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Copy of Lerntagebücher2

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Marlies Kö

on 18 January 2013

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Lerntagebücher Gliederung Was sind Lerntagebücher

Ziele und Funktionen von Lerntagebüchern

Durchführung und Gestaltung von Lerntagebüchern

Aktivierung

Reflektion und Fazit

Literaturverzeichnis Was sind Lerntagebücher

im Unterrichtskontext geschrieben

auf Anregung / Vorschrift des Lehrers

privat - teilweise öffentlich – öffentlich

bezogen auf:
Unterrichtsabschnitte
längere Hausarbeiten
begleitend zu einem ganzen Kurs Auseinandersetzung mit dem Lernprozess

Reflektion der eigenen Arbeit

Einblicke in die Gedankenwelt der Schüler

flexibel Lernprozesse begleiten und beraten

Entstehung von Leistung kann nachvollzogen werden Ursprung in den USA seit 30 Jahren „student journals“

Bedeutung wurde nicht nur dem Produkt sondern dem Prozess beigemessen

1995 Studie „Eigenständige Lerner“ von Beck erstmals Verwendung eines Lerntagebuchs Ziele und Funktionen 1. Anregung über das eigene Lernen nachzudenken und Hilfe eigene Stärken und Schwächen in den Blick zu bekommen

2. Überblick über das, was im Unterricht durchgenommen wurde Erinnerungsstütze für das Gelernte wird geschaffen

3. Hilfe für Zurückschauen und um nach vorne zu blicken Schwierigkeiten sollen schnell erkannt und überwindbar gemacht werden

4. Anlass für Rückmeldung und Gespräche mit dem Lehrer 4 Hauptfunktionen: Aufschlüsse über: individuelle Lern- und Verstehensprozesse
Lernwege und Lernerfolge Erkenntnisgrundlage für: Veränderung des Unterrichts
innere Differenzierung Gespräche über den Unterricht in Einzel- Gruppen- oder Klassengesprächen Die Gestaltung eines Lerntagebuchs ist sehr vielfältig und kann auf unterschiedliche Art und Weise bearbeitet werden:

Verpflichtend oder freiwillig?

Vorgegebene Form oder frei formulierte Texte?

Gibt es Schreibtipps, Leitfragen oder vorgegebenes Material?




Jedoch sollte man sich im Voraus Gedanken machen……

……. welche Aufgaben ein Lerntagebuch haben soll

……. wie viel Zeit zur Verfügung steht

……. ob das soziale Umfeld mitgestaltet werden soll

……. die eigene Rolle als Lehrer zu überprüfen und zu entwickeln Dokumentation Rückblick Gestaltung Einführung in ein Lerntagebuch 1. Einführungsgespräch

jeder SuS bekommt ein Heft

die Kernpunkte werden erklärt

Anregungen, Schreibtipps und Beispiele gezeigt 2. Phase der Ideenfindung und Mitgestaltung des Unterrichts

Eine Annäherung an das Thema findet statt

Spontane Einfälle, Vorschläge und Wünsche dürfen geäußert und festgehalten werden 3. Planungsphase

SuS schreiben oder skizzieren ihre Ideen und Planungsschritte auf

Lerntagebuch dient als Organisationshilfe Hier findet der geplante Unterricht statt

Der Lehrer dient als Lernbegleiter 5. Dokumentation

Notizen über die Arbeit

reflektieren ob es ihnen gefallen hat, wie hoch ihre Anstrengungen waren und berichten über ihre Erfolge

Die Dokumentation sollte direkt nach der Arbeit erfolgen und über einen längeren Zeitraum geführt werden aus gewonnenen Erkenntnissen die Optimierungsmöglichkeiten ableiten

Verknüpfung von retroperspektivischer Analyse mit eine Perspektive für das weitere Lernen

Beispiel: „Ich habe die Lernwörter mit der Wörterkartei und mit Dosendiktat geübt. Wörterkartei hat gut geklappt; Dosendiktat nicht so gut. Nächstes Mal mache ich nur noch Wörterkartei.“

Wichtig: Hierbei ist zu achten, dass man klein anfängt und mit der Zeit die Schritte steigert. 6. Reflexion/Rückschau

eigenen Text anhand von Leitfragen schreiben

Die SuS werden selbst Gegenstand der Reflektion

Verarbeitung von Gefühlen und Gedanken

Arbeitsprozesse werden noch einmal überdacht

Vorhaben für die nächsten Stunden aufschreiben und im nächsten Rückblick dokumentieren, was aus ihrem Vorhaben geworden ist.

