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Die Bibel

Grundlagen - Aufbau, Kontext, Kanon, Übersetzungen
by

Johannes Bitzinger

on 11 October 2012

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Transcript of Die Bibel

Ein Weg zu einem besseren Verständnis - des Lebens? Die Bibel - das Buch?! Warum lesen die Menschen in der Bibel? Psalm 1:
2. Wie glücklich ist ein Mensch, der Freude findet an den Weisungen des Herrn, der Tag und Nacht in seinem Gesetz liest und darüber nachdenkt.
3. Was immer ein solcher Mensch unternimmt, es gelingt ihm gut.
6. Der Herr kennt die Taten der Menschen, die auf ihn hören, und behält sie im Gedächtnis; aber von denen, die nicht nach ihm fragen, bleibt keine Spur. (Die Gute Nachricht Bibel) Wenn du am Abend schlafen gehst, so nimm noch etwas aus der Heiligen Schrift mit dir zu Bett, um es im Herzen zu erwägen und es - gleich wie ein Tier - wiederzukäuen und damit sanft einzuschafen. Es soll aber nicht viel sein, eher ganz wenig, aber gut durchdacht und verstanden. Und wenn du am Morgen aufstehst, sollst du es als den Ertrag des gestrigen Tages vorfinden. (Martin Luther) Bei dem Ausdruck "Bibel" denkt man normalerweise an ein Buch - das Heilige Buch der Christen. Dem muss natürlich zugestimmt werden. Jedoch ist die Bibel nicht nur ein feststehender Komplex, der aus 73 Schriften besteht. Die Bibel ist vielmehr ein lebendiges Buch. Gott offenbart sich den Menschen noch heute. Und mit jeder Offenbarung Gottes wird die Bibel weiter geschrieben. Derartige Offenbarungen können auch durch Lektüre der Bibel geschehen, solange man ihr offenes Ende bedenkt und bereit ist, möglicherweise selbst Teil der Bibel zu werden! Gleichgültigkeit:
Es gibt so viele Bücher, die angeblich heilig sind, dass keines davon wahr sein kann.
Die Bibel bietet so viele Interpretationsmöglichkeiten, dass es letztlich relativ ist. Interesse:
Die Bibel hat seit Jahrhunderten so viele Menschen geprägt, dass es sich lohnt sie anzuschauen.
Sie ist ein zentraler Bestandteil unserer Kultur.
In der Bibel stehen viele Lebensweisheiten
Sie ist ein Geschichtsbuch und Zeugnis vergangener Zeiten. Glaubensbuch:
In der Bibel begegenet uns das Wort Gottes.
Die Bibel ist die Grundlage christlichen Glaubens.
Die Bibel bietet Lebensorientierung.
Die Bibel ist ein Heiliges Buch. Ablehnung:
In der Geschichte wurden Unterdrückung und Krieg mit der Bibel begründet.
Die Bibel setzt Menschen mit ihren Ge- und Verboten unter Druck und macht unfrei.
In der Bibel gibt es einen rachsüchtigen und zornigen Gott. Die historisch-kritische Methode hat die Entstehung der Bibel nachgewiesen Grundregeln des Zusammenlebens sind heute noch gültig. Der Dekalog und die Bergpredigt sind aktueller denn je! Die Bibel ist ein kritisches Korrektiv einer jeden Gesellschaft, auch und vor allem einer jeden christlichen Gemeinschaft und Kirche! 73 Bücher
Altes Testament 46
Neues Testament 27 Aufbau der Bibel Das Alte Testament Das Neue Testament Deuteronomium 5,6-22
Dtn 5,6 Ich bin Jahwe, dein Gott, der dich aus Ägypten geführt hat, aus dem Sklavenhaus.
Dtn 5,7 Du sollst neben mir keine anderen Götter haben.
Dtn 5,8 Du sollst dir kein Gottesbildnis machen, das irgendetwas darstellt am Himmel droben, auf der Erde unten oder im Wasser unter der Erde.
