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Lernlandschaft Fluchtursachen

www.fluchtursachen.org
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Ecapio Video

on 23 March 2018

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Transcript of Lernlandschaft Fluchtursachen

Lernlandschaft
Ursachen von Flucht und Migration
Gefördert von ENGAGEMENT GLOBAL im Auftrag des
Video: In seinem Vortrag zeigt Heinz Peters in Zahlen und Abbildungen das Ausmaß des Hungers in der Welt auf, differenziert in Regionen und Formen des Hungers. Ihm zufolge ist Hunger vorrangig ein ländliches Problem. Bei aller Problematik sieht er darin auch eine Chance, nämlich durch eine nachhaltige Landwirtschaft zu einer nachhaltigen Ernährungssicherung der Kleinbäuer*innen zu gelangen. Einen großen Anteil an der Europäischen...

...Handelspolitik haben Exporte von landwirtschaftlichen Produkten nach Afrika. Diese werden stark subventioniert, also staatlich gefördert. Zudem ist die Landwirtschaft in Europa weitgehend industrialisiert. Deshalb können europäische Landwirt*innen ihre Waren oft billiger als lokale Bäuer*innen produzieren. Das heißt, sie können oft nicht gegen die von der EU exportierten subventionierten Produkte konkurrieren. Dadurch werden lokale Märkte zerstört. Dies ist bereits bei mehreren Produkten passiert. Ein Beispiel ist der Export billiger Hähnchenteile aus der EU nach Ghana, die in der EU keinen Absatz finden, weil hier vor allem die Filetteile über den Tresen gehen. Die einheimischen Züchter*innen und Händler*innen in Afrika können ihre Hähnchen nicht so günstig aufziehen und verkaufen, da sie keine Subventionen erhalten. Die Hähnchenteile aus der EU überfluteten die lokalen Märkte. Viele Menschen mussten ihre Berufe in der Geflügelzucht aufgeben. Heute haben ghanaische Bäuer*innen nur noch einen Marktanteil von 10 % in ihrem eigenen Land.



Afrika ist wie kein anderer Kontinent von der Landwirtschaft abhängig. Über 60 Prozent aller erwerbstätigen Menschen auf dem Kontinent arbeiten in der Landwirtschaft. Die meisten von ihnen, nämlich mehr als drei Fünftel, ernähren sich und ihre Familien von ihrer eigenen Ernte und können nur einen geringen Anteil oder auch gar nichts von ihrer Ernte verkaufen. Das nennt man Subsistenzwirtschaft...


Wegen des Klimawandels haben sich die natürlichen Ökosysteme stark verändert. Durch Dürren wurden zum Beispiel viele einst fruchtbare Gegenden zu Wüsten und können nicht mehr für Landwirtschaft genutzt werden. Die Ernährungssicherheit und Lebensgrundlage vieler Menschen, die in der Landwirtschaft arbeiten, ist dadurch bedroht oder wurde bereits zerstört. Außerdem trägt die Agrar- und Handelspolitik der EU dazu bei, dass lokale Märkte und Landwirtschaft unter Druck geraten.


Die EU möchte den Handel zwischen der EU und vielen afrikanischen Staaten liberalisieren und Handelshindernisse wie z.B. Zölle oder Gebühren abbauen. Die EU vereinbart deshalb sogenannte Wirtschafts-Partnerschaftsabkommen (Economic Partnership Agreements) mit Ländern in Afrika. Die Abkommen sollen Freihandel zwischen der EU und den jeweiligen Ländern sichern. Dabei gibt es jedoch einige Probleme.
Viele Produkte aus der EU werden subventioniert, das heißt staatlich gefördert. Dadurch können europäische Produzent*innen sehr günstig und über den Bedarf der EU hinaus produzieren. Deshalb hat die EU das Interesse, ihre Produkte zu exportieren, also im Ausland zu verkaufen. Für Exporte aus Afrika in die EU gibt es schon seit vielen Jahren zollfreien Zugang in die EU. Die EU fordert nun auch zollfreien Zugang ihrer Exporte nach Afrika...
EU Handelspolitik mit Afrika: einseitige „Partnerschaften“

