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Das Fräulein von Scuderi

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by

Ina Rupprecht

on 17 January 2013

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Transcript of Das Fräulein von Scuderi

E.T.A Hoffmann Das Fräulein von Scuderi Inhalt Bezug zur Realität E.T.A Hoffmann Quellen Stil und Struktur der Novelle Erzählstruktur Personen Epochenhintergrund
Spätromantik Hoffmann teilt nicht länger den Glaube an den durchweg guten Menschen Streben nach dem Guten,
Wahren und Schönen getrieben von dunklen, dämonischen Mächten Doppelexistenz

des Menschen Madame Scuderi Schriftstellerin
kennt den König und wird hoch angesehen
stellt Vorbildfunktion für die Menschheit dar
hat ein gütiges Herz
bildet sich ihre eigene Meinung (keine Vorurteile) Rene Cardillac Goldschmied
"Wolf im Schafspelz"
süchtig nach Schmuckstücken
leidet an dem "Cardillac- Syndrom"
liebt seine Tochter Madelon sehr
Geselle Olivier vertraut ihrem Vater vollkommen
liebt Olivier und glaubt an seine Unschuld Geselle des Cardillacs
weiß von Cardillacs Problem schweigt aber
liebt Madelon Ludwig XIV. + frei
erfunden gab es wirklich, sie wurde 1607 in Le Havre geboren und lebte seit 1630 in Paris, wo sie auch mit 94 Jahren verstarb
sie war der Mittelpunkt des aristokratischen Salons, wo es um Literatur als galantes Unterhaltungsmittel ging
beschäftige sich mit der Emanzipation der Frau
sie war sehr anerkannt in ihrer Zeit, war besonders bei Hofe sehr geschätzt und erhielt vom König eine Pension Madeleine de Scuderi Wagenseils , liegt die Kriminalaffäre zugrunde schuf das Vorbild für Cardillac "Chronik von Nürnberg" "Die Geschichte vom venetianischen Schuster" Die Schilderung der Giftmordgeschichten stützten sich auf „Causes célèbres it interésanntes des Gayot de Pitaval“ (1697) Es geschehen seltsame Morde, bei denen adelige Liebhaber auf dem Weg zu ihrer Geliebten erdolcht und die Schmuckstücke die für jene bestimmt waren, gestohlen werden


Als die Scuderi von dem König gefragt wird, was man gegen die Raubmorde tun solle antwortet sie mit dem Satz:

"Un amant qui craint les voleurs,
n’est point digne d’amour“ Paris im
Jahre 1680 Kurz darauf bringt ein Mann nachts ein Schmuckstück mit einem Brief zum Fräulein.
In diesem Brief bedankt sich die Mörderbande für die Worte, die das Fräulein Scuderi gesagt hat.


Das Fräulein und die Mätresse des Königs finden darauf raus, dass der geklaute Schmuck immer vom Pariser Goldschmied Rene Cardillac stammt Nach ein paar Tagen erhält die Scuderi einen
Brief der Mörderbande, dass sie den Schmuck
zum Selbstschutz zu jenem Goldschmied
binnen zwei Tagen bringen soll


Sie besucht die Werkstatt des Cardillacs allerdings
erst nach drei Tagen, sodass sie nur noch beobachtet
seine Leiche weggeschafft wird


Der Geselle Olivier ist der Hauptverdächtige;
Madelon ist am Boden zerstört Fräulein von Scuderi kann nicht glauben, dass der Lehrling der Mörder sein soll


Sie bittet den König um ein Gespräch mit dem Gefangenen In einem Gespräch mit dem Verhafteten stellt sich heraus, dass Cardillac selbst der gesuchte Mörder war


Olivier hatte ihn einmal ausversehen bei seinen Greuletaten erwischt, aber fortan geschwiegen Weiterhin erfährt sie, dass Cardillac bei einem Mordversuch selbst von einem Offizier umgebracht wurde

Nachdem der Offizier gefasst wurde, wird ein Verfahren angesetzt, das nach einiger Zeit gut für das Liebespaar ausgeht Der Lehrling und die Tochter von Cardillac können heirateten, müssen Paris jedoch verlassen *24. Januar 1776 in Königsberg
Hoffmann war universell begabt:
schloss mit 24 Jurastudium ab
konnte gut erzählen und zeichnen
war ein hervorragender Musiker
er hatte verschiedene Berufe
verfasste Opern, Bücher & Gedichte
1805 veröffentlichte Hoffmann die Novelle "Das Fräulein von Scuderi"
1822 starb Hoffmann mit nur 46 Jahren


Hoffmann gilt als Begründer der Krimial- /Detektivgeschichten keine Kapiteleinteilung
folgt nicht der Chronologie der Ereignisse

charakterisiert durch doppelte Rückblende
Erzählung Oliviers
Erzählung Cardillacs

Ergebnisse und Situationen werden erst im Nachhinein für den Leser durchschaubar Detektivin unschuldige Person Fräulein von Scuderi Olivier Ermittlungen aus persönlichem Interesse Sprachliche Mittel Verwendung vieler Adjektive ("funkelnd"; "strahlend"; "glitzernd")

überwiegend Bewegungsverben ("umrennen"; "forteilen"; "hervorschlüpfen")

stereotypische Wendungen („die verruchtesten Greueltaten“; „teuflische Erfindung der Hölle")

Wortwiederholungen („So macht doch auf um Christus willen, macht doch auf!“) Stil der Novelle typische Kriminalgeschichte

Aufbau
Erklärung des Sachverhaltes

Auflösung des Rätsels

Lösung des Falles Mörder Cardillac E.T.A Hoffmann lässt kein Mittel aus, um die Spannung zu steigern! Reclam Lektürenschlüssel - E.T.A Hoffmann
"Das Fräulein von Scuderi"

www.zeit-und-wahrheit.de/spaetromantik-literatur-230/
www.feilner.de/dateien/referate/scudref
www.marlene-walter.de/projekte/netdays99
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