Dtn 5,9 Du sollst dich nicht vor anderen Göttern niederwerfen und dich nicht verpflichten, ihnen zu dienen. Denn ich, der Herr, dein Gott, bin ein eifersüchtiger Gott: Bei denen, die mir Feind sind, verfolge ich die Schuld der Väter an den Söhnen und an der dritten und vierten Generation;
Dtn 5,10 bei denen, die mich lieben und auf meine Gebote achten, erweise ich Tausenden meine Huld.
Dtn 5,11 Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht missbrauchen; denn der Herr lässt den nicht ungestraft, der seinen Namen missbraucht.
Dtn 5,12 Achte auf den Sabbat: Halte ihn heilig, wie es dir der Herr, dein Gott, zur Pflicht gemacht hat.
Dtn 5,13 Sechs Tage darfst du schaffen und jede Arbeit tun.
Dtn 5,14 Der siebte Tag ist ein Ruhetag, dem Herrn, deinem Gott, geweiht. An ihm darfst du keine Arbeit tun: du, dein Sohn und deine Tochter, dein Sklave und deine Sklavin, dein Rind, dein Esel und dein ganzes Vieh und der Fremde, der in deinen Stadtbereichen Wohnrecht hat. Dein Sklave und deine Sklavin sollen sich ausruhen wie du.
Dtn 5,15 Denk daran: Als du in Ägypten Sklave warst, hat dich der Herr, dein Gott, mit starker Hand und hoch erhobenem Arm dort herausgeführt. Darum hat es dir der Herr, dein Gott, zur Pflicht gemacht, den Sabbat zu halten.
Dtn 5,16 Ehre deinen Vater und deine Mutter, wie es dir der Herr, dein Gott, zur Pflicht gemacht hat, damit du lange lebst und es dir gut geht in dem Land, das der Herr, dein Gott, dir gibt.
Dtn 5,17 Du sollst nicht morden,
Dtn 5,18 du sollst nicht die Ehe brechen,
Dtn 5,19 du sollst nicht stehlen,
Dtn 5,20 du sollst nicht Falsches gegen deinen Nächsten aussagen,
Dtn 5,21 du sollst nicht nach der Frau deines Nächsten verlangen und du sollst nicht das Haus deines Nächsten begehren, nicht sein Feld, seinen Sklaven oder seine Sklavin, sein Rind oder seinen Esel, nichts, was deinem Nächsten gehört.
Dtn 5,22 Diese Worte sagte der Herr auf dem Berg zu eurer vollzähligen Versammlung, mitten aus dem Feuer, aus Wolken und Dunkel, unter lautem Donner, diese Worte und sonst nichts. Er schrieb sie auf zwei Steintafeln und übergab sie mir. 5 Bücher Mose Geschichtsbücher 1 Sam 3,1 Der junge Samuel versah den Dienst des Herrn unter der Aufsicht Elis. In jenen Tagen waren Worte des Herrn selten; Visionen waren nicht häufig.
1 Sam 3,2 Eines Tages geschah es: Eli schlief auf seinem Platz; seine Augen waren schwach geworden und er konnte nicht mehr sehen.
1 Sam 3,3 Die Lampe Gottes war noch nicht erloschen und Samuel schlief im Tempel des Herrn, wo die Lade Gottes stand.
1 Sam 3,4 Da rief der Herr den Samuel und Samuel antwortete: Hier bin ich.
1 Sam 3,5 Dann lief er zu Eli und sagte: Hier bin ich, du hast mich gerufen. Eli erwiderte: Ich habe dich nicht gerufen. Geh wieder schlafen! Da ging er und legte sich wieder schlafen.
1 Sam 3,6 Der Herr rief noch einmal: Samuel! Samuel stand auf und ging zu Eli und sagte: Hier bin ich, du hast mich gerufen. Eli erwiderte: Ich habe dich nicht gerufen, mein Sohn. Geh wieder schlafen!
1 Sam 3,7 Samuel kannte den Herrn noch nicht und das Wort des Herrn war ihm noch nicht offenbart worden.
1 Sam 3,8 Da rief der Herr den Samuel wieder, zum dritten Mal. Er stand auf und ging zu Eli und sagte: Hier bin ich, du hast mich gerufen. Da merkte Eli, dass der Herr den Knaben gerufen hatte.
1 Sam 3,9 Eli sagte zu Samuel: Geh, leg dich schlafen! Wenn er dich (wieder) ruft, dann antworte: Rede, Herr; denn dein Diener hört. Samuel ging und legte sich an seinem Platz nieder.
1 Sam 3,10 Da kam der Herr, trat (zu ihm) heran und rief wie die vorigen Male: Samuel, Samuel! Und Samuel antwortete: Rede, denn dein Diener hört.
1 Sam 3,11 Der Herr sagte zu Samuel: Fürwahr, ich werde in Israel etwas tun, sodass jedem, der davon hört, beide Ohren gellen.
1 Sam 3,12 An jenem Tag werde ich an Eli vom Anfang bis zum Ende alles verwirklichen, was ich seinem Haus angedroht habe.
1 Sam 3,13 Ich habe ihm angekündigt, dass ich über sein Haus für immer das Urteil gesprochen habe wegen seiner Schuld; denn er wusste, wie seine Söhne Gott lästern, und gebot ihnen nicht Einhalt.
1 Sam 3,14 Darum habe ich dem Haus Eli geschworen: Die Schuld des Hauses Eli kann durch Opfer und durch Gaben in Ewigkeit nicht gesühnt werden.
1 Sam 3,15 Samuel blieb bis zum Morgen liegen, dann öffnete er die Türen zum Haus des Herrn. Er fürchtete sich aber, Eli von der Vision zu berichten.
1 Sam 3,16 Da rief Eli Samuel und sagte: Samuel, mein Sohn! Er antwortete: Hier bin ich.
1 Sam 3,17 Eli fragte: Was war es, das er zu dir gesagt hat? Verheimliche mir nichts! Gott möge dir dies und das antun, wenn du mir auch nur eines von all den Worten verheimlichst, die er zu dir gesprochen hat.
1 Sam 3,18 Da teilte ihm Samuel alle Worte mit und verheimlichte ihm nichts. Darauf sagte Eli: Es ist der Herr. Er tue, was ihm gefällt.
1 Sam 3,19 Samuel wuchs heran und der Herr war mit ihm und ließ keines von all seinen Worten unerfüllt.
1 Sam 3,20 Ganz Israel von Dan bis Beerscheba erkannte, dass Samuel als Prophet des Herrn beglaubigt war.
1 Sam 3,21 Auch weiterhin erschien der Herr in Schilo: Der Herr offenbarte sich Samuel in Schilo durch sein Wort. 2: 4,15 Bücher der Weisheit Propheten Jes 5,5 Jetzt aber will ich euch kundtun, / was ich mit meinem Weinberg mache: Ich entferne seine schützende Hecke; / so wird er zur Weide. Seine Mauer reiße ich ein; / dann wird er zertrampelt.
Jes 5,6 Zu Ödland will ich ihn machen. / Man soll seine Reben nicht schneiden / und soll ihn nicht hacken; Dornen und Disteln werden dort wuchern. / Ich verbiete den Wolken, ihm Regen zu spenden.
Jes 5,7 Ja, der Weinberg des Herrn der Heere / ist das Haus Israel und die Männer von Juda sind die Reben, / die er zu seiner Freude gepflanzt hat. Er hoffte auf Rechtsspruch - / doch siehe da: Rechtsbruch, und auf Gerechtigkeit - / doch siehe da: Der Rechtlose schreit.
Jes 5,8 Weh euch, die ihr Haus an Haus reiht / und Feld an Feld fügt, bis kein Platz mehr da ist / und ihr allein im Land ansässig seid.
Jes 5,9 Meine Ohren hören das Wort des Herrn der Heere: / Wahrhaftig, alle eure Häuser sollen veröden. So groß und schön sie auch sind: / Sie sollen unbewohnt sein.
Das Gleichnis vom barmherzigen Samariter

Lk 10,25 Da stand ein Gesetzeslehrer auf, und um Jesus auf die Probe zu stellen, fragte er ihn: Meister, was muss ich tun, um das ewige Leben zu gewinnen?
Lk 10,26 Jesus sagte zu ihm: Was steht im Gesetz? Was liest du dort?
Lk 10,27 Er antwortete: Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen und ganzer Seele, mit all deiner Kraft und all deinen Gedanken, und: Deinen Nächsten sollst du lieben wie dich selbst.
Lk 10,28 Jesus sagte zu ihm: Du hast richtig geantwortet. Handle danach und du wirst leben.
Lk 10,29 Der Gesetzeslehrer wollte seine Frage rechtfertigen und sagte zu Jesus: Und wer ist mein Nächster?
Lk 10,30 Darauf antwortete ihm Jesus: Ein Mann ging von Jerusalem nach Jericho hinab und wurde von Räubern überfallen. Sie plünderten ihn aus und schlugen ihn nieder; dann gingen sie weg und ließen ihn halb tot liegen.
Lk 10,31 Zufällig kam ein Priester denselben Weg herab; er sah ihn und ging weiter.
Lk 10,32 Auch ein Levit kam zu der Stelle; er sah ihn und ging weiter.
Lk 10,33 Dann kam ein Mann aus Samarien, der auf der Reise war. Als er ihn sah, hatte er Mitleid,
Lk 10,34 ging zu ihm hin, goss Öl und Wein auf seine Wunden und verband sie. Dann hob er ihn auf sein Reittier, brachte ihn zu einer Herberge und sorgte für ihn.
Lk 10,35 Am andern Morgen holte er zwei Denare hervor, gab sie dem Wirt und sagte: Sorge für ihn, und wenn du mehr für ihn brauchst, werde ich es dir bezahlen, wenn ich wiederkomme.
Lk 10,36 Was meinst du: Wer von diesen dreien hat sich als der Nächste dessen erwiesen, der von den Räubern überfallen wurde?
Lk 10,37 Der Gesetzeslehrer antwortete: Der, der barmherzig an ihm gehandelt hat. Da sagte Jesus zu ihm: Dann geh und handle genauso! Apg 20,13 Wir gingen voraus zum Schiff und fuhren nach Assos, wo wir Paulus an Bord nehmen sollten; so hatte er es angeordnet, weil er selbst zu Fuß gehen wollte.
Apg 20,14 Als er in Assos zu uns stieß, nahmen wir ihn an Bord und erreichten Mitylene.
Apg 20,15 Von dort segelten wir am nächsten Tag ab und kamen bis auf die Höhe von Chios. Am anderen Tag liefen wir Samos an und landeten am folgenden Tag in Milet.
Apg 20,16 Paulus hatte sich entschlossen, an Ephesus vorbeizufahren, um in der Provinz Asien keine Zeit zu verlieren. Denn er hatte es eilig, weil er, wenn möglich, am Pfingstfest in Jerusalem sein wollte. Apostelgeschichte Evangelien Paulinische und Katholische Briefe 2 Joh 1,1 Der Älteste an die von Gott auserwählte Herrin und an ihre Kinder, die ich in Wahrheit liebe; aber nicht nur ich, sondern auch alle, die die Wahrheit erkannt haben, lieben sie
2 Joh 1,2 aufgrund der Wahrheit, die in uns bleibt. Und sie wird mit uns sein in Ewigkeit.
2 Joh 1,3 Gnade wird mit uns sein, Erbarmen und Friede von Gott, dem Vater, und von Jesus Christus, dem Sohn des Vaters, in Wahrheit und Liebe.
2 Joh 1,12 Vieles hätte ich euch noch zu schreiben; ich will es aber nicht mit Papier und Tinte tun, sondern hoffe, selbst zu euch zu kommen und persönlich mit euch zu sprechen, damit unsere Freude vollkommen wird.
2 Joh 1,13 Es grüßen dich die Kinder deiner auserwählten Schwester. Offenbarung des Johannes Offb 21,1 Dann sah ich einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde sind vergangen, auch das Meer ist nicht mehr.
Offb 21,2 Ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott her aus dem Himmel herabkommen; sie war bereit wie eine Braut, die sich für ihren Mann geschmückt hat.
Offb 21,3 Da hörte ich eine laute Stimme vom Thron her rufen: Seht, die Wohnung Gottes unter den Menschen! Er wird in ihrer Mitte wohnen, und sie werden sein Volk sein; und er, Gott, wird bei ihnen sein.
Offb 21,4 Er wird alle Tränen von ihren Augen abwischen: Der Tod wird nicht mehr sein, keine Trauer, keine Klage, keine Mühsal. Denn was früher war, ist vergangen.
Offb 21,5 Er, der auf dem Thron saß, sprach: Seht, ich mache alles neu. Und er sagte: Schreib es auf, denn diese Worte sind zuverlässig und wahr.
Offb 21,6 Er sagte zu mir: Sie sind in Erfüllung gegangen. Ich bin das Alpha und das Omega, der Anfang und das Ende. Wer durstig ist, den werde ich umsonst aus der Quelle trinken lassen, aus der das Wasser des Lebens strömt.
Offb 21,7 Wer siegt, wird dies als Anteil erhalten: Ich werde sein Gott sein und er wird mein Sohn sein.
Offb 21,8 Aber die Feiglinge und Treulosen, die Befleckten, die Mörder und Unzüchtigen, die Zauberer, Götzendiener und alle Lügner - ihr Los wird der See von brennendem Schwefel sein. Dies ist der zweite Tod. Inhaltsverzeichnis Von den Ursprüngen des Volkes Israels bis zum frühen Christentum Der historische Kontext Was bedeutet Kanon? Kanonisierung von 300 v.Chr bis 2006 n. Chr. Übersetzungen Lesen Schilfrohr, Messrohr, Maßstab, Richtlinie
Gesamtheit der Heiligen Schrift
Besondere Autorität
Umfang an Büchern
Kanon steht in engstem Zusammenhang mit der Glaubensgemeinschaft. In dieser Gemeinschaft entsteht der Kanon. Durch den Kanon wird die Gemeinschaft wiederum geprägt, Identität gesichert, neu gedeutet, etc.
Es gibt nicht nur einen Kanon, sondern für verschiedene Glaubensgemeinschaften haben unterschiedliche Kanones Gültgkeit.
Der atl. Kanon ist ursprünglich jüdische Schrift, auch im Kanontyp der LXX, den die Kirche übernommen hat.
Prinzipiell ist der Kanon Leseanweisung für jedes Wort der Bibel. Text gibt es nicht ohne Kontext. Jedes Schriftwort, aber auch jedes Buch der Bibel muss in seinem kanonischen Kontext gelesen und interpretiert werden.
Die richtige Perspektive für diese Rezeption sichert letztlich der gleiche Geist, der bei der Entstehung der Schriften wirksam war. Der biblische Kanon Kanon Verschiedene Kanones T - Tora Weisungen
N - Nebiim Proheten, 1. Auslegung
C - Chetubim Schriften, 2. Auslegung
BHS: Biblia Hebraica Stuttgartensia
BHQ: Biblia Hebraica Quinta TaNaCh Septuaginta Kürzel - LXX
griechische Übersetzung der hebräischen Bibel
ca. 3. Jhdt. v.Chr.: Tora
Bücher werden nach Gattungen geordnet:
1. Tora
2. Geschichtsteil
3. Weisheitsschriften und Psalmen
4. Prophetenbücher
Für die ersten Christen war die LXX die heilige Schrift, vom NT war noch keine Spur! Die ältesten lateinischen Bibelübersetzungen stammen aus dem 3. Jhdt. n.Chr.
Fundament war die LXX
ca. 400 n.Chr.: Hieronymus schreibt eine lateinische Übersetzung, die Vugata. Er zog die hebräischen Schriften aufgrund ihrer Originalität der LXX vor. Vulgata Antworten:
Aufgabe 1: Längerer Prozess, bewusste Zusammenstellung, Kriterien:
Apostolizität der Verfasser
Inhalt der Schriften
Aufgabe 2: Langer Prozess, keine einheitlichen Kriterien
Aufgabe 3: Alttestamentarischer Kanon:
Evangelische Kirche - hebräische Bibel
Katholische Kirche - griechische Bibel
Aufgabe 4: Der Begriff Kanon: 1980 1522 2012 2006 Bibel in gerechter Sprache 2003 Die Bibel ist in 2303 Sprachen übersetzt 1997 Die Gute Nachricht Bibel 1980 Erste ökumenische Bibelübersetzung - Einheitsübersetzung 1534 1522 Luthers deutsches Neues Testament erscheint in Wittenberg 1534 Luthers deutsche Bibel erscheint in Wittenberg, Verbreitung durch Gutenbergs Buchdruck 11.-15- Jhdt. Zahlreiche Übersetzungen, Bilderbibeln entstehen 1500 1982 Bibel in heutigem Deutsch um 800 um 800 Matthäusevangelium wird ins Althochdeutsche übersetzt 450 200 n. CHr. 382-420 Hieronymus übersetzt das hebr. AT ins Lateinische und überarbeitet die Vulgata 350-380 Wulfila übersetzt das NT in Gotische Anfang 4. Jhdt.: NT wird ins Syrische übersetzt um 200 Der Kanon des NT steht fest Christi Geburt 100 v. Chr. 300 300-132 v. Chr.: Die hebräische Bibel wird ins Griechische übersetzt - Septuaginta LXX Chronologie der Bibelübersetzungen II. VAT: Dei Verbum: Ganzheit der Heiligen Schrift - siehe Buch s33
Baruch Spinoza (17. Jhdt.): Subjekt der Auslegung ist das mit Vernunft ausgestattete Individuum
Rabbinischer Grundsatz: Die Tora ist zur Auslegung gegeben Die T(h)ora:
bereschit Genesis Anfang
schemot Exodus Auszug
wajiqra Levitikus Gesetz
bamidbar Numeri Zahl(en)
debarim Deuteronomium 2. Gesetz Warum lesen Wo bleibe ich hängen?
Unverständliches, Fragliches, mir Wichtiges, Bestärkendes, aber auch Ärgerliches wird wahrgenommen und artikuliert!
Welche Personen, welche Orte kommen vor? Wer redet über wen/was?
Der (Erzähl)Text wird analysiert, die Struktur des Textes analysiert!
Ich sehe den Text mit neuen Augen.
Der Text wird mit dem eigenen Leben in Verbindung gebracht! Ein Dreischritt: Aufbau der Bibel
Historische Kontext
Kanon
Übersetzungen
Lesen Quellen:
Bibel, Einheitsübersetzung
Christoph Domen, Die Bibel und ihre Auslegung, München, 2003
Georg Fischer, Wege in die Bibel, Stuttgard, 2000
Herder, Neues Bibellexikon, Freiburg, 2008
Schulbuch, BHS 3, Kapitel 3, Seite 29-40 5 Bücher Mose
Bücher der Geschichte
Bücher der Weisheit
Propheten Evangelien
Apostelgeschichte
Briefe
Offenbarung des Johannes
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