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Funktionsweise der Weltklimadiplomatie

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Ipek Yigit

on 19 February 2014

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Transcript of Funktionsweise der Weltklimadiplomatie

- größtes Ziel: Verhinderung eines Anstiegs der globalen Durchschnittstemperatur um mehr als 2 Grad
(im Vergleich zur vorindustriellen Zeit)
- bis 2050: Senkung der globalen Emissionen um 50% und die der Industrienationen um 80% (im Vergleich zu 1990)

- Kyoto-Protokoll
37 Industrienationen verpflichten sich ihre Emissionen bis 2012 um 5,2% (im Vgl.zu 1990) zu senken
2005 inkraftgetreten
soll von Kopenhagener-Protokoll abgelöst werden

- Kopenhagener-Protokoll
Beschlüsse im Konsens verfasst, jedes Land hat eine Stimme
- im besten Fall
Verpflichtung aller Industrieländer ihre Emissionen bis 2020 um 40% und bis 2050 um 80% zu senken
materielle Unterstützung für Schwellen- und Entwicklungsländer
- im schlechtesten Fall
Klimaschutzziele der Staaten reichen nicht aus um 2 Grad Ziele zu erreuchen
Entwicklungsländer werden weder finanziell, noch technologisch unterstützt

keine Einigung, Kyoto-Protokoll bleibt bestehen

Rio-Konferenz -
Globalisierung-
-
Industrieländer:
umweltschädlicher Lebensstil
nehmen negative Einflüsse ihrerseits auf die Umwelt nicht wahr
verlangen Achtung bezüglich der Umweltprobleme von den Entwicklungsländern
fair?

-
Entwicklungsländer:
umweltfreundlicher Lebensstil aufgrund von Armut (wenig Industrie)
leiden unter der Verschmutzung der Industriestaaten

-
1992, Rio de Janeiro UNO - Konferenz über Umwelt & Entwicklung:
Konzept der nachhaltigen Entwicklung
internationales Leitbild
Verfassung folgender Dokumente
die Deklaration von Rio über Umwelt und Entwicklung
Klimaschutz- Konvention, die Biodiversitätskonvention
Walddeklaration
Agenda 21

- Umweltschutz = Weltaufgabe
- Industrieländer nicht gewillt auf ihre Prioritäten zu verzichten
- Industrieländer tragen den größten Teil zur Umweltverschmutzung bei
müssen an ihren Lebensstil arbeiten, anstatt vielmehr
Veränderungen von den Entwicklungslöndern zu verlangen
Karikatur - Mentale Sackgasse
Buch S.591
eine Chance für Entwicklungsländer?
Klimaschutz-Konvention
- Jeder Staat muss regelmäßig veröffentlichen, wie viel er an Treibhausgasen in die
Atmosphäre bläst
- Programme starten, die diesen Ausstoß senken, so dass der Anteil des Kohlendioxids in
der Atmosphäre sich auf einem Niveau stabilisiert, das eine gefährliche Störung des
Klimas stetig verhindert
- Industrieländer müssen den Ausstoß von CO2 und anderen Treibhausgasen auf das
Niveau von 1990 zurückbringen

Artenschutz-Konvention
- regelt ,,den Erhalt der Artenvielfalt, den nachhaltigen Gebrauch ihrer Bestandteile und
das faire und gleichberechtigte Teilen der Erträge, die aus der Verwendung der
gentechnischen Ressourcen erwachsen"
Länder verpflichten sich, bedrohte Tiere & Pflanzen an ihren angestammten
Lebensräumen zu erhalten
- gefährdete Arten & Biotope und die Ursachen ihrer Gefährdung sollen identifiziert und
überwacht werden
- Industrieländer sollen Entwicklungsländer finanziell unterstützten

Walderklärung
- verbindliche Konvention zum Schutz der Tropenwälder könnte bis jetzt nicht erreicht
werden
Problem: Entwicklungsländer betonen souveränes Recht auf Nutzung der auf ihren Territorium stehender Wälder
Industrieländer sehen die Erhaltung und Wiederherstellung der ursprünglichen Regenwälder als eine Aufgabe der Weltgemeinschaft
Bereiche, Forderungen, Interessen
Allgemein
27 Grundsätze im Bereich Umwelt und Entwicklung festgelegt
betonen das Recht auf Entwicklung unter Beobachtung des Umweltschutzes, fordert
Armutsbekämpfung und eine angemessene Bevölkerungspolitik
Industrieländer wesentlicher Verursacher der bisherigen Umweltschäden besondere Verantwortung
Funktionsweise der Weltklimadiplomatie
Kopenhagener Konferenz-Ziele & Interessen der Akteure
- Klimakonferenz aufgrund globaler Risiken, Herausforderungen & Entscheidungen
- 27.000 Teilnehmer
10.500 Delegierte
- oberstes Ziel: Erderwärmung auf weniger als 2 Grad Celsius im Vgl. zum
vorindustriellen Niveau zu begrenzen

