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An die Nachgeborenen Bertolt Brecht

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Milena Prg

on 21 April 2013

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Transcript of An die Nachgeborenen Bertolt Brecht

An die Nachgeborenen
(Bertolt Brecht) Teil II Teil I Strophe 3 Strophe 2 Strophe 1 Strophe 9 Strophe 7 Strophe 8 Strophe 6 'Sklavensprache' 'An die Nachgeborenen' Drei Teile Allgemeines - deutet aktuelle Probleme nur an
- Sprache von Bibel beeinflusst Teil I
- Gegenwart
- innerer Konflikt - entstanden 1934 - 1938
- 'Svendborger Gedichte'
- 3 Teile (ursprünglich einzelne Gedichte)
- reimlos, rhythmisch frei •Brecht kam aus dem ersten Weltkrieg

•„Unordnung“ (V.1), „Hunger“ (V.2), „Aufruhr“ (V.3) bestimmen Alltag

•„ich empörte mich mit ihnen“ (V.4): beteiligt sich an Aufständen

•Refrain: „So verging meine Zeit die auf Erden mir gegeben war“ (V.5-6): beklagt, dass er den Nationalsozialismus nicht am Keim ersticken konnte, die Zeit ging einfach an ihm vorbei; Bedeutungslosigkeit •„zwischen den Schlachten“ (V.7): symbolisch für: zwischen dem ersten und zweiten Weltkrieg

•„unter die Mörder“ (V.8): Soldaten, Nationalsozialisten

•„Der Liebe pflegte ich achtlos und die Natur sah ich ohne Geduld“ (V.9-10): Beispiele dafür, wie ihm die Lebenszeit geraubt wurde, hatte keine Zeit für positive Dinge •„Sumpf“ (V. 13) = Nationalsozialismus

•„Die Straßen führten in den Sumpf“ (V.13): man konnte dem NS nicht entfliehen, kein Weg führte dran vorbei oder heraus

•Brecht als Kommunist hat einen anderen Sprachgebrauch, kritisiert Sprache verriet ihn (vgl. V.14)

•er konnte nur wenig bewirken (vgl. V.15)

•verfasst trotzdem Lyrik wegen der Illusion, den Herrschenden zu schaden: „...das hoffte ich.“ (V.16) durch Nachstellung hervorgehoben •Bezug zur kommunistischen Einstellung Brechts

•„Die Kräfte waren gering.“ (V. 19): er hatte wenig Unterstützer; geringe Mittel

•„Das Ziel/ Lag in großer Ferne“ (V. 19 f): Ziel = Kommunismus u./o. kein Naziregime mehr

•„Es war deutlich sichtbar, wenn auch für mich/ Kaum zu erreichen“ (V. 21 f): Brecht wusste wie das „Ziel“ ( Kommunismus) aussehen würde; erreichbar ist es wegen der Zeiten und den Umständen aber nicht, viele Menschen haben es nicht gesehen •„Es ist wahr:“ (V.12): Verdeutlichung der Aussage

•beschreibt Willkür: „Zufall“ (V.13), „Glück“ (V.16), dass er noch lebt, Geld verdienen kann

•keine Berechtigung zu essen; Schuldgefühl (vgl. Strophe 4) oder: er hält seine Arbeit für schlecht; hat es nicht verdient, genug zu essen zu haben (vgl. Gedanken über die Dauer des Exils)

•fühlt sich unberechtigt zu essen und Geld zu verdienen, weiß jedoch, dass er verloren wäre, wenn dieses Glück vorüberginge (vgl. V. 16, 17) •„Gespräch über Bäume“ (V.7): Brecht hat gerne über Bäume geschrieben, jedoch: Verbrechen, über Positives/ Schönes zu reden, wenn so viel Unrecht passiert; „Untaten“ (V.8) werden in den Hintergrund gestellt, „tot geschwiegen“ Wichtigkeit des Nichtschweigens

•Störung des Verhältnisses zur Natur aufgrund der „finsteren Zeiten“ (Vgl. Strophe 7)


• V.9 – 11: der, der ruhig bleibt, keinen Aufstand macht, sich äußerlich dem Regime anpasst, ist praktisch schon auf Seiten der Nazis, findet sich mit der Situation ab

•Brecht fordert Bewusstsein über Situation I
Wirklich, ich lebe in finsteren Zeiten!
Das arglose Wort ist töricht. Eine glatte Stirn
Deutet auf Unempfindlichkeit hin. Der Lachende
Hat die furchtbare Nachricht
Nur noch nicht empfangen.

