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Resilienzförderung

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by

sunny cloud

on 8 February 2015

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Transcript of Resilienzförderung

6. Konzepte zur Resilienzförderung
Drei Quellen von Resilienz
Ein Vortrag von Sarah Gold, Hanna Lory, Svenja Zeschke, Hanna Grundhöfer, Shams Shamsedin, Baris Tekin
1. Einführung
2. Definition
Resilienzförderung
Gliederung:
1. Einführung
2. Definition- Resilienz
3. Aspekte von Resilienz
- Risiko- und Schutzfaktoren
--> Armut
--> Migration

4. Resilienzförderung
- Definition
- Arten der Resilienzförderung
- Unterschiedliche Erklärungsansätze
6. Konzepte zur Resilienzförderung
- FAST
- Vensterschools
- Papilo
- OPSTAPJE
- Umsetzung in der Schule - Praxisbeispiele
4. Resilienzförderung
3. Risikofaktor Armut
Fast
Opstapje
Vensterschools
Papilio
Spielgruppen für Kleinkinder
Kindergarten
Grundschule
und
Beratungszentren
Gesundheits-
zentrum
Sozialberatung
Öffentliche Bibliotheken
Grundprinzipien
für alle Kinder im Alter von 0 - 15 Jahren
die Eltern sollen so weit wie möglich in die Arbeit der Vensterschool einbezogen werden
es sollen bessere Möglichkeiten geschaffen werden, Betreuung und Berufstätigkeit zu vereinbaren
8. Quellen
7. Quellen
Vensterschools
Vensterschools
Stadt Groningen beginnt das Projekt vor ca. 12 Jahren
Konzept: Kombination von Schulen mit verschiedenen Organisationen
je Stadtteil eine Vensterschool errichten
Ein gemeinsames Angebot an Bildung, Erziehung, Gesundheitsfürsorge, Beratung, Sport, Spiel, Musik
stadtteilbezogene zentrale Einrichtungen, die verschiedene Schulen und Angebote weiterer Einrichtungen bündeln
Welche Faktoren machen Pipi Langstrumpf zu einem resilienten Kind?
Herkunft des Begriffs:
Lat.: „resilere“ = abprallen
Engl.: „resilience“ = Spannkraft, Elastizität, Strapazierfähigkeit
Häufige Synonyme: „Stressresitenz“, „psychische Robustheit“
7. Kritik am Resilienzkonzept
„ psychische Widerstandsfähigkeit von Kindern gegenüber biologischen, psychologischen und psychosozialen Entwicklungsrisiken“
(Wustmann 2004)
Theoretische Grundlagen
Edith Grothberg
Fokus: Stärkung durch Interaktionen mit Erwachsenen
Praktischer Ansatz:
Welche Schutzfaktoren sind vorhanden?
-> Feststellung anhand der Analyse einer Checkliste

Bearbeitung von Fragenstellungen:
Was soll erreicht werden?
Wie soll es erreicht werden?
(Interpersonale Problemlöse -fähigkeit)
Ein Kind ist resilient wenn es über genügend Merkmale aus den 3 Quellen verfügt!
(äußere Unterstützung)
Ich habe
Ich bin
Ich kann
(innere Stärke)
Lösungen für meine Probleme finden
jemanden finden der mir hilft
über meine Ängste sprechen
Menschen die mir vertrauen und mich lieben
Menschen die Orientierung und Schutz geben
Menschen die mir Grenzen setzen
ein Kind das von Anderen wertgeschätzt wird
sicher, dass alles gut werden wird
hilfsbereit und rücksichtsvoll
Mathias Grünke
auf innere Bedingungen des Kindes
(Umfeld des Kindes nicht veränderbar)
Theoretische Grundlagen
auf erlernbare Fähigkeiten im Umgang mit Belastung und Risiken
Fokus
„Resilienz zeigt sich wenn keine Schutzfaktoren vorliegen“
Theoretische Grundlagen
Schule als Schutzfaktor für psychische Widerstandsfähigkeit
1. Hohe Selbstwirksamkeit
2. Realistische Kontrollüberzeugung
3. Adaptive Attributionsstile
4. Rationale Denkmuster
Ansatzpunkte der Resilienzförderung
5. Rahmenbedingungen von Präventionsprogrammen
Charakteristika
- keine Charaktereigenschaft
> theoretisch erlernbar
Umfasst positive Entwicklung trotz
widriger Umstände sowie schnelle Erholung von traumatischen Ereignissen
> Multidimensional
Dynamischer Entwicklungsprozess
> Variabel und situationsspezifisch
Armut und Resilienz - Was ist Kinderarmut?
- Kinder die inmitten der Wohlstandsgesellschaft in Armut aufwachsen
- bezieht sich auf materielle/ immaterielle Faktoren sowie die emotionale Ebene
- häufige Einschränkungen in der Entfaltung der Potentiale
durch Minderung der Teilhabemöglichkeiten

