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Stärke statt Macht

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on 7 October 2013

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Transcript of Stärke statt Macht

Neue Autorität
Unterstützungssysteme
aufbrechen der Geheimhaltung
WIR Haltung, WIR Sprache
Moralische Unterstützung

Bündnisse gegen Gewalt
Wer soll Bescheid wissen?
Wer kann was machen?
Wie können Unterstützerinnen aktiviert werden?
Planen von Unterstützer/innen-Treffen!
Protest & Gewaltloser Widerstand
Opponieren ohne zu eskalieren: Sich nicht hineinziehen lassen.
Aufschub
Ankündigung (schriftlich)
Dienstleistungsstreik/-verweigerung
Telefonrunde
Unterstützungssysteme aktivieren
Sit-in
Nachgehen und Aufsuchen
Öffentlichkeit herstellen
Verlängerter Sitzstreich
Transparenz
Transparenz der Haltung bezüglich Wir-Haltung, Gewaltfreiheit, Regeln, usw. -- Berechenbarkeit
Umfeld (Familienmitglieder, Mitschüler/innen, Unterstützer/innen über geplante und durchgeführte Maßnahmen laufend informieren. -- Handlungskompetenz, Beharrlichkeit, Sicherheit, Vertrauen

Dadurch erhalten wir:
Zustimmung/Mithilfe
Moralische Unterstützung
Mehr Meldungen von Problemverhalten, da das Vertrauen in die Problemlösungskompetenz der verantwortlichen Personen steigt.
Neue Autorität
Prof. Haim Omer (Universität Tel Aviv)
systemischer Ansatz
für erfolgreiche Entwicklungsprozesse und ein respektvolles Miteinander
zur Erreichung gewünschter Ziele
konstruktive Beziehungsgestaltung
Nutzen von Netzwerken
Gewaltloser Widerstand

Präsenz und wachsame Sorge
Zentrale Botschaften:
Ich bin da!
Ich bin dein ... & bleibe es!
Ich werde nicht nachgeben!
Ich kämpfe um dich, nicht gegen dich!

4 Ebenen der Präsenz:
Räumliche Ebene
Zeitliche Ebene
Strukturelle Ebene
Beziehungsebene

Selbstkontrolle & Eskalationsvorbeugung
Haltung:
Ich kann dich nicht verändern/kontrollieren
Ich will und kann dich nicht besiegen.
Aber ICH/WIR werden alles tun, um ...
werden etwas verändern (Selbstkontrolle)!
Wiedergutmachung
2 Schritte:
1. Einsicht
2. Wiedergutmachung

Wo Schaden ist, muss es ENT-SCHÄDIGUNG geben!

Wir helfen, einen Weg zur Wiedergutmachung zu finden und bei der Ausführung.
Ehrgefühl und Würde berücksichtigen.
Du musst nicht sofort entscheiden.
Eventuell Unterstützuer einbinden.
Transparenz zeigt Handlungsfähigkeit und Behrarrlichkeit

Beziehungsgesten
Respekt und Wertschätzung ausdrücken

Zuwendungen und kleine Aufmerksamkeiten, die der andere gern hat wie z.B. Lieblingsessen, gemeinsam Film schauen, etwas unternehmen, Nichts das das Kind/Jugendliche fordert! - Ablehnung erlaubt - keine Vorwürfe!

Über eigene heftige Reaktionen Bedauern ausdrücken.

5 Kennzeichen pädagogischer Präsenz:

Verzicht auf Vorschriften
Verzicht auf Beschuldigungen
Gewaltfrei (psychisch und physisch
Sensibilität für die Würde des Kindes
Vermittlung von Kraft
Wachsame Sorge (Ankerfunktion)
1. Aufmerksamkeit - offenes Gespräch
2. Unterstützung - fokussierte Fragen
3. Schutz - Einseitige Schritte & Gewaltloser Widerstand
Deeskalation:
Ich lasse mich nicht hineinziehen!
Ruhige Zeiten nützen!
Ich darf Fehler machen - Korrektur ist später möglich!
Ich muss nur Beharren, muss das Kind nicht besiegen!

Parallel dazu:


BEZIEHUNGSGESTEN
Sit in

Hautpziel: sich den destruktiven Verhaltensweisen des Kindes mit allen Kräften entgegenstellen, Protest und Entschlossenheit deutlich machen und das Kind zum Nachdenken/Handeln anregen und Lösungen herbeiführen/ermöglichen.

Botschaft: Wir geben nicht auf! Du kannst uns nicht abschütteln. Wir bleiben da! Wir wollen und können dich nicht besiegen!

Text: Wir können nicht länger akzeptieren, dass du ... tust. Wir haben dir dies in der Ankündigungn schon mitgeteilt. Wir sind gekommen, um eine Lösung für das Problem zu finden. Wir werden hier sitzenn und auf Ideen von dir warten, wie du das Verhalten in Zukunft vermeiden kannst/wie du dein Verhalten ändern willst. Wir sind gerne bereit, mit dir über konstruktive Vorschläge zu reden.

Verhalten: Im Zimmer bleiben, nicht sprechen und auf jede Erklärung, Zurechtweisung, Beschuldigung und Drohung verzichten. Wenn es zu Provokationen von Seiten des Kindes kommt, diesen widerstehen. Sich auch auf Diskussion einlassen. Die Zeit, die Stille und die eigene Präsenz vermittelt die Botschaft des GLW. Solbald das Kind einen Vorschlag macht, diesen ernst nehmen, eventuell nachfragen/konkretisieren und das Zimmer verlassen. Kommt kein Vorschlag vom Kind, verbleiben die Eltern so lange im Zimmer, wie sie das vorher vereinbart haben. Vor dem Verlassen des Zimmers teilen sie dem Kind mit, dass noch keine Lösung gefunden wurde und das sie darauf zurückkommen werden. (z.B. Wiederholen des Sit-in am nächsten Tag. Sollte ein gemachter Vorschlag des Kindes nicht eingehalten/erfüllt worden sein, soll auch so vorgegangen werden.
4 Körbemodell von Ross Greene zur Differenzierung des Problemverhaltens und setzen von Prioritäten

Weißer Korb: Positiv/Ressourcenkorb
Grüner Korb: Akzeptanzkorb
Gelber Korb: Kompromisskorb
Roter Korb: Limit Korb
Verhaltensweisen, die auf keinen Fall akzeptiert werden können
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