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Hepatitis

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by

Simone Ternes

on 12 December 2013

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Transcript of Hepatitis

Hepatitis
Übersicht
Bedeutung für die Soziale Arbeit

1. Die Leber

2. Hepatitis allgemein

3. Verschiedene Typen
3.1. Hepatitis A
3.2. Hepatitis B
3.3. Hepatitis C
3.4. Hepatitis D und E

(Erreger, Krankheitsbild, Verlauf, Diagnose, Übertragung, Verbreitung, Therapie, Prävention/ Vorsorge, Meldepflicht, Vorkommen)

4. Bedeutung für die Soziale Arbeit

Die Leber
Zeitstrahl
Hepatitis A
Hepatitis B
Hepatitis C
Geschichte
Hepatitis D
Erreger
Hepatitis- C-Virus (HCV)
umhülltes Virus mit Erbsubstanz bestehend aus 9.500 Nukleotiden
ausgeprägte Variabilität
Eingruppierung in 6 Genotypen und über 80 Subtypen
unterschiedliche geographische Verteilung der Typen
befällt fast nur Leberzellen
nutzt zellinterne Abläufe für Viruskopie
Immunabwehrzellen zerstören und entfernen infizierte Leberzellen
Krankheitsbild
Inkubationszeit: 2-26 Wochen

Akute Hepatitis C verläuft bei 75% meist ohne auffällig klinische Symptome oder zeigen grippeähnliche Symptome
typische Merkmale fehlen häufig
50%- 80% werden chronisch
zwischen Infektion und Leberzirrhose vergehen 20-25 Jahre
erhöhtes Risiko für Leberkrebs
Ausheilung eher selten
Infektionswege
Mensch ist der einzig bekannte natürliche Wirt

Erreger im Blut nachweisbar

Übertragungsweg häufig unklar, da akute Infektion oft unbekannt bleiben

Blut
Intervenöser Drogenkonsum
Hygiene bei Tätowierungen und Piercen
Körperhygiene
Sex
Schwangerschaft
Beruf
weltweit verbreitet
jährlich infizieren sich 3-4 Mio Menschen
2%-3% davon chronisch

Europa: 2-5 Mio. Menschen mit HCV
Deutschland: niedrige Prävalenz ( 0,4 %)

Eine genaue aktuelle Zahl zu nennen ist aufgrund von fehlerhaften zeitlichen Zuordnungen schwierig
Diagnose
Therapie
Prävention
Vorkommen
Nachweis durch Bestimmungen von Antikörpern im Blut
ELISA-TEST gelingt nach 6-7 Wochen
Nachweise durch weitere Methode bestätigen
direkter Virusnachweis durch PcR
es gibt keine Schutzimpfung
vorherige Infizierung bietet auch kein Schutz
Vermeidung von Risikosituationen
sorgfältige Auswahl von Blutspenden
hygienische Standards beachten
- Tätowierungen,
- intervenöser Drogenkonsum
- Privat
Verwendung von Kondomen bei häufig wechselnden Sexualpartnern

Postexpositionsphrohylaxe gibt es noch keine

Bei Früherkennung der Infektion
große Möglichkeit der
Heilung.
Aufbau
Funktion
liegt im rechten Oberbauch zwischen Darm und peripheren Organen
wichtigstes Stoffwechselorgan & gleichzeitig größte Drüse
1500g - schwerstes Organ im Körper
zusammen mit Niere "Klärwerk" des Körpers
Hepatitis Allgemein
Erreger
Hepatitis- A- Virus (HAV)
HAV gehört zur Familie der Piconaviren
enthält einsträngige RNA als Erbsubstanz
sehr widerstandsfähig
im Meerwasser überlebt er 3 Monate
bei Trockenheit 1 Monat
ausgeprägte Umweltstabilität
hohe Thermostabilität
hohe Desinfektionsmittelresistenz
Krankheitsbild
Inkubationszeit: 15 - 50 Tage

Symptome sind meist unspezifisch
wird durch gleichnamiges Virus (HAV) ausgelöst
Verlauf äußert sich durch Gelbsucht
es gibt keine chronischen Verläufe
meist gutartig
Haut und Augenweiß werden gelb, Urin dunkel und Stuhl hell
nach 2-4 Wochen klingen Symptome ab
Erreger
Hepatitis- D- Virus (HDV)
unvollständiges Virus (Virusoid)
benötigt zur Vermehrung Teile des Hepatitis - B Virus
Krankheitsbild
Inkubationszeit bei Koinfektion: 3- 7 Wochen
Inkubationszeit bei Superinfektion: 50 - 180 Tage

