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Agnes

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by

Robin Nickel

on 25 March 2013

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Transcript of Agnes

Agnes Charakterisierung Inhalt Erzähler Agnes Aufbau der Zeit Peter Stamm Beziehung Geschichte in Geschichte Rezensionen Textstelle Peter Stamm Peter Stamm, * 1963, studierte nach einer kaufmännischen Lehre einige Semester Anglistik, Psychologie und Psychopathologie. Längere Aufenthalte in Paris, New York, Berlin und London. Lebt in Winterthur. Seit 1990 freier Autor und Journalist. Mehrere Hörspiele für Radio DRS1, DRS2, Radio Bremen, den WDR und den Südwest Rundfunk. Theaterstücke und Beiträge für verschiedene Bücher. Sein erster Roman «Agnes» erschien 1998 im Arche Verlag, Zürich und Hamburg. Im selben Verlag erschienen 1999 die Kurzgeschichtensammlung «Blitzeis», 2001 der Roman «Ungefähre Landschaft» und 2003 Erzählungen unter dem Titel «In fremden Gärten». 2006 erschien im S. Fischer Verlag sein Roman «An einem Tag wie diesem», 2008 die Erzählsammlung «Wir Fliegen» und 2009 der Roman «Sieben Jahre». Lesereisen unter anderem nach China, Mexico, Russland und in den Iran. Peter Stamm wurde am 18. Januar 1963 in Scherzingen in der Schweiz geboren. In seiner damaligen Schule war er nach seinen Angaben nach sehr unterfordert. Daher beschäftigte er sich schon im jungen Alter sehr intensiv mit seiner Phantasiewelt. Nach einer kaufmännischen Lehre studierte er einige Semester Psychologie, Anglistik und Psychopathologie. Seit 1990 war er Journalist und Autor. Seine ersten drei Werke missglückten Stamm, da sie oftmals schlecht bei den Lesern ankamen. Zudem fand Stamm für die Werke keinen Verlag. Erst mit seinem Roman Agnes, welcher im Jahr 1998 erschien, gelang ihm der Durchbruch. Dennoch gab es auch bei Agnes anfängliche Schwierigkeiten, sodass der Roman erst sechs Jahre später veröffentlicht werden konnte. Es folgten weitere Bücher (Ungefähre Landschaft, In fremden Gärten, Sieben Jahre…), u.a. auch eine Kurzgeschichtensammlung Blitzeis (1999). Agnes ist eine 25 jährige Physikstudentin, die gerade an ihrer Dissertation schreibt. Sie ist nicht sehr sozial und beschäftigt sich gerne mit Musik und Kunst. Agnes lernt den Erzähler in der Chicago Public Library kennen. Der Erzähler ist ein Autor, der gerade ein Buch über Luxuseisenbahnen verfasst. Er ist ungefähr doppelt so alt wie Agnes. Da beide täglich die Bücherei besuchen, lernen sie sich schließlich dabei kennen. Sie verabreden sich zum gemeinsamen Essen. Nachdem sie sich öfters getroffen haben, entwickelt sich allmählich eine Beziehung. Agnes bittet den Erzähler eine Geschichte über sie zu schreiben, damit sie lesen kann, was er über sie denkt. Der Erzähler schreibt mit großer Motivation und vernachlässigt sogar dabei seine eigene Arbeit. Ihm fällt auf, wie unterschiedlich sie ihre Beziehung erleben. Agnes zieht schließlich in die Wohnung des Erzählers ein. Der Autor gerät sogar mit seiner Geschichte in die Zukunft, in dem er Agnes zum Beispiel vorweist, was sie am nächsten Tag anzieht. Die Beziehung wird für beide mit der Zeit alltäglich. Ihr Leben ist ruhig und ausgeglichen. Sie steigern sich immer weiter in die selbsterschaffene fiktive Welt hinein. Dies führt sogar soweit, dass die Beziehung langsam zu Bruch geht, da Agnes schwanger wird. Der Erzähler ist mit der Situation überfordert und lehnt ein Kind in der Beziehung strikt ab. Schließlich folgt eine vorläufige Trennung. In dem Roman Agnes existiert parallel eine zweite Geschichte, indem der Agnes ist eine 25 jährige Physikstudentin. Sie hat braunes Haar, ist schlank, klein und wirkt dadurch unscheinbar. Agnes hat nur wenige Freunde und wurde auch von ihren Eltern verlassen. Außerdem macht sie sich viele Gedanken über den Tod und diskutiert oft über ernste Themen. Deshalb fürchtet sie sich auch sehr davor. Der Ich-Erzähler ist ungefähr doppelt so alt wie Agnes und kommt aus der Schweiz.
Er ist Autor und besucht wie Agnes zur Recherche für sein aktuelles Buch über
Luxuseisenbahnwagen die Bücherei. Der Erzähler hat kaum Freunde und lebt gerne alleine. Er ist selbstbewusst und will eiegtnlich keine Beziehung. Die Beziehung der beiden ist durch Kälte geprägt. Sie diskutieren beide oft über ernste Themen wie den Tod, anstatt sich über private Dinge zu unterhalten. Als Synonym hierfür wird der Winter mit Schnee und Eis erwähnt. Peter Stamm lässt den Erzähler nüchtern und sachlich, ohne es aber an Empfindsamkeit fehlen zu lassen, über das Scheitern einer Liebe berichten. Die Aufgabe, die Geschichte über seine Beziehung zu seiner Geliebten aufzuschreiben, sich also auch in die andere Person einzufühlen, bringt ihn und die Frau in einen unüberbrückbaren Zwiespalt. Die Grenzen zwischen Realität und Fiktion zerfließen, bis einer der beiden Protagonisten daran zerbricht. In dem Roman Agnes existiert eine zweite Geschichte, indem der Ich-Erzähler über die Beziehung zwischen Agnes und ihm schreibt. Dabei erzählt er, wie er die Beziehung mit Agnes erlebt. Er stellt dabei fest, wie unterschiedlich sie ihre Liebe wahrnehmen. Später
gerät er mit der Geschichte sogar in die Zukunft und erschafft sich damit seine eigene fiktive Welt. Die forlaufende Handlung des Romans wird dadurch enorm beeinflusst. Alles richtet sich nach der selbst erschaffenen Geschichte. Quellen:

Buch Agnes
Arbeitsblatt aus dem Deutschunterricht
http://www.dieterwunderlich.de/Stamm_Agnes.htm
http://www.peterstamm.ch/index.php?n=13&s=41&p=121


Vielen Dank für ihre Aufmerksamkeit

Lars Lösch & Robin Nickel
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