Einigung auf ''Minimalkonsens'' (völkerrechtlich nicht bindend)
- unterschiedliche Rahmenbedingungen der Teilnehmerstaaten
unterschiedliche Verhandlungsziele
Vereinigten Staaten von Amerika
- größter CO2-Ausstoß pro Kopf der Bevölkerung
- Emissionen sollen bis 2020 um 17% im Vgl. zu 2005 sinken
Reduktion von nur 4% gegenüber 1990

- massive Widerstände im Senat & Representantenhaus gegen Eingriffe
zum Klimaschutz

- Regulierung von Treibhausgasen auch ohne Zustimmung vom Senat
möglich
B.Obama versucht innenpolit.Widerständen zu entgehen & bindet
den Senat ein

- Obama beweist Politikwechsel durch Reduzierung der Treibhausemissionen
- wirtschaftliche Erneuerungen durch Klima-& Energiepolitik
- Modernisierung des Energiesektors
- langfristige Reduzierung der Importabhängigkeit der USA bezüglich des Erdöls
- Verringerung der Umweltbelastungen
- USA als wichtiger Akteur im globalen Klimaschutz
- Fortschreibung der Kyoto-Prtokolls

gegen unabhängige Kontrollen ihrer Emissionen

- fordern Emissionen anderer Industriestaaten
Senkung bis 2020 im Vgl. zu 1990 um 40%

- Teilnahme des chinesischen Regierungschefs Wen Jiabao an Kopenhagener
Konferenz

keinerlei Konzessionen seitens China & Indien

nicht bereit, wirtschaftliche Entwicklungen zu Gunsten des Klimaschutzes
zu bremsen
keine Begrenzungen für die Emissionen


Handlung nach eigenem Interesse der drei Weltmächte (USA, China, Indien)


Indien & China
Schwellenänder, kleinere Staaten Entwicklungsländer
Berücksichtigung abgegebener Treibhausgase der Industrienationen in der Vergangenheit


kleinere, ärmere Länder zu wenig berücksichtigt


massive Finanzhilfen benötigt


strengere Klimaschutzziele
Staaten der Europäischen Union
gemeinsame Position

Senkung der Emissionen bis 2020 um 30%

finazielle & technologische Unterstützung für Entwicklungsländer

emissionärmerer Wachstum

Kritik an dänische Verhandlungsführung

kein messbarer Fortschritt im Klimaschutz auf
internationaler Ebene
Beobachter-
Umweltschutzorganisationen, Klimaschützern, Journaliten, etc..
versorgen Delegierte mit Informationen
aktueller Umgang mit dem Klimawandel,etc..

Berichterstattung


Lösungsvorschläge
Biokraftstoffe
Wasserkraftwerke
Schutzmaßnahme für bedrohte Urwaldtypen, Tierrassen

Inselstaaten (AOSIS)
Existenz durch Anstieg des Meeresspiegels bedroht

sofortige Begrenzung der Erderwärmung

Senkung der globalen Emissionen bis 2020 um 95%

AUSSICHTSLOS
Rio-Konferenz 1992 -Ergebnisse aus heutiger Sicht
- Klimaschutz-Konventionen:
Verpflichtung, das „Klimasystem zum Wohle heutiger und künftiger Geneartionen der Menschheit zu schützen“
Regelmäßige Veröffentlichungen des Treibhausausstoß der Staaten
Industrieländer müssen Ausstoß von CO2 auf das Niveau von 1990 bringen
kein verbindlicher Termin

-
Artenschutz-Konventionen:
„Erhalt der Artenvielfalt, den nachhaltigen Gebrauch ihrer Bestandteile und das faire und gleichberechtigte Teilen der Erträge die aus der Verwendung der genetischen Ressourcen erwachsen“
Verpflichtung zur Erhaltung von bedrohten Tieren und Pflanzen in ihren Lebensräumen
Überwachung und Identifizierung gefährdeter Arten und Biotope

-
Walderklärung:
unverbindlich
Grundsätze zur Walderhaltung und Waldbewirtschaftung

