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Amphetamin(-derivate)

No description
by

Lisa Martensmeier

on 25 November 2014

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Transcript of Amphetamin(-derivate)

Geschichtlicher Hintergrund
Verbreitung
Abhängigkeit
Methamphetamin
unser Fazit
Resultat
Amphetamin(-derivate)
Sind bei der Bestimmung der Gefährlichkeit von Drogen physiologische oder psychologische Aspekte ausschlaggebender?
Gliederung
Einleitende Informationen
Wirkungsweisen
Medikamentöser Einsatz
Abhängigkeit
Auswirkungen
Resultat
Unser Fazit
Speed, Crystal Meth, Ecstasy
Rauschzustände
Amphetamin (Speed)
3,4-Methylendioxy-N-Methylamphetamin
(MDMA, Ecstasy)
Auswirkungen
Quellen
Medikamentöser Einsatz
Früher eingesetzt als:
Erkältungsmittel
Appetitzügler
Blutgerinnungshemmer
Psychopharmaka
Seit 1996 eingesetzt gegen ADHS
Vermutlich immer noch im Militär eingesetzt
ADHS
Amphetamin
Kontra
erstmals 1887 synthetisiert (Lazar Edeleanu)
bis 1930 medizinische Zwecke: Appetitzügler, Erkältungsmittel
Einsätze im 2. Weltkrieg um Soldaten wach, aggressiv und motiviert zu halten
bis 1980 als Psychostimulanzien in Therapien eingesetzt
1980 Verbot (Betäubungsmittelgesetz)
ca. ab 1950 bis heute Partydroge
intensives Gefühl (physisch & psychisch)
aufputschend, anregend, euphorisierend
emphatogen & entaktogen
Intensivere Sinne
berauschend, psyechedelisch, trance-artig
"Bad Trips"
Nervosität, Angst, Aggressivität
Paranoia
Speed/Pepp/Amphe
Geschnupft
Kombinationsdroge
Psychische Wirkungsweise
Unterliegt ergotroper Wirkung
Aufputschend
erhöhte Konzentration und Aufmerksamkeit
erhöhtes Mitteilungsbedürfnis
gesteigertes Selbstbewusstsein
"Bad Trips"
MDMA als primärer Wirkstoff in Ecstasy-Tablette
Tabletten oft gestreckt
Pillen, Kristalle, Pulver
Wie war das denn nochmal?
Neurophysiologische Wirkungsweise
Psychische Wirkungsweise
niedrige Dosis -> antriebssteigernde Wirkung: aufputschend, euphorisierend
höhere Dosis -> halluzinogene Wirkung: psychedelisch
emphatogen -> Bsp. Therapie
Wunsch nach körperlicher und mentaler Nähe
Limbisches System -> , Hippocampus (Emotionen und Triebverhalten)
Symphatikus (euphorisierend)
Überkonzentration des Serotonins durch:
Reuptake Inhibitation
Vermehrte Ausschüttung
Durchgängiges Aktionspotential
Belastung der Postsynaptischen-Zelle
Methylphenidat
(Ritalin)
Amphetaminderivat
Einsatz bei ADHS & Narkolepsie
psychoanaleptisch
Dopamin-Reuptake-Inhibitation
konstant mehr Dopamin im synapitischen Spalt
keine Langzeitforschungen
Klare Nebenwirkungen bei Amphetamin
(-derivaten)
Hohes Suchtrisiko
Betäubungsmittelschutz-gesetz
Charakterliche Veränderungen
Konsumenten Abhängig
Physische Auswirkungen
Kurzzeit:
Mangel an Monoaminen
Geweitete Pupillen
Kieferverspannungen
Bluthochdruck
Schweißausbruch
vieles zurückzuführen auf Stimmulation des Sympathikus
Langzeit:
Duchgängiger Monoamin Mangel
Kaputte Zähne, dürres Haar, Hautunreinheiten
Parkinson ähnliches Absterben von Neuronen
Psychische Auswirkungen
"Post-session-fartigue"
"midweek-depression"
Psychosen/Depressionen/Schlafstörungen/Paranoia
Beeinträchtigung des Gedächtnis (Hippocampus)
Flashbacks
Beeinträchtigung & Erschwernis des Soziallebens
Alle 3 Drogen sind Partydrogen
Amphetamine auf 2. Platz nach Cannabis
Crystal Meth findet in den USA, Asien, Osteuropa größere Bedeutung, als bei uns
Neurophysiologische Wirkungsweisen
Über Schleimhäute in Blutkreislauf
Durch Überwindung der Blut-Hirn-Schranke ins Gehirn
Mesolimbisches System (Belohnungssystem)
Vesikelmembran wird zerstört
Freisetzung von Dopamin(Glücksgefühle) und Noradrenalin(Aktivität, Sympathikus) in synaptischen Spalt
Wiederaufnahmehemmer
Crystal Meth/YABA/
Hard Pepp/Piko
Meist geschnupft, aber auch oraler und intravenöser Konsum
Neurophysiologische Wirkungsweise
Gleicht Amphetamin in seiner Wirkung
Durch bessere Überwindung der Blut-Hirn-Schranke schnellere, intensivere Wirkung
6x so viel Dopamin, wie natürlicherweise
Psychologische Wirkungsweisen
"Dadurch, dass Crystal Meth sowohl psychisch, als auch physisch eine sehr starke Wirkung hat und darüber hinaus einfach herzustellen, günstig und auf dem Drogen-Markt häufig zu finden ist, lässt sich die These unterstützen. Der Aspekt, der individuellen Neigung zu Süchten, sowie Vorlieben zu speziellen Drogen ist zu berücksichtigen. Dies macht die „Gefahr“ Konsumenten abhängig. Hinzu kommt die Auffassung des Begriffs „Gefahr“ in diesem Kontext, was die These nicht endgültig bestätigen lässt."
Die physiologischen und die psychischen Abhängigkeiten stehen in einer Wechselwirkung. Diese Wechselwirkung ergibt sich aus den psychischen Reizen, die eine Droge darstellt, welche zum vermehrten Konsum und damit einer neurophysiologischen Toleranz führen. Diese Toleranzentwicklung bewirkt ein nicht nur körperliches, sondern auch psychisches Verlangen. Sobald eine neurophysiologische Abhängigkeit auftritt, ist es dem Konsumenten kaum möglich sich durch alleinige Willenskraft der Droge zu entziehen. Dennoch tritt die psychische Abhängigkeit deutlich schneller, manchmal bereits nach dem ersten Konsum, auf. Somit fängt sie zur Sucht neigende schnell ein und bereitet die körperliche Abhängigkeit vor bzw. ermöglicht, dass man dieser verfällt. Es hängt also auch von individuellen charakterlichen Eigenschaften ab, welche eine Droge für den Konsumenten gefährliche machen.
In Deutschland Verbreitung von Osten her, wegen Produktion in Tschechien
Euphorie
Verringertes Schlafbedürfnis, Durst- und Hungergefühl
Gesteigerte Leistungsfähigkeit, Selbstwertgefühl, Risikobereitschaft