Doch die meisten afrikanischen Staaten sind auf die Zoll-Einnahmen angewiesen, um wichtige Infrastruktur, Gesundheitssysteme oder die Ernährungssicherheit ihrer Bevölkerungen zu sichern. Gleichzeitig sind die meisten Exporte aus der EU durch die Milliardensubventionen bereits mit Zöllen so günstig, dass sie die einheimischen Produzent*innen verdrängen und ihnen ihre Existenzgrundlage rauben. Bestimmte lokale Märkte für einheimische Produkte aus der Landwirtschaft, wie Geflügel oder Tomatenmark, oder aus der Textilwirtschaft wurden so durch billige Importe u.a. aus der EU oder den USA zerstört.

David Hachfeld von der Entwicklungs-organisation Oxfam spricht in seinem Vortrag über Funktionsweisen und Logiken der europäischen Rohstoff- und Handelspolitik. Einen Schwerpunkt bildet dabei der Umgang der EU mit Exportbeschränkungen, die von vielen Ländern des globalen Südens als Instrument ihrer Handelspolitik eingesetzt werden. Die EU versucht ihrerseits im Rahmen von Handelsabkommen Exportbeschränkungen abzubauen.

Die Agrarpolitik der EU zerstört lokale Märkte in Afrika
Besondere Verwundbarkeit von Frauen
Ebenso wie ihr Anteil an der Weltbevölkerung machen Frauen knapp die Hälfte aller Menschen auf der Flucht aus. Im Jahr 2016 waren knapp 49 Prozent aller Geflüchteten weiblich. Es gibt jedoch starke Schwankungen zwischen Regionen und Ländern.
Die Gründe für Migration und Flucht sind dieselben wie bei Männern und Kindern. Sexualisierte Gewalt als Kriegsmittel wird jedoch häufiger gegen Frauen eingesetzt. Erst seit einigen Jahren findet dies auch die Aufmerksamkeit der Politik.

Da Frauen in vielen Ländern die Verantwortung für den Haushalt und damit auch für die Ernährung ihrer Familien tragen, leiden sie oft als erste unter Armut und Hunger. Immer noch ist der Zugang zu Bildung für viele Frauen erschwert. Die geringere Bildungsrate unter Frauen führt dazu, dass sie es schwerer haben, in ihren Heimatländern, aber auch in den Aufnahmeländern eine berufliche Anstellung und ausreichendes Einkommen zu finden.
Auf der Flucht sind Frauen oft zusätzlichen Gefahren ausgesetzt. Viele Frauen werden aufgrund von Schlepperkosten, Problemen mit Reisedokumenten oder an Grenzposten, unfreiwillig in die Prostitution gedrängt. Damit sind sie hohen gesundheitlichen Risiken, wie der Ansteckung mit sexuell übertragbaren Krankheiten ausgesetzt.
Auf der Flucht sowie in Lagern sind viele Frauen Diskriminierungen ausgesetzt. Und oft besteht kein ausreichender Schutz vor sexualisierter Gewalt und Übergriffen mit negative Auswirkungen auf die physische und psychische Gesundheit.