-
Deklaration von Rio:
rechtlich unverbindlich
27 Grundsätze, die im Bereich der Umwelt und Entwicklung das Verhalten der Staaten untereinander und zu ihren Bürgern regeln soll
Recht auf Entwicklung unter Beachtung des Umweltschutzes, Armutsbekämpfung und angemessene Bevölkerungspolitik
Industrieländer haben besondere Verantwortung
- Agenda 21:
politisch verbindliche Handlungsanweisungen für wesentliche Bereiche der Umwelt- und Entwicklungspolitik
Kosten werden von den Ländern selber getragen
Entwicklungsländer müssen finanzielle Hilfe von Industrieländern bekommen

- Bilanz der Ergebnisse aus heutiger Sicht
Klimaschutz: CO2 Ausstoß weltweit ist deutlich angestiegen
Quellen und Verursacher haben sich geändert
größte Quelle: Elektrizitäts-, Heizkraftwerke
größter Verursacher: China (ehemalige große Verursacher haben Ausstoß vermindern können)
Energieverbrauch wird weiter ansteigen

- Artenschutz:
immer mehr Tierarten sind vor dem Aussterben bedroht (Bsp. durch Walfang etc.)
Wälder: Regenwälder werden weiter gerodet, aber auch andere Wälder; es gibt Initiativen, die diesem entgegen wirken wollen
Die Deklaration von Rio und die Agenda 21 sowie weitere folgende Verträge werden nur noch zu Kenntnis genommen und eher oberflächlich behandelt
Sieht man in „Rio“ und den Folgekonferenzen Ansätze zur Ausbildung einer „Global Governence“?
- Ausbildung „Global Governence“ erkennbar

1)
"Global Governance ist keine Weltregierung sondern ein internationaler Rahmen von Prinzipien, Regeln und Gesetzen inklusive einer Reihe von Institutionen um diese aufrechterhalten, die notwendig sind, um globale Probleme zu bewältigen."

2)
- Governance ist:
die Gesamtheit der zahlreichen Wege, auf denen Individuen sowie öffentliche und private Institutionen ihre gemeinsamen Angelegenheiten regeln
kontinuierlichen Prozess, bei dem kontroverse und unterschiedliche Interessen ausgeglichen werden[…].
Der Begriff umfasst sowohl formelle Institutionen […] und informelle Regelungen, die von Menschen und Institutionen vereinbart oder als im eigenen Interesse angesehen werden. (...)
auf globaler Ebene; Systeme der zwischenstaatlichen Beziehungen, Bürgerbewegungen. globale Finanzmarkt
weder Weltordnungspolitik, noch Ordnungsstruktur
komplexer Prozess interaktiver Entscheidungen
wirksame globale Entscheidungsfindung auf lokaler, nationaler & regionaler Ebene
(Fähigkeiten, Ressourcen)

- Wo liegen nun die Probleme für eine Global Governance?
1)Hegemoniale Politik
-( USA) diese sind nur gewillt sich mit Weltproblemen zu beschäftigen, wenn dies zu ihren Bedingungen geschieht
-(Europa) die betriebene Landwirtschaft schadet vielen Entwicklungsländern nachhaltig
2)Das Krisenmanagement
Handlung nur bei äußerst kritischen Situationen
langfristigen Problemlösung muss Krisenmanagement weichen („Global Policy“ anstatt Krisenmanagement“)!
UN-Klimkonferenz in Warschau 2013
- 11.-23.November 2013
9. Sitzung unter dem Kyoto-Protokoll
Entwicklungsländer sollen Treibhausgas-Ausstoß reduzieren
keine finanzielle Unterstützung

- Ergebnisse
Paris,2015: Schließung des Welt-Klimavertrags
Ziele für CO2-Ausstoß
Begrenzung der globalen Erwärmung auf 2 Grad
2020: jährlich 100 Millionen Dollar für Entwicklungsländer von Industriestaaten
weltweite Finanzierung von Aufforstungsprojekte
Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit!
Julia Kijasko, Anna Schmitz, Celina Guhl, Ipek Yigit, Lena Werner & Oliver Reiff
13f, Steinbach
Agenda 21 im Landkreis Bernkastel-Wittlich
- Ziel:
immer knapper werdende Finanzmittel effizient einzusetzen

ausgewogene Entwicklung in unserem Flächenlandkreis

- Bedürfnisse aller Altersgruppen werden beachtet

- Landkreis sucht Kontakt zur Bevölkerung

- bezieht Öffentlichkeit mit ein

- Beschluss von Rio soll in die Konzeption der Kreisentwicklung als permanter
Prozess integriert werden
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