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Industrie 4.0

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by

Victor Emilio

on 23 July 2014

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Transcript of Industrie 4.0

Industrie 4.0
Fabriken werden smart: Menschen, Teile und Maschinen kommunizieren via Internet miteinander. Neue Möglichkeiten zur Optimierung, Effizienzsteigerung und zur Wettbewerbsfähigkeit entstehen. Reale und virtuelle Welt wachsen immer weiter zusammen.

Die Herausforderung für die IT und das Management liegt darin, grenzüberschreitende, globale Produktionsarchitekturen zu schaffen. Praxis-Beispiel: eine „1-10-5-4“-Architektur – 1 zentrale Produktionssteuerung für 10 Standorte in 5 Ländern in 4 Sprachen.


Die Fabrik von Morgen ist technologisch eine international vernetzte Gesamtarchitektur – von der Planung über den Personal- und Materialeinsatz bis hin zum fertigen Produkt. Neuartige Industrie 4.0-Technologien ermöglichen eine durchgängige Transparenz in Form von virtuellen Abbildern der realen Prozesse. Kennzahlen aus den wichtigsten Daten liefern Echtzeit-Aussagen über die Produktivität aller Standorte. Ergebnis ist eine höhere Effizienz – das heißt niedrigere Kosten, höhere Produktivität und damit ein wesentlicher Beitrag für die Sicherung von Standorten und Arbeitsplätzen.
Die Digitalisierung unterstützt den Menschen bei seinen Aufgaben: Aufträge kommen direkt an die Maschine, Montageschritte werden in einer elektronischen Fertigungsmappe aufbereitet, die Fertigung wird klar und übersichtlich auf allen Endgeräten visualisiert. Fehler können sofort eliminiert werden.
Maschinen beginnen „zu sprechen“: Sie sagen uns, welche Fehler wo auftreten, wie lange sie am Tag arbeiten und wann sie Pausen machen – ob geplant oder ungeplant. Sie teilen uns mit, welches Werkzeug oder wann sie Wartung benötigen. Der Mensch plant die Maschinenaufträge, simuliert den optimalen Ablauf am Bildschirm und kommuniziert diesen zurück an die Maschine. Alle Beteiligten – vom Malocher bis zum Manager – erhalten Datentransparenz in Echtzeit.
Modernste Technologien erlauben den Zugriff auf Produktionsdaten weltweit. Immense Datenströme – Big Data – können zentral verarbeitet und global auf allen Endgeräten zur Verfügung gestellt werden. Höchste Rechenleistungen durch In-Memory und Complex Event Processing ermöglichen zusammen mit Cloud-Technologie und 100% webbasierter Software länderübergreifende Vergleiche aller Fabriken.
Vernetzung der Fertigung
Hochleistungsfähige Smart Factory-Technologie ist für alle Endgeräte konzipiert – Touchscreen, Tablet, Smartphone. Eine bequeme zentrale und gleichzeitig grenzüberschreitende Produktionssteuerung entsteht – in allen Sprachen, für alle Zeitzonen, graphisch nutzerfreundlich animiert.
Hochleistungsfähige Smart Factory-Technologie ist für alle Endgeräte konzipiert – Touchscreen, Tablet, Smartphone. Eine bequeme zentrale und gleichzeitig grenzüberschreitende Produktionssteuerung entsteht – in allen Sprachen, für alle Zeitzonen, graphisch nutzerfreundlich animiert.
Planung und Produktion im gleichen Rhythmus: In der vernetzten Fertigung fließen Daten aus zwei Quellen zu einem System zusammen. Die Aufträge kommen aus der Unternehmensplanung (ERP - Enterprise Ressource Planning), die Maschinen- und Fertigungsdaten direkt aus der Produktion. Die Lücke zwischen Maschine und Management, zwischen Shop und Top Floor, wird geschlossen. Analysen zu Soll / Ist sowie zu Fehlern und Verschwendungen optimieren die Prozesse – und zwar dauerhaft mittels PDCA-Logik – Plan, do, check, act.
Die Fertigung der Zukunft ist komplex. Daher muss eine leistungsfähige Produktionssoftware in der Industrie 4.0 mit bewährten IT-Tools integrierbar sein. Über Adapter wird das etablierte MES-System mit Qualitätssoftware, Werkzeugdaten- oder PLM Software verknüpft, über Schnittstellen fließen die Daten in jedes ERP-System. Modernste Smart-Factory-Software greift auf jede Maschinensteuerung zu und verarbeitet in Echtzeit alle wesentlichen Daten.
Nach Einschätzungen des deutschen Branchenverbands BITKOM liegt das Potenzial für Produktivitätssteigerungen bei bis zu 78 Milliarden Euro bis zum Jahr 2025. Was durch Produktivitätssteigerungen an Geld gespart wird, kann in Forschung und Entwicklung, Mitarbeiter und Infrastruktur investiert werden. Zahlreiche Förderprogramme unterstützen Unternehmer dabei, ihre Produktion effizienter zu gestalten, beispielweise 658 Millionen Euro der EU oder eine Milliarde US-Dollar der Obama-Regierung. Hinzu kommen in Deutschland Fördergelder der Bundesländer.
Entwicklungsländer mögen Kostenvorteile haben. Der Standort Deutschland glänzt dafür mit Qualität und Innovationskraft. Ziel aller Industrie 4.0-Initiativen hierzulande ist es, Deutschland als Fertigungsstandort durch Innovation attraktiv zu halten. Investitionen in Industrie 4.0-Technologien ist eine Investition in die Zukunft der deutschen Industrie und ihrer hochqualifizierten Arbeitnehmer.
Der Mensch im Mittelpunkt
Die Digitalisierung unseres Wirtschaftens –
neue Geschäfts- und Wertschöpfungsprozesse,
neue Möglichkeiten zur Optimierung
der Produktion.

Vier Wellen der Industrialisierung
Erste Revolution /
Industrie 1.0
Mechanisierung
18.Jh
Mechanische
Produktionsanlagen
Zweite Revolution /
Industrie 2.0
Elektrifizierung
19.Jh
Arbeitsteilige, elektrische
Massenproduktion



Dritte Revolution /
Industrie 3.0
Automatisierung
20.Jh
Einsatz von IT /
Automatisierung



Vierte Revolution /
Industrie 4.0
Digitalisierung
21. Jh
Vernetzung von Mensch und
Maschine, reale Produktions-
prozesse virtuell abbilden
Industrie 4.0 Smart Factory
Dinge werden zu Daten: Kennzeichen der Industrieproduktion von morgen sind eine hoch flexibilisierte Großserien-Produktion durch via Internet verbundene Teile und Maschinen sowie eine Individualisierung „intelligenter“ Produkte passgenau für die Kundenwünsche.



OEE & Benchmarking
Facebook für die Fabrik
Smart Factory auf Smart Phone
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