Quelle: medica mondiale (2017), http://www.medicamondiale.org/presse/pressemitteilungen/nachrichten-details/frauen-auf-der-flucht-nirgendwo-sicher.html
Wie die Fischereipolitik der EU Menschen im Senegal zur Flucht zwingt
Fischerei war lange eine maßgebliche Lebens-grundlage für Menschen im Senegal - als Einkom-mensquelle und als wichtige Eiweißgrundlage der Ernährung. Im Fischfang und -verkauf arbeiteten viele Menschen, die dadurch ihre Familien ernähren konnten. Doch mittlerweile sind die einst so reichen Fischbestände vor der Küste massiv gesunken.
Die Folge ist Ernährungsunsicherheit, Arbeits- und Perspektivlosigkeit, die viele Menschen und ihre Familien, die früher von der Fischerei lebten, zur Flucht zwingt.
Der Grund für die massive Überfischung, die den Menschen ihre Lebensgrundlage raubt, ist die starke Nachfrage nach Fisch in den Ländern des globalen Nordens. Die EU schloss seit den 1970er Jahren Fischereiabkommen mit verschiedenen afrikanischen, karibischen und pazifischen Staaten. Darin ist festgelegt, dass die EU den Staaten Geld zahlt, um in deren Gewässern zu fischen. Von den Kompensationszahlungen an den Senegal werden nur 1 Prozent in die lokale Fischerei reinvestiert. Im Gegensatz zu der lokalen Bevölkerung, die mit kleineren Booten ausfährt und für den eigenen Bedarf fischt, betreibt die EU sogenannte Mega-Trawler, die so große Mengen fischen, dass die Fischbestände über die Jahre hinweg nachhaltig zerstört wurden.
Die Fischer*innen im Senegal können nicht mehr genug Fisch fangen, um sich und ihre Familien zu ernähren. Gleichzeitig müssen sie die wenigen Fische, den sie noch fangen, teurer verkaufen. Es gibt also nicht mehr genügend Fische für die Menschen vor Ort und sie können sich Fisch als wichtige Eiweißquelle oft nicht mehr leisten. Die industriellen Fischereiflotten fischen aber nur für den Konsum in reichen Ländern des globalen Nordens. Somit geht der industrielle Fischfang internationaler Flotten auf Kosten der lokalen Bevölkerung.
Nach starken Protesten der Fischer*innen, Umweltschützer-*innen und des westafrikanischen Kleinfischerverbands kündigte die senegalesische Regierung im Jahr 2006 das Fischereiabkommen mit der EU. Doch anstatt Verbote durchzusetzen, vergibt die Regierung die Rechte weiterhin an Staaten wie Russland oder China. Auch mit der EU wurde 2014 ein neues Abkommen für weitere fünf Jahre geschlossen. Darin wird u.a. der Fang von 14.000 Tonnen Thunfisch im Jahr zugesagt. Studien zeigen, dass die internationalen Flotten illegaler Weise mehr als in den Abkommen vereinbart sowie in gesperrten Gebieten fischen. Es gibt aber keine effizienten Kontrollen und Strafzahlungen sind nicht hoch genug, um den illegalen Fang einzudämmen. So beuten weiterhin andere Staaten und industrielle Flotten die Ressourcen des Landes aus und entziehen dem Senegal seinen natürlichen Reichtum.
Indem die Fischbestände überfischt werden, werden die lokalen Märkte vor Ort zerstört und den Menschen ihre Lebensgrundlage entzogen. Viele entschließen sich in die Erdteile zu fliehen, die von dem Fisch profitieren. Anstatt ihre Mitverantwortung für die Verursachung von Fluchtursachen anzuerkennen und Geflüchtete aus dem Senegal aufzunehmen, setzt die EU auf die Abschottung ihrer Außengrenzen. So sind die Menschen gezwungen auf unsicheren und oft tödlichen Wegen den Weg nach Europa zu suchen. Gleichzeitig gilt der Senegal als „sicherer Herkunftsstaat“, was bedeutet, dass Geflüchtete aus dem Senegal keinen Anspruch auf Asyl geltend machen können.
Francisco Mari von Brot für die Welt spricht in seinem Vortrag darüber, wieso die Überfischung der Weltmeere ein Problem ist, das mit wirtschaftlichen und sozialen Folgen, vor allem in Entwicklungsländern einhergeht
2013 diskutierten unter anderem Gaoussou Gueye vom west-afrikanischen Fischereiverband,
Dr. Iris Menn (Meeresbiologin/Green-peace) und Ulrike Rodust MdEP und im Fischereiausschuss des EU-Par-laments über Fischerei zwischen wirtschaftlichen Interessen und nachhaltiger Nutzung
Nigeria, Tschadsee, Klimawandel, globaler Norden
Der Tschadsee ist ein Binnensee und Feuchtgebiet am südlichen Rand der Wüste Sahara in Zentralafrika zwischen den Ländern Tschad, Kamerun, Nigeria und Niger. Nach Dürreperioden in den 1970er und 80er Jahren versiegten Flüsse, die ursprünglich in den See flossen und der Wasserspiegel des Tschadsees sank seitdem dramatisch. Heute beträgt die Wasseroberfläche nur noch 10 Prozent im Vergleich zu 1963. Da auf der Suche nach Trinkwasser vermehrt Grundwasser abgepumpt wird, verschlimmert sich die Wasserknappheit.
Quelle: , https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=196320
Tschadsee
Seit 1980 hat sich die Bevölkerungszahl in der Region um den See auf mehr als 30 Millionen Menschen verdreifacht. Viele von ihnen leben von Landwirtschaft, Viehhaltung und Fischfang. Doch die knapper werdenden Wasserressourcen bedrohen und zerstörten bereits die Lebensgrundlagen vieler Menschen. Bislang flohen über 2,3 Millionen Menschen aus den ausgetrockneten Regionen in fruchtbarere Gegenden im Süden. Über 11 Millionen Menschen bräuchten humanitäre Hilfe.
Nach Angaben der Tschadsee-Kommission, die die umliegenden Länder zu Wassermanagement berät, sind bereits 60 Prozent der gesamten Bevölkerung aus dem Seebecken nach Nigeria geflohen. Dort ziehen die Menschen vor allem in Städte, wo die Arbeitslosigkeit und die Nachfrage nach Wohnraum steigen.
Umliegendes Weideland wird bebaut, was wiederum die Bäuer*innen in der Region in Bedrängnis bringt. Diese haben nicht mehr ausreichend Boden als Anbauflächen und Weideland zur Verfügung, um genügen Nahrung zu produzieren.
All diese Entwicklungen ziehen weitere Fluchtursachen nach sich, denn sie verschlimmern Armut, Hunger und Unsicherheit in der Region. Bei Auseinandersetzungen um Weideland und Anbauflächen zwischen Bäuer*innen im Süden und aus dem Norden fliehenden Hirt*innen sterben jedes Jahr Hunderte Menschen. Zudem nutzt die islamistische Terrororganisation Boko Harram die aussichtslose Situation, um junge Menschen zu rekrutieren. Der Terror von Boko Harram zwingt wiederum weitere Menschen in die Flucht.
Die Auswirkungen des Klimawandels, den daraus resultierende Hungersnöten und Unterernährung rund um den Tschadsee zwingen viele Menschen zur Flucht. Zudem verschärfen die zahllosen Konflikte und die Unsicherheit angesichts des Terrors die politische Instabilität der Region. Kritiker*innen beklagen, dass ein entschlossenes Vorgehen gegen die Dürren als Folge des Klimawandels und Umweltschutzmaßnahmen nur in einer stabilen Lage möglich sei. Um die Hungerkrise und humanitäre Krise in der Region um den Tschadsee zu bekämpfen forderte die UNO 1,4 Milliarden Euro. Auf einer Konferenz in Oslo im Februar 2017 wurden für Nigeria und die Länder um den Tschadsee bislang erst 643 Millionen Euro zugesagt.
Save Lamu - Über den Kampf von Gemeinden gegen Extraktivismus in Kenia.
Permakultur Landwirtschaft in Äthiopien
Kleine Landwirtschaftsbetriebe und Permakulturgärten haben etwas gemeinsam: Sie versorgen die lokale Bevölkerung mit Nahrungsmittel und können zu einer Anpassung an den Klimawandel beitragen.
Asmelash Dagne aus Äthiopien
stellt sein Projekt vor:

Video:
Dr. David-King Amoah aus Ghana
(ECSARD) erklärt plastisch und mit einfachen Worten die Geschichte der Fleischimporte in Ghana aus der EU von 1993 bis heute. Anhand von Beispielen erläutert er deren negative Folgen auf die ghanaische Gesellschaft und informiert auch über Erfolge und Misserfolge des Widerstands gegen Geflügelimporte zu Dumpingpreisen in sein Land.
Ein anderes Beispiel ist der Anbau von Tomaten in Ghana.
Ein Interview mit Dr. Franziska Müller, Politikwissenschaftlerin, Universität Kassel zum Thema: Europäische Freihandelsabkommen mit Afrika.
Vortrag: Dr. David-King Amoah
Auf der anderen Seite ist die EU von vielen Importen aus Afrika, wie zum Beispiel dem sogenannten Biokraftstoff, abhängig. Um den CO2-Ausstoß beim Kraftverkehr zu reduzieren, werden pflanzliche Öle, wie Raps- oder Palmöl zu fossilen Brennstoffen wie Diesel beigemischt. Doch schon lange kann die EU ihren Bedarf an Biokraftstoff nicht mehr selber decken und muss diesen deshalb aus Südamerika, Südostasien und Afrika importieren.
Flächen, auf denen vorher Lebensmittel angebaut wurden oder Tiere geweidet haben, werden nun für die Produktion von Kraftstoff genutzt. Dadurch entstehen Konflikte über die Landnutzung und die Situation von 20 Prozent der Bevölkerung in Afrika, die an Hunger leiden, wird verschärft. Zudem werden wichtige Ökosysteme zerstört und der Klimawandel weiter angeheizt, weil Wälder für Palmölplantage abgeholzt werden.