Armut = Entwicklungsrisiko durch Beeinträchtigung der Lebenslage
3. Risikofaktor Armut
Armut stellt ein multidimensionales
Problem im Leben von Kindern dar

Höhere Notwendigkeit für die
Förderung resilienten Verhaltens zur erfolgreichen Bewältigung kindlicher Entwicklungsaufgaben

3. Risikofaktor Migration

Soziale Ungleichheit im dt. Bildungssystem werden u.a. durch Schichtzugehörigkeit und Migrationsstatus bedingt

Kinder mit Migrationshintergrund leben häufiger in Armutslagen
--> Working poor
Wustmann, Corina. Die Blickrichtung der neueren Resilienzforschung:
Wie Kinder Lebensbelastungen bewältigen. In: Zeitschrift für Pädagogik. Heft 2, 2005. S. 1.

Zander, Magherita. Armut als Entwicklungsrisiko- Resilienzförderung als Entwicklungshilfe. In: Zander, M. [Hrsg.].Handbuch Resilienzförderung. 1. Aufl. VS Verlag für Sozialwissenschaften.Wiesbaden 2011.

Werner, Emmy E. Risiko und Resilienz im Leben von Kindern aus multiethnischen Familien. In: Zander, Magherita[ Hrsg.] Handbuch Resilienzförderung. 1. Aufl. VS Verlag für Sozialwissenschaften. Wiesbaden 2011.S. 32-47

Meier-Gräwe, Uta. Armut von Kindern: Welche Bedeutung hat die Förderung von Resilienz? In:Bohn, Irina[Hrsg.] Resilienz- Was Kinder aus armen Familien stark macht“ Institut für Sozialarbeit und Sozialpädagogik. ISS- Aktuell 2/2006. S.27-39.

Alicke, Tina/Sandra Heising/Dominique Moisl, /Judith Prause, Miriam Rexroth. Resilienz und Bewältigungsstrategien von jungen Menschen mit Migrationshintergrund beim Übergang von Schule in Ausbildung: Abschlussbericht. In: Institut für Sozialarbeit und Sozialpädagogik e.V. [Hrsg.] ISS- Aktuell 18/2009 Frankfurt am Main 2009

http://www.berliner-kurier.de/image/view/879426,580182,highRes,Pippi%2BLangstrumpf%2B%2525281%252529.jpg

A B E R
Unterschiede und Abweichungen in Dauer, Intensität und subjektivem Empfinden
Die Widerstandsfähigkeit von Kindern und Erwachsenen in belasteten und risikobehafteten Lebenssituationen durch schützende Faktoren zu entwickeln, zu ermutigen und zu stärken.
Merkmale
Betrachtet das Kind als aktiven „Bewältiger“ und Mitgestalter seines Lebens

Fokus auf die Bewältigung von Stress- und Risikosituationen
Orientiert sich an den Stärken und Ressourcen einer Person anstatt an seinen Defiziten
„Man soll nicht immer nur danach fragen, was

eine Person krank macht, sondern man sollte

sich vielmehr damit befassen, wie ein Mensch

mehr gesund und weniger krank wird.“
(Aaron Antonovsky)
Zentrale Ziele der Resilienzförderung
die Verminderung von Risikoeinflüssen sowie die Erhöhung von Schutzfaktoren bzw. Kompetenzsteigerung
die Auftretenswahrscheinlichkeit von Risikoeinflüssen bzw. negativen Folgereaktionen zu vermindern
die Stress- bzw. Risikowahrnehmung beim Kind zu verändern
die sozialen Ressourcen in der Betreuungsumwelt des Kindes erhöhen (Familie, Bildungseinrichtungen, soziales Umfeld)
die kindlichen Kompetenzen steigern (Erhöhung personaler Ressourcen)
die Qualität interpersoneller Prozesse (Bindungsqualität, Erziehungsqualität, Qualität sozialer Unterstützung) zu verbessern
Arten der Resilienzförderung
Förderung auf individueller Ebene
Förderung auf Beziehungsebene
• Problemlösefertigkeiten
• Eigenaktivität und persönliche Verantwortungsübernahme
• Selbstwirksamkeit
• Stärkung des Selbstwertgefühls des Kindes
• Förderung von sozialen Kompetenzen verbunden mit der Stärkung von sozialen Beziehungen
• die Förderung von effektiven Stressbewältigungsstrategien wie z.B. die Fähigkeit, Unterstützung zu mobilisieren

• autoritativer Erziehungsstils
• konstruktive Kommunikation zw. Erziehungsperson und Kind
• positives Modellverhalten
• effektive Erziehungstechniken (effektiver Einsatz von Belohnung, Lob und Ermutigung)
• (elterliches) Kompetenzgefühl
• (elterliche) Konfliktlösestrategien

