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Friedrich Nietzsche

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by

Sharon P

on 10 May 2014

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Transcript of Friedrich Nietzsche

Biografie und Werke
15. Oktober 1844: Geburt in Röcken
1864/65: Studium in Philologie und Theologie
1869: wird Professor für Philologie in Basel
1876: Suspendierung aufgrund seiner Krankheit
1889: psychische Erkrankung führt zu Zusammenbruch -> Vormundschaft geht an Mutter und Schwester
25. August 1900: Tod in Weimar

Friedrich Nietzsche
"Gott ist tot!"

Übermensch
-auf Tod Gottes folgt Orientierungslosigkeit, die nur überwunden werden kann, wenn der Mensch selbst Gottes Platz einnimmt -> neue Perspektive: Übermensch
-soll dem Leben nach Tod Gottes neuen Sinn geben, der nicht in metaphysischen Welten zu suchen ist
->
,,Der Übermensch sei der Sinn der Erde! Ich beschwöre euch, meine Brüder, bleibt der Erde treu und glaubt denen nicht, welche euch von überirdischen Hoffnungen reden!"

-
Übermensch ist körperlich gesund und geistig stark
-empfindet keine Rücksicht und kein Mitleid, also keine Werte mehr, die schwach sind
-ist in der Rolle eines Anführers/Kriegers

=> extremste Form des Nihilismus
-Unterscheidung in Nihilismus der Schwäche und der Stärke
-Überwindung des Nihilismus nur durch Denken und Tun -> Übermensch
Quellen
Neuzeitliche Religionskritik-Friedrich Nietzsche von Matthias Deiters via
http://www.hausarbeiten.de/faecher/vorschau/103897.html

http://www.dhm.de/lemo/html/biografien/NietzscheFriedrich/

http://www.relilex.de/artikel.php?id=4578

http://www.dober.de/religionskritik/gott_ist_tot.html

http://www.dober.de/religionskritik/nietzsche.html#nihi

Der Antichrist von Friedrich Nietzsche via
http://gutenberg.spiegel.de/buch/6183/7
Religionskritik
-Metaphysik und Götter sind Produkt menschlichen Denkens
-autonomer Mensch muss sein Leben ohne metaphysische Welt und Götter gestalten
-Mensch ist Gottes "Schöpfer", muss ihn also auch wieder beseitigen
-> kann nur durch Tötung geschehen
-Folgen davon sind noch unabsehbar, nur der Übermensch ist dem gewachsen

Christentum, Übermensch, Metaphysik - Referat zur Religionskritik Nietzsches - Sharon Platnerz
1882: Der Wille Zur Macht

Die Fröhliche Wissenschaft
1883-85:
Also Sprach Zarathustra
1886: Jenseits Von Gut Und Böse
1887:
Der Antichrist
Ecce Homo
1889: Götzendämmerung
Kritik am Christentum
-Nietzsche sieht sich am "Sterbebett des Christentums"
-negiert alle christlichen Wertvorstellungen, wie Mitleid, Nächstenliebe (-> Zeugnis von Schwäche)
->
"Man hat gewagt, das Mitleiden eine Tugend zu nennen (– in jeder vornehmen Moral gilt es als Schwäche –)“
->"Man verliert Kraft, wenn man mitleidet. Durch das Mitleiden vermehrt und vervielfältigt sich die Einbuße an Kraft noch, die an sich schon das Leiden dem Leben bringt. Das Leiden selbst wird durch das Mitleiden ansteckend; unter Umständen kann mit ihm eine Gesammt-Einbuße an Leben und Lebens-Energie erreicht werden, die in einem absurden Verhältniß zum Quantum der Ursache steht“

-Christentum schwächt die "edlen" Eigenschaften des Menschen, alle Eigenschaften, die mit Stärke zu tun haben
->
„Was ist gut? – Alles, was das Gefühl der Macht, den Willen zur Macht, die Macht selbst im Menschen erhöht. Was ist schlecht? – Alles, was aus der Schwäche stammt.“
->
„Dieser höherwerthigere Typus [Mensch] ist oft genug schon dagewesen: aber als ein Glücksfall, als eine Ausnahme, niemals als gewollt. Vielmehr ist er gerade am besten gefürchtet worden, er war bisher beinahe das Furchtbare; – und aus der Furcht heraus wurde der umgekehrte Typus gewollt, gezüchtet, erreicht: das Hausthier, das Heerdenthier, das kranke Thier Mensch, – der Christ ...“
->
„Man soll das Christenthum nicht schmücken und herausputzen: es hat einen Todkrieg gegen diesen höheren Typus Mensch gemacht“

=>„Ich verurtheile das Christenthum, ich erhebe gegen die christliche Kirche die furchtbarste aller Anklagen, die je ein Ankläger in den Mund genommen hat.“


Bezug zwischen Leben und Worten
-schon frühes Interesse an Religions- und Bibelkritik

-fromme Erziehung durch ausschließlich Frauen nach dem Tod des Vaters -> Christentum und Glauben wird mit Stereotyp Frau assoziiert, Übermensch mit Stereotyp Mann

-schwere, chronische Krankheit ist Zeichen der Schwäche, Übermensch hat diese Schwäche nicht
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