Was sind das für Zeiten, wo
Ein Gespräch über Bäume fast ein Verbrechen ist.
Weil es ein Schweigen über so viele Untaten einschließt!
Der dort ruhig über die Straße geht
Ist wohl nicht mehr erreichbar für seine Freunde
Die in Not sind?

Es ist wahr: ich verdiene noch meinen Unterhalt
Aber glaubt mir: das ist nur ein Zufall. Nichts
Von dem, was ich tue, berechtigt mich dazu, mich sattzuessen.
Zufällig bin ich verschont. (Wenn mein Glück aussetzt, bin ich verloren.)

Man sagt mir: iß und trink du! Sei froh, daß du hast!
Aber wie kann ich essen und trinken, wenn
Ich dem Hungernden entreiße, was ich esse, und
Mein Glas Wasser einem Verdurstenden fehlt?
Und doch esse und trinke ich.

Ich wäre gerne auch weise.
In den alten Büchern steht, was weise ist:
Sich aus dem Streit der Welt halten und die kurze Zeit
Ohne Furcht verbringen.
Auch ohne Gewalt auskommen,
Böses mit Gutem vergelten
Seine Wünsche nicht erfüllen, sondern vergessen,
Gilt für weise.
Alles das kann ich nicht:
Wirklich, ich lebe in finsteren Zeiten! II
In die Städte kam ich zur Zeit der Unordnung
Als da Hunger herrschte.
Unter die Menschen kam ich zur Zeit des Aufruhrs
Und ich empörte mich mit ihnen.
So verging meine Zeit,
Die auf Erden mir gegeben war.

Mein Essen aß ich zwischen den Schlachten.
Schlafen legte ich mich unter die Mörder.
Der Liebe pflegte ich achtlos
Und die Natur sah ich ohne Geduld.
So verging meine Zeit,
Die auf Erden mir gegeben war.

Die Straßen führten in den Sumpf zu meiner Zeit.
Die Sprache verriet mich dem Schlächter.
Ich vermochte nur wenig. Aber die Herrschenden
Saßen ohne mich sicherer, das hoffte ich.
So verging meine Zeit,
Die auf Erden mir gegeben war.

Die Kräfte waren gering. Das Ziel
Lag in großer Ferne
Es war deutlich sichtbar, wenn auch für mich
Kaum zu erreichen.
So verging meine Zeit,
Die auf Erden mir gegeben war. III
Ihr, die ihr auftauchen werdet aus der Flut
In der wir untergegangen sind
Gedenkt
Wenn ihr von unseren Schwächen sprecht
Auch der finsteren Zeit
Der ihr entronnen seid.
Gingen wir doch, öfter als die Schuhe die Länder wechselnd
Durch die Kriege der Klassen, verzweifelt
Wenn da nur Unrecht war und keine Empörung.

Dabei wissen wir doch:
Auch der Haß gegen die Niedrigkeit
verzerrt die Züge.
Auch der Zorn über das Unrecht
Macht die Stimme heiser. Ach, wir
Die wir den Boden bereiten wollten für Freundlichkeit
Konnten selber nicht freundlich sein.

