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Kanzleigespräch 2015

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by

uet demuth

on 26 August 2016

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Transcript of Kanzleigespräch 2015

Social Media in der Arbeit von Interessenvertretungen
Was ist Social Media?
Was ich vorhabe


... und was Sie tun sollen
Zum Begriff:

Web 2.0, Social Media oder einfach Soziale Medien?
Weiterentwicklung des WWW: Trennung von Inhalt und Technik

d.h. jede/r kann einfach selbst Inhalte erstellen

Inhalte teilen

sich mit anderen über Inhalte austauschen
Beispiele für Social Media-Anwendungen
(Kategorien):
soziale Netzwerke
: z. B. Facebook, WKW, Google+ oder Diaspora
Wikis
: z. B. die Wikipedia
gemeinsam
Texte
verfassen oder
Filme und Fotos teilen
: Etherpads, Google-Drive, Youtube und Flickr
Blogs
: Unternehmensblogs, BR-Blogs, regionale Blogs, ...
Microblogs

Alle Anwendungen gibt es sowohl betriebsintern als auch -extern.
... und was bedeutet das für die Beschäftigten?
Mehr als ein weiteres Werkzeug:
Was unterscheidet Social Media von traditionellen Medien?
Entgrenzung: Ort, Zeit, Rollen

analoge und digitale „Grundzustände“ unterscheiden sich
Rahmenbedingungen der ÖA sind anders: die ganze Welt hört zu
Weniger Kontrolle, mehr Partizipation + Transparenz

kultureller "Klima"-Wandel
, der alle betrifft: Organisationen, Unternehmen, Institutionen
Einmischen und mitmachen!

Warum?
Sich qualifizieren, um mitreden zu können --> den Wandel kompetent begleiten

Teilung der Belegschaft verhindern

Mitbestimmung: Ja!
Ansatzpunkte für den Betriebsrat:

Leistungs- und Verhaltenskontrolle
Ordnung des Betriebs
Qualifizierung / Schulungen
Arbeits- und Gesundheitschutz
Arbeitszeit
Datenschutz
....
Mögliche Punkte für eine Regelung
... sehen je nach Betrieb anders aus - ein paar Fragen / Stichworte, die helfen könnten:

Wie sollen die KollegInnen sensibilisiert, qualifiziert, geschult, begleitet werden?
Wie können wir Überwachung und Kontrolle der MA verhindern?
Ist die Gesundheit gefährdet, wo kann es zu besonderen Belastungen kommen?
Wie wird mit den Daten der KollegInnen umgegangen?
Freiwilligkeit
Privatnutzung
Auf welche Verhaltensregeln wollen wir uns einigen?
Social Media für die
interne Öffentlichkeitsarbeit
Beispiele:

beteiligungsorientierte Entwicklung betrieblicher Regelungen

betriebspolitische Ziele diskutieren

Microblogging:
Mitbekommen, was los ist


Allgemein: Öffentlichkeit für die Interessen von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern schaffen

Beispiele:
BR-Blogs wie amazon-verdi.de oder Facebook-Auftritte von Interessenvertretungen

http://amazon-verdi.de/
https://de-de.facebook.com/PersonalratAmUniklinikumEssen
Beispiele
Daimler und die Betriebspolitik:
http://www.boeckler.de/pdf/v_2011_04_14_ernst_text.pdf

Siemens und die Betriebspolitik:
http://www.miteinander-erlg.de

Zwei sehr erfolgreiche Blogs:
http://www.amazon-verdi.de/
und
http://www.hugendubel-verdi.de/

Twitter:
https://twitter.com/BRBrinks
schwegler rechtsanwälte

Kanzleigespräch
Frankfurt am Main, 11.06.2015

möglich werden soll das über ...

orts- und zeitunabhängiges Kommunizieren
Plattformen für informellen Austausch
einfaches Recherchieren
den schnellen Zugriff auf Experten
Abbildung von Netzwerken

was man außerdem bekommt:
Einblick, was im Unternehmen abgeht
möglich: Öffnung nach außen, Stichwort crowdsourcing / open innovation
aktuelle Entwicklung


traditionelle, d.h. Passivnutzung dominiert

2/3 gehen auch mobil ins Netz

ab 60 wird es dünner

Bildung ist entscheidend


Google- oder Posteo- Kalender,
doodle, foodle ...
Facebook, Google+
oder Diaspora
Etherpads,
Google-Drive,
Youtube und Flickr
Twitter

Unternehmensblogs,
BR-Blogs,
regionale Blogs, ...
z. B. Wikipedia
Was machen Unternehmen auf Facebook und Co.?
Öffentlichkeitsarbeit
Kundenbindung / Communitybuilding
Marketing
Service
Online-Recruiting
Employer Branding
zu klärende Fragen (Beispiele):

Verpflichtung zur Nutzung öffentlicher Sozialer Medien?
Wem gehört der Account, wenn Beschäftigte das Unternehmen verlassen?
Trennung privat / beruflich
...