Ein Interview mit Francisco Marí über die EPA


Ein Interview mit Ruben Neugebauer
von der Sea-Watch
Oft hört man, dass Handel wichtig für Entwicklung und Wohlstand sei. Dies ist jedoch nur die halbe Wahrheit, denn der Handel muss nachhaltig gestaltet werden, damit beide Seiten davon profitieren. Mit der Forderung nach Freihandel und entsprechenden Abkommen sichert sich die EU vor allem selber den Zugang ihrer Produkte auf den afrikanischen Markt und zu natürlichen Ressourcen. Dafür schreckt sie auch vor Drohungen nicht zurück: Länder, die die Handelsabkommen nicht unterzeichnen wollen, würde die EU mit hohen Zöllen versehen.
Dort sind Tomaten in fast jedem Gericht zu finden. Doch die vielen Tomaten und das Tomatenmark in Dosen auf den Märkten kommen nicht mehr aus Ghana, sondern aus dem Ausland und der EU. Der Anteil der Tomatenimporte ist in den letzten 20 Jahren um mehr als das 30-fache gestiegen. Die Bäuer*innen vor Ort können nicht mit den extrem niedrigen Preisen der im Ausland produzierten und subventionierten Tomaten konkurrieren. Dadurch brechen viele Arbeitsplätze und Einkommensquellen weg. Unzählige Menschen machen sich daher auf den Weg nach Europa, um der Armut zu entfliehen. Dort kann es sein, dass sie als Feldarbeiter*innen die Tomaten ernten, die in ihrer Heimat so vielen Leuten die Lebensgrundlage kostete.
Mela Chiponda aus Simbabwe
erklärt wie Umweltzerstörung, Klimawandel und Migrationsdruck auf Frauen wirkt.
Khadija Shekue (Kenia)
von Save Lamu berichtet über den Widerstand der Gemeinden gegen große Infrastrukturprojekte.
Nnimmo Bassey erklärt wie die Ölindustrie im Süden und der Klimawandel im Norden Menschen in Nigeria zur Flucht und Migration drängt
Der menschengemachte Klimawandel verstärkt in vielen Regionen der Welt bereits existierende Konflikte über Land und Ressourcen. Damit wird er auch zu einer Ursache, die Menschen zu Flucht oder Migration zwingt. Haben sie, sowie die Menschen die fliehen müssen, das Recht in Würde in eine sichere Region zu migrieren? Marine Franck von dem UNHCR erklärt welchen Regionen auf der Erde bereits heute betroffen sind und wie die UN-Klimaverhandlungen auf diese Situation reagiert.
Ghana
Nigeria
Senegal
Simbabwe
Kenia
Äthiopien
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