Resilienzförderung in der Schule
• Zielgruppe: 5. Klasse
• Ziel des Projekts : Übergänge begleiten / Zusammenwachsen der Klasse fördern / einen kooperativen, konstruktiven Umgang miteinander entwickeln / Selbstwertgefühl der Kinder fördern
Gewaltprävention durch Kinderpsychodrama
• Vorbereitungsphase
o Geschichten finden und vortragen
o Verteilen der Rollen an die Schüler
o Die Funktion des Lehrers
o Den Raum gestalten
• Inszenierung der Geschichte mit der gesamten Gruppe
• Abschlussphase
Ausführung
Rahmenbedingungen
Präventionsprogramme
Strukturierung
Langfristigkeit
theoretische Einführung
Individuelle Ebene
Systemische Perspektive
Lebensnähe
FAST - Families and Schools together
1988 von Lynn McDonald gegründet
ein zweistufiges, niederschwelliges Präventionsprogramm für (benachteiligte) Familien
auf Unterstützung und Spaß hin ausgerichtete Erfahrungslernen
Risikogruppen erreichen und trotzdem präventiv wirken
ZIEL
Die Stärke: niedrigschwelliges Angebot
FAST - Ein Präventionsprogramm
personenintensives Eltern-Coaching fördert elterliche Kompetenz
Zielt stärker auf gefährdete Familien und Stadtteile ab
zentraler Protektionsfaktor: Familienzusammenhalt
FAST schafft die Nutzung
von sozialem Kapital
Nutzung von anderen Protektionsfaktoren
stabil-verlässlichen, positiv-emotionalen Beziehungen zu mindestens einer Bezugsperson
wertschätzendem und klar-strukturierendem Erziehungsverhalten,

positiven Rollenmodellen für Empathie und prosoziales Verhalten
Modellen für und eigene Erfahrungen von (konstruktiver) Selbstwirksamkeit,

Erfahrung der Zugänglichkeit von Bildungs- und Beratungseinrichtungen

Erfahrung von Einbettung und sozialer Unterstützung in soziale Netzwerke

Aspekte von Resilienz

Kommunikations- und Problemlösefähigkeit
Effektive Nutzung von individuellen Talenten und Interessen
Selbstvertrauen
Intelligenz
Flexibler Umgang mit Stressbewältigung
Personale Schutzfaktoren

Soziale Schutzfaktoren

Aspekte von Resilienz
Enge Bindung zu einer verlässlichen und stabilen Bezugsperson
Klare Strukturen und Regeln
Emotionale Unterstützung
Positive Rollenvorbilder für konstruktives Bewältigungsverhalten
Resilienzförderung durch Märchen
Ein pädagogisches Programm für Kindergärten
Ziel: Vorbeugung gegen die Entwicklung von Sucht und Gewalt
Adressaten:

4-7 jährige Kinder
Eltern
Erzieher
Grundlagen:
Förderung sozialer und emotionaler Kompetenzen

Erziehungsverhalten pädagogischer
Fachkräfte und Eltern

Kreatives Spielen ohne Spielmaterial (Spielzeug-macht-Ferien-Tag)

soziale Regeln in der Gruppe
(Meins-deins-deins-unser-Spiel)

Umgang mit Gefühlen (Paula und die Kistenkobolde)
Entwickelt von Wissenschaftlern und Pädagogen - Unterstützt durch die Augsburger Puppenkiste
VIDEO
Programm der frühen Bildung für Familien mit Kindern unter 3 Jahre
Unterstützt Eltern im täglichen Erziehungshandeln und trägt zu mehr Sicherheit und Selbstvertrauen bei
individuelles Programm mit festem Rahmen; findet im Wesentlichen zu Hause statt
wöchentlicher Besuch von „Hausbesucherin“ zu Hause

Vermittlung von altersspezifischen Bedürfnissen der Kinder
Anleitungen und Materialien für spielerische Aktivitäten
gezielte Entwicklungsförderung

- Zusätzlich 14-tägige Gruppentreffen zum Austausch mit anderen Familien

- Speziell für das Programm entworfene Bücher für die Familie

Indirekte Förderung durch:
- Wiedererkennungswert/Alltagsbezug
- Entfliehen in die Fantasie
Aufbau
Anfangsproblem mit hohem Identifikationspotential
Hauptfigur ist aktiv an der Problemlösung beteiligt
„Happy End“
Multidimensionale Herausforderungen für Migranten
Aspekte von Resilienz
Lebensphasenspezifische Herausforderungen
Migrationsbedingte Herausforderungen
gesellschaftlich-strukturelle Barrieren
Zudem:
Weniger adäquate Bewältigungsstrategien und -ressourcen
Identitätsbrüche und Milieuwechsel erschweren Entwicklung

erhöhte Notwendigkeit zur Förderung der Resilienz

Resilienzförderung in der Schule
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!!!
Baris
Svenja
Hanna
Shams
Hanna
Sarah
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