Angstzustände, Verfolgungswahn
Aufmersamkeits-Defizi-Hyperaktivitäts-Störung
Kleinkindalter
Konzentrationsschwierigkeiten, Impulsivität, Aggressivität, Schlafstörungen
Jungen häufiger betroffen, als Mädchen
Bei aggressiven Verhaltensstörungen, sowie sozialen Störungen
Gefühle werden "stärker" wahrgenommen, dadurch fällt Problemerkennung und
-Bekämpfung einfacher
Konzentrations- und Leistungssteigerung
Paradoxe Reaktion
Deutliche Konzentrations-
steigerung
Problembewältigung
Erleichterung des Leben des Kindes und seiner Umgebung
Keine körperliche Abhängigkeit
Keine (schweren) gesundheitlichen Folgen
Pro
Physiologisch
schnelle Toleranzentwicklung
Regulation der Rezeptordichte
Geringere Wirkung, mehr Amphetamin nötig
Je stärker die Wirkung und höher die Dosis, desto größer das Abhängigkeitspotential
Psychisch
Psychische Abhängigkeit vor physiologischer
Gefühl, ohne Droge nicht vollkommen und glücklich sein zu können
Eine Präsentationsleistung von Josefine Otto und Lotte Klein
Crystal Meth:
Verbreitung, allgemeine Informationen:
15.11.2014 http://www.spiegel.de/panorama/justiz/crystal-meth-bayern-ruestet-im-kampf-gegen-die-droge-auf-a-999104.html
16.11.2014 http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/crystal-meth-wie-wirkt-die-modedroge-a-978924.html
15.11.2014
Foto: http://img2.wikia.nocookie.net/__cb20140206160812/drogen/de/images/2/2d/Crystal_Meth.jpg
Graphik: http://media1.faz.net/ppmedia/aktuell/gesellschaft/3424391430/1.3032533/default/vom-deutsch-tschechischen-grenzgebiet-aus-verbreitet-sich-die-droge-chrystal-meth-immer-staerker-in-deutschland.jpg
Neurophysiologische Wirkungsweisen:
15.11.2014 http://www.bezirkskliniken-oberfranken.de/pdf/hochstadt/infomaterial/vortraege/crystalspeed_einfuehrung.pdf
13.11.2014 http://www.spektrum.de/wissen/wie-wirkt-und-schadet-crystal-meth/1304742
http://de.wikipedia.org/wiki/Mesolimbisches_System

Amphetamin:
14.11.2014 http://de.wikipedia.org/wiki/Amphetamin#Klinische_Angaben
16.11.2014
http://de.wikipedia.org/wiki/Amphetamin

MDMA:
16.11.2014
http://de.wikipedia.org/wiki/MDMA
http://www.drogen-info-berlin.de/htm/mdma.htm
http://drugscouts.de/de/lexikon/mdma-0

ADHS:
Definition:
17.11.2014 http://www.adhs.de
Medikamentöse Behandlung:
15.11.2014 http://www.uni-bielefeld.de/psychologie/ae/AE09/HOMEPAGE/Wild/ADSMedikation.pdf
Abhängigkeit:
http://de.wikipedia.org/wiki/Toleranzentwicklung#Regulation_der_Rezeptordichte
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