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Einführungsveranstaltung Ethik & Soziale Arbeit

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by

Alexander Voigt

on 19 March 2013

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Transcript of Einführungsveranstaltung Ethik & Soziale Arbeit

Mein Vorschlag für den Inhalt Inhalt unseres Seminar:

1. Einführung - Zur Bedeutung ethischen Orientierungswissen für die Soziale Arbeit

2. Ethische Begründungen der Moral – Methoden und Theorien

3. Werte und Normen in der Sozialen Arbeit als Maßstäbe ethischen Handelns

4. Gerechtigkeit als Wertekonzept und Forderung normorientierten sozialen Handelns

5. Macht, Herrschaft und Verantwortung in der Sozialen Arbeit und ihren Institutionen

6. Soziale Arbeit als Menschenrechtsprofession vs. Soziale Arbeit als Dienstleitungsprinzip

9. Berufs-ethische Kodizes ihre Diskussion und Anwendung

10. Handlungsfeldbezogene Probleme einer Ethik Sozialer Arbeit Termine:
- vom Mi 20. 03. 13 – Mi 26. 06. 13
-13.30 – 15.00 Uhr
-außer am 24. 04. (Blockwoche)
-13 Treffen ? a 90 Minuten Ablauf heute:

1. Inhalt des Seminars und Organisatorisches (ca. 1/4 h)

2. Vorstellungsrunde (ca. 1/2 h)

3. Wünsche und Regeln für die Zusammenarbeit (ca. 1/2)

4. sonstige Hinweise fürs weitere Vorgehen (1/4h) Hinweis: Bitte Namensschilder aufstellen! Danke. zu 2. Vorstellungsrunde Ablauf:

Alle TeilnehmerInnen stellen sich kurz vor, sagen wie sie heißen woher sie kommen und wo sie gerade arbeiten/gearbeitet haben. Dann sagt jeder der möchte etwas zu seinem (egal ob Vor- , Nach und/oder Spitzname).

Sie können/Ihr könnt z.B. erzählen:
- ob sie ihn mögen oder nicht
- was er eventuell bedeutet
- wer ihn, warum gegeben hat
- welche Erfahrungen sie mit dem Namen gemacht haben
- wie sie im Seminar genannt werden möchten

Zeit: ca. ½ Stunde zu 3. Wünsche für Ablauf, Umgang miteinander und für Inhalt
Vereinbarungen für das Seminar - Wünsche/ Vorstellungen zum Inhalt
- zum Ablauf des Seminars
- zum Umgang miteinander

5 Minuten Zeit......................... Aufgaben für nächsten Mittwoch: Bitte den Text des Deutschen Berufsverbandes für Soziale Arbeit e.V. (DBSH) Ethik
& Soziale Arbeit willkommen,
welcome, bienvenue bei: Zu meiner Person:

Alexander Voigt Diplom Sozialpädagoge/-arbeiter (FH)

Absolvent der HS Mittweida (2006) Berufserfahrung:
- Mitarbeit im soziokulturellen Verein Treibhaus e.V. Döbeln und im Jugendhaus Roßwein - "Die Falken" e.V.
- Projektarbeit und politische Bildung im "Netzwerk Döbeln", "Jugendbüro Diversity" und bei "FAIR"
- Jugendarbeit im Offenen Freizeittreff "Rabet" in Leipzig
-Lehrauftrag an der HTWK Leipzig
„Ethik sozialprofessionellen Handelns“
-Mitarbeit im Forschungsprojekt „Ländliche Lebensweisen im Wandel“ an der HS Mittweida bisherige Berufliche Schwerpunkte:

- Interkulturelle und antirassistische Bildung,
- Flüchtlings - und Migrationsarbeit,
- Kinder- und Jugendarbeit,
- Internationale Jugendarbeit,
- Konzeptentwicklung und Projektorganisation
- Sozialforschung zu Entwicklungen im ländlichen Raum Kontakt:

voigt2@hs-mittweida.de

Fakultät Soziale Arbeit
Döbelner Str. 58
04741 Roßwein

Tel: 034322 48-615
Haus M 218 Vorschlag zur Beteiligung:

-weniger frontal,

-mehr Beteiligung und Diskussion,

-Vorträge der Studierenden zu verschiedenen Themata sollten möglich sein (ca. 10)

-Literatur zur Kopie kann ich geben oder ist in der Bibliothek zu finden Ziele des Seminars:
- Einführende Betrachtung zur Ethik und zur Berufsethik als grundlegender Teil unsere Profession
- Es geht um die Schnittstellen zwischen Theorie und Praxis
- Theorie & Praxis Sozialer Arbeit sollen mit Hilfe der Ethik begründet und kritisch geprüft werden
-Es geht um die Herausbildung/Festigung einer kritischen, reflexiven und damit professionellen Grundhaltung Literatur für das Seminar:

EISENMANN, Peter 2006: Werte und Normen in der Sozialen Arbeit. Kohlhammer Verlag. Stuttgart

GROßMAß Ruth/PERCO Gudrun 2001: Ethik für Soziale Berufe. Schöningh/UTB, Paderborn

GRUBER Hans-Günther 2009: Ethisch denken und Handeln. Grundzüge einer Ethik der Sozialen Arbeit. Lucius & Lucius, Stuttgart

LOB-HÜDEPOHL Andreas/ LESCH Walter 2007 (Hg.): Ethik Sozialer Arbeit . Ein Handbuch.
Schöningh/UTB, Paderborn-München-Wien- Zürich

MAASER Wolfgang 2010: Lehrbuch Ethik, Grundlagen, Problemfelder und Perspektiven.
Juventa Verlag, Weinheim und München

SCHNEIDER Johann 1999: Gut und Böse. Falsch und Richtig. Zur Ethik sozialer Berufe. Fachochschulverlag. Frankfurt am Main

SEITHE Mechthild 2010:Schwarzbuch Soziale Arbeit. VS Verlag für Sozialwissenschaften. VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden

Weitere Literaturempfehlungen folgen! Radiosendungen und Features zum Thema im Internet:


Streams von Deutschlandradio Wissen

http://wissen.dradio.de/audioarchiv.55.de.html

Sendungen der Freien deutschsprachigen Radios

sehr zu empfehlen „Vom Recht Mensch zu sein“:

http://www.freie-radios.net/37574

weitere:


http://www.freie-radios.net/50353

http://www.freie-radios.net/48682

http://www.freie-radios.net/27977 Filmtipps und Internetseiten:

folgen zu 1. Inhalt und Orga. noch zu 1. Bücher und andere Medien Ziele:
- Namen besser merken,
- beschäftigen mit Namen und ihrer Geschichte,
- jeder/jede soll im Seminar mit dem Namen angesprochen werden den sie/er bevorzugt,
- richtige Aussprache des Namens,
- Sensibilisierung für unterschiedliche sprachliche, kulturelle, familiäre Hintergründe, für die persönliche Wichtigkeit des Eigennamens und seiner Anerkennung durch Andere,
- Und was hat das mit Ethik zu tun? Es wird Aufmerksamkeit geweckt, für die Tatsache, dass wir erstens in Dinge hineingeboren sind und zweitens mit ihnen kreativ umgehen, zu ihnen eine Beziehung entwickeln. Methodik:

Jede/Jeder bekommt ca. 5 Minuten Zeit zu formulieren welche Wünsche und Hoffnungen sie/er an das Seminar hat.
Welche Inhalte sollten zur Sprache kommen? Welche Vorschläge haben Sie/ habt Ihr zum Ablauf des Seminars?
Welche Regeln sollten wir für den Umgang miteinander aufstellen? (Bitte kurz notieren!)

Danach werden die Wünsche und Vorstellungen der einzelnen TeilnehmerInnen zur Sprache gebracht. Vom Seminarleiter gesammelt und schriftlich festgehalten. Wir einigen uns auf einen gemeinsamen Grundkonsens für das Seminar.

ob das wohl gelingt?
Zeit: ca. ½ Stunde Ziele:

- Vereinbarungen treffen über die Form der Zusammenarbeit und Kommunikation im Seminar
-Erkennen, dass Regeln von Menschen gesetzt werden, „eingeklagt“ neu diskutiert und in Frage gestellt werden können
-Feststellen, dass Regeln der Beachtung und Erinnerung bedürfen, um zu funktionieren
Diskussion anregen, wie mit Mehrheits- und Minderheitenpositionen umgegangen werden soll
-Erleben, dass das Anerkennen von Regeln davon abhängig sein kann, ob man an ihrem Aushandlungsprozess beteiligt war

Was das wieder mit Ethik und Sozialer Arbeit zu tun hat? .....

(aus: http://baustein.dgb-bwt.de/index.php4) Anmerkung: Da wir wahrscheinlich etwas länger brauchen werden, kann die Findung des Grundkonsens auch nächsten Mittwoch fortgesetzt werden. zu 4. Hinweise für das weitere Vorgehen Hinweis: Wer gerne einen Vortrag/Workshop halten möchte, der kann sollte Thema und Zeit am nächsten Mittwoch vorschlagen.


grobe Vorschläge meinerseits:

- Werte und Normen in der Sozialen Arbeit (z.B. Solidarität, Gleichheit, Gerechtigkeit, Freiheit, Care- Ethik, Annerkennung),
- Ethik und Gender,
- Ethik und Gemeinwesenarbeit
- Ethik und Sozialpsychiatrie, Ethik und Altenarbeit/Pfege, Ethik und Familienhilfe
- Ethik und Ökonomie,
- Ethik und Moralentwicklung,
- Ethik und Lebensweltorientierung,
- Ethik und Menschenrechte,
- Ethik und Diskriminierung, Rassismus?
- Interkulturelle Soziale Arbeit und Ethik.... Sein ist wahrgenommen werden. Ein leben ohne Selbsterforschung ist nicht lebenswert. www.dbsh.de/fileadmin/downloads/
Ethik.Vorstellung-klein.pdf kleiner Exkurs:
Für unsere Bürgerbefragung suchen wir studentische Hilfskräfte.

Zeiten:
18.-21. April /26.-29. April
3. - 5. Mai / 10. - 12. Mai

Orte: Ralbitz- Rosenthal (Sachsen) Kahlwinkel (Sachsen Anhalt)

Bei Interesse bitte später bei mir melden. Georg Berkeley (1685 - 1753) SOKRATES unter Berücksichtigung folgender Fragen:

Welche Relevanz hat der Text für uns als SozialarbeiterInnen/SozialpädagogInnen?
Welche Herausforderungen/ Dilemmata/ Problembereiche für die Praxis der Sozialen Arbeit werden im Text benannt?
Auf welche Werte wird sich im Text berufen?
Inwieweit können die Deklarationen uns im beruflichen Alltag helfen, professionell Entscheidungen zu treffen?
Finden Sie Beispiele aus dem beruflichen Alltag, wo sie als SozialarbeiterInnen auf moralische Konflikte oder Dilemmata trafen/treffen. Wie wurden/werden diese bearbeitet?

Im Internet: www.dbsh.de/fileadmin/downloads/Ethik.Vorstellung-klein.pdf
Begründung:

Soziale Arbeit begreift sich als eine Menschenrechtsprofession
arbeitet gegen Diskriminierung
wirkt in einer (pluralen, modernen) Gesellschaft in der Macht und Herrschaft eine große Rolle spielen
setzt sich ein für Gleichheit und Gerechtigkeit und den Schutz des Individuums
Deshalb braucht sie ethisches Orientierungswissen, denn SozialarbeiterInnen sollten begründen können, warum und wie sie sich für die Rechte ihrer Klientel einsetzen/einzusetzen haben.
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