Hepatitis D Infektion tritt stets mit Hepatitis B auf
kann als Koinfektion oder Superinfektion auftreten
im weiteren Verlauf Risiko der Leberzirrhose
erfolgt eine Hep. -D Infektion bei bestehender Hep. - B Infektion besteht Risiko für chronische Verläufe mit Leberschädigung
Infektionswege
Blut
sexuelle Übertragung, durch Körperflüssigkeiten, wie Sperma
Diagnose
Therapie
Deutschland eher selten
2010 wurden 10 HDV - Träger in Deutschland gemeldet
HDV in Mittelmeerländern & Südamerika endemisch
Auftreten in Nordafrika & mittlerer Osten
durch Nachweis spezieller Antikörper gegen HDV Antigen im Blut
in Einzelfällen ist Nachweis des Virusgenoms möglich
im Moment existiert kein wirksames Medikament
es werden Symptome behandelt & auftretende Schmerzen gelindert
Prävention
Schutzimpfung gegen Hepatitis B verhindert auch Infektion mit Hepatitis D
nur vor Infektion möglich
Vorkommen
Hepatitis E
Erreger
Hepatitis- E- Virus (HEV)
RNA -Virus
gehört zur Familie des Calicivirus
akute Leberentzündung
Krankheitsbild
Inkubationszeit: 6 Wochen

sehr ähnlich mit Hepatitis- A - Virus
2 Krankheitsphasen
besonders schwere Verläufe bei schwangeren Frauen am Ende der Schwangerschaft
--> 20% führt zum Tod
Infektionswege
entspricht im wesentlichen Hepatitis A
fäkal- oral (durch mit Fäkalien verunreinigte Lebensmittel)
vor allem in Ländern mit schlechten hygienischen Bedingungen (Asien, Afrika, Indien)
besonders in der Regenzeit
Diagnose
im Blut sind nachweislich
Antikörper gegen Hepatitis E- Virus
enthalten
Leberwerte geben Aufschluss über Aktivität der Krankheit
Therapie
Eine Therapie ist nicht vorhanden!!
Prävention
keine Impfung
in betroffenen Ländern auf Wasser & Lebensmittel achten
Wasser abkochen, Lebensmittel wenn möglich schälen
Vorkommen
5 Minuten Pause
Auflösung Quiz
Noch
Fragen ???
Quellenangaben
Internetquellen:
www.hepatitis.de/AllgemeineInformationenQQid-202-223.html
www.onmeda.de/krankheiten/hepatitis.html
www.deutsche-Leberstiftung.de/Leber-Buch
www.dr-gumpert.de/html/hepatitis.html
www.rki.de
www.kompetenznetz:hepatitis.de

Literatur:
Gerlach, Wagner,u.a.(2010) Innere Medizin für Gesundheits- und Krankenpflege. 7. Auflage.Stuttgart: George Thieme Verlag KG
Jassey, Schwarzkopf(2005). Hygiene, Mikrobiologie & Ernährunglehre für Pflegeberufe. Stuttgart: George Thieme Verlag KG
Robert Koch- Institut. (2005). Hepatitis C: Information für Betroffene und Gefährdete. Berlin: RKI- Hausdruckerei
Epidemiologische Bulletin, September 2012/ Nr.38
Kann eine Hepatitis zu einer

a) Epidemie
b) Pandemie
c) Endemie

werden?
Diagnose
durch Gelbsucht
Bestimmung der Antikörper und Leberwerte durch Bluttest
Therapie
Beschwerden lindern
Bettruhe
Ernährung


Medikamente gegen den Erreger gibt es nicht!!
Impfung

auf Hygiene achten
Vorkommen
weltweit
warme Regionen mit mangelhaften hygienischen sanitären Verhältnissen
40-50 % aller Hepatitis A Infektionen sind
Reisehepatitis
Infektionswege
fäkal-oral

