstellung bei Männchen
etablierte Dominanz bleibt

Besamung- Uterus externus
Seidenbehälter
blaugrüne Hüllfäden
an Spinnwarzen geheftet
Brutpflege
Lycosidae
"Geburtshilfe"
Jungtiere verweilen am Rücken der Mutter
bis zu acht Tage
2013: Petr Dolejs- Prag
drei Ausnahmen
keine Abdomenhaare
humide Habitate
Nahrungsfürsorge:
zwei Organisationsstufen:

passives Überlassen
aktive Fütterung
Coelotes terrestris
Jungen bleiben im Netz der Mutter
betteln der Mutter Beute ab
Mutter "verwarnt" Jungtiere
Unterscheidet Jungtiere deutlich von Beute
streichende Bewegung am Netz
zupfen als Warnung
Haubennetzzspinnen
Theridiidae & Eresidae-
Regurgitationsfütterung
wie bei Bienen, Ameisen und Termiten
ausgewürgter "Darmsaft"
vorverdaute Nahrung + Darmzellen
+ Zufütterung mit Beutetieren
Pisauridae
Kokon zwischen den Cheliceren
Gespinst als "Kinderstube"
Elternfürsorge
Form von Altruismus
erhöht die Fitness der Jungen
begünstigt zukünftige Fortpflanzungsmöglichkeiten
Paarungssysteme
Monogamie
+
Polygynie
+
= Brutpflege von beiden
= Brutpflege übernimmt Weibchen
Polyandrie
+
= Brutpflege übernimmt Männchen
Promuskuität
+
= Jungtiere können von beiden versorgt werden
Beispiel- Amphibien
mittelamerikanischer Baumsteiger:
Eier von Männchen bewacht
saugen sich am Rücken fest
Dendrobates histionicus
Weibchen bewacht Eier
verteilt Kaulquappen auf Blattachseln
chilenischer Nasenfrosch
Kaulquappen bleiben in Kehlsack
Rheobatrachus silus
Eier werden verschluckt
Jungfrösche ausgespuckt
Gelege am Rücken
südamerikanische Wabenkröte
Beutelfrösche (Nototrema)
Schüsselrückenlaubfrosch
Quellen
http//:www.bioone.org
Foelix, Rainer, F.: Biologie der Spinnen, Georg Thieme Verlag, Stuttgart 1992
McFarland, David: Biologie des Verhaltens, Evolution, Physiologie, Psychologie, Spektrum Akademischer Verlag Heidelberg, Berlin 1999
Krebs, John, R. & Davies, Nicholas, B.: Einführung in die Verhaltensbiologie, Blackwell Wissenschaftsverlag Berlin, Wien 1996
Eibl- Eibesfeldt, Irenäus: Grundriss der vergleichenden Verhaltensforschung, Piper Verlag, München 1999
http://de.wikipedia.org/wiki/Wolfspinnen
Vielen Dank für die Aufmerksamkeit!
Wolfsspinnen & die allgemeine Verbreitung von Brutfürsorge im Tierreich
Verbreitung der Brutfürsorge im Tierreich
Full transcript