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Pädagogik - Just Community 2

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rjfjrsefn jiofksrnftjks

on 11 November 2012

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Just Community- eine demokratische Gemeinschaft 1) Definition
2) Ziele
3) Realisierung
4) Elemente der demokratischen Schulgemeinschaft
5) Unterstützung durch Lehrkräfte und Schulleitung
6) Kooperation mit Eltern
7) Schulprogramm
8) Kompetenzen der Lehrkräfte
9) Kompetenzen der Schüler
10) Kommunikative Kompetenzen
11) Soziale Kompetenzen
12) Demokratische Kompetenzen
13) Medienkompetenzen Inhaltsverzeichnis "Just Community" =gerechte bzw. demokratische Gesellschaft von L.Kohlberg entwickeltPraktische Umsetzung seiner Theorie zur Moralentwicklung erhält in den 80er Jahren Einzug ins deutsche SchulsystemAlternatives Konzept für Schulen mit demokratischer Verfassung & umfassender moralischer Schulkultur Just Community? --> Schaffung & Anwendung gerechtfertigter Regeln für alle TeilnehmerInnen
--> Anregung/ Förderung moralischer Urteilskompetenz
--> Aufrechterhaltung der Übereinstimmung von moralischem Urteilen und Handeln
--> Trainieren der moralischen Empathie + Förderung von prosozialem Verhalten
--> Entwicklung eines Wertesystems basierend auf: Toleranz & Offenheit Ziele Neue Anforderungen an Lehrer:
besondere FortbildungKenntnis des Modells
Lehrerrolle neu definieren

4. Realisierung:
Kernpunkt: Gemeinschafts-/ Vollversammlung
Alle SchülerInnen+Lehrkräfte+Schulleitung
keine Freizeitveranstaltung, findet zur Unterrichtszeit statt Voraussetzungen für eine Just Community 4.1 Vorbereitungen: Jede Klasse: regelmäßige Dilemma-Diskussionen-> im Schulalltag durch spezielle Kurse+in Schulfächern integriert

4.2 Was wird behandelt?Themen/Fragen des Schullebens+demokratische Entscheidungen-> Prinzip: ,,ein Mensch, eine Stimme"

4.3 Wann durchgeführt? Festgelegtes, passendes Zeitraster (z.B. alle 14 Tage oder 4 Wochen)

4.4 Aufgabenverteilung: Gewählte Vorbereitungsgruppe (SchülerInnen+LehrerInnen)->entscheidet über Themen-> planen->leiten--> Mandat wechselt regelmäßigFairness/Vermittlungsausschuss->vermittelt bei Konfliktenmerkt/hält Beschlüsse fest 4.5 Probleme
Große Schulen (über 250 Schüler) ->keine Versammlungen/bzw. nur schwer möglich

4.6 Lösungen
Mischung aus direkter und repräsentativer Demokratie Unterstützung durch Lehrkräfte und Schulleitung LehrerInnen sollten SchülerInnen Verantwortung und Entscheidungskompetenz zutrauen
Aufbringen von Toleranz und Geduld
bei Problemen seitens d. SchülerInnen -> keine schnelle Enttäuschung der LehrerInnen
Nutzen und Ausbauen partizipativer Möglichkeiten im Schulbetrieb
Zusammenhalt Lehrkräfte+Schulleitung -> Basis einer Schulentwicklung
Schulleitung:
--> Schaffung vertrauensvoller und kooperativer Atmosphäre
--> Lehrerinnen Verantwortung übertragen
--> Aufgaben delegieren
--> Freiräume schaffen
--> dasselbe Prinzip wie beim Umgang mit SchülerInnen
menschliche Unterstützung & fachliche Qualifizierung d. Lehrkräfte u. Schulleitung --->> Ermöglichung einer Partizipation
Partizipationsmöglichkeiten der eigenen Berufsgruppe erkennen & realisieren Schulprogramm:
Instrument zur Gestaltung & Überprüfung des schulischen Entwicklungsprozesses
Verständigungsprozess aller an der Schule beteiligten
-> konkrete Handlungsschritte zum Erreichen d. Ziele
Erpobung->Evaluation
dabei gewonnene Erkenntnisse -->> Handlungskonsequenzen
Ziel: Anspruch von mehr Selbstständigkeit
Gefahr: Entstehung eines Kontrollinstruments
wichtigstes Element der Schulentwicklung: Entwicklung des pädagogischen Konzepts
Schulprogramm = "pädagogische Landkarte"
1) Die Ausgangssituation: Wo befinden wir uns?
2) Die Wegziele: Wohin wollen wir?
3) Die Wegstrecken: Welche Wegstrecke liegt vor uns? Auf welchen Wegen wollen wir die Ziele erreichen?
4) Hindernisse und Umwegsamkeiten: Auf welche Wegsperren müssen wir uns gefasst machen? Welche Umwege müssen wir gehen?
5) Der Maßstab für den Erfolg: Woran erkennen wir, ob wir angekommen sind bzw. wie weit wir gekommen sind?