Ihr aber, wenn es so weit sein wird
Daß der Mensch dem Menschen ein Helfer ist
Gedenkt unserer
Mit Nachsicht. - Brecht spricht nicht wirklich Sklavensprache versucht, den Unterdrückten sprachlich nah zu bleiben - tranzendiert Aktualität
- setzt Zustände, an die er anknüpft als bekannt voraus Teil II
- Vergangenheit
- Beschreibung des Lebens und der Umstände Teil III
- Zukunft
- Nachricht an die Nachgeborenen •„Wirklich, ich lebe in finsteren Zeiten!“ (V.1); Ausruf, Verdeutlichung der Wichtigkeit
•Finstere Zeiten: jegliche Anzeichen von positiver Einstellung: „töricht“ (V.2), unempfindlich (vgl. V. 3)
• „furchtbare Nachricht“ (V.4): Beschaffenheit der Zeit (Krieg, Hitlers Machtübernahme, Judenverfolgung) Wirklich, ich lebe in finsteren Zeiten!
Das arglose Wort ist töricht. Eine glatte Stirn
Deutet auf Unempfindlichkeit hin. Der Lachende
Hat die furchtbare Nachricht
Nur noch nicht empfangen. Seit der Gärtner die Zweige gestutzt hat
sind meine Äpfel größer
Aber die Blätter des Birnbaums
sind krank. Sie rollen sich ein

In Vietnam sind die Bäume entlaubt

Meine Kinder sind alle gesund
Doch mein jüngerer Sohn macht mir Sorgen
er hat sich nicht eingelebt
in der neuen Schule

In Vietnam sind die Kinder tot

Mein Dach ist gut repariert
Man muss nur noch die Fensterrahmen
abtrennen und streichen. Die
Feuerversicherungsprämie
ist wegen der steigenden Häuserpreise erhöht

In Vietnam sind die Häuser Ruinen Gespräch über Bäume (Erich Fried) Was sind das für Zeiten, wo
Ein Gespräch über Bäume fast ein Verbrechen ist.
Weil es ein Schweigen über so viele Untaten einschließt!
Der dort ruhig über die Straße geht
Ist wohl nicht mehr erreichbar für seine Freunde
Die in Not sind? Es ist wahr: ich verdiene noch meinen Unterhalt
Aber glaubt mir: das ist nur ein Zufall. Nichts
Von dem, was ich tue, berechtigt mich dazu, mich sattzuessen.
Zufällig bin ich verschont. (Wenn mein Glück aussetzt, bin ich verloren.) Strophe 4 •Innerer Konflikt: fühlt sich schuldig gegenüber den Armen, muss jedoch trotzdem essen und trinken

•„Man“ (V.18)  Regime

•„Iß und trink du! Sei froh, daß du hast!“ (V18)  Befehl macht zu Untertanen/ Mahnung

•unvermeidliche Tätigkeiten, die die gewohnte Funktion verloren haben

•isst und trinkt, obwohl sein Essen dem Hungernden fehlt ;
erinnert an aus der Kinderzeit vertraute Mahnungen (Aufessen, Austrinken, da es so viele Hungernde gibt, die froh wären, das zu haben)  Zurückfallen auf kindlich-kindische Problemstellungen

•V.19-20: rhetorische Frage macht Ungerechtigkeit deutlich Man sagt mir: iß und trink du! Sei froh, daß du hast!
Aber wie kann ich essen und trinken, wenn
Ich dem Hungernden entreiße, was ich esse, und
Mein Glas Wasser einem Verdurstenden fehlt?
Und doch esse und trinke ich. Strophe 5 Ich wäre gerne auch weise.
In den alten Büchern steht, was weise ist:
Sich aus dem Streit der Welt halten und die kurze Zeit
Ohne Furcht verbringen.
Auch ohne Gewalt auskommen,
Böses mit Gutem vergelten
Seine Wünsche nicht erfüllen, sondern vergessen,
Gilt für weise.
Alles das kann ich nicht:
Wirklich, ich lebe in finsteren Zeiten! •Unterscheidet sich von den anderen Strophen: Brecht geht nicht auf Zustand des NS-Regimes ein, sondern definiert den Begriff „Weisheit“

• „alte[] Bücher[]“ (V.24) (z.B. Bibel) definieren Weisheit so: Selbstlosigkeit, Hilfe, Menschlichkeit, Bescheidenheit, Genügsamkeit