Kein Mitbestimmungsrecht beim Einrichten einer Facebook-Seite durch den Arbeitgeber (Urteil des LAG Düsseldorf)

Das Projekt

„Arbeit 2.0. Neue Anforderungen an Beschäftigte und ihre Interessenvertretungen im Umgang mit Social Media“

der Hans-Böckler-Stiftung




Projekt Arbeit 2.0 -
ein paar Stichworte (Beschäftigte)
Zwang / Freiwilligkeit

konkreter Nutzen wichtig

unterschiedliche Nutzungstypen:
begeistert, neugierig, gestresst, kommt nicht drumrum

(neue) Anforderungen:
Selbstmanagement und -darstellung
Offenheit für Neues und Wandel
Social Media verstehen
Projekt Arbeit 2.0 -
ein paar Stichworte (zusammengefasst)
große Erwartungen - nicht so große Veränderungen

bestehende Konflikte / Probleme werden sichtbarer bzw. intensiviert


Projekt Arbeit 2.0 -
ein paar Stichworte (BR)
(auch hier) Unterschiedliche Haltungen, z.B. zum Thema Kontrollverlust

Spannungsfelder:
Arbeitszeit
Freiwilligkeit
Spaltung der Belegschaft

Aufgaben:
für klare Kommunikation von Erwartungen und Anforderungen sorgen
Social Media als Anlass über Anforderungen, Kultur, Kommunikation und Belastungen reden
Die unternehmensinterne Nutzung von Social Media
Unternehmen auf Facebook und Co.:

Was bedeutet das für Beschäftigte?
Wie Interessenvertretungen
Social Media für sich nutzen können

Hintergrund / Zahlen
WhatsApp: 35 Millionen
Facebook: 28 Millionen
Twitter: ca. 1 Million
… aktive Nutzer/innen in Deutschland

Trend: längere Nutzungsdauer durch mobile Geräte

„Web 2.0 geht nicht mehr weg“

Hintergrund / Zahlen


interne Kommunikation: 17% - 35%

Wissensmanagement: 7% - 24%


Warum Unternehmen interne Social Media nutzen
mehr Effizienz + Innovation durch schnellere und flexiblere Kommunikation

und

besseres Wissensmanagement
Nutzung in Unternehmen
durchschnittlich nutzen ca. 40% der
Unternehmen in Deutschland Social Media

... je nach Unternehmensgröße und Branche sehr unterschiedlich

Handel / Dienstleistung: eher ja
Bausektor / verarbeitendes Gewerbe: eher nein

Social Media für die
externe Öffentlichkeitsarbeit
Social Media gremienintern nutzen
- im Unternehmen
(oder: Was haben
wir
davon?)

Unternehmensinterne Social Media:
gemeinsam Texte verfassen
Vorbereitung von BR-Sitzungen
...
Beispiel:
Wikis als Instrument Wissen zu managen,
im GBR oder KBR gemeinsam zu arbeiten
Social Media gremienintern nutzen
- außerhalb des Unternehmens
als weitere Informationsquelle

als „Themensteinbruch“

zum Vernetzen mit anderen Gremien
„Beachten Sie geltendes Recht. Urheber- und Persönlichkeitsrechte, geistiges Eigentum, Privatsphäre, Datenschutz und Finanzrecht – all das gilt online wie offline.“

# Datenverarbeitung u. Softwareentwicklung, 090300/268/2011

„Halten Sie unternehmensbezogene Informationen geheim, die sich auf den Börsenpreis von [...]-Wertpapieren auswirken könnten. Solange Sie Zugang zu solchen öffentlich nicht bekannten Informationen haben, dürfen Sie keinem anderen den Kauf oder Verkauf von [...]-Wertpapieren empfehlen oder andere Personen in sonstiger Weise dazu verleiten.“

# Fahrzeughersteller Kraftwagen, 090300/270/2011
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