über Nahrungsmittel

verseuchtes Trink- oder Badewasser
Hepar (griech.) = Leber
[t] -itis = Entzündung Leberentzündung

im Volksmund Gelbsucht genannt
meist infektiöse, durch Viren, Bakterien oder Protozoen verursachte
Entzündung des Gefäß- Bindegewebsapparates der Leber
Unterscheidungsformen: A, B, C, D, E

nicht jede Leberentzündung wird durch ein Virus ausgelöst, sondern kann auch durch:
- Keime
- Bakterien
- Parasiten
- Alkoholmissbrauch
- Medikamente
- Stoffwechselerkrankung

hervorgerufen werden.
Erreger
Hepatitis-B- Virus ( HBV)
kleines ,umhülltes DNA-Virus
Genom: zirkulären, teilweise doppelsträngige DNA
Virushülle: lipidhaltige Hepatitis B-Oberflächenantigen
hohe Stabilität gegenüber Umwelteinflüssen
hohe Resistenz gegen über Desinfektionsmitteln
Krankheitsbild
Inkubationszeit: 45- 180 Tage

Frühphase: unspezifische symptome
3-10 Tage später: ikterische Phase
Höhepunkt: nach 1-2 Wochen
die meisten Erkrankungen heilen vollständig aus
Chronische Infektion
ständig neue Leberzellen werden infiziert
infizierte Leberzellen gehen unter, werden durch neue Leberzellen ersetzt
weiße Blutkörperchen wandern in das Lebergewebe ein
abgestorbene Leberzellen können später durch Bindegewebe ersetzt werden
Leberfibrose => Leberzirrhose
Infektionswege
sexuelle Übertragung
Übertragung von Blut oder Blutprodukten
berufsbedingte Infektionskrankheit im Gesundheitswesen
Übertragung bei Drogenkonsumenten
Infektion Neugeborene von HbsAg-positive Mütter
Kontakt infizierter Körperflüssigkeiten mit Schleimhäuten bzw. Bagatellerkrankungen
Hygiene bei Tätowierungen und Piercen
Diagnose
Bluttest: Blut wird auf Antikörper untersucht
vorliegen von klinischen Symptomen
Therapie
wichtigste Aufgabe: entzündete Leber schonen und Durchblutung fördern

Akute Phase: - Bettruhe
- Kohlenhydratreiche und
fettarme Kost
chronische Hepatitis B: Antivirale Therapie
regelmäßige Kontrolle der HBV -DNA alle 3 Monate / 6 Monate
Prävention
Infektion verhindern
gezielte Prophylaxe durch aktive Immunisierung
hohe Priorität bei Präventionsmaßnahmen
Verhinderung einer perinatalen Übertragung
Maßnahmen der Standardhygiene
Desinfektion
achtsames Verhalten gegenüber Mitmenschen
Vorkommen
eine der häufigsten Infektionskrankheiten überhaupt
weltweit etwa 2 Mrd. Menschen
ca. 5% der Weltbevölkerung sind chronisch infiziert
Meldepflicht
Aufklärung
Beratung
Fortbildung
Primärprävention
Suchtprävention

Prävention
Meldepflicht
Was passt zusammen?
Vielen Dank für
eure Aufmerksamkeit!
Infektionsschutzgesetz (IfSG) §6
--> beim Krankheitsverdacht,
der Erkrankung sowie beim Tod an
einer akuten Hepatitis
-->namentliche Meldepflicht.

nach IfSG §7
-->Nachweis einer akuten Infektion
mit Hepatitis-A-Virus durch Labor
-->namentliche Meldepflicht.
Ziel:
Überwachung von Häufigkeit des Auftretens
geographische Verteilung
Identifizierung möglicher Infektionsquellen
Akute: 24 wöchentliche Interferon- Monotherapie
Bei möglichem Kontakt sind Blutuntersuchungen
über längeren Zeitraum nötig
Chronisch: Standardtherapie - Behandlung mit pegylierten Interferon alpha + Ribavirin über 24-28 Wochen
kann meist ambulant durchgeführt werden
unterschiedliches Ansprechen der Therapie auf verschiedene Genotypen
wichtig sind "günstige Faktoren" die Erfolg der Behandlung unterstützen
sich von Spezialisten behandeln lassen
Verlauf und Nebenwirkungen besprechen
WAS BIN ICH???
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