Loading presentation...

Present Remotely

Send the link below via email or IM

Copy

Present to your audience

Start remote presentation

  • Invited audience members will follow you as you navigate and present
  • People invited to a presentation do not need a Prezi account
  • This link expires 10 minutes after you close the presentation
  • A maximum of 30 users can follow your presentation
  • Learn more about this feature in our knowledge base article

Do you really want to delete this prezi?

Neither you, nor the coeditors you shared it with will be able to recover it again.

DeleteCancel

Make your likes visible on Facebook?

Connect your Facebook account to Prezi and let your likes appear on your timeline.
You can change this under Settings & Account at any time.

No, thanks

Kafka

No description
by

Henry Et

on 5 November 2013

Comments (0)

Please log in to add your comment.

Report abuse

Transcript of Kafka

Franz Kafkas
zwiegespaltenes Verhältnis
Kafkas Verhältnis zum Vater
1902-1908
1909
1912-1913
3. Juli in Prag geboren
Eltern: Hermann & Julie Kafka
5 Geschwister
erste Begegnung mit Max Brod
"Beschreibung eines Kampfes"
DR. Titel
"Hochzeitsvorbereitung auf dem Lande"
"Betrachtung"
Deutsche Bürgerschule
Altstädter Gymnasium
Jurastudium
1910-1911
Reise
gründen erste Asbest-Fabrik
1889-1901
"Der Verschollene"--> vernichtet
Reise in Harz
Felice Bauer
"Das Urteil"
"Die Verwandlung"!
1883!-1892
Gregors Verhältnis zum Vater
Parallele zum wahren Leben?
Selbstbild & Weltsicht
Welt und Leben ist verloren
-Selbsbild
-Weltsicht
erste Tagebucheinträge
Reise
"Beschreibung eines Kampfes"
Störenfried in der Familie
keine Würdigung für eigene Werke
geringes Selbstwertgefühl
ruhiger Charakter
distanzierte Sichtweise
unsicher
1919-1920
1921-1922
1924!
Felice Bauer
Julie Wohryzek
Brief an Vater
Kur
Krankheit wurde diagnostiziert
Trennung von Felice Bauer
Robert Klopstock
letzter Bürobesuch
Kur
1923
letzte erhaltene Tagebucheinträge
Reise an die Ostsee
Dora Diamant
1917!
Rückkehr nach Prag
Dora Diamant & Robert Klopstock pflegen Kafka
3. Juni stirbt Franz Kafka
11. Juni Beerdigung
1914-1916
Fehleinschätungen seinerseits:
geizig
schlechter Schüler
nutzlos im Beruf
im Bezug zum Vater
mager
schwach
schmal
entwürdigend
keine Kommunikation möglich
unterdrückt von der Macht des Vaters "..."
hilflos
Angst und Furcht
schuldbewusst
hat großen "Respekt"
Leugnet, dass er von der Furcht seines Sohnes weiß
erachtet ihn als "lebensunwürdig"
beschimpft ihn und seine Freunde als "
Ungeziefer
"
hat Erwartungen an seinen Sohn
"Sohn ist undankbar"
Wie sieht Franz Kafka das Verhältnis zu seinem Vater?
Wie sieht Hermann Kafka das Verhältnis zu seinem Sohn?
Der Mensch:
sucht nicht nach Sinn im Leben
begnügt sich mit dem was er hat
möchte den Erwartungen des Vaters gerecht werden
möchte Anerkennung von seinem Vater
idealisiert den Vater
hat Schuldgefühle
Versuch der Kommunikation
(Brief an den Vater)
fühlt sich entwertet
will selbstständig sein
Furcht vor dem "übermächtigen" Vater
Auflehnung gegen den Vater
Kontrast zum Vater im Beruf
Das Leben:
ist hervor bestimmt (Schicksal)
ist sinnlos
ist ausweglos
ist vielleicht die Wahrheit die der Mensch benötigt
Resultierende Gefühle
Respekt
Schuld
Furcht
Abneigung "..."
Verachtung
Hass
-Fazit
kafkaesk:
unheimliches Gefühl dunkler Ungewissheit
unkonkrete Bedrohung
Durch "starre" Persönlichkeiten ist das Verhältnis
GESTÖRT
ZERRÜTTET
ENTFREMDET
GESCHEITERT
Defekte Eltern-Kind-Beziehung
Mischung aus menschlicher Unzulässigkeit der Eltern und ausgeprägter Empfindsamkeit des Sohnes
Von Franz als unzureichende emotionale Zuwendung der Eltern empfunden
Folgen
geringes Selbstvertrauen
Schwach im sozialen Umgang
Angstzustände
Minderwertigkeitskomplexe
Identitätsstörungen
Franz sucht einen Ausweg im Schreiben und entwickelt dabei eine Haltung, welche sich gegen die geltenden gesellschaftlichen Normen stellt.
pessimistische Grundhaltung
keine Hoffnung auf Besserung
Franz Kafkas zwiegespaltenes Verhältnis
jämmerliches Selbstbild
"Ohne ihn zu kennen, verglichst Du ihn [...] mit Ungeziefer"
"Ich hatte vor dir das Selbstvertrauen verloren, dafür ein grenzenloses Schuldbewusstsein eingetauscht."
Die Person des Vater erfährt eine starke Wandlung
zu Beginn wird er als schwach beschrieben (S.7 Z.28-30)
nach der Verwandlung gewinnt der Vater an Kraft (S.34 Z.10-22)
Apfelwurf zeigt Dominanz des Vaters - er will die Familie schützen
Verbot an Schwester und Mutter (S.39 Z.4-7)
Zusammenhang mit der Arbeit des Vaters
Geschäft zerbrach (S.24 Z.27-30)
arbeitet nun als Diener (S.36 Z.19/20)
erlangt Unabhängigkeit
Vater versucht Gregor loszuwerden
Gregor wird isoliert (S.28 Z.21-23)
Schamgefühl (S.43 Z.30-32)
auf Geheiß der Tochter (S.44 Z.39 - S.45 Z.3)
ist froh über Gregors Tod (S.48 Z.8)
Vater hat mit der Situation zu kämpfen (S.24 Z.19-24)
Schnell entwickeln sich Aggressionen beim Vater
der erste Anblick ist ausschlaggebend (S.15 Z.23-27)
Gregor hat Angst vor seinem Vater (S.18 Z.19-30; Z.35/36; Z.41-43)
Höhepunkt - Wurf des verheerenden Apfels (S.35 Z.2-25)
Das Verhältnis ist stets zerrüttet
Zu Beginn liegt ihm Gregor am Herzen
nur weil er Geld verdienen muss (S.13 Z.41 - S.14 Z.1)
erhält nicht den nötigen Dank (S.24 Z.37 - S.25 Z.11)
Fazit
"Du warst für mich das Maß aller Dinge."
"[...] diese mich oft beherrschende Gefühl der Nichtigkeit stammt vielfach von Deinem Einfluss."
"Es ist wahr, dass die Mutter grenzenlos gut zu mir war, aber alles das stand für mich in Beziehung zu Dir, also in keiner guten Beziehung."
Im Roman:

Gregor und Vater stets auf Kriegsfuß
Vater fühlt sich von Gregor entmachtet
Gregor verdient Geld und versorgt die Familie (S.20 Z.30-34)
klassische Rollenverteilung vertauscht
Misserfolg Gregors gibt Vater Kraft


gewisse Gleichgültigkeit des Vater gegenüber der Verwandlung des Sohnes, sogar Abneigung und Verachtung

"[...], ich will aber damit Deine Erziehungsmittel und ihre Wirkung auf mich charakterisieren. [...] ich hatte einen inneren Schaden davon."
"Mein ganzes Wesen ist auf Literatur gerichtet, [...]; wenn ich sie einmal verlasse, lebe ich eben nicht mehr."

"[...] das Heiraten ist zwar das Größte [...], aber es ist auch gleichzeitig in engster Beziehung zu Dir."
wird von zwei Seiten bedrängt:
von der Vergangenheit
und der Zukunft.
ist eine schlechte Laune Gottes
Roman zeigt einige Parallelen auf
Zerrüttetes Verhältnis
aggressiver Vater
Franz hat Angst
auch ein Höhepunkt als Kindheitserlebnis
Vater betitelt Franz und Freunde als Ungeziefer
Vater hat die komplette Kontrolle
Im wahren Leben:

inakzeptables Vater-Sohn-Verhältnis
Vater entmachtet entgegen der Romanvorlage Franz
Franz Hoffnung basieren auf "Die Verwandlung"


Franz' Leben wird aufgrund von Kindheitserlebnissen schon früh geschädigt - Depressionen und verzehrtes Welt- und Selbstbild
Kafka vereint in seinem Roman "Die Verwandlung" Hoffnung und Realität der Vater-Sohn-Beziehung
Gliederung

Leben
Leben
Selbstbild & Weltsicht
Kafkas Verhältnis zum Vater
Gregors Verhältnis zum Vater

'Ja, im Augenblick, dem schrecklichen. Er ist nicht schrecklich, nur die Furcht vor der Zukunft macht ihn schrecklich. Und der Rückblick freilich auch'. (Tagebuch 18.01.1922)
Belege
Quellen
http://www.dhm.de/lemo/html/biografien/KafkaFranz/
http://wikis.zum.de/rmg/Grundkurs_Deutsch/Weltsicht_Franz_Kafkas
http://franzkafka.de/franzkafka/home/
http://de.wikipedia.org/wiki/Franz_Kafka
http://de.slideshare.net/schoolmeester/das-verhltnis-kafkas-zu-seinem-vater-ergebnisse-der-stunde

Auszüge aus: "Der Brief an den Vater"
Franz Kafka - Die Verwandlung
Verhältnis im Roman
'Ich war ja schon niedergedrückt durch Deine bloße Körperlichkeit. Ich mager, schwach, schmal, Du stark, groß, breit.' (Brief an den Vater)
'An der Novelle, lieber Max, freut mich am meisten, dass ich sie aus dem Haus habe.' (Brief an Max Brod)
„Ach“, sagte die Maus, „die Welt wird enger mit jedem Tag. Zuerst war sie so breit, dass ich Angst hatte, ich lief weiter und war glücklich, dass ich endlich rechts und links in der Ferne Mauern sah, aber diese langen Mauern eilen so schnell aufeinander zu, dass ich schon im letzten Zimmer bin, und dort im Winkel steht die Falle, in die ich laufe.“ – „Du musst nur die Laufrichtung ändern“, sagte die Katze und fraß sie.
(Kleine Fabel)
Full transcript