freiwilliges Vorlesen und Besprechen ihres Rückblickes

Wichtig: den Rückblick erst nach einiger Zeit einführen und dann kontinuierlich fortsetzten 4. Unterrichtsphase Diarist macht die Dokumentation erneut zum Gegenstand der Reflektion

Lernfortschritte oder Erfolge einer bestimmten Vorgehensweise können evaluiert werden

Beispiel: „Ich habe die Lernwörter mit der Wörterkartei und mit Dosendiktat geübt. Wörterkartei hat gut geklappt; Dosendiktat nicht so gut.“ Zweite Reflektionsstufe: Evaluation Dritte Reflektionsstufe: Analyse und Optimierung Was sind Lerntagebücher Ziele und Funktionen Gestaltung & Durchführung Aktivierung Reflektion / Pro und Contra Literaturverzeichnis Das Lerntagebuch dient…….

dem Nachdenken,Reflektieren und Einschätzen von Erfolgen und Misserfolgen

dazu, eine neue Gestaltung des eigenen Lernen zuzulassen

der eigenen Beschreibung der Lernvorgänge der SuS

dazu, eine aktive Haltung gegenüber Lernprozessen einzugehen

Einblicke in die Gedankenwelt der SuS zu werfen

der Begleitung und der Nachvollziehbarkeit von Lernprozessen

Selbstständigkeit, Prozessorientierung und das Lernen in komplexeren Situationen zu fördern Pro Contra tiefgreifende Äußerungen erfordern einen längeren Zeitraum, um sich zu entfalten

man darf keinen Automatismus erwarten

kein Zusatz zum eigentlichen Unterricht, sondern praktische Unterstützung Auseinandersetzung mit den eigenen Gedanken Raum & Zeit für eigene Beobachtungen und Gedanken

Ideen weiterentwickeln, spekulieren und verknüpfen

Klärung von Gedanken & Gefühlen Lernwegserkundung Bewusstwerden der eigenen Lernwege

Hindernisse des Lernens & offene Fragen erkennen

Differenzierung von Verstandenem & Unverstandenem

Erwerb von Denkstrategien & Lernhaltung Selbstständigkeit & Selbsttätigkeit Selbstkontrolle der Arbeit & des Lernerfolgs

Erlebnis, dass Lernprozesse selbst steuerbar sind

Erwerb von Fähigkeiten, die zur eigenständigen Regulierung des Lernhandelns führen

Anregung und Bewertung des Unterrichts sich nicht über die Vorgehensweisen austauschen

die Leitfragen nicht Alters- bzw. Entwicklungsgerecht gestalten

keine Gestaltungsfreiheiten bieten

das Lerntagebuch zu korrigieren oder zu benoten

keine Rückmeldungen geben

das Lerntagebuch nicht Privat zu behandeln Gefahren und Probleme Bartnitzky, Horst (2004): Wie Kinder lernen können, ihre Anstrengungen und Erfolge zu würdigen – ein Lerntagebuch. In Bartnitzky, H./Speck-Hamdan, A. (Hrsg.): Leistungen der Kinder wahrnehmen – würdigen – fördern, Frankfurt: Arbeitskreis Grundschule, S. 101 – 109

Uerdingen, Miriam (2002): Das Lerntagebuch. Ein Medium zur Begleitung und Unterstützung von Lernprozessen. In Grundschule, Jg. …., Heft 3, S. 43 - 44

Winter, Felix (2004): Leistungsbewertung. Eine neue Lernkultur braucht einen anderen Umgang mit Schülerleistungen. Baltmannsweiler: Schneider-Verlag Hohengehren, S. 254 – 274

Winter, Felix (2003): Lerntagebücher. In Lernende Schule, 6. Jg. , Heft 21, S. 38 - 41

Bartnitzky, Jens (2004): Einsatz eines Lerntagebuchs in der Grundschule
zur Förderung der Lern- und Leistungsmotivation. Universität Dortmund
Fakultät Humanwissenschaften und Theologie (14): Dissertation Das Lerntagebuch ist eine geeignete Methode, um das Nachdenken über die eigenen Lernprozesse zu üben, sich selbst wertzuschätzen, seine Anstrengungen zu honorieren und seine Erfolge zu feiern.

Die entscheidende Frage lautet jedoch: ob der Diarist die Informationen auch entsprechend nutzt, ob er also Evaluation oder Analyse und die Entwicklung von Optimierungsmöglichkeiten tatsächlich durchführt. Fazit Erste Reflektionsstufe: Dokumentation rein retroperspektivisch

Darstellungen von Gedanken, Gefühlen, Handlungen in der Vergangenheit

Beispiel: „Ich habe die Lernwörter mit der Wortkartei und mit Dosendiktat geübt.“
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