entweder: gleichberechtigte Vertretung aller Gruppen
oder: Gruppen können Arbeitsguppen untereinander bilden Kooperation mit Eltern Entwicklung einer teilhabenden Struktur: Eltern, Lehrern, Schulleiter
Eltern haben konventionelle Vorstellungen von:
1) schulischem Lernen
2) ordentlichem Unterricht
3) richtigem Verhalten der SchülerInnen
Sorge -> Partizipation lenke die Kinder vom "eigentlichen Lernen" ab
Eltern:
-> stärkere Beteiligung von SchülerInnen fordern
->Lehrkräften den Rücken stärken
-> schulischer Entwicklungsprozess

Verständnis & Kooperation der Eltern
--------------------------------------------> verstärkte Partizipation
Sensibilisierung d. Eltern
aktive Beteiligung der Eltern durch VERFAHREN, die da wären:
1) Einladung d. Eltern zu Konferenzen und Treffen
2) Beschlüsse, die von einer Gruppe nicht akzeptiert werden, werden nicht realisiert
3) neue Methoden ausprobieren
4) Angebot einer Hospitation im Unterricht
5) Einbringen ihres Wissen & ihrer Kompetenz in den Unterricht Kompetenzen der Lehrkräfte

-Partizipation von SuS bedingt eine Veränderung von Rolle und Funktion ihrer Lehrkräfte
Ent
-Discheidungsmacht und Kontrolle müssen abgegeben werdenalog und Aushandlung mit Kindern und Jugendlichen
-Forderung nach Partizipation kann zunächst zu Unsicherheit und Abwehr führen -> positive Erfahrungen lassen Bedenken verschwinden
-Lehrkräfte benötigen besondere kommunikative, soziale und demokratische Kompetenzen ,z.B

-die freiwillige Beteiligung der Kinder ermöglichen
-von der Verschiedenheit der Kinder ausgehen
-eine Sprache sprechen die Kinder verstehen
-auf das Denken und Handeln von Kindern eingehen
Kommunikative Kompetenzen

grundlegendes Bildungsziel
Gewinn von Selbstvertrauen und Selbstständigkeit, mehr Erfolg beim Lernen und bessere zwischenmenschliche Verständigung
wichtig für Mitwirkung und Mitbestimmung

Kommunikationenformen sind z.B:
sich mündlich und schriftlich verständlich ausdrücken
einander zuhören
die eigene Meinung äußern und andere Meinungen respektieren
vor einer Gruppe sprechen

neben der verbalen Kommunikation ist auch die Nonverbale wichtig

Kommunikationsstrukturen sollen langsam komplexer werden
-> Partnergespräche- >Einzelbericht in einer Kleingruppe->Teambericht vor einer größeren Gruppe -> Einzelbericht vor einer größeren Gruppe

Sicherheit durch klare strukturelle Vorgaben für Inhalt und Form der Kommunikation
->umgrenztes Thema o. Gesprächsregeln
erforderlich, um zwischenmenschliche Situationen erfolgreich zu bewältigen
müssen entwickelt/ erworben werden
-----> Unterricht und Schule müssen Soziale Kompetenzen vermitteln und erweitern:
Situationen und Probleme aus der Perspektive anderer sehen
Mit anderen zusammenarbeiten
Konflikte gewaltfrei bewältigen
Verantwortung für das Zusammenleben wahrnehmen
-Ziele: Richtiger Umgang, gegenseitiger Respekt, Toleranz, Verantwortung
-Besondere Methoden: Interaktionsübungen, Rollenspiele, außerunterrichtliche Angebote am Schulort/auf Klassenfahrten
Richtiger Umgang mit Medien ermöglicht auch außerschulische Partizipation
--> Schule muss mit Medien „zusammenarbeiten“
----> Unterricht und Schule müssen mediale Kompetenzen vermitteln und erweitern:
Medien kennenlernen, analysieren können
Medien machen, selbst herstellen können
Öffentlichkeit herstellen
Schulische Motivationsfelder: Schülerzeitung, Schulradio, Internetauftritt der Schule, Wettbewerbe unterschiedlicher Medien für Schüler Medienkompetenzen Soziale Kompetenzen Neue Anforderungen an Lehrer: besondere Fortbildung
Kenntnis des Modells
Lehrerrolle neu definieren
4. Realisierung:Kernpunkt: Gemeinschafts-/ Vollversammlung
Alle SchülerInnen+Lehrkräfte+Schulleitungkeine Freizeitveranstaltung, findet zur Unterrichts zeit statt Voraussetzungen für eine Just Community Ausbildung einer demokratischen Grundeinstellung (politische Bildung)
Grundwerte wie Freiheit, Gleichheit, Gerechtigkeit, Solidarität---->Unterricht und Schule müssen Demokratiefähigkeit vermitteln und erweitern
die eigene Meinung frei äußern können, alle Meinungen respektieren
das Mehrheitsprinzip kennen lernen und anerkennen
Entscheidungen in Abstimmungen treffen
Kritik üben und aushalten können, jedoch Minderheiten schützen
Informationen einholen und kritisch bewerten können
Schulische Lernfelder: Freiheitsgrade im Unterricht (simulatives Handeln), Institutionen der Schülerbestimmung ( Klassensprecher, SV) Demokratische Kompetenzen Kompetenzen der SchülerInnen kommunikative, soziale, demokratische und mediale Kompetenzen werden benötigt
Kompetenzen entwickeln in Handlungssituationen mit vielfältigen Anforderungen--> entdeckendes, selbstverantwortliches, forschendes und offenes Lernen Schulprogramm
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