•Brecht wäre gerne weise (die Zeit unbeschwert erleben, sich raushalten), lehnt es jedoch ab, aufgrund der gegenwärtigen Situation
in schlechten Zeiten kann die "Weisheit" nur gerettet werden, indem sie außer Kraft gesetzt wird

•Erkenntnis: „Wirklich, ich lebe in finsteren Zeiten!“ (V.32) - Als letztes entstanden
- 5 Strophen
- Umrahmt von der Aussage
"Wirklich, ich lebe in finsteren Zeiten!"
Gegenwart des 2. WK In die Städte kam ich zur Zeit der Unordnung
Als da Hunger herrschte.
Unter die Menschen kam ich zur Zeit des Aufruhrs
Und ich empörte mich mit ihnen.
So verging meine Zeit,
Die auf Erden mir gegeben war. Mein Essen aß ich zwischen den Schlachten.
Schlafen legte ich mich unter die Mörder.
Der Liebe pflegte ich achtlos
Und die Natur sah ich ohne Geduld.
So verging meine Zeit,
Die auf Erden mir gegeben war. Störung des Verhältnisses zu Natur (Vgl. Strophe 2) Die Straßen führten in den Sumpf zu meiner Zeit.
Die Sprache verriet mich dem Schlächter.
Ich vermochte nur wenig. Aber die Herrschenden
Saßen ohne mich sicherer, das hoffte ich.
So verging meine Zeit,
Die auf Erden mir gegeben war. Die Kräfte waren gering. Das Ziel
Lag in großer Ferne
Es war deutlich sichtbar, wenn auch für mich
Kaum zu erreichen.
So verging meine Zeit,
Die auf Erden mir gegeben war. Teil III Strophe 10 •„Ihr“ (V. 1) : direkte Ansprache an die Nachgeborenen

•„auftauchen werdet aus der Flut“ (V. 1): Flut soll Nationalsozialismus bezeichen, in den die Menschen damals „untergegangen“ (V. 2) sind

•„wir“ (V. 2): Exildichter, die das Unrecht nicht verhindern konnten

•„unseren Schwächen“ (V. 4): Schwäche, zum Beispiel das NS-Regime gewählt zu haben

•Brecht betont, dass die Nachgeborenen nicht wissen, wie es damals war und von der finsteren Zeit verschont wurden; sie können es dementsprechend nicht nachvollziehen (vgl. V. 4 ff.)

•Brecht bedauert es, so oft zur Flucht gezwungen gewesen zu sein ( vgl. V. 7)  Unsicherheit des Exils

•die Klassenkriege zur damaligen Zeit haben ihn sehr verzweifelt, denn er als Kommunist war direkt betroffen und sah diese als eine Behinderung des Friedens (vgl. V. 8)

•es kam dazu, dass die Dichter dieses Unrecht, was ihnen angetan wurde annahmen ohne sich mehr dagegen zu wehren (vgl. V. 9) Ihr, die ihr auftauchen werdet aus der Flut
In der wir untergegangen sind
Gedenkt
Wenn ihr von unseren Schwächen sprecht
Auch der finsteren Zeit
Der ihr entronnen seid.
Gingen wir doch, öfter als die Schuhe die Länder wechselnd
Durch die Kriege der Klassen, verzweifelt
Wenn da nur Unrecht war und keine Empörung. Strophe 11 •bedauert, dass er feststellen musste, dass der Widerstand Gewalt nur mit Gewalt bekämpfen konnte, obwohl sie genau das nicht wollten

•der Zorn der Menschen veränderte die Psyche Entstellung von Wesenszügen und Sprache

•„Ach“ (V. 14): zeigt, wie dringend es ihm ist und betont seine Klage, unter den herrschenden Umständen nicht anders gehandelt haben zu können Dabei wissen wir doch:
Auch der Haß gegen die Niedrigkeit
verzerrt die Züge.
Auch der Zorn über das Unrecht
Macht die Stimme heiser. Ach, wir
Die wir den Boden bereiten wollten für Freundlichkeit
Konnten selber nicht freundlich sein. Strophe 12 •Er geht davon aus, dass die Nachgeborenen in einer Zeit aufwachsen werden, in der eine andere/bessere Gesellschaftsform herrschen wird (Sozialismus), in der alle einander helfen und Frieden herrscht (vgl. V. 17 ff.)

