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E.T.A. Hoffmann - Der gold(e)ne Topf

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by

Nina Abc

on 11 February 2014

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Transcript of E.T.A. Hoffmann - Der gold(e)ne Topf

E.T.A. Hoffmann - Der gold(e)ne Topf
Ein Märchen aus der neuen Zeit
Merkmale eines Märchens
1. Handlung
2. Figuren
4. Formalhafte Sprache
5. Magie/Wunderbares
- stringente Handlung

- Handlungsstrang: zu bewältigende Aufgabe

- tatsächliche oder spirituelle Reise

- Kampf zwischen Gut und Böse

- Entwicklung des Helden
Hauptfigur:
- fiktive Charaktere, menschlich oder tierisch

- allgemein und stereotyp

- gut

Nebenfiguren:
- unterstützen den Helden oder arbeiten gegen ihn

- oftmals namenslos (der böse Wolf, die Fee)


Sympathieträger im Marchen sind die Vernachlässigten, Letzten, Jüngsten, etc.
Achtergewicht:
- Prosa

- Einstieg:
"Es war einmal.... "
lässt Ort und Zeit unbestimmt

- Schluss:
"Und sie lebten glücklich bis ans Ende ihrer Tage."

- wiederkehrende Formulierungen
- Märchen enthalten selten wirkliches, dafür wunderbares/ magisches

- vermenschlichte Tiere und Gegenstände, Fabelwesen

- magische Artefakte

- magische Zahlen 3, 7 und 12
z.B. 7 Zwerge, 7 Geißlein, 3 Hunde
Diskrepanz zwischen "Märchen" und "aus der neuen Zeit"
weißt bereits auf die vorherrschende Situation im Buch hin
märchenhafte Elemente:

reale Elemente:

- spielt innerhalb der bürgerlichen Wel
- Zeitraum: Himmelfahrtstag bis 4. Februar
- Ort: Dresden
- Charaktere werden immer mit ihrer
Berufsbezeichnung angesprochen
(Philister)
Fantasiewelt
bürgerliche Welt
Anselmus
gehört beiden Welten an
Student
Tollpatsch
Sonderling
offen für das Wunderliche
künstlerisch talentiert
Archivarius Lindhorst
Registrator Heerbrand
Konrektor Paulmann
Serpentina
Rauerin
Veronika
Feinde
Äpfweib
Hexe
Salamander
Beamter
lat.: serpens = Schlange
Vater
beide Bereiche sind stets zugleich gegenwärtig und durchdringen sich gegenseitig
Leser wird aufgefordert:
- Realitätsstatus zu befragen
- Verständnis zu überprüfen und neu
zu ordnen
beabsichtige Verwirrung beim Leser
Erste Vigilie
lat. : vigilia = Nachtwache
bzw. vigil = wach
fingiert die Erzählsituation,
Kapitel werden bei Nacht niedergeschrieben
- eingeteilt in zwölf Vigilien mit Unterüberschriften
dienen nicht der Orientierung, sondern weisen auf einzelne Handlungszüge hin
- Anselmus wirft die Marktauslagen des Apfelweibs um

- lässt sich unter Holunderbusch nieder

"ins Kristall bald dein Fall!"
erste Begegnung mit 3 goldgrünen Schlangen
Treiben wird von rauher Stimme unterbrochen
Zweite Vigilie
- Bootsfahrt mit dem Konrektor
Paulmann, Registrator Heerbrand
und den 2 Töchtern
- Anselmus wird eine Stelle als Kopist für
Archivarius Lindhorst angeboten

begibt sich am nächsten Tag zu Lindhorst


- fällt vor dessen Tür in Ohnmacht, erwacht
in Paulmanns Haus
- Türklopfer verwandelt sich in Gesicht des Äpfelweibs
Dritte Vigilie
- Archivarius Lindhorst erzählt unsinnige
Geschichten
- erzählt von seinem wahren Leben
- Treffen im Teehaus zwischen dem
Archivarius, dem Registrator und
Anselmus
Vierte Vigilie
mehrere Erzähperspektiven
auktorialer Erzähler
- weiss alles
- kennt Gefühle, etc.
aller Beteiligten

Ich-Erzähler
- spricht den Leser
direkt an
Erzähler wird Teil des Märchens
- melancholischer Anselmus unter
Holunderbusch
- Autreten des Archivarius, welcher A. zur
Arbeit am nächsten Tag auffordert
Geständnis Anselmus
- Archivarius: Vater der Schlangen
- Serpentina, die jüngste Schlange,
liebt Anselmus
- Überreichen eines Zaubertranks
gegen das Äpfelweib
- Lindhorst fliegt als Geier davon
Fünfte Vigilie
- Veronika hofft auf Vermählung mit
"künftigem Hofrat" Anselmus

- Sucht eine Wahrsagerin auf
Wahrsagerin = Äpfelweib
- verspricht Veronika einen Liebeszauber
Sechste Vigilie
- Anselmus fängt seine Arbeit bei
Lindhorst an
- Wundervoller Garten
- Der goldene Topf = Mitgift bei Heirat
der Schlange
Tor zu einer Welt der Wunder und des Glücks
Siebente Vigilie
- Nacht des Äquinoktiums
- Hexenritual
Veronika und Hexe erstellen
einen magischen Spiegel
- Veronika fällt in Ohnmach
- Unsicherheit nach Erwachen
Achte Vigilie
- Nach guter Arbeit soll Anselmus ein
wertvolles Manuskript kopieren
!Bei Tintenfleck auf das
Orginal droht Unheil!
- Serpentina erscheint
in Form eines
Mädchens




- erzählt die Geschichte ihres Vaters
Neunte Vigilie
- Anselmus ist hin- und hergerissen
zwischen Serpentina und Veronika
- Einladung Paulmanns
sieht in Veronikas Metallspiegel
zurück in "Realität"




- Während Kopierarbeit bei Lindhorst,
Kleks auf das Orginal
Ohnmacht

- Punsch: erneut zwischen Realität und Traumwelt
- Erwachen in einer Kristallflasche
Zehnte Vigilie
- 3 Kreuzschüler und 2 Praktikanten
neben ihm auf einer Brücke
halten ihn für "toll"
- 3 Kreuzschüler und 2 Praktikanten
neben ihm in Kristallflaschen
- Kampf zwischen Äpfelweib und
Archivarius





- Archivarius gewinnt
- Anselmus schwört Serpentina Liebe
kommt frei
Eilfte Vigilie
- Anselmus seit Monaten verschwunden

- Hofrat Heerbrand macht Veronika einen
Antrag Hochzeit


- Veronika erzählt Geschichte von
Hexenrual und Kampf
poetischer Abschied von Anselmus
Zwölfte Vigilie
- Der Erzähler berichtet von Hilfe des
Archivarius bei Beendigung des Buches
Dem fiktiven Ich hilft eine Figur seiner Fantasie
- Anselmus und Serpentina leben zusammen in Atlantis
Aufgabe
Zweiteilung
rational erschließbare Alltagsrealität
Reich der Phantasie
weitere Merkmale:
- Ablehnung des Spießbürgertums
- Kontrast zwischen Philistern und Romantikern
- Entwicklung des Protagonisten
- Protagnoist befindet sich auf (unbewusster)
"Wanderschaft"
- typisch romantische Motive
Ausbruch aus der Welt
des Bürgertums
weitere Motive
- Spiegel:
magischer Spiegel
- Natur:
Salamander, Lilie, Garten des Archivarius
- Kristall:
"ins Kristall bald dein Fall!", kristallene Stimme
- Holunderbusch:
Busch der Poesie und Erkenntnis



Leitmotiv:
Der goldene Topf bildet Tor zwischen Realität
und Fantasie
leitet das Ende der "Reise" ein
- Entwicklung des Helden
- Kampf zwischen Gut uns Böse
- fiktive Wesen
- magische Artefakte
- Achtergewicht
- magische Zahlen
- Sympathieträger
Vergleich zu "Der Sandmann"
- Diskrepanz zwischen Traum und
Wirklichkeit
- Motiv der Augen
- Veronika - Clara
- Serpentina - Sandmann
nur durch glauben möglich
führen zu irdischem Ableben
- Spiegel - Perspektiv
- Hauptperson ist poetisch veranlagt
- Fall ins Kristall - Turmsprung
- Vermischung der Erzählperspektiven
Verwirrung
ABER: spiegelbildliche Verkehrung

Wunderbares als:
Erlösung Verhängnis

Quellen
- E.T.A. Hoffmann - Der goldene Topf, Suhrkamp BasisBibliothek, 5. Auflage
- Königs Erläuterungen, E.T.A. Hoffmann - Der goldne Topf
- http://www.artikel32.com/deutsch/1/eta-hoffmanns-der-goldne-topf--ein-mrchen-der-romantik.php
- http://www.volksmaerchen.de/maerchen.php
Vater
Zeigen Sie auf, ob und wenn ja, wieso sich das Werk in die Epoche der Romantik einordnen lässt! .
6. Volksmärchen Kunstmärchen
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