•„Gedenkt unserer/ Mit Nachsicht“ (vgl. V. 19 f.): appelliert an das Verständnis, die Einsicht der Nachgeborenen

•Brecht versucht, sich für ihr Verhalten zu der damaligen Zeit zu rechtfertigen, und erhofft sich das Verständnis der nachfolgenden Zeit Ihr aber, wenn es so weit sein wird
Daß der Mensch dem Menschen ein Helfer ist
Gedenkt unserer
Mit Nachsicht. Ein Blatt (Paul Celan) Ein Blatt, baumlos
für Bertolt Brecht:
Was sind das für Zeiten,
wo ein Gespräch
beinah ein Verbrechen ist,
weil es soviel Gesagtes
mit einschließt? Was ist das für ein langweiliger Patron?
Wovon man auch redet
er kommt auf Vietnam zu sprechen!
Man muss einem Ruhe gönnen in dieser Welt:

In Vietnam haben viele schon Ruhe
Ihr gönnt sie ihnen •Stimmt Brecht zu
•Man spricht nur über sein eigenes „Unglück“, während viel schlimmere Dinge passieren
•Derjenige, der darüber spricht, ist ein „langweiliger Patron“ (V.17)
•Die Menschen wollen das Unrecht nicht hören, schweigen darüber: „Ihr gönnt sie [die Ruhe] ihnen“ (V.22) •Gegenposition zu Brecht

•Brecht zweifelt nur an unpolitischem Sprechen, Celan am Sprechen/der Sprache allgemein

 Jedes Gespräch ist ein Verbrechen, da so viel gesagt wird Bäume (Walter Helmut Fritz) Wieder hat man in der Stadt
um Parkplätze zu schaffen,
Platanen gefällt.
Sie wussten viel.
Wenn wir in ihrer Nähe waren,
begrüßten wir sie als Freunde.
Inzwischen ist es fast
Zu einem Verbrechen geworden,
nicht über Bäume zu sprechen,
ihre Wurzeln,
den Wind, die Vögel,
die sich in ihnen niederliessen,
den Frieden, an den sie uns erinnern. Das Motiv "Baum" •Symbol des Lebens (Ewigkeit mehrere Generationen)

•Wurzeln: Herkunft, Heimat, Familie

•Kraft, natürliche Schönheit

•Verfassung des Baumes drückt oft die Stimmung des Dichters aus

•Ein „Gespräch über Bäume“ abzulehnen bedeutet keinen Aufruf zur Abwendung von der Natur, sondern die Wichtigkeit, sich aktiv gegen den Faschismus aufzulehnen und sich nicht der schönen Natur hingeben Baum: Motiv für Schönes, Hoffnung, „Frieden“ (V.13) "Inzwischen" (V.7), im Frieden ist es notwendig, über Bäume zu reden unter den heutigen Umständen sollte man positiv eingestellt sein Frage: Darf man in schlechten Zeiten noch Kunst über positive Dinge verfassen? - als erstes entstanden
- 4 Strophen
- formal einheitlicher; "Refrain": So verging meine Zeit
Die auf Erden mir gegeben war.
- beschreibt Vergangenheit (zwischen 1. und 2. WK) - als zweites entstanden
- 3 Strophen
- berühmtester Teil
- Nachricht "An die Nachgeborenen" ENDE :-) QUELLEN
Literaturwissen: Bertolt Brecht S. 124 - 127
Bertolt Brecht: Das lyrisch Schaffen - Einführung und Interpretationen S. 98 - 112
http://de.wikipedia.org/wiki/An_